dies und das

Vormittags hatte ich frei. Allerdings quälte ich mich heute sehr sehr lange mit Übelkeit und Brechreiz – irgendwie ist das in letzter Zeit sehr sehr häufig morgens. Und nein ich bin nicht schwanger, dafür hab ich die Zuckerwerte in Verdacht. Denn meistens wird es nach dem Essen (dass ich aber erstmal reinzwingen muss) besser.

Es nervt einfach. Heute noch dazu mit kaum vorhandenem Blutdruck. Hormone tun grad ihr übriges dazu.

Da blieb nicht viel Spielraum – also hinlegen, Ruhe geben.

Danach wurde es besser und ich kümmerte mich um die restlichen Testberichte, mittags war es dann auch wieder gut und ich machte mein Sportprogramm.

Dann schrieb ich meinen Einkaufszettel und traf mich mit K. Im Anschluss traf ich mich kurz mit MissMutig und wagte den – leider dringend nötigen – Einkauf.

Keine gute Idee. Abgesehen davon, dass ich das was ich eigentlich wollte, nicht bekam (weil alle oder aus dem Sortiment genommen), war der Laden auch voll und wird grad umstrukturiert, so dass das meiste wo anders stand.

Abbrechen ging irgendwie auch nicht und dann weiß ich nicht mehr viel.

Wieder daheim war ich am Limit, vor allem kreislaufmäßig – ich hatte große Probleme die Einkaufstüte die wenigen Stufen hoch zu tragen, immer kurz vorm zusammenklappen.

Also erstmal hinsetzen, was trinken und – Atmen. Dann das Tiefkühlzeug weggeräumt und entschieden, dass Radieschen auf Brot heute als Abendessen reichen müssen.

Nebenher gegoogelt woher ich meine geliebte Eis- & Dessert-Creme Joghurt von Komet her bekomme. Bisher hatte ich sie nur in einem Laden gefunden und die haben sie aus dem Sortiment genommen. Theoretisch kann ich sie direkt bei Komet bestellen (oder bei Amazon zum mehrfachen Preis), trotzdem hoffe ich, dass ich vielleicht doch noch einen Laden vor Ort finde, der sie anbietet.

Ich mag nur die Joghurt-Variante davon – die dafür sehr gern. Mit Tiefkühlfrüchten vermischt und als Eis. So viel weniger süß als das gekaufte.

Nun denn. Da das Abendbrot dann heute nicht grad üppig ausfiel (mehr würde nun aber auch nicht untenbleiben, bin ja schon froh wenn das jetzt klappt), leg ich mir eine Banane auf den Nachttisch – für alle Fälle.

Morgen und übermorgen steht aktuell nichts an. Mal schauen was ich machen werde.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

Sonnentag

Auch heute war es körperlich wieder so wie gestern – also besser.

Am Vormittag kam MissMutig vorbei und wir saßen auf dem Balkon und quatschten. Das war wirklich schön und erholsam.

Danach hab ich noch etwas die Sonne genossen und kümmerte mich dann um Produkttests.

Außerdem suchte ich nach einer Handyhülle, da bin ich ja arg eigen und da es dafür keine einheitlichen Suchbegriffe gibt, ist das immer eine ziemlich langwierige Sache.  Vor allem weil ich da sehr konkrete Vorstellungen habe.

Dann hab ich angefangen mich über Handytarife zu informieren – denn in den nächsten Wochen muss ich mich da für einen anderen als den aktuellen entscheiden. Der aktuelle läuft aus und da die kein LTE anbieten, bei uns in der Stadt aber UMTS nach und nach abgeschalten wird und ich daher zunehmend keine Internetverbindung in der Stadt habe.

Also geht es jetzt eher darum zu schauen was wird grad angeboten um überhaupt einen Überblick zu bekommen – und dann auch zu sehen, wie sich das die nächsten Wochen entwickelt – bevor ich mich dann endgültig entscheide.

Außerdem hab ich mal wieder einen Schwung E-Books in Calibre eingepflegt.

So insgesamt also ein ruhiger Tag, der mir sehr gut getan hat.

