Obstsalat

Montag, 02. März 2015 - 19:51 No comments

Heute war Großeinkauf und wir kamen grade als sie das reduzierte Obst und Gemüse hin stellten. entsprechend freu ich mich auf den Obstsalat heute.

Es erstaunt mich immer wieder wie sehr Obst und Gemüse bei mir Freude auslösen. Schon als Kind war die Gemüseplatte zum Geburtstag das Wunschessen und Highlight.

Heute also Obstsalat, morgen muss ich dringend den Rosenkohl und die Avokado verarbeiten. Freu mich schon drauf.

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Augen

Sonntag, 01. März 2015 - 18:42 2 comments

Als ich gestern den Beitrag schrieb, konnte ich nicht mehr sehen, was ich da schrieb. Von jetzt auf gleich, hatte ich kreisförmig verschwommenes sehen, wie geblendet und es war mir nicht mehr möglich irgendwas zu erkennen.

Erst war es komisch, ich beendete den Beitrag und wollte ins Bett, aber es wurde schlimmer – vor allem auf dem linken Auge, das rechte blieb. Das machte mir ehrlichgesagt richtig Angst, wobei ich eher Schiss hatte, dass das ein Schlaganfall oder so wäre.

Mir war schon klar, dass Flimmern beim Sehen auch von Verspannungen kommen kann – aber nur eine Seite? Ich hatte sogar kurz überlegt MissMutig anzurufen und sie zu bitten mich zum Arzt zu fahren. Einfach weil ich links dieses Blitzen hatte, dass selbst bei geschlossenem Auge blieb und schlicht nichts mehr sehen konnte – außer Licht.

Einige Übungen zum Lockern von Kiefer und Nacken halfen dann etwas – was mich doch beruhigte. Das rechte Auge beruhigte sich auch recht schnell wieder, links wurde es zumindest etwas besser.

Im Endeffekt war es dann nach weiteren Übungen und Ruhe irgendwann weg. Aber es hat mir echt Angst gemacht gestern. Ich hatte das noch nie und das “von jetzt auf gleich” und die schnelle Verschlimmerung hat mich sehr erschrocken.

Im Endeffekt griff dann mein “Sani-Modus”, so dass es gar nicht zur einer Panik kam. Aber es hat bleibenden Eindruck hinterlassen.

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Sonntag

Sonntag, 01. März 2015 - 16:51 No comments

Sehr sehr viel kopiert (wobei eher lang als viel, weil mein Kopierer nur im hochaufgelöst-Modus anständig druckt und dann dauert das alles entsprechend lang), Einkaufzettel für morgen geschrieben und mit der Entscheidung “viel Gemüse oder die fehlenden Balkonkästen” gerungen, versucht (und dann wieder aufgegeben) die neuen Liedtexte zu lernen, neben her Serien von was weiß ich wann angesehen (glaub ich bin mittlerweile bei Anfang Feber?), noch ein Caliometry angefangen, jetzt gleich noch: Klavier üben, die anderen Klavierschulen und -Bücher raussuchen (v.a. welche davon diese Woche gebunden werden sollen, weil wir sie vielleicht im Unterricht als Begleitliteratur nutzen wollen), noch ein paar Feinheiten im Einkaufszettel ändern und dann früh ins Bett.

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Categories: Leben, Psycho-Somatik Tags:

dies und das

Samstag, 28. Februar 2015 - 18:20 No comments

Die Verspannungen des Rückens sind jetzt ums Brustbein. Da merkt man erstmal an was das alles beteiligt ist.

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Ansonsten ist ein ruhiges Wochenende geplant – sehr ruhig. Weil Montag wieder sehr anstrengend wird – Buchbinderei und dann Großeinkauf.

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Gestern hatten wir ja Wohnungstermin. Mittwoch hatte ich für 2 Euro so einen 1-Meter-Kalender mitgenommen, weil bei mir ja immer noch die Wände kahl sind und bis da richtige Bilder ran kommen, dachte ich, könnte ich ja Poster nehmen.

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Ich weiß nicht genau was los ist, aber ich seh auf dem Bildschirm im Moment kaum was – irgendwas blendet da – dabei sitz ich schon im Dunkeln. Da es auch beim Fernseher so ist,  vermute ich mal, dass meine Auge neinfach streiken.

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Von daher: Himbeeren noch, weil ich noch was Fruchtiges brauche (sofern ich noch welche in der Tiefkühle hab) und dann Bett.

