Buchbinderei zu Ende

Dienstag, 23. September 2014 - 13:13 No comments

Da ich dann doch heute mit allem fertig geworden bin, war heute doch der letzte Tag in der Buchbinderei. Ich stehe dort auf der Warteliste, aber das kann dauern. Je häufiger man da war, desto mehr rutscht man nach hinten.

Wir haben jetzt vereinbart, dass ich erstmal ganz “normal” auf der Liste bleibe und mein Ersatzthera oder ich sich bei ihr melden, wenns arg brennt. Dann wird immer aktuell entschieden was geschoben werden kann.

So wirklich angekommen ist das glaub ich noch nicht. Im Moment kann ich nicht abschätzen wie das für mich wird. Einerseits hatte ich in der einen Woche, die ausfiel fast alles was eher für mehrere Wochen Beschäftigung geplant war in knapp einer “verbraucht”. Aber es kann auch ganz gut sein jetzt mal eine Pause zu machen.

Denn so gut das ganze ist für die Strukturierung, so stressig ist es für mich auch gewesen durch Mitpatienten und einfach “Gruppensituation”.

Die Betreuung läuft ja im Moment recht stabil, von daher sollte das mit der Strukturierung irgendwie klappen. Doof wird es dann Anfang Oktober, da ist er ja drei Wochen in Urlaub. Da wird auch das Gerichtsurteil erwartet – von daher wird das eher – schwierig.

Aber bis dahin ist ja immerhin noch eine gute Woche ;).

Das Schöne ist, dass sich ein wirklich sehr netter Kontakt entwickelt hat zu D. Der war zwar jetzt nicht mehr in der Buchbinderei, sondern bei der letzten Runde, aber wir haben uns weiterhin ab und an gesehen und ich mag ihn wirklich sehr. Ich hoffe, dass der Kontakt auch weiterhin bestehen bleibt. Bis jetzt sahen wir uns ja nur in den Pausen in der Klinik.

 

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soll ich?

Dienstag, 23. September 2014 - 07:50 No comments

Oral B bietet ja bis zum 28. einen Wechselbonus an – man bekommt bei den meisten elektrischen Zahnbürsten 50 % wieder zurückerstattet.

Da ich ja vor ein paar Wochen erst rausfand, dass ich mit den runden Zahnbürstenköpfen den üblichen Trigger nahezu ausschalten kann (Zahnbürsten waren Missbrauchsinstrument und entsprechend war es jedesmal eine Qual eine zu nutzen), war klar, dass über kurz oder lang eine elektrische Zahnbürste mit Akku mit rundem Bürstenkopf einziehen wird. Auch dass es eine Oral-B werden soll, weil ich da problemlos Ersatzköpfe kriege, die ich eben überall bekomme.

Tja – geplant war das allerdings nicht jetzt – von daher bin ich grad echt schwer am überlegen ob ich das nicht doch jetzt machen soll. Halber Preis ist natürlich eine Ansage.

Doof ist, dass es nur bis zum 28. gilt, würde es bis zum Monatsletzten gehen, wäre es keine Frage. Aber ein paar Tage hab ich ja noch zum überlegen.

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dies und das

Montag, 22. September 2014 - 18:47 No comments

Betreuung heute genutzt um einerseits den neu gestrichenen Digitalpianoständer wieder aufzubauen und das anzuschrauben, andererseits um die Küche wieder fertig zu haben.

Danach vergaß ich das Fenster zu schließen und so setzte der stürmische Regen das Schlafzimmer unter Wasser – schon erstaunlich welche Mengen da runterkommen. Ich hoffe, dass keine bleibenden Schäden bleiben.

Dann gekocht, das Essen dann leider nicht essen können (dabei schmeckt es, aber ist hier häufiger so, dass ich das was ich koche (und auch kochen wollte!) dann nicht mehr essen kann, es mit Grießbrei versucht, was auch nicht so der Bringer war und nachher werd ich es mit Ofenkartoffeln versuchen.

Seit gestern auch wieder heftige Probleme mit Sodbrennen.

Achja – und den Arzt angerufen und für Anfang Oktober einen Termin vereinbart. Er muss mich ja ins Krankenhaus einweisen und den Transportschein ausstellen.