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

besser

Heute ist es körperlich ein bisschen besser. Mal sehen ob das nach dem Betreuungstermin (wir wollen da ja nochmal intensiv Wohnung/Balkon machen) auch noch so ist.

Physio lief heute aber schon ganz gut und auch sonst fühl ich mich ein bisschen fitter. Allerdings ist auch mein Kreislauf heute deutlich stabilier. Hatte ja – bis auf die letzten Monate – immer Probleme mit zu niedrigem Blutdruck. Die letzten Monate war das nicht mehr, aber seit ein paar Tagen muss ich morgens dann beim Aufstehen doch erstmal etwas sitzen bleiben.

Wie auch immer – es ist noch lange nicht gut, aber heute ist es besser.

Ansonsten hab ich heute mal wieder ein paar Rezensionen fertig gemacht, eine Entscheidung für den noch fehlenden Balkonhocker/Aufbewahrungshocker getroffen, auch zu dem ein oder anderem Produkt genauer informiert (und eine kleine Vorauswahl getroffen), die endgültigen Vertretungstermine für die Betreuung nächste Woche vereinbart und sonst noch etwas Kleinkram erledigt.

In spätestens einer halben Stunde kommt der Betreuer und vielleicht schaffen wir sogar die eine Balkontür zu montieren. Allerdings ist das noch nicht wirklich eingeplant, ich muss da erst schauen ob wir das ohen Akkuschrauber überhaupt schaffen können, meiner ist ja kaputt.

Die hab ich letztes Jahr mal bei Aldi stark reduziert mitgenommen in der Hoffnung, dass sie die aktuelle ergänzen kann. Das ist nämlich eine Schiebetür und da ist das Netz unten nur lose in einer Schiene – so dass die Bonsai-Tiger einfach den Kopf durchstecken können, damit das Insektengitter hochschieben und einfach raus spazieren können.

Die jetzige ist eine normale Tür – und ich hoffe sie so montieren zu können, dass das Schlupfloch der einen nicht mehr zum Ausbüchsen reicht.

Dann könnte auch ich den Balkon sehr entspannter genießen.

Wenn wir das heute nicht schaffen, schau ich mal ob ich das am Wochenende hin bekomme.

Danach werde ich dann heute nicht mehr viel machen – denn auch wenn es sonst besser ist, ist die Müdigkeit durchaus noch da.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Körperlich so im A…, dass ich heute selbst das Durchqueren der Innenstadt nach realtiv kurzer Zeit abbrechen musste.  Es ist grad einfach nur frustrierend.

Es liegt vermutlich am Gewicht (und wahrscheinlich auch an einem Fibro-Schub), nur dass ich grad überhaupt nicht verstehe wo das Gewicht grade herkommt. Wasser? Hormone? Essen kann es eigentlich nicht sein, ich hab die Kalorienzufuhr ja weiter reduziert und der Sport lief auch weiter.  Aktivität ist sogar deutlich mehr. Hmm.

Dazu kommt eine unglaubliche Müdigkeit. Obwohl die Nächte gar nicht so schlecht sind, hab ich mittags Mühe nicht einzuschlafen. Das will ich ja nicht, weil sonst die Nächte noch schwieriger würden.

Die körperliche Verfassung schlägt mir mittlerweile auch aufs Gemüt.

*****

Insofern bin ich froh über meinen Sturkopf. Denn  so kommt es nicht in Frage den Sport wieder raus zu nehmen.  Auch wenn ich mich da grad nur durchquäle – solange ich das etwas moderater mache, geht das auch.

*****

Gestern hab ich ja einen Hochlehner supergünstig bekommen (1/6 des Preises), weil eine Latte gebrochen war. Diese ist nun repariert und der Stuhl ist klasse und wurde heute gleich zum Sonne tanken genutzt.

*****

Balkon werden wir wohl morgen fertig kriegen. Dann fehlt nur noch ein Hocker (mit wasserdichtem Stauraum), der ist aber schon geplant und kommt dann in den nächsten Wochen dazu.

Ich freu mich da wirklich drauf  – endlich wieder den Balkon wirklich nutzen können.