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Medikamente

Freitag, 27. Februar 2015 - 08:01 No comments

Mir ist gestern abend etwas klar geworden. Ich fragte mich ja schon die ganze Zeit seit der Thera, warum ich so weit weg von mir bin und auch nicht wirklich an Gefühle rankomme. Das geht eigentlich nur wenn es zuviel ist – aber selbst da irgendwie – anders als sonst.

Als ich abends meine Medikament zusammensuchte, wurde mir klar, dass dieses Auftreten zeitlich mit der Einnahm des neuen Medikamentens zusammenfallen könnte.  Da ich schon seit einer Weile überlege, es wieder abzusetzen (weil es eigentlich rein kam um abends besser schlafen zu können und damit wir evt ein anderes runtefahren können, weil es das RLS begünstigt und ich zu dem Zeitpunkt ja mit RLS große Probleme hatte), vor allem weil es mir morgens deutlich schwerer macht aus dem Bett zu kommen, werde ich das heute mit dem Arzt besprechen und dann absetzen.

Ob es wirklich damit zusammenhängt weiß ich nicht, zeitlich würde es passen. Von meiner Reaktion her auch. Auf Antidepressiva reagier ich häufiger wie ein Zombie (das wird nur noch übertroffen von der Pille, da bin ich dann wirklich weit weg von mir) – einfach weit weg von mir und den Gefühlen, die zwar da sind, aber meist mit einer gewissen Distanz.

Das macht ein dran arbeiten in der Therapie unmöglich. Von daher ist es – auch wenn es tatsächlich ein etwas erträglicher im Alltag ist – keine Option für mich, weil ich dann die Thera auch knicken kann.

Ehrlichgesagt hoffe ich auch, dass ich dann wieder etwas fitter werde – da es ein dämpfendes Medikament ist. Aber das liegt sicher nicht nur an dieser Tablette.

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Leben

Donnerstag, 26. Februar 2015 - 18:51 1 comment

So wie es im Moment bei mir ist – ist es kein wirkliches Leben.

Es ist ein ständiges Kämpfen und von Minute zu Minute hangeln – und wenn ich es schaffe mich von Stunde zu Stunde zu hangeln, dass ist es schon ein richtig guter Tag.

Im Moment ist es einen Tick besser, was eher daran liegt, dass ich weit weg von mir bin. Zwar blitzen Gefühle zwischendrin auf, aber die meiste Zeit bin ich irgendwo – nur nicht bei mir.

Und auch wenn es grade erträglicher ist, ist es immer noch so, dass das nicht das Leben ist, das ich möchte. Ja, ich komm grad verhältnismäßig gut klar, stufe es wirklich als “gut” ein – aber für andere wäre es immer noch grottenmies.

Es ist ein “gut”, dass im Verhältnis zu den letzten Wochen und Monaten steht, die permanent über die Grenze gingen, die kaum aushaltbar waren und das Thema Suizidalität wieder sehr in den Vordergrund gerückt haben.

Und ja – das Thema ist auch bei “gut” noch Thema, wenn auch mehr am Rande.

Ich stehe morgens auf, quäle mich aus dem Bett und hoffe, dass der Tag schnell vorbeigeht – oder der nächste Theratermin bald ist. Weil es eigentlich nur ein rüberretten von Termin zu Termin ist. Weil in den Theraterminen zumindest theoretisch die Möglichkeit besteht – ich zu sein, nicht stark sein zu müssen. Und weil es auch ein “wieder eine Woche geschafft” ist.

Wenn es gelingt mich abzulenken, sei es mit Serien, Stricken, Musik – dann vergeht die Zeit ganz gut. Dann schaffe ich es auch mich mal von Stunde zu Stunde zu retten.

Aber wenn ich morgens wach werde und das Gefühl habe so unendlich müde zu sein – nicht körperlich – wobei auch – aber mehr – innerlich.  So müde, wenn ich dran denke, dass ich aufstehen muss, ins Bad, was frühstücken oder einfach nur rüber in die Hängematte. Weil ich weiß, dass es wieder nur um irgendwie den Tag rumkriegen gehen wird. Mit dieser inneren Müdigkeit und permanenten Überforderung, die einen nie zu verlassen scheint.

Und wenn mir dann an Tagen wie heute, die wirklich gut waren,  bewusst wird, dass es trotzdem nur ein Kämpfen und Rüberretten ist, das halt nur heute etwas besser gelungen ist – dann ist das ziemlich frustrierend.

