Folgen

Der Wirbelwind hatte Folgen.

Da sitz ich da und würd am liebsten losheulen, hab dabei keine Ahnung warum. Es ist nicht so wirklich das Gefühl von „zuviel“ oder „Angst“ – das wäre ja auch viel zu einfach.

Und doch ist da was, hat damit zu tun, dass es wieder ein hoffen ist – dass alles gut geht, wieder ein „ausgeliefert“, dass die Ämter ausnahmsweise mal so reagieren wie üblich und nicht wieder Steine in den Weg legen, aber auch Angst mir zu viel zuzumuten – vielleicht irre ich mich und komme mit dem neuen Betreuer doch nicht klar, kann die Forderungen nicht erfüllen oder ähnliches.

Auch ein Stück Traurigkeit, denn ich mag den aktuellen Betreuer – auch wenn klar ist, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht gehen wird – von mir aus nicht.

Es geht alles sehr schnell – in nur eineinhalb Wochen – was wenn die Zeit zu kurz ist – die Ämter nicht rechtzeitig mitspielen?

Nicht der neue Betreuer ist das zuviel – noch nicht mal der Termin – aber ich muss eine Entscheidung treffen und im Prinzip ins Unbekannte springen. Das fiel mir noch nie leicht – und fällt grade in Bezug auf Ämter noch viel schwerer.

Also wird jetzt eine „Auszeit“ genommen: was leckeres zu essen/trinken, ab ins Bett mit einem guten Buch, für heute das Nachdenken einstellen und später mit D. telefonieren und mir von ihm den Kopf wieder zurechtrücken lassen, damit ich mich nicht weiter verrückt mache damit.

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