*****

Die Vertretungstermine für die Betreuung nächste Woche stehen auch schon fast.

*****

Ehrlichgesagt bin ich wirklich froh, wenn dieser Monat um ist.

*****

Heute läuft nicht mehr viel. Noch ein oder zwei Folgen einer Serie und dann Bett und eventuell noch lesen, aber das ist noch unsicher heute, bin dafür glaub ich zu müde.

*****

Morgen ist Physio und später dann Betreuungstermin – der letzte vor seinem Urlaub und daher auch eher ein anstrengendes Räumen hier.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 2 Kommentare

Thera heute

Wir starteten mit 40 Minuten Verspätung, diesmal leider ungeplant. War jetzt aber nicht so schlimm.

Im Prinzip knüpften wir an letzer Woche an.

Es ging halt um die Anteile – um die „kooperativen“, die ein Miteinander hinbekommen und den/die „unkooperativen“, die für mich eher Automatismen sind und laufen, obwohl ich das gar nicht will. Die erst den Thera rausschmeissen und dann mich.

Normalerweise ist es so, dass die „kooperativen“ eine gemeinsame Entscheidung treffen – in diesem Fall eben für oder gegen das hinspüren, an Gefühlen und dem Zulassen arbeiten usw.

Tja und im Endeffekt scheitern wir dann an den unkooperativen, den Automatismen.

Dieses Scheitern – tut unglaublich weh. Da sind Gefühle und Tränen und dürfen nicht, ich weiß, dass der Thera da ist und doch kann ich seine Hilfe dann nicht mehr annehmen.

Das Schlimmste ist: es geht nicht mehr darum was ich will oder hoffe – die Automatismen übernehmen einfach. Sie sind destruktiv, kein Schutz, sie mögen alt sein, aber sie verweigern jegliche Kommunikation.

Heute war es etwas anders, denn es war klar, dass ich heute nicht hinspüren will. Dass es heute nicht geht – wir zu wenig Zeit haben (obwohl das nicht stimmt) und dass ich heute den Schmerz des erneuten Scheiterns nicht aushalten könnte.

Am Ende des Termins klingelte es. Das Klingeln dort hebelt mich immer aus, es löst extreme Panik aus und Flashbacks und Co. Heute Panik und Körpererinnerungen. Aber leider nicht greif- oder gar benennbar. Eher in Kombination mit Entsetzen.

Es war eine Patientin der Kollegin meines Theras, aber ich bekam das alles nicht mehr wirklich in Griff.

Wir müssen an dieses Thema wirklich mal ran, weil ich es absolut nicht verstehe – zu Hause hab ich kein Problem mit dem Klingeln und auch wenn ich vor der Tür des Theras stehe und klingle – hab ich kein Problem damit.

Aber während des Termins hebelt es massivst aus.

Das war jetzt in den letzten Monaten kein Problem, weil die Kollegin erst später anfing. Daher haben wir das als Thema auch geschoben.

Nächste Woche dann schauen wir weiter. Übernächste fällt die Thera ja aus.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

erst super – dann überfordert

Körperlich. Total. Ich verstehe es auch grad nicht. Das Gewicht geht nach oben, obwohl mein Essverhalten aktuell recht gut ist.  Klar kann man da noch deutlich was verbessern, aber es ist schon um Welten besser als noch vor ein paar Wochen. Und kalorientechnisch im grünen Bereich, höchstens mal im gelben.

Auch der Sport läuft weiter – ist aber so viel anstrengender und mühsamer grade, dass ich da nicht von Spaß dran reden kann. Trotzdem erreiche ich jeden einzelnen Tag mein Ziel – mal auch ohne Sport, weil sonst halt schon so viel Aktivität, die als solcher gezählt wird, aber meistens auch mit.