Da Telefonieren im Moment echt schwierig ist, hab ich das ewig vor mich hergeschoben.

Ansonsten ist es heute eher ruhig. Bisschen Serien schauen, stricken und so.

 

 

Wochenende

Sonntag, 21. September 2014 - 15:13 No comments

Eigentlich sollte ich vor einer Viertelstunde abgeholt worden sein. Stattdessen bekam ich vor einer halben Stunde einen Anruf, dass der Pater, der mich abholen irgendwo im Stau steht (wegen eines Festumzuges irgendwo) und dass er außerdem keinen Schlüssel für den Keller hat – in dem die ganze Technik steht.

Ohne sind wir aufgeschmissen, dazu sind wir zu leise – vor allem aber auch die Gitarre ist dafür viel zu leise – als Begleitung für einen Sonntagabendgottesdienst (da sind dann doch so 150 – 200 Leute).  Die einzige Alternative wäre gewesen mit der kleinen Box zu spielen und die Leute nicht mitsingen zu lassen.

Also versuchte er einen Organisten zu erreichen. Der war nicht wirklich begeistert, sagte aber zu, dass entweder er oder ein anderer vor Ort sein würde.

Mittlerweile war es etwa halb.

Ein Telefonat mit E. sollte erstmal klären, wer heute eigentlich alles kommen wollte und wie wir die jetzt erreichen. K.’s Nummer hab ich, zwei andere hatte Eva, blieben noch zwei. Also hab ich L. angerufen, der ja sonst bei NF die Technik mitmacht ob er von seinem Kollegen die Nummer hat – hatte er – so konnten wir dann doch bis auf eine (die aber vermutlich heute eh nicht kommen wollte, weil sie krank war/ist), alle erreichen. Diese hab ich dann per mail informiert, in der Hoffnung, dass sie sie rechtzeitig liest.

 

Das Ganze machte deutlich, dass wir echt mal eine Telefonliste erstellen sollten. Und dass wir unbedingt genauer wissen sollten, wer eigentlich kommt und wer nicht.

Ansonsten: hab ich gestern angefangen den selbstgebauten Ständer für das Digitalpiano zu streichen. Da klingelte es an der Tür und der Postbote übergab mir ein riesiges Paket – das eine Keyboardtasche beinhaltete :). Somit ist das Mitnehmen ins Krankenhaus gesichert. Das Streichen musste etwas warten, ich musste natürlich testen ob alles passt usw.

Während die Katzen dann die neue Tasche in Beschlag nahmen, strich ich fertig. Heute früh hab ich es abgeschliffen und einen zweiten Anstrich gemacht. Wie gut dass die Farbe vom Boden gut abzukriegen ist, denn ich hatte – trotz Unterlage – es geschafft da deutliche Spuren zu hinterlassen.

Das Teil steht jetzt in der Küche (dabei ist zu bedenken: Küche ist “Durchgangszimmer” zu Wohnzimmer und Bad und ist 140 m lang und etwa 1 M breit – also der Weg. Der Ständer mit 136 Breite hat da grade so Platz.

Ansonsten hab ich gestern nochmal ein Liederbuch kopiert und meinen “Mix” fertiggestellt. In dem Mix sind aus den vorhandenen Liederbüchern die “Lieblingslieder” zusammengestellt – so dass ich erstmal nur dieses nutzen brauche. In der Hoffnung, dass dann auch nur das rumfliegt und nicht der Rest auch noch. Allerdings ist das noch Zukunftsmusik, denn mir fehlen dafür noch die Grundlagen.

Mit dem Klavierspielen komm ich ja nicht weiter. Ich weiß leider nicht woran es hakt, aber es hakt. Unterricht ist im Moment zumindest nicht in Aussicht. Und ich bin am überlegen, ob ich einfach das mit den Akkorden anfangen soll – auch wenn da das Risiko mir falsche Technik anzueignen groß ist. Aber ich will jetzt auch nicht ein halbes Jahr warten bis ich vielleicht doch irgendwie Unterricht hin kriege.

Grade mit eh wieder aktueller Sehnenscheidenentzündung.

Wie auch immer: heute wird es jetzt ruhig zu Ende gehen. Noch ein bisschen Fernsehen und dabei Stricken (Zipfelmütze), dann lesend (Eona) ins Bett.

