Ungewissheit …

… zählt zu den Dingen, mit denen ich nicht gut umgehen kann.

Die Aussprache mit dem Betreuer war gut, verlief wirklich sehr positiv. Doch es ändert nichts daran, dass ich den Betreuer wechseln will und werde.

Dazu kommt, dass der aktuelle Betreuungsverein ihr Konzept ändert – alle aktuellen Betreuer, die zur Zeit noch als Selbständige dort arbeiten werden zum 1.12. gekündigt. Ab da werden nur noch angestellte Betreuer eingesetzt – die bisher selbständigen können sich für eine Stelle bewerben. Da es aber sehr viel weniger Geld geben wird, hören die meisten auf oder wechseln zu anderen Betreuungsvereinen.

Noch ist unklar, welche Betreuer bleiben – daher kann mir der Verein gar niemanden anbieten.

Im Moment bedeutet das: Abwarten

1. bis die Vertretung weiss wo hin sie wechselt
2. erst wenn ich 1. weiss, kann ich beim neuen Arbeitgeber von ihm eine Betreuung beantragen
3. die müssen dann mit dem Landkreis streiten – und das wird vermutlich wieder mal ein harter Kampf (und ich gestehe, ich hoffe dass es diesmal ganz anders läuft und der Wechsel und die Verlängerung problemlos durchgeht – aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist halt leider arg gering)
4. der Wechsel wird zum 1.11. oder 1.12. stattfinden – und es kann sein, dass sich der Landkreis weigert vorher zu entscheiden und diesen Wechsel abwarten will (um es dann abzulehnen oder ähnliches)

Mit etwas Glück ist 1. innerhalb der nächsten Woche klar. Dann kann das Erstgespräch bei anderen Betreuungsvereinen stattfinden und wenn klar ist wo ich hingehe, auch die Kündigung an den aktuellen Verein (und das Auseinandersetzen mit der Koordinatorin, die einfach nur wahnsinnig nerven kann – doch da ich dann ja nichts mehr von ihr möchte – werde ich das eher kurz und schmerzlos gestalten – wenn sie nervt – kriegt sie gar kein Gespräch mit mir).

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