Es ist so, seit ich mich vor ner Woche so massiv übernommen hab mit dem Balkon. Dann ja noch der Großeinkauf und nochmal Balkon – wie auch immer – seitdem schmerztechnisch wieder jenseits von gut und böse und einfach nur unfit. In mir die Angst, dass ich doch wieder einen Fibro-Schub ausgelöst hab bzw noch gar nicht wirklich raus war. Aber allein der Gedanke, da nochmal eine Pause zu machen – gruselt mir. Also versuche ich wenigstens vernünftig zu sein und im Zweifel etwas moderater zu trainieren. Viel ist es ja eh nicht, mit nicht steigern kann ich mich auch anfreunden grad, aber weniger darf und will ich es nicht wieder werden lassen.

Heute mit Betreuer erst Sperrmüll rausstellen und dann wieder Wohnung. Grade am Wochenende krieg ich das nicht wirklich hin. Ich kümmerte mich ums Bad (war echt dringend nötig) – das meiste auch sitzend, weil sonst hätte ich es gar nicht hinbekommen und trotzdem bin ich so alle, dass mir nur noch übel ist und ich vor Überforderung heulen könnte. Schon währenddessen musst ich immer wieder ziemlich kämpfen, damit ich es überhaupt hin bekam.

Tja und dann hab ich verbaselt, dass er nur noch Mittwoch da ist und dann im Urlaub. Nächste Woche wird auch vertreten und er hat mir das wirklich oft gesagt, aber ich dachte – das ist erst in 2 Wochen oder so.

Dabei war der Vormittag echt super. Ich war mit MissMutig unterwegs, konnte einen teuren Hochlehner aus Akazienholz für einen Spottpreis ergattern (es war eine Latte gebrochen, die grade geleimt wird) – und wie immer mit MissMutig – tut mir das einfach nur gut.

Wieder daheim war ich unglaublich müde – so sehr, dass ich Mühe hatte nicht einzuschlafen.

Tja – jetzt wieder Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Zittern inklusive Frieren ohne Ende. Also nur noch Ruhe, später vielleicht noch ein bisschen Brühe – mal sehen ob das klappt. Wäre schon gut, weil so ganz ohne (zuletzt um halb zwölf was gegessen), klappt das leider auch nicht wirklich – dann kann ich morgen die Thera knicken.

Das Wärmeunterbett ist angeschmissen und dann wird es heute sicher nicht spät bei mir.

Und morgen – da freu ich mich über den neuen Balkonstuhl und denke freudig an MissMutig, die hoffentlich einen ganz tollen Tag hat morgen. Das wäre so wichtig für sie, so absolut notwendig!

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik | 2 Kommentare

1000 Fragen an dich selbst – Fragen 601-650

Bei Frische Brise bin ich darüber gestolpert. Sie fand die Idee hier. Ursprünglich aus dem Heft „Flow“ (Ausgabe Nr. 18), das hier nachbestellbar ist.

Ich versuche jedes Wochenende einen Block zu beantworten.

601. Worauf achtest du bei jemandem, dem du zum ersten Mal begegnest?
Ob die Chemie stimmt und ob wir uns auf Augenhöhe begegnen können.

602. In welcher Hinsicht könntest du etwas aktiver sein?
Was das Abnehmen angeht.

603. Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle?
Da ich nur für mich verantwortlich bin, ja.

604. Welcher Lehrer hat einen positiven Einfluss auf dich gehabt?
Mein Geschichtslehrer.

605. Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst?
Die Musik!

606. Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt?
Dass K. so völlig uninformiert sich auf eine Therapie einlässt, die durchaus auch schief gehen könnte.

607. Wärst du gern wieder Kind?
Nein auf keinen Fall.

608. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?
Musik machen, lesen.

609. Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?
Bei einem Unfall als Sani, bei dem fast ein Säugling übersehen wurde, weil es relativ weit weg gelegen hatte. War ein ungutes Gefühl, das mich nicht loslies. Das Kind war unverletzt in seinem Kindersitz, aber es war sehr kalt und der Wagen von der Straße in ein kleines Waldstück gestürzt – es wäre wohl sonst nicht rechtzeitig gefunden worden.
Dieses Gefühl hatte ich öfter mal und ich konnte mich darauf immer verlassen. So sehr, dass mit der Zeit auch meine Kollegen sofort darauf reagierten.

610. Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?
Selten.

611. Welchen kleinen Erfolg konntest du zuletzt verbuchen?
Ein gelungenes Einkaufs-Angst-Training, nach vielen Niederlagen.

