Weihnachtsmarkt

Ich arbeite ja in der Arbeitstherapie in der Tischlerei – schon über ein Jahr, normalerweise ein Vormittag die Woche, da ich mehr einfach nicht schaffe, die letzten Monate dann einen zweiten Vormittag freiwillig zusätzlich, damit die Dinge für den Weihnachtsmarkt fertig werden.

Da ist es so, dass die Tischler selbst für so was einfach keine Zeit haben, von den Patienten die dort arbeiten sind die meisten leider nicht fit genug für Vogelhäuser und Co.

Außerdem sind die meisten nur während stationärer Aufenthalte dort und damit oft nur kurz da.

So bin ich da am längsten und bekam damit die „Oberaufsicht“ für den ganzen Weihnachtsmarktkram. Ich „durfte“ dann ausprobieren und im Prinzip nach „learning by doing“ – die Dinge so entwickeln, dass eben auch andere Patienten das machen könne oder zumindest Teile davon.

Heute war der letzte Tag – deshalb statt der üblichen 4 Stunden doppelt doppelt so viele. War aber ok, hätte ich auch nicht gemusst – passte heute aber. Eigentlich hoffte ich, dafür morgen nicht hin zu müssen, doch es fehlten noch ein paar Teile, die wir erst morgen bekommen (hoffentlich) – allerdings ist das ein Aufwand von 30 Minuten etwa.

So werde ich morgen nicht um acht, sondern erst zwischen 11 und 12 dort auflaufen, die Teile fertig machen und hab ja dann um 14 Uhr einen Theratermin.

Die Arbeit macht mir mittlerweile Spass – auch wenn ich keine Vogelhäuser mehr sehen kann.

Ab nächster Woche werde ich dann auch wieder nur noch Dienstag Vormittag dort arbeiten. Wird auch Zeit – so auf Dauer ist mir das mit zwei Vormittagen einfach zu viel. Mal aushelfen ist ok, aber jetzt mit den gut 2 Monaten (oder waren es 3?) – merk ich schon, dass das viel ausmacht.

Muss mir nur noch überlegen was ich jetzt als nächstes machen könnte.

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