Phyiso

Die war ganz gut und es macht sich so ganz vorsichtiger Optimismus breit – denn die letzten zwei Wochen waren schmerztechnisch (zumindest was die Knie angeht) ziemlich gut. Auch die Übungen gehen leichter (da hatte ich schon letzte Woche um „neue“ gebeten fürs Schwimmen, da die „alten“ mehr so nebenher gingen, das war vor ein paar Wochen noch ganz anders, da gingen die „alten“ noch gar nicht oder nur unter großen Schmerzen), bei der Beinpresse gehen größere Gewichte (und zwar deutlich größere!) und auch sonst scheint das ganze im Moment deutlich besser.

Kann so bleiben bitte!

Rücken ist im Rahmen, der kam ja jetzt doch recht lange zu kurz, aber dafür ist auch der recht gut beisammen.

Schmerzfrei bin ich nicht, aber immerhin schaffe ich die 5 Treppen zum Briefkasten zur Zeit OHNE Krücken! – zwar mit festhalten am Geländer und weh tut’s auch – aber immerhin – hey das ging schon seit über 3 Jahren nicht mehr!

Es gab immer mal Phasen wo es besser war und dann wieder welche die schlechter waren – doch 2 Wochen am Stück gut ist mir bisher nicht untergekommen – und zwar gut obwohl ich ja meine Sachen mache (und dann manchmal auch nur noch stöhnend ins Bett falle weil alles weh tut) – grade so den Boden in der Wohnung machen – da komm ich dann an die Grenze – nur wir schaffen eben alle vier Böden – während ich früher dann eben schon nach einem Raum völlig am Ende war.

In mir ist immer noch diese kleine Stimme die Angst hat – vor dem Morgen an dem ich dann wieder kaum hoch komme oder ich die Treppe runterstürze, weil das Knie vor Schmerz einfach wegknickt (oder auch bei der Gehsteigkante oder so – braucht’s keine Treppe für). Auch die Angst mich darüber zu freuen, es zu geniessen, weil es dann wieder um so schwerer wird, wenn der Schmerz zurückkehrt.

Doch die meiste Zeit kann ich diese Stimme verbannen und mich einfach nur freuen. Ich bin weit weg vom „tun und lassen können was ich will“ – aber eine 3-4 auf der Schmerzskala (weil die Schmerzmedis muss ich schon noch nehmen und alles kann ich leider auch nicht machen – aber halt deutlich mehr als sonst – sind nur wenige Sachen die gar nicht gehen) – ist für mich ein Spitzenergebnis – meist pendel ich ja zwischen der 2 und der 4 herum.

Da überwiegt die Freude dann doch 🙂

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