612. Wirst du am meisten jünger oder älter geschätzt?
Jünger. Für irgendwas muss das Übergewicht ja gut sein.

613. Wann hast du zuletzt Sand zwischen den Zehen gespürt?
Zu lange her.

614. Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?
Laut meiner Mutter leite ich ein Heim für Menschen mit Behinderung. Früher war es halt immer Lohnbuchhalter – schon als 3jährige. Weil das mein Vater war.

615. Welches Gerät von früher fehlt dir?
Eigentlich hab ich alle Geräte, die ich brauche. Was mir fehlt ist die Möglichkeit einfach Rad zu fahren oder so. Aber dafür bräuchte ich heute ein Dreirad, das hatte ich ja früher nicht (benötigt).

616. In welcher Hinsicht denkst oder handelst du immer noch wie ein Kind?
Wie denkt oder handelt ein Kind? Ich versuche immer noch herauszufinden, wie ein Kind unter normalen Umständen eigentlich ist/reagiert.

617. Heilt die Zeit alle Wunden?
Nein, aber sie lässt sie hoffenltich irgendwann vernarben.

618. Bist du romantisch?
Keine Ahnung.

619. Was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?
Kontaktabbruch – sofort!

620. Was machst du mit Souvenirs, die du bekommen hast?
Kommt drauf an von wem – so manche trage ich auch öfter bei mir.

621. Von wem hast du vor Kurzem Abschied genommen?
Letztes Jahr von meinem Bruder. Dieses Jahr von Pebbels.

622. Bist du (oder wärst du) eine Jungenmutter oder eine Mädchenmutter?
Verstehe die Frage nicht – ich hab kein Kind.

623. Hast du schon mal individuelle Ansichtskarten gestaltet?
Ja.

624. Wir würde dich deine Familie beschreiben?
Da „schwarzes Schaf“ ja nicht zur „perfekten Familie“ passt – bin ich super erfolgreich und mit dem Job verheiratet bzw natürlich so sozial, dass ich nur an die anderen und Arbeit und nie an mich denke. Das letzte was ich hörte war, dass ich ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen leite.

625. Wonach suchst du deine Kleidung aus?
Passform, Farbe, ob ich es mir leisten kann und ob es gefällt.

626. Welche deiner Eigenschaften magst du nicht?
Ich kann ziemlich biestig sein.

627. Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?
Ich glaube keines – auch die Liebligsgerichte hat man irgendwann über.

628. Mit welchem Gefühl spazierst du durch den Zoo?
Hängt vom Zoo ab.

629. Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen?
Bei sehr vielen. Zuletzt wohl letztes Jahr in Dresden.

630. Welcher Film ist für dich der beste/ resp. schlechteste Film, der jemals produziert wurde?
Ich schaue nicht gern Filme und kann daher nur für mich nach dem Inhalt/der Geschichte beurteilen. Der letzte Film, der mich wirklich beeindruckt hat war: Alles steht Kopf (zuletzt aber vor über einem Jahr gesehen).

631. Ist jeder Tag ein neuer Anfang
Kommt auf die Definition an – wenn ich jeden Tag von vorne anfangen kann – dann nein. Aber ich hab jederzeit die Möglichkeit zu entscheiden ob ich den Weg oder das Ziel ändere. Und das auch mitten am Tag.

632. Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?
Kein erstes Date.

633. Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?
Gestern. Obwohl ich auch da schon sehr viel deutlicher war als sonst – hätte ich mein Gegenüber am liebsten geschüttelt. Ich musste mich wirklich sehr zurückhalten.

634. Kannst du jemanden imitieren?
Nein, nicht das ich wüsste.

635. Was hättest du viel früher tun müssen?
Hatten wir diese Frage nicht schon ein paar Mal? Ich hätte früher den Kontakt zu den Eltern abbrechen müssen, letztes Jahr viel früher ein Stopp setzen müssen (in Dresden) usw.