Aber es ist eben doch ein guter Tag. Nur das der Begriff “gut” irgendwie nicht das wiederspiegelt, was in mir vorgeht. Es wirkt fremd oder falsch oder irreführend. Es ist “mein” gut – wohlwissend, dass es für andere eine Katastrophe wäre oder was auch immer.

Und das macht wieder mein “anders sein” deutlich. Wenn nicht mal mehr ein kleiner Begriff wie “gut” einer ist, der ohne Definition auskommt, weil mein “gut” was anderes bedeutet als das “gut” anderer.

 

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Thera heute

Donnerstag, 26. Februar 2015 - 15:55 No comments

Nachdem das mit den Gefühlen heute nicht ging, weil ich irgendwie weit weg von mir war, haben wir das mit den Anteilen aufgegriffen.

Es war – interessant – und es klärte auch für mich einiges. Wir waren so vertieft, dass wir über eine Stunde überzogen haben und das erst am Ende mitbekamen.

Aber es war gut so. Ich glaube es hat einiges geklärt und auch vielleicht neue Wege eröffnet.

Mal sehen wie es das nächste Mal wird. Da geht es dann ums Fühlen.

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Categories: Leben Tags:

Thera “Abmachung”

Mittwoch, 25. Februar 2015 - 19:29 No comments

Letzten Donnerstag ging es ja um eine Abmachung zwischen dem Thera und mir. Heute kam die abschließende mail – da wir alle Änderungen vor dem morgigen Termin haben wollten.

So sieht sie jetzt aus:

  • Die Änderung dieser Abmachung kann nur durch beide [Namen von mir und dem Thera] gemeinsam erfolgen.
  • Wenn die Frage im Raum steht, an dieser Vereinbarung etwas zu ändern, soll das angesprochen werden, damit sich beide mit der Vereinbarung wohl fühlen.
  • Im Termin geht es um ein Miteinander.
  • Wenn einer von beiden das Gefühl hat, dass wir nicht in Kontakt sind, soll das angesprochen werden, um wieder in Kontakt zu kommen (und ggf. die Situation wieder aufzugreifen).
  • Inhaltlich soll es um das Zulassen, Erleben und Zeigen von Gefühlen gehen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf [mein Name] Tränen. Ein “Stopp” ist jeder Zeit möglich. Die gerade aktuelle Grenze, wie viel Gefühl und Ausdruck gerade tatsächlich erträglich sind, soll dabei ehrlich erkundet und vorsichtig schrittweise erweitert werden.
  • Um für die Gefühle ausreichend Raum und genug Zeit zu haben, dauern die Termine zwei Therapiestunden, so dass im Idealfall auch ein runder Abschluss im Termin möglich wird.

Der Verstand sagt klar: ja so ist es richtig, so schließt es einige Hintertürchen, gibt mir auch die Sicherheit, dass der Thera schon auf sich achtet und auch Bescheid gibt, wenn ihm grad nicht nach ist oder sonst ein Grund vorliegt und das mit den 2-h-Terminen ist drin, weil das für mich immer noch ein großes Problem ist – das anzunehmen.

Mir war halt wichtig, dass es um ein Miteinander gehen soll – ich will nicht wieder sowas erleben wie mit dem alten Thera, der trotz klarer Absprache, dass wir nur was machen, wenn beide wissen was und warum wir das nun tun und es für beide auch stimmig ist und immer wieder Nachfragen von meiner Seite diesbezüglich, dann  irgendwann sagt: ich weiß schon seit Monaten nicht was wir hier eigentlich machen, aber ich dachte, Sie wüssten es und deshalb hab ich halt mitgemacht, auch wenn mir nicht wohl bei war.

Und das mit den Grenzen – ich weiß, dass ich meist nicht bis an die Grenze gehe, wenn Gefühle im Spiel sind – weil schon vorher die Automatismen und Widersacher ein Stopp setzen – und mir dann einfach der Mut fehlt.

Aktuell sind Tränen schon ein großes Problem – daher steht das auch mit drin – damit ich da nicht einfach auskomme, es für mich wirklich prüfe, was grad gegen spricht, wer da grad in mir das Sagen hat.

Der Gedanke, dass da noch ein Zucken oder gar Geräusche dazu kommen  – löst Panik aus. Ist auch im Kopf noch ein NoGo. Um das aber nicht zu verhärten, sollte irgendwie mit rein, dass es von Theras Seite her durchaus ok wäre.