Morgen wird dann das Chaos beseitigt, da ist der Klavierständer dann auch so trocken, dass er wieder genutzt werden kann.  Di und Mi ist nochmal Buchbinderei und am Mi im Anschluss ein Wohnungstermin. Do Thera und Fr Betreuung und NF.  Irgendwann wollten auch MissMutig und ich uns nächste Woche treffen.

 

 

weinen

Freitag, 19. September 2014 - 17:15 No comments

Achtung Triggergefahr!

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Weinen erleichtert und befreit. Heißt es.

Ich wünschte, ich könnte diese Erfahrung mal machen. Könnte weinen.

Stattdessen brennen Tränen in den Augen und wenn sie es tatsächlich mal schaffen das Auge zu verlassen, brennen sie über die Wangen.

Während tausend Mechanismen die nächste Träne verhindern und sich die ungeweinten erst im Kloß und dann im inneren Meer sammeln, in dem ich zu ertrinken drohe.

Von den Ängsten und vielen Stimmen, die dagegen wettern gar nicht zu reden.

Diese tiefe innere Todesangst, die alles erstickt.

Da hilft es nicht sich zu sagen, dass es heute ok ist. Denn in dem Moment ist da nur das Kind von damals, dass wusste: Tränen bedeutet Trost. Nur das dieser Trost nur die Tarnung für Missbrauch ist. Tränen bedeutet weitere Qualen, weitere “Strafen”, weiteren “Trost”.

Heute weiß ich, dass es damals um Leben und Tod ging. Dass es gut und wichtig war, dass Tränen nicht mehr fließen konnten. Und die wenigen Erinnerungen an Tränen die da waren endeten in den Armen von jemanden, der das ganze dann übergriffig machte.

Ich kenne es nicht – da einfach mal so umarmt werden. Ich kenne Trost nur als Missbrauch, als etwas wofür ich bezahlen muss. Ja – da waren die Arme, die man sich ersehnte, nur dass sie nicht da blieben und bald wünschte es nur noch diese Arme und Hände wären weg.

Ich kenne nur Tränen, die so auf der Haut brennen, dass es kaum auszuhalten ist.

Und ich wünschte mir, ich würde es kennen, wie es ist, einfach nur zu weinen. Ohne Angst, ohne Schuldgefühl, ohne innere Dämonen und Geister – und ohne zig Automatismen die es verhindern wollen – und dabei wie die Eltern damals klingen.

Stell dich nicht so an.

Ich geb dir schon einen Grund für Tränen.

Oder diese tiefe Verachtung in der Stimme, das verachtende Schnauben.

 

Doch schlimmer sind die Automatismen, die ein “krieg dich wieder ein” befehlen oder mich vor Angst erstarren lassen. Weil eine Träne sich ins Auge gestohlen hat.

Ich wünschte mir so sehr, dann loslassen zu können, einfach zu weinen, es raus lassen zu können. So sehr, dass es unendlich schmerzt. Und ich wünschte mir die Arme, die mich einfach nur halten, wohlwissend, dass ich das gar nicht aushalten könnte – weil sofort die Erinnerung an die Umarmungen früher hochkommt. Gekoppelt mit dem “wer will so jemanden wie mich schon anfassen”

Diese Sehnsucht nach Trost. Dabei ist das Wort für mich vergiftet. Zu wissen, dass ich es nicht ertragen kann, nicht annehmen kann, weil da zu viel kaputt in mir ist.

Und so bleib ich damit allein. Mit dem Meer der ungeweinten Tränen, dessen Spiegel immer höher steigt und mich irgendwann ertränken wird. Allein mit dieser Sehnsucht, die sich nicht stillen lässt, weil ich es nicht annehmen/zulassen kann. Wissend, dass ich mir da selbst im Weg stehe.

Tränen, die in einem so festbetoniertem “darf nicht” stecken, dass ich dagegen nicht ankomme. Weil das “darf nicht” von damals sich so eingebrannt hat, dass ich nichts entgegensetzen kann. Weil alles was Trost auch nur ansatzweise ähnelt gekoppelt ist mit “und wie hoch wird der Preis diesmal sein?”.

