Das Jahr 2009 und 2010

die Einträge vom letzten Jahr für 2009 werde ich kursiv schreiben:

das Jahr 2009

– die neue Wohnung soweit fertig eingerichtet haben – inkl. Matratze, Entspannungsecke, Garderobe(nschrank)

das habe ich fast erreicht – die Matratze fehlt noch und der Garderobenschrank, dafür sind aber alle anderen Möbel jetzt da – Küche, Wohn– und Schlafzimmer waren wichtiger und da gab es im November die letzten Möbel. Ich fühle mich hier wohl und soweit auch „fertig“ – ich bin hier angekommen.

– die alte Wohnung abschließen können – sowohl formal, als auch finanziell – alles zurückgezahlt haben

Finanziell nicht – was die Wohnung angeht fehlt aber nicht mehr viel. Leider kam durch die schwere Verletzung meiner Katze im Frühsommer nochmal ein großer Patzen dazu, so dass ich wohl noch ein Jahr etwa abbezahlen muss. Formal ist es abgeschlossen – 355 Tage nach dem Auszug hat sich auch das Sozialamt bequemt endlich eine Entscheidung zu treffen und damit konnte ich endlich alles soweit mit der alten Wohnung abschließen. Gefühlsmäßig ist bisher gar nichts abgeschlossen. Das wird noch irgendwann kommen müssen.

Nordic Walking wieder 2 x die Woche, Schwimmen ab Mitte des Jahres wieder regelmäßig (2 x die Woche – evt das Nordic Walking dann auf einmal reduzieren)

jep – das hab ich erreicht – Schwimmen nur einmal die Woche (aus finanziellen Gründen) und 1-2 x Nordic Walking bis zum Herbst (im Winter geht letzteres ja nicht) und die Gegend hier ist klasse dafür – nur Felder und Wälder

– die neue Wohnung aufgeräumt und sauber halten

ja – mit kleinen Einbrüchen – aber wenn ich mich hier so umsehe, bin ich zufrieden – da habe ich sehr viel geschafft. Bisher bin ich dazu noch auf die Hilfe des Betreuers angewiesen – aber es klappt.

– abnehmen und bis Ende des Jahres UHU schaffen (das wäre ca 1 Kilo pro Monat abnehmen)

nein – das hat nicht geklappt – Anfang des Jahres habe ich sogar wieder ziemlich zugenommen, aber dann wieder ab und bin weiter dabei – es hat sich gezeit, das eben nicht so bewußt zu machen – da es sonst eher nach hinten los geht. Aktuell also +3 zum Vorjahr.

– einen Chor suchen und regelmäßig an den Proben teilnehmen

scheitert leider daran, dass ich nicht weiß wie ich abends dann nach Hause kommen soll und daran einen Chor zu finden, der meinen Ansprüchen genügt (bisherige Versuche führten mich zu Chören, die deutlich zu einfache Sachen machen) – dafür habe ich einen Gebetskreis gefunden

in der Therapie:

– weiter an den Gefühlen arbeiten

ja – mich Hochdruck und ich bin auf dem richtigen Weg – im Vergleich zu vor einem Jahr habe ich da sehr viel erreicht

– an Erinnerungen „rankommen“ – ich möchte mich erinnern können

ja – auch hier hab ich sehr viel erreicht, sogar richtig viel und es geht mittlerweile um Traumaexposition und der Verarbeitung der damit verbundenen Gefühle

– an der Einstellung zum Körper – vielleicht schaffe ich es in eine „neutralere Ecke“ – es ist ja seit dem Umzug auch etwas besser geworden – das soll noch viel besser werden!

auch hier hat sich viel getan, vor allem habe ich wieder mit der Phyiso angefangen und das tut sehr gut, da sich da schmerztechnisch viel getan hat und das macht auch das „Annehmen“ können einfacher.

das Jahr 2010

– weiterhin mind. 2 x die Woche Sport, wenn möglich ab Jänner ein zweites Mal Schwimmen als Alternative zum Nordic Walking, letzteres soll dann im Frühjahr wieder zu den 2 x Schwimmen dazukommen – zumindest wenn möglich

– weiterhin versuchen abzunehmen, schön wäre das UHU, aber ich wäre schon zufrieden, wenn es einfach weniger wäre – ohne Vorgabe wieviel oder so

– die Betreuung richtig weiternutzen – immerhin habe ich zum ersten Mal wirklich ein Jahr am Stück

– die letzten Einrichtungsgegenstände – also Garderobe fertig haben (und wenn möglich endlich die neue Matratze)

– Tierarztkosten zurückbezahlt bekommen und damit endlich schuldenfrei sein

– weiterhin regelmäßig zur Physio (und wer weiß, vielleicht schaffe ich es sogar die Krücken loszuwerden)

– die Wohnung weiterhin ordentlich und sauber zu halten (und zwar etwas besser und konsequenter als letztes Jahr)

in der Therapie:

– weiterhin an den Gefühlen arbeiten, am zulassen können

– weitermachen mit der Traumaexposition um besser damit umgehen zu können

– weiterhin an der Einstellung zu mir und meinem Körper arbeiten

– weiterhin mind 1 x die Woche Tischlerei

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