 

Wie gesagt der Kopf sagt: ja, darum geht es im Moment, das ist der Weg, das ist das Ziel. Das Gefühl kriegt Herzstolpern und Angst – weil es für mich schon sehr viel ist. Und die Widersacher diese Ängste weiter schüren.

Diese Abmachung wollen wir mit einem Gegenstand koppeln. Ursprünglich ging es vor allem darum, dass ich nicht ständig in Frage stelle (und die Bestätigung des Theras brauche, dass es doch ok ist), dass das mit den Doppelterminen wirklich ok ist. Im Sinne davon, dass wenn die Zweifel auftauchen, ich den Stein in die Hand nehmen kann, mir das durchlesen und damit auch bestätigen, dass das noch gilt – weil ja nichts geändert wurde.

Das mit dem Miteinander und im Kontakt bleiben kam rein, weil ich ihn schnell rausschmeisse, wenn Gefühle da sind – aus Angst, vor lauter Widersacher, aus Unsicherheit usw. Zumal ich es in dem Moment dann nicht kommunizieren kann. Und leider auch keinen Weg finde in wieder mit ins Boot zu holen (weil das meist Tränen zur Folge hätte und gegen die kämpf ich dann ja grad usw).

Damit ist es dann gelaufen und er kann machen was er will. Da noch mal ganz klar über die Abmachung zurück zum Anfang zu gehen und erstmal zu schauen, dass wir wieder zusammen im Boot sitzen – naja – ich hoffe, dass das klappt. Abmachungen sind für mich ja sehr bindend. Und es verlagert das Thema – weil es dann in dem Moment auch nicht mehr ums Gefühl geht, sondern darum ins hier und jetzt zu kommen und eben wieder miteinander dann weiter zu sehen.

Ziel war auch, dass die Abmachung Hintertürchen zu macht – die uns sonst viel Zeit kosten. Diesbezüglich wird sie wahrscheinlich auch immer wieder mal angepasst werden müssen.

 

Auf der einen Seite bin ich froh, dass sie jetzt steht. Dass sie relativ klar ist und naja – eben eine Abmachung, an die ich mich halte(n kann). Auf der anderen Seite hab ich Angst. Eben weil es Hintertürchen zu macht und ein Kneifen nicht mehr so ohne weiteres möglich. Zumal es auch Absprachen gibt um zu klären: ist es jetzt wirklich eine Grenze, die erreicht ist, oder ist es grade eher Angst oder Unsicherheit oder was auch immer. So kann auch der Thera anders reagieren, weil er weiß, ob es jetzt um ein weitermachen geht oder reicht. Es eine Möglichkeit gibt, dass ich das kommunizieren kann (wenn auch eher durch Abfragen von seiner Seite und nicken von meiner, wobei hier nur sicher ist, dass ich klar signalisieren kann, wenn die Grenze erreicht ist und er alles andere als “nicht erreicht” einstufen soll).

Das geht eben auch nur, wenn zumindest das klare “Stopp” möglich ist. Und das ist es.

Wie wir dann in der Thera damit zurechtkommen, wird sich zeigen.

 

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Categories: Leben, Psycho-Somatik, Therapie Tags:

Schlaflabor

Mittwoch, 25. Februar 2015 - 14:22 No comments

Es war die richtig Entscheidung vorher nicht in die Buchbinderei zu fahren.

Gestern fiel mir noch ein, dass ich ja noch eine Überweisung brauche, als SMS an den Betreuer, ob er etwas eher kann oder ob er mich in der Stadt beim Hausarzt zur ausgemachten Zeit abholt. Er kam eher, so konnten wir in Ruhe erst die Pakete zur Post bringen und dann die Überweisung abholen.

Ich hatte ihm im Vorfeld schon gesagt, dass er mich nicht unterhalten muss, mich eher in Ruhe lassen soll und dass er auch gerne einen Kaffee trinken gehen kann.

Dort angekommen stieg dann die Anspannung deutlich an. Der Arzt, mit dem ich so gut klar komme und so viel lachen musste beim ersten Besuch ist letztes Jahr zurückgetreten – er arbeitet aber noch ein paar Stunden dort. Von daher hoffte ich sehr, dass ich zu ihm komme.