Genauso wie sie mit Erinnerungsfetzen gekoppelt sind. Der Arm um die Schultern, der nach unten wandert, der Typ, der unbedingt Tränen brauchte um “trösten” zu können, diese hämische und abwertende Stimme – und über allem, diese so massiv eingebrannte Todesangst, wenn auch nur eine Träne Richtung Augen steigt.

Eine Todesangst, die heute nicht mehr real ist. Heute droht kein “Tod”. Damals bin ich ihn viele Male gestorben, innerlich. Aber so manches mal bin ich ihm auch äußerlich nur verdammt knapp entkommen. Dabei hab ich es mir gewünscht. Dass es endlich vorbei ist. Doch jedes Mal wenn ich wieder zu mir kam, musste ich feststellen, dass die Erlösung nicht da war. Ich war immer noch in der Hölle.

Ich erinner mich so gut an diese Sehnsucht, dass sie endlich mal den Schritt zu weit gehen und ich nicht mehr zu mir komme. Endlich erlöst sein.

Eine Sehnsucht, die auch heute sehr groß ist. Einfach nur Ruhe. Nicht mehr kämpfen müssen. Einfach aufgeben können, loslassen können. Und wenn es nur ein paar Tränen sind.

dies und das

Freitag, 19. September 2014 - 11:45 No comments

Da ich in der Buchbinderei grad irgendwie nicht fertigwerde, werde ich den Mittwoch dranhängen – also Di und Mi noch Buchbinderei.

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Im Ofen schmurgelt grad ein Kürbis-Kartoffel-Auflauf. Hoffe er schmeckt dann auch.

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Phasenweise ist die Stimme angegriffen, vor allem nach längerem Schweigen. Hoffe die Probe heute klappt trotzdem.

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Eins meiner Medikamente ist in der Stärke, die ich nehme, bis auf weiteres nicht lieferbar. Da Doofe daran ist: es ist das einzige Medikament, dass ich von anderen Herstellern nicht vertrage und aus mir völlig unerklärlichen Gründen ist es auch weniger verträglich (aber doch noch) wen ich statt der 100er zwei 50er nehme. Denn eigentlich sollte das ja keine Änderung in der Wirkungsweise hervorrufen – ist ja der selbe Hersteller. Zumindest wird mir das immer so von Arzt und Apotheke erklärt.

Es ist eins, von dem ich nur die retardierte Form vertrage, die unretardierte führt zu ziemlich heftigen Kreislaufproblemen (was damals in der Klinik echt lustig war, die haben nämlich die Tabletten halbiert (trotz Hinweis meinerseits!) und sich dann gewundert, warum ich die halbe Zeit umkippte).

Selber Wirkstoff von anderen Herstellern führen auch zu Kreislaufproblemen (wenn auch nicht so schlimm wie die unretardierte Form, doch so, dass ich sie nicht nehmen kann und will, weil außer sitzen kaum noch was geht).

Bei den zwei Stück der 50 sinkt der – eh schon niedrige – Blutdruck noch mehr. Zwar “nur” so, dass ich im Prinzip mit ein bisschen drauf aufpassen alles machen kann, aber eben schon so, dass es sich als Nebenwirkung bemerkbar macht (nehm ich übrigens nur eine davon ist das nicht so, was das ganze noch kurioser macht).

Keiner konnte mir bis jetzt erklären warum das so ist, für mich ist es – blöd. Der Hersteller selbst sagt: da laufen grad Qualitätssicherungsprozesse und es wird mit Hochdruck dran gearbeitet, es ist aber nicht absehbar bis wann das abgeschlossen sein wird.

Ich muss mich also entscheiden: auf die Hälfte der Schmerzmittelwirkung zu verzichten oder mit einem zickigen Kreislauf den Alltag gestalten. Und ja beides ist ungut.

Immerhin: es ist eins der Medikamente die davon abgesehen tatsächlich bei mir so wirken wie sie sollen ;).

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Ich glaube meine neue Nachbarin zieht grad ein. Ein junges Ding, dass frisch aus dem Elternhaus kommt und – wenn ich das richtig einschätze – noch nicht volljährig ist. Wird also die nächsten Wochen spannend. Denn meist sind sie dann ja erstmal in Partylaune – endlich von zu Hause weg, die Eltern weit weg und machen dürfen was man will.

