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chaotisch

Ich versuche seit einigen Wochen nun ja schon kräftemässig wenigstens nicht wieder so ins Minus zu rutschen. Bedeutet aber auch nur, dass ich halt so um die Null rumkraxel.

Aber wenigstens das gelingt – nur zum Auftanken kommt es nie.

Dabei merke ich deutlich: hab ich mal drei Tage wirklich Ruhe in der Woche – klappt auch das Aufräumen.

Warum nehme ich mir also diese drei Tage nicht einfach?

Ehrlichgesagt weiss ich darauf keine Antwort – ich merke nur: ich bin zu wenig zu Hause – zu wenig lange Zeit am Stück – wo ich nichts machen muss.

Dabei bin ich – so gesehen – nicht so wenig zu Hause:

montags: eigentlich nur am späten Nachmittag das Schwimmen, ok – die letzten Wochen war da auch meistens noch ein Termin davor – aber der Vormittag wäre frei – kann ich aber nicht nutzen – weil ich ja dann am Nachmittag weg muss

dienstags: Vormittag Tischlerei, dann Theratermin – den restlichen Tag kann ich eher knicken – auch wenn es dienstags ab und an gelingt, dann wenigstens eine Art Auszeit zu nehmen am Abend

mittwochs: zur Zeit noch ebenfalls Vormittags Tischlerei (noch bis Dez.) und am Abend Phyiso – die Zeit dazwischen brauche ich dringend zum Runterkommen

donnerstags: normalerweise frei – und wenn kein Termin dazwischen kommt – schaff ich es sogar da wirklich die Zeit nur für mich zu nehmen – ist auch dringenst nötig

freitags: Theratermin – nachmittags meistens ein Termin mit dem Betreuer – alle 2 Wochen dann nochmal einer mit dem Homöopathen und am Abend dann der Gebetskreis

samstags und sonntags: eigentlich frei

Wenn ich wirklich den Do und das WE wirklich zum Erholen nutze, schaff ich es dann auch am So ein paar Sachen in der Wohnung zu machen. Das war vor zwei Wochen so und war diese Woche so.

Nur ist das nicht immer so einfach – vieles schiebe ich schon ewig: ein Treffen mit der Freundin, damit ich mit ihr diese Halskrausen für die Katzen mache, ein anderes um den Schrank aufzubauen usw.

Das Ganze ist jetzt nicht so das Problem – ich komm ganz gut mit klar und schaffe es wenigstens darauf zu achten, dass ich mir genug Zeit für mich nehme, damit ich nicht wieder so ins Minus rutsche.

Die Wohnung muss Anfang Jännervermietertauglich“ sein – da der dann die Heizungen ablesen kommt.

Das machte mir zunehmend Druck – dabei ist es schon so, dass die Wohnung in relativ kurzer Zeit aufgeräumt werden könnte – wenn ich jeden Tag einen Raum in Angriff nehme.

Nur dass ich das nur schaffe, wenn ich darauf achte, dass ich genug Zeit für mich habe, um aufzutanken und eben mit meinen Kräften haushalte.

Das klappt zur Zeit – und das finde ich gut. Es ist immer wieder ein Kampf, doch es läuft einigermassen stabil.

Was mir fehlt: die Geduld mit mir selbst.

Selbst an Tagen wie heute: das Wohzimmer aufgeräumt und ordentlich, der Boden gewischt usw – das freut mich einerseits – es ist viel geschafft – und dennoch sehe ich leider dann im anderen Raum, dass da noch viel Arbeit auf mich wartet. Doch es geht vorran. Auch wenn es dann mal wieder Tage gibt, wo sich noch mehr ansammelt – weil grad wieder nichts geht – wenigstens wird es nicht „schlimmer“.

Und das ist ein Anfang – wenn ich dran bleibe wird es funktionieren.

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