Fragen

Offensiv damit umzugehen, dass man psychisch krank ist, ist schwer.

Das liegt nicht mal so sehr an Vorurteilen, sondern viel mehr daran, dass Menschen, die nicht betroffen sind (und oft genug auch Betroffene) zu wenig Informationen haben.

Es gibt unzählige Erkrankungen und jede Erkrankung zeigt sich bei jedem einzelnen wieder anders.

Nachfragen ist immer eine „heikle“ Sache, es gibt Menschen, da ist es kein Problem, für andere jedoch ist es ein Riesenproblem, weil sie ihre Grenzen noch nicht so recht abstecken können. Das gilt für alle Beteiligten.

Darf ich da nachfragen? Trete ich da nicht zu nahe? Ist das zu persönlich/zu peinlich?
Was wenn der nicht antworten will oder auch, wenn grade das wieder etwas auslöst?

Da gibt es auch keine Regeln für, denn es ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Für mich kann ich sagen:

  • ich kann „Stopp“ sagen, wenn mir etwas (auch eine Frage) zu viel wird
  • ich kann auch sagen, wenn ich etwas nicht beantworten will
  • mir persönlich sind Fragen lieber – denn dann gibt’s keine Missverständnisse (die Vorraussetzung dafür ist, dass ich dann eben auch Stopp sagen kann, was ich erst nach vielen Jahren erlernt hatte)
  • ich kann Grenzen setzen und auf mich achten, auch wenn mein Gegenüber da eher „unsensibel“ ist
  • ich möchte aufklären und darüber reden

Das alles waren und sind Gründe warum ich diesen Blog angefangen hab, und das alles waren und sind Gründe, warum ich auffordern möchte: Frag bei mir nach, wenn dir etwas unklar ist oder du etwas wissen möchtest!

Die Möglichkeit dafür ist hier gegeben: hinterlasse einen Kommentar (wenn der nicht veröffentlicht werden soll, einfach im Kommentar dazuschreiben) und ich werde mich bemühen ehrlich und soweit mir möglich zu antworten – jeweils in einem neuen Blogeintrag.

Kommentare schalte ich erst frei – in der Regel innerhalb von 24 Stunden-

Wer keinen Kommentar schreiben möchte kann mich auch an mailen:

alles-nur-psychisch [at] gmx.de

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2 Antworten auf Fragen

  1. Deprixx sagt:

    nun, du schreibst ohne Impressum also anonym, wo ist da der offene Umgang? Du stehst immer noch nicht dau!

  2. Ilana sagt:

    Ja – ich schreibe ohne Impressum – und das wird auch erstmal so bleiben. Im realen Leben wissen die Menschen mit denen ich zu tun habe (und die es interessiert) wer ich bin und was ich habe – mit Namen (und auch da weiss nicht jeder Bekannte immer den vollen, wie das im Leben halt so ist), aber die Adresse kennen nur Freunde und diejenigen, denen ich sie gebe.Warum sollte ich das also im Internet anders handhaben? Nur weil es "vorgeschrieben" ist?Dazu zu stehen bedeutet nicht, dass ich alle persönlichen Daten öffentlich zugänglich machen muss.Für mich bedeutet "dazu stehen" – Probleme nicht zu verschweigen, darüber zu reden, einen Einblick zu gewähren wie ein Leben mit all den Problemen ist, was es bedeutet – im Alltag und Fragen gegenüber offen zu sein.Ich schreibe unter meinem Namen – es ist nicht der volle, aber es ist meiner. Und mit Adressdaten werde ich das auch hier so handhaben wie im realen Leben. Derjenige, der meine Adresse braucht wird sie kriegen, doch ich behalte mir vor das selbst zu entscheiden. Immerhin ist es ja meine.Danke dir für den 1. Kommentar in diesem Blog 🙂

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