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Die Betreuungssituation war ja aus mehreren Gründen unsicher: passt es zeitlich, kriegen wir das so hin, bleibt er überhaupt oder hört er auf usw.

So wie es aktuell aussieht sollte es weitergehen. Wir kriegen es mittlerweile recht gut hin, zumindest so, dass es für mich machbar ist. Inhaltlich kommen wir gut miteinander klar. Zumindest bis Januar wird er also bleiben – dann entscheidet es sich neu, wobei es im Moment so aussieht, dass er weitermachen wird.

Dass er ab 3. Oktober erstmal 3 Wochen Urlaub hat ist weniger schön. Das setzt mir im Moment mehr zu als die Tatsache dass die Buchbinderei erstmal wegfällt.

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Jemand Interesse an einer SD-Karte mit 64 GB (Pro von Samsung)? Dann bitte melden – danke!

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Heute noch: Telefonat mit dem Homöopathen, Bücherei und Probe. Wobei Bücherei eher ein “hoffentlich” ist, hängt nämlich davon ab ob ein anderer sein Buch rechtzeitig zurückgibt.

 

 

 

 

Thera heute

Donnerstag, 18. September 2014 - 17:16 No comments

Aber sowas von vergeigt.

Angefangen mit dem üblichen Kram erzählen, nur damit wir bloß nicht ans Fühlen gehen. Unter anderem ging es darum, dass wir ab Gerichtsentscheid erstmal auf 2 Termine die Woche erhöhen, wobei auch im Raum stand, das schon ab übernächster Woche zu machen, was ich abblockte. Mehr weil da viel “steht mir nicht zu” mitschwingt und ich das Gefühl hab, dann alles hinkriegen zu müssen, was ja im Moment nicht wirklich klappt.

Dann kippte es. Da war Gefühl, wahrnehmen konnte ich aber nur den Kampf dagegen an. Und bald verlor ich mich in den Automatismen und war nicht mehr handlungsfähig.

Erstarrt.

Da wir das auch noch nicht hatten, konnte ich auch nicht auf die “Auszeit” zurückgreifen, die sonst in solchen Situation gut funktioniert. Der Thera fragt ob die grad nötig ist – ich nicke wenn ja und dann geht er für eine Minute raus.

Damit ich mich auf Skills konzentrieren kann – UNBEOBACHTET.

Nur das konnte ich in dem Moment nicht mehr kommunizieren – weil gar keine Kommunikation mehr ging.

Sein Versuch ins Turmzimmer zu gehen und dem Gefühl nachzuspüren (was von seiner Sicht auch sinnig war, er wusste ja es sind Automatismen/Widersacher und die können ins Turmzimmer nicht rein – über bleibt also das Gefühl) löste dann Panik aus. Denn die Automatismen hatten mich so im Griff, das da nichts mehr mit Turmzimmer möglich war.

Wobei die Panik immerhin die Automatismen beendete und ich komm aus Panik deutlich leichter raus als aus den anderen – und so wurde ich irgendwann auch wieder handlungsfähig.

Für ein paar Minuten, bis ich in der nächsten Erstarrung steckte. Diesmal weil ich seinem Vorschlag, sich dem Gefühl nochmal zu nähern und dann auch wieder zu entfernen – nicht folge leisten konnte – ich schaffte es einfach nicht.

Und Schwupp war ich im Versagen, Niedermachen und “nix kriegste hin” – in der nächsten Erstarrung, die dann nur durch Beenden des Termins unterbrochen werden konnte.

Dass er mir noch den anderen Raum zeigen wollte, in dem ich mich danach aufhalten könne (war so vereinbart in der mail) – ging gar nicht – das konnte ich dann auch irgendwie mitteilen.

Im Endeffekt saß ich dann vor der Praxistür (dritter Stock) auf der Treppe und brauchte erst 1 Minute um aus den Automatismen rauszukommen, und eine halbe Stunde um die Gefühle so weit in Griff zu kriegen, dass ich in der Lage war den Taxifahrer anzurufen.

dies und das

Dienstag, 16. September 2014 - 18:51 No comments

Die Buchbinderei läuft diese Woche grad mal eine gute Stunde am Tag. Da ich nur noch bis zum 23. dort bin ist das einerseits doof, weil ich nichts geschafft krieg in dieser Zeit, andererseits ist es so ein “fließender” Übergang  – wobei das nicht wirklich trifft, denn es ist ja nicht die Länge sondern die Tatsache,dass ich da jeden Tag (außer Mo) außer Haus komme.