Einfach weil ich ihn wirklich mag und wusste, bei ihm kann ich auch alles ansprechen, was ich ansprechen wollte. Bei einem anderen Arzt wäre das – schwieriger. Weil es ja nicht klappt und ich mir dann immer so blöd vorkomme – da ist dann so viel “sicher stellst du dich nur an” bei.

Von daher war ein Satz, den der Arzt dann sagte, einer, der alles irgendwie wieder gut machte. Er meinte: “Ich finde es wirklich gut, dass Sie gekommen sind.” Redete dann noch, dass die meisten entweder gar nicht oder erst nach Jahren kommen und dass man das ja bei einer Blutdruckpille, die nicht richtig funktioniert auch nicht machen würde usw.

Das hat mich sehr beruhigt und er betonte auch, dass, sollte es weiterhin nicht klappen, ich auf jeden Fall zeitnah wiederkommen soll – und so lange meckern, bis es passt.

Er verordnete jetzt einen beheizbaren Schlauch in der Hoffnung die extreme Mundtrockenheit in Griff zu kriegen. Was die Masken angeht, muss ich das mit dem Versorger klären. Aber auch hier bestärkte er mich sehr darin – einfach so lange immer wieder den zu mir zu bestellen, bis es wirklich passt.

Ich sollte dann auch nochmal rüber ins Schlaflabor und mit der MTA sprechen, ob die noch einen Tipp hat. Leider konnte ich mir keine Masken dort anschauen, weil der Raum grade benutzt wurde, in dem diese lagern. Aber sie gab mir noch einen Tip für eine best. Maske, mit der sie in Situationen wie meinen gute Erfahrungen gemacht hat.

Die Art des Arztes ist einfach eine, die mir wirklich gut tut. Entsprechen hab ich im Anschluss gleich beim Versorger angerufen und einen Termin vereinbart – am 11. März vormittags. Dazugesagt, dass er einen ganzen Schwung Masken mitbringen soll, auch die eine genannt, die die MTA empfahl und dass ein beheizbarer Schlauch verordnet wurde, den er dann auch mitbringen soll.

Für mich ist das sehr schwierig mit dem Verordner. Die Anfahrt ist knapp 80 km – ist also nicht “um’s Eck” und auch wenn der Herr nett ist, ist Maskenanpassung nicht grade das, was für diese Firmen lukrativ ist. Außerdem kann ich mich nicht ins Bett legen und die Maske in Ruhe testen, wenn er neben mir steht.  Von daher war gut, dass ich da gleich angerufen habe, jetzt wäre das schon deutlich schwieriger (bis unmöglich).

Der Betreuer saß erst noch mit im Warteraum und ging dann spazieren. Auch das passte gut.

Alles in allem waren wir nach eineinhalb Stunden fertig (letztes Mal ja gut 4) – und ich fühlte mich ernst genommen und wirklich gut aufgehoben – und er hat mich sehr beruhigt. Ich hoffe ehrlich, dass dieser Arzt noch sehr lange arbeiten kann und will.

 

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hier so

Dienstag, 24. Februar 2015 - 18:49 No comments

Erstmal kamen heute noch zwei Geburtstagsgeschenke an – vielen lieben Dank dafür!

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Physio heute mit viel Geknete, Heißer Rolle und rumgedrücke – er hoffte ja auf ein Knack und alles ist wieder gut. Es ist ein Strang – der ist hart und schmerzhaft. Mittlerweile so, dass mir die ganze rechte Seite weh tut – auch vorne. Von daher hoffe ich, dass sich das jetzt etwas bessert.

*****

Morgen Termin im Schlaflabor – und ehrlichgesagt hab ich ziemlich Schiss. Hab jetzt auch die Buchbinderei für morgen abgesagt, es lohnt einfach nicht für die eine Stunde. Außerdem hab ich hier zwei große Pakete, die zur Post müssen (Rücksendungen), die wollte ich nicht vorher schon mitnehmen bzw das wäre gar nicht möglich, wüsste gar nicht wie ich dann alles tragen sollte, da ich ja auch das CPAP-Gerät mitnehmen muss.  Vor allem aber hoffe ich auf etwas mehr Ruhe morgens.

*****

Heute noch: die Pakete fertig machen (muss noch auseinander gebaut und eingepackt werden), das CPAP-Gerät zusammenpacken, Knödelsuppe und lesen (“Wunder” von Raquel J. Palacio, erst gestern angefangen und bisher ganz nett)

 

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