Mitbwohner

Neben mir wohnen hier ja noch zwei Katzen. T. – eine grau getigerte Katze, die Asthma hat und N. – eine schwarzweiße Dame. Beide haben so ihre Eigenheiten.

T. ist mittlerweile 9 Jahre alt und bei mir seit sie wenige Wochen alt war – sie war ein Notfall und es ging ihr damals sehr schlecht – eigentlich hatte sie ständig nur Panik und hat Mensch und Tier als „böse“ erfahren. Es dauerte sehr lange bis sie mal rauskam wenn ich zu Hause war und noch länger bis ich sie mal anfassen durfte. Heute ist sie eine Schmusekatze hoch drei. Vor 4 Jahren wurde bei ihr allerg. Asthma festgestellt – sie muss morgens und abends inhalieren – damit geht es ihr in der Regel sehr gut.

N. ist 5 Jahre (wie die Zeit vergeht – für mich ist sie immer noch die „kleine“) – sie ist die erste Katze die nicht als Notfall zu mir kam. Mir war wichtig, mal eine gut sozialisierte Katze dazuzunehmen – vor allem, da T. große Probleme mit anderen Katzen hat (gleichzeitig richtig deprimiert war, als sie alleine bei mir war). N. hat T. ganz viel beigebracht – von ihr lernte T. „normales“ Katzenverhalten – und auch wenn sich die beiden nicht grade lieben, haben sie sich arrangiert (und wehe eine ist zu lange unterwegs).

Beide können raus – allerdings nur wenn ich zu Hause bin und nur bis zum Nachmittag – abends und nachts bleiben sie drin.

Im Frühsommer wurde N. sehr schwer verletzt – ich wusste 10 Tage nicht ob sie es schaffen wird. Es hat zwar Monate gedauert, aber sie hat sich davon wieder vollständig erholt. Nur vorsichtiger ist sie geblieben und manchmal scheint sie mir draußen auch ängstlicher. Außerdem ist sie ein klein wenig anhänglicher seit damals. Vor allem bin ich aber froh, dass es ihr wieder gut geht.

T.’s Asthma war seit dem wir inhalieren im Griff, da sie auf alles mögliche allergisch ist gibt’s hier nur spezielles Futter und auch spezielles Streu. Das und die Medikamente haben natürlich ihren Preis – von daher geht für die Katzen hier mind. genausoviel Geld drauf wie für meinen Bedarf (nur Futter, Streu, Leckerlies und Medikamente) – Tierarztrechnungen sind natürlich extra.

Gott sei Dank habe ich eine klasse Tierärztin, die mir da auch entgegenkommt und gut mit mir zusammenarbeitet – für N.’s Behandlung zahle ich immer noch ab.

Ich mag die beiden – und möchte sie nicht mehr missen – sie sind für mich etwas besonderes.

Dieser Beitrag wurde unter Leben veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.