oh wie schön ….

….. wenn der Schmerz nachlässt.

Schmerzen gehören zu meinem Leben, viele Jahre schon gibt es keine schmerzfreie Minute. Deshalb gehören auch Schmerzmittel zum Alltag – Valoron. Die meiste Zeit komm ich ganz gut mit klar und nehme auch nur eine abends, damit wenigstens ein bisschen mehr Schlaf möglich ist, denn tagsüber kann ich in der Regel darauf eingehen.

Da ich nicht arbeiten muss, kann ich an Tagen, an denen es schlimmer ist, mir mehr Ruhe gönnen. Wenn ich dann doch mal mehr machen muss, nehme ich halt noch eine. Eigentlich wäre das auch die vom Arzt empfohlene Dosis – je morgens und abends eine. Doch grade in den letzten Monaten klappte es ganz gut, wenn ich morgens nur bei Bedarf nehme. Es gibt dann auch noch Bedarfsmedikation – doch da hab ich ein Problem.

Für mich ist das ganz schwierig die dann auch zu nehmen – da merke ich, dass ich eher wütend drüber bin – auf meinen Körper, dass er nicht so funktioniert und dass ich schon wieder sehr eingeschränkt bin.

Heute war so ein Tag – schon kurz nach dem Aufstehen merkte ich, geht nicht. Das Knie und die Hand waren noch im Rahmen, aber der Rücken zickt und ziept und verweigert die Mitarbeit. So sass ich da auf der Toilette und hatte Mühe mich wieder hochzuziehen.

Nun nehme ich dann ja nicht gleich was und bin also erstmal los – einkaufen war ja angesagt, da ich immer noch kein Brot zu Hause hab.

Im Laden war dann das Holen einer Dose von unten das Aus. Ich bekam kaum die Sachen aus dem tiefen Einkaufswagen (dort gibt es deutlich tiefere als die „normalen“) und jeder Schritt ein Problem.

Also die schweren Sachen erst gar nicht eingekauft. Das Schmerzmittel eingeworfen und so kann ich wenigstens einigermassen Laufen.

Genaugenommen ist es beim schön langsam (und vor allem aufrecht) laufen noch fast am besten.

Ich erkläre mich also jetzt für heute zum Vollinvaliden (und hoffe, dass es in vier Stunden besser ist, denn da wären 2 Stunden Räumen geplant – die Schränke und es ist ziemlich viel abzuwaschen – sieht also doch nach Bedarfsmedikation aus).

Tja – und ich muß wohl nicht sagen, dass ich bei dem Trubel und der zusätzlichen Erschwernis des (eh schon so schwierigen) Einkaufens – das Brot vergessen hab.

Gut dass am Mittwoch der Großeinkauf geplant ist.

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