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Heute Hilfeplangespräch, das ich bis heut Mittag völlig vergessen hatte. Außerdem kann die Urlaubsvertretung nicht am 13. oder 14. Okt mit mir den Wohnungstermin machen, da er mit kaputter Hand nicht anpacken kann (wird evt nächste Wo operiert). Ich hoffe ich konnte der Koordinatorin klar machen, dass sie mir eine Vertretung organisieren MUSS, sonst wird das mit dem stationären Aufenthalt schwierig (weil ja jemand die Bonsai-Tiger versorgen muss und ich die Nachbarin nicht in eine Katastrophenwohnung lassen kann – und da mein Betreuer ab dem 3. Oktober in Urlaub ist – ist das auch ein zu lange Zeit um es selbst zu schaffen).

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Im Moment darf ich wieder testen: Shampoo/Spülung/Kur von Pantene Pro-V und Micro-SD- und SD-Karte von Samsung (Mikro-SD Evo und SD Pro). Auf letzteres freu ich mich, brauch ich fürs Handy eh ne neue.

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Der Physiotherapeut hat mal wieder die Hand getapt. Irgendwie ist das viele Gitarre spielen grad – schwierig.

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Für die morgige Messe einen Plan erstellt. Dass wir nicht als Gruppe mit den Leuten singen sollen, sondern eigentlich Lieder von NF und ohne Leute hat er mir natürlich erst Sonntag gesagt, zumal wir in der von NF ja nur zu dritt sind.  Immerhin ohne Technik und die beiden die mitmachen sind auch gut (dürften nur etwas lauter sein ;) ).

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Festgestellt dass ich nur eine lange Hose hab (und eine etwa 15 Jahre alte Jeans, ich HASSE Jeans und sie ist mir auch etwas zu eng, aber hab ja grad keine Wahl – seufz). Zwar hab ich noch eine Cordhose, die noch etwa 1-2 Wochen durchhalten wird, aber irgendwie muss ich schauen, wie ich das regel. Auch hab ich nur eine sehr dicke lange Jogginghose, die selbst im tiefen Winter eigentlich zu warm ist, da muss ich auch schauen was ich für die Physio nehme, wenn die 3/4-Hose nicht mehr geht (vor Ort umziehen ist nicht möglich).

Das sind die Momente, wo mir das Übergewicht echt zu schaffen macht, weil man einfach keine Hose unter 40 Euro kriegt.  Und die halten dann höchstens ein Jahr – bis sie dann an den Oberschenkeln aufgerieben sind.

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Irgendwie ist erst Mitte September und ich hab ständig das Gefühl es ist schon Ende des Monats. Ziemlich doof.

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Achja – ich bin völlig verschnupft und heiser (singen geht aber komischerweise, wenn auch angeschlagen). Schon seit letzten Freitag. Nur dass es statt besser schlimmer zu werden scheint. Seit gestern ist auch Halsweh dabei.

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Ich hätte nicht Arrow online anfangen sollen, denn da ist auch die 2. Staffel schon verfügbar und so hab ich die natürlich angefangen. Manchmal frag ich mich, wofür ich noch einen Fernseher hab (was jetzt keine Aufforderung an denselben sein soll, dass er jetzt kaputt gehen soll/kann/darf – denn ohne würde wohl doch was fehlen).

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Beim Klavier lernen hänge ich grad etwas durch. Ich schätze, dass ich das ohne Lehrer nicht schaffe. Und ich frag mich ob ich dann jetzt einfach weiter vor mich hinklimpern soll oder ob ich mir damit nur Mist anlerne.

Andererseits will ich ja hauptsächlich begleiten – also Akkorde spielen. Das Blöde ist halt, dass ich von der Gitarre weiß, wenn man sich einmal eine falsche Technik angewöhnt hat, kriegt man die nicht mehr raus und da meine Hand auch ohne Klavier ständig mit Sehnenscheidenentzündung rumtut, sollte ich mir das genau überlegen.

Leider hat sich bisher niemand gefunden, der Klavier gegen Gitarrenunterricht tauschen mag. Aber ich hab diesbezüglich nochmal ein paar Anzeigen geschalten. Die Studenten kommen hier ja erst wieder.

