Schreiben

Ich wollte ja die Begriffe von Trauma und Traumatherapie mal zusammenschreiben und Laien – also weder Betroffene, noch Therapeuten – versuchen zu erklären.

Das ist gar nicht so einfach – sehr einfach ist mir zu unvollständig, und vollständig ist nicht mehr einfach, sondern sehr umfangreich.

Aus der Therapie kenne ich ja auch ein paar Leute die dazu selbst schon Bücher geschrieben haben – und so langsam versteh ich, warum das immer Bücher werden.

Als ich da erstmal sagte, dass ich überlege, da was zu schreiben – kam gleich ein: „Klasse, schreiben Sie ein Buch, diese Art fehlt noch auf dem Markt“. Nur – ich will kein Buch schreiben – ich wollte ein paar Zeilen zu einzelnen Begriffen schreiben.

Nun – vor ein paar Tagen bekam ich von einem ganz lieben Freund LaTeX nahegebracht. Also hab ich mich da ein bisschen eingearbeitet (und finde es Klasse!!!). Mit einem Therapeuten, der eben da auch einiges zu geschrieben hat, hatte ich ja schon vereinbart, dass er dann über meine Texte mal drüberguckt, damit ich nichts völlig falsches verbreite – nun – auch er will, dass ich da eher ein Buch daraus mache – er würde beim Verlag eine gutes Wort für mich einlegen.

Doch ich will das nicht – ich werde das weiterschreiben und mal schauen was daraus wird. Kurz wird es nicht – denn die Vollständigkeit war mir da doch wichtiger. So ist allein das Inhaltsverzeichnis eine gute Seite.

Eine grobe Struktur steht – doch mit „maximal 10 Seiten“ wird das nichts – also hab ich die schon großzügig auf „maximal 25 Seiten“ erweitert – sozusagen ein kleines Heftchen.

Nun – auch die werden wohl nicht reichen. Ich werde jetzt einfach mal weitermachen – was es dann wird oder ob ich es in die Tonne kloppe – entscheide ich dann. Bis dahin werde ich die Begriffe wohl doch einfach weiter verlinken.

Wenn es fertig ist – muss ich für mich entscheiden wie ich es mache – oder ob es reicht, es einmal möglichst „vollständig“ zu haben um dann kleine Ausschnitte und Zusammenfassungen daraus zu nehmen um hier best. Begriffe zu erläutern. Für mich – denn das Problem von „einfach und kurz erklären“ hab ich – ich kann das nicht. Nicht ohne im Hintergrund zumindest auf weitere Informationen verweisen zu können.

Fakt ist: wenn ein Begriff hier auftaucht, der jemanden unbekannt ist oder unter dem er sich nichts vorstellen kann – kann er googlen – und findet Unmengen Infos dazu. Irgendwann wird es einfacher sein und ich werde eine kleine Erklärung mitliefern.

Das Interview mit Prof. U. Sachsse, den ich in der Sidebar in drei Teilen verlinkt habe – gibt erstmal einen ganz guten Über- und Einblick.

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