Stadtbummel

Gestern war ich in der Stadt, ich musste meine Brille richten lassen, in die Bücherei und wollte auch noch etwas einkaufen.

Gar keine gute Idee!

Freitag später Nachmittag – der Weihnachtsmarkt schon offen – es war eher die große Katastrophe für mich.

Schon ohne Weihnachtsmarkt ist in der Stadt um diese Zeit sehr viel los. Das weiss ich auch – es ging sich diese Woche aber nicht anders aus.

Mit dem Weihnachtsmarkt war es nur noch heftig – man kam nicht vorwärts, wurde ständig angerempelt und ich war die ganze Zeit damit beschäftigt nicht vollends durchzudrehen.

Zwischendrin hab ich mich in eine Kirche geflüchtet – um einfach wieder runterzukommen. Den Einkauf hab ich dann auch gelassen – das hätte ich beim besten Willen nicht mehr geschafft.

Was mich immer wieder irritiert: 2/3 der Stände auf dem Weihnachtsmarkt, wenn nicht sogar mehr, bieten Speis und Trank. Letzteres natürlich vor allem Alkoholisch.

Bei diesen Ständen stand man Schlange, bei den wenigen Ständen die kleine Handwerkskunst oder Geschenke anboten – stand niemand – höchstens mal eine Person oder ein Pärchen an einem Stand von dreien.

Was ist aus den Weihnachtsmärkten geworden, wo solche Stände mal zwischendrin standen, aber die meisten doch verschiedene schöne Dinge anboten? Geht es nur noch um Sauf– und Fressgelage?

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