636. Singst du im Auto immer mit?
Da ich nicht selbst fahre nein – würde ja jemand hören. Sonst ziemlich sicher schon.

637. Mit wem würdest du gern tauschen?
Mit niemanden. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und ich würde vermutlich mit dem Leben eines anderen nicht gut zurechtkommen.

638. Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?
Als ich mich mit MissMutig über eine gute Nachricht freute.

639. Wie läuft es in deinem Liebesleben?
Allein.

640. Wodurch wirst du inspiriert?
Unterschiedlich – ich versuche mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und entdecke da oft Schönes das inspiriert.

641. Welches Musikinstrument würdest du gern spielen?
Ich würde gerne Klavier spielen könne – und Harfe.

642. Hast du eine umfassende Ausbildung?
Nein. Die einzige, die mir auch heute noch was nützt ist die Sani-Ausbildung. Erste Hilfe leisten können – ohne groß nachdenken zu müssen – ist immer gut.

643. Für wen hast du eine Schwäche?
Für Tiere.

644. Was ist dein grösstes Hemmnis?
Meine Einschränkungen durch meine Erkrankungen – vor allem die fehlende Mobilität.

645. Was machst du heute?
Diese Fragen hier beantworten.

646. Worüber hättest du länger nachdenken sollen?
Hmm – keine Ahnung. Eigentlich neige ich nicht zu Spontanverhalten – außer wenn eben eh alles zuviel und dissoziativ – und da hilft auch kein Nachdenken.

647. Bist du lieber im Recht oder hast du lieber Glück?
Ich hab lieber Glück, bin aber auch gern im Recht.

648. Was hältst du von den Partnern deiner Freundinnen?
Tja – vom Ex meiner besten im Moment sehr wenig.

649. Welche Eigenschaft deines Vaters hättest du auch gern?
Ich hab sehr viel von ihm – Gutes und nicht so Gutes – seine innere Ruhe – ich glaub die hätte ich gern. Wobei ich eigentlich glaube, dass ich die habe, sie nur von Ängsten und Äußerlichkeiten durcheinander gewirbelt wird.

650. Welche Idee musst du irgendwann noch aufgreifen?
Schon sehr sehr lange möchte ich einen Kratzbaum für meine Bonsai-Tiger bauen – aus Baumstämmen, Holz und Stoff. Irgendwann einmal vielleicht – im Moment scheitert es schon daran, dass ich die Baumstämme nicht bekomme.

Fragen 1-20
Fragen 21-40
Fragen 41-60
Fragen 61-100
Fragen 101-150
Fragen 151-200
Fragen 201-250
Fragen 251-300
Fragen 301-350
Fragen 351-400
Fragen 401-450
Fragen 451-500
Fragen 501-550
Fragen 551-600

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Fragen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar

Samstag

Vormittags Betreuungstermin – der dann sehr sehr anstrengend war. Denn wir mussten das Bett auseinander nehmen, da sich einzelne Latten vom Lattenrost gelöst hatten (die, die die eigentlichen verstärken sollten). Das war nicht geplant und hat mir dann doch viel Stress gemacht.

Aber immerhin ist jetzt der Balkon jetzt soweit fertig, das Bett wieder zusammengebaut und die Medis für die nächsten 4 Wochen gestellt.

Wobei Balkon hab ich dann erst nach dem Termin fertig bekommen.

Dann hatte ich noch eine gute Stunde Pause bevor ich mich mit K. traf.  Das war heute gefühlt sehr sehr lang.

Wieder daheim erstmal Süßkartoffel-Pommes gemacht, gegessen und jetzt werde ich noch eine Folge Serie schauen, dabei die Nägel ablacken und mich dann Richtung Bett bewegen. Ich bin so unglaublich müde und daher sehr froh, dass morgen frei ist.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

komisch

Heute ist ein komischer Tag. Im Sinne von eigenartig.

Dabei kann ich es gar nicht wirklich benennen. Da ist innerer Druck und Unruhe, eine Anspannung – ohne dass ich es zuordnen kann.

Irgendwas ist, oder arbeitet – oder was auch immer. Vielleicht ist es auch „nur“ die Tatsache, dass ich heute den zweiten Tag zu Hause bin – ohne raus zu können.