Denn die Faszination ist weiterhin da.

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Gleich gibt es noch eine Fritatten-Suppe und danach selbstgemachtes Eis (wobei das Bananen-Schoko-Minze-Eis diesmal echt etwas zuviel Minze und Zucker drin hat). Oder doch lieber gebackenen Kürbis?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wochenende

Sonntag, 14. September 2014 - 14:15 No comments

2. Versuch.

Eigentlich geht es mir ja im Moment nicht so gut. Am 12. war Stichtag für das Schreiben, dass der Ersatzthera fürs Gericht schreiben musste. Aber ich hab bis heute keine SMS bekommen, dass er es abgeschickt hat. Das hatte er mir hoch und heilig versprochen und wir hatten auch darüber geredet, das es für mich ein sehr extremer Vertrauensmissbrauch ist, wenn er sie dann nicht schickt.  Von daher weiß ich grad nicht was los ist und selbst wenn er das Schreiben rausgeschickt hat – weiß ich grad nicht wie mit der Situation umgehen.

Vor allem nachdem was letztes Jahr mit dem alten Thera war.

Trotzdem – im Gesamten war die Woche nicht so schlecht. Was sicher auch daran lag, dass ich hier Massen an Gemüse und Obst zur Verfügung hatte.

Als Kind durften wir uns zum Geburtstag wünschen, was es zu Essen geben sollte. Fast alle nahmen Schnitzel und Pommes – ich eine Gemüseplatte. Sehr zum Leidwesen des eingeladenen Freundes übrigens ;).

Es war schön einfach mal nur das zu Essen worauf ich auch Lust habe.

Heute hab ich unerwartet Pebbels hier, da MissMutig mit Anhang einen Tagesausflug machen wollte, bei dem sie nicht mitkonnte. Mich freuts :).

Sie kommt nachher mit zum Aufbau der Technik und vermutlich auch noch zur Probe, vor der Messe wird sie dann aber auf jeden Fall abgeholt.

Tja – die Pizza (mit Gemüse!) ist leider erst eben fertig geworden, so dass ich es nicht mehr schaffe sie zu essen, gibt es dann heut abend kalt. Ich muss jetzt noch zwei oder drei Lieder kopieren und dann noch eine kleine Runde mit Hund, dann werde ich auch schon eingesammelt und es geht los.

guter Tag

Samstag, 13. September 2014 - 17:28 No comments

Heute war ein guter Tag.

Ich hab die Stricksaison eröffnet (ich strick ja nur im Winter und am liebsten zum Schifahren gucken), vom letzten Jahr ist noch ein Dreambird Mini und ein Drachenfeuer (der Schal, nicht das Tuch) in Arbeit. Bei ersterem bin ich auch gut weitergekommen heute (trotz mehrfach auftrennen, weil ich zu unkonzentriert war die Maschenmarkierer zu stecken.

Zu Mittag hab ich mir eine Gemüsepfanne gemacht und als Nachtisch einen Obstsalat. Denn Dank der lieben M. konnte ich mir Anfang der Woche einen Bananenkarton voll Obst und Gemüse holen.

Seitdem hab ich auch regelmäßig gekocht, fällt mir jetzt im Nachhinein so auf. War aber auch alles so lecker.

Es wird echt Zeit, dass die Tafel wieder mit reinkommt. Dann ist zumindest ein bisschen mehr Gemüse auf dem Tisch.

Ansonsten hab ich die zweite Hälfte der Arrow-Staffel 1 geguckt, weil ich bei der ersten der 2. Staffel merkte, dass mir da ein bisschen was fehlt.

Jetzt gleich gibt es noch gebackenen Hokkaido und den restlichen Obstsalat und den vierten Teil der Thranador-Reihe im vorgewärmten Bett.

Morgen ist dann ja ab halb drei Arbeit angesagt: erst die Technik raussuchen, die wohl irgendwo im Keller verstaut wurde während der Kirchenrenovierung und das wohl auch ziemlich durcheinander, alles ins Auto laden und zur anderen Kirche fahren, dort aufbauen und dann ist Probe und danach Messe. Danach alles wieder abbauen und wieder in den Keller verfrachten.