Was so ein bißchen Ruhe ausmacht ….

Gestern hatte ich ja dann ab Mittag frei – und so konnte ich den Nachmittag auch gut für mich nutzen, hab schöne Bilder angesehen und dann versucht ein best. Bild für den Header zu bearbeiten (dummerweise find ich den Blog der Dame nicht mehr, von der das Bild ist und die ich damals fragte ob ich es verwenden darf – allerdings nicht um es auf einer Internetseite zu nutzen – deshalb gibt’s das auch erst wenn ich sie wiedergefunden und um Erlaubnis gefragt habe).

Heute morgen wollte der Betreuer kommen und wir wollten die Küche in Angriff nehmen, die hab ich in der letzten Woche einfach nicht hinbekommen – war nicht viel – eine halbe Stunde später war alles fertig – und dabei waren wir heute eher gemütlich unterwegs.

Schmerztechnisch geht es immer noch ziemlich gut – die einzige Einschränkung die ich da machen muss (und das ist nicht neu, sondern war schon vor ein paar Tagen) – die ersten 2-3 Stunden nach dem Aufstehen morgens hab ich im Lendenwirbelbereich Schmerzen – auch ziemlich heftig, bücken, aufstehen, hinsetzen, stehen – alles problematisch. Sitzen selbst geht. Nach ca 2 Stunden – manchmal auch erst nach 3 – ist das aber in Ordnung (ich brauch echt dringend eine bessere Matratze!). Abgesehen davon aber bin ich sehr zufrieden – irgendwo bei 3 auf der Schmerzskala.

Die Angst wegen des Sturzes vor 2 Wochen ist nahezu erledigt. Ich bin zwar immer noch vorsichtiger zu Hause und draußen kocht sie auch noch hoch wenn ich über Schnee/Eis muss (dafür geht das auch schon mal ohne Spikes!) – aber hey – innerhalb von 2 Wochen das ist absolute Rekordzeit für mich.

Ich finde es schon erstaunlich was ein bisschen mehr Zeit für mich, in der ich eben nicht in blinde Aktivität verfalle nur um „irgendwas zu tun“ – ausmacht. Dieses getrieben sein, die Unruhe – weg, das Gefühl des „zu viel’s“ oder immer hinter her zu hinken – weg.

Es arbeitet immer noch in mir, doch es geht mir gut dabei, ich fühl mich wohl.

Müde bin auch immer noch (obwohl es nicht an mangelndem Schlaf liegen kann), doch es ist ok.

Heute Abend ist Gebetskreis und ehrlichgesagt würde ich den nur zu gerne absagen – doch auch hier weiß ich – es ist nicht das „zu viel“ – sondern nur der „innere Schweinehund“ – also werde ich hinfahren (und dann vermutlich feststellen, dass ich froh bin darüber).

Vorhin hab ich noch Knödel von 500 Gramm Knödelbrot gemacht, das mir mein Bruder geschickt hatte – ich hab dem Sohn einer vom Gebetskreis welche versprochen und hatte Lust da welche frisch zu machen und nicht welche aus der Tiefkühle mitzubringen. Mir fehlt das Knödelbrot – die sind so schnell gemacht, wenn man nicht erst das Brot schneiden muss. Echt schade dass es das hier nicht fertig gibt (und ein Hoch auf meinen Bruder dass er mir welches geschickt hat). Im Moment zieht die Masse noch – die Knödel form ich dann später.

Das Wochenende ist auch frei – und diesmal starte ich nicht schon völlig fertig hinein – bin gespannt was es so bringen wird 🙂

Ich bin immer wieder überrascht – ich weiß, dass die Ruhe nötig ist, dass ich mehr Zeit als andere brauche und ja auch die Möglichkeit habe sie mir zu nehmen – doch es dann zu spüren, wie alles so viel einfacher wird, wieder mehr Stabilität da ist.

Der alte Mist ist immer noch da, arbeitet immer noch in mir – aber es gibt wieder einen Ausgleich dazu – und das bringt es ins Gleichgewicht.

Dafür bin ich sehr dankbar.

Dieser Beitrag wurde unter Leben veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.