Zwangspause

Die letzten Wochen waren ja etwas viel – als ich letzten Sonntag dann merkte, dass die Ruhe die seit Freitag einigermassen da war – nur deutlich macht, dass ich meinem Körper etwas zu viel zugemutet habe. Nach drei Tagen Ruhe kam ich langsam bei 0 an – noch nicht aufgetankt, aber wenigstens auch nicht mehr im Minus.

Doch Montag ging es dann ja wieder los.

Am Mittwoch hab ich einen großen Fehler gemacht. Geplant war ein Großeinkauf für Mittwoch und der Möbelkauf für Freitag. Dann bin ich Mi Vormittag losgefahren um das Badregal zu holen – das war ja für Mi mit eingeplant, von dort dann zu Aldi und den Lebensmittel-Großeinkauf (wobei die Filiale leider meine Schorle nicht hatte), noch kurz neben an in den Laden, der Shampoo im Angebot haben sollte. In diesem Laden fand ich dann einen Schrank – so wie ich ihn gerne hätte. Doch den hab ich nicht mitgenommen.

Nach Hause erstmal das Badregal zusammengeschraubt, festgestellt, dass 2 Teile verformt waren – doch bis ich das fertig hatte, hat mich W. schon abgeholt, der mit mir den Rest holen wollte.

Da mir der Schrank nicht aus dem Kopf ging (und die hatten nur noch 2 davon), sind wir also statt die restl. Lebensmittel zu holen zum Second-Hand-Möbelhaus gefahren um zu schauen ob die eine Kommode oder einen Schrank haben – hatten sie nicht – dann auf dem Weg bei einem anderen Aldi die Schorle geholt und den Schrank vom Vormittag gekauft. Danach noch zum Bauhaus, die einen Haushaltsschrank im Angebot hatten – der natürlich ausverkauft war (wurde aber bestellt)

Mittlerweile war 17 Uhr – als ich wieder nach Hause kam. Und da ich ganz schlecht nicht aufgebaute Möbel rumstehen haben kann, fing ich mit dem Schrankaufbau an.

Nach drei Stunden brach ich dann fast heulend zusammen – mein Körper machte einfach Schlapp – nichts mehr. Es fehlten beim Schrank noch ein paar Sachen – aber der Hauptteil war erledigt.

Die Nacht war heftig, mir tat alles weh und das macht Schlafen schwierig. Am nächsten Tag war Thera-Termin – der war ganz ok und auch nicht zu anstrengend, da wir erst deutlich später anfangen konnten.

Wieder zu Hause hab ich den Schrank fertig gemacht – nochmal eine Stunde – und da war schon deutlich, dass mein Körper nicht mehr will.

Der Lebensmitteleinkauf liegt immer noch uneingeräumt da – ich kann mich kaum noch rühren vor Schmerzen, bin unendlich müde, doch der Schlaf ist nicht grad erholsam. Und wie es scheint hab ich es wieder geschafft: die Muskeln zittern schon bei der kleinsten Belastung, wenige Meter laufen hinterlassen das Gefühl einen Marathon gelaufen zu haben, jede Bewegung tut weh – selbst in Ruhe sind die Schmerzen allgegenwärtig.

Idealerweise würde ich jetzt für mind 3 – 5 Tage nichts tun, Ruhe geben und dann langsam anfangen – vor allem auch erstmal mit gezieltem Training – also keine Großaktionen, lieber Nordic Walking oder Schwimmen. Nur: hier warten 2 Maschinen Wäsche (und ich werd mir einen Trocknerdurchgang gönnen, da das Aufhängen der Wäsche meine Arme überfordern würde) und die Lebensmittel die weggeräumt werden müssen, ausserdem haben die Katzen einen Topf mit Blähtonkügelchen im Wohnzimmer verteilt (und da ich mich nicht bücken kann, krieg ich die grad nicht weggeräumt) und das Katzengras war auch unklug von mir (denn die Kotzerei der Katzen krieg ich im Moment auch nicht weggewischt – zumindest nicht richtig). Hier herrst das große Chaos.

Doch der Körper streikt …

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