Selbst mein Sporprogramm fällt schwer, kann mich nicht wirklich konzentrieren und auch da wird die Unruhe immer mehr – normalerweise wird sie dann weniger. Heute nicht. So sehr, dass ich zwar mehrere Versuche startete, aber nie über Minute 3 kam – also quasi gar nicht.

Ich kann nicht sagen, dass es mir sehr schlecht geht – es ist – unangenehm. Und eben eigenartig.

Also werde ich nachher noch ein oder zwei Versuche starten wenigstens ein verkürztes Programm durchzuziehen und wenn es nicht geht – ist es heute halt so.

Ein Tag zum in die Tonne kloppen und ich hoffe einfach, dass er bald rum ist. Ein paar Stunden liegen da ja noch vor mir.

 

 

Veröffentlicht unter destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar

Ruhetag

Heute hatte ich frei. Außer ein paar Produkte testen stand nichts auf dem Plan. Da mein Körper grade ziemlich motzt, ist das auch gut so.

Ansonsten hab ich sehr viele Spinat-Käse-Knödel gemacht, den Großteil einzeln in die Tiefkühle gelegt (wenn sie gefroren sind werden sie eingetütet, so kann man sie einzeln entnehmen), mit der Leiterin der Buchbinderei eine Vereinbarung getroffen, ein paar Sachen recherchiert, nach einem Schaukelstuhl oder Glider für den Balkon gesucht, und sonst bisschen gezockt und Serien gesehen.

Ich schaffe es nach wie vor fast täglich mein Fitnessprogramm zu machen, bis auf zwei Tage, die aber auch als Ruhetage geplant waren weil entweder am Tag zuvor viel zu viel oder eben an diesem schon so viel anderes war.

Wobei das grad etwas stagniert, aber das kann ich aktuell auch so stehen lassen. Es war da in letzter Zeit einfach zu oft auch viel zu viel, so dass es grad mehr darum geht in Bewegung zu bleiben.

Heute wird auch nicht mehr so viel laufen, die letzten Nächte waren ziemlich unruhig und so hoffe ich heute auf eine ruhigere Nacht.

Veröffentlicht unter destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

immer wieder mittwochs

Mittwoch ist mein stressigster Tag – in der Regel.

Früher war da auch noch die Buchbinderei, heute stattdessen ein Termin beim Ersatzthera. Thema war die ambulante Betreuung, Thera und  Buchbinderei.

Letzteres war ja auch als Thema geplant, weil ich mit dem zu viel zu Hause nicht gut klar komme.

Andererseits will ich auch nicht jetzt wieder anfangen – da ist dann schon wieder so ein „Versagen“ und ich kriegs nicht hin usw. Also dachte ich mir, dass ich vielleicht die Zeit begrenze – vielleicht reicht das ja schon um den Alltag besser hin und strukturiert zu bekommen – zumal da jetzt hoffentlich auch von den anderen Terminen weniger ausfällt.

Der Plan ist nun also, dass ich mich bei der Leiterin dort melde und sage, dass ich gerne im August wieder anfangen möchte. Mir ist klar, dass ich früher könnte – aber den August haben wir sehr bewusst gewählt – zum einen sind dann die hiesigen Sommerferien um (und damit hoffentlich auch die Haupturlaubszeit, damit dann nicht nur Vertretungstermine in der Buchbinderei sind), zum anderen ist es genug Zeit um zu schauen, ob das auch so geht – nach hinten schieben – oder eben früher anfangen – geht ja immer.

Es fühlt sich für mich so richtig an.

Kurz vorm losfahren rief der Chef meiner Fahrer an – er hat sich – mal wieder – mit meinem Hauptfahrer zerstritten (also immer ein anderer Hauptfahrer gg) – und will daher, dass ich alle Fahrten über ihn regel und nicht direkt mit den Fahrern. Will ich nicht, mach ich nicht, ist mir zu umständlich. Warum ständig anrufen (und dann nicht mal wissen, wann genau jemand kommt, weil er ja gar nicht weiß wo die grad umgehen und Zeit haben) und immer bangen dass es nicht klappt (weil das früher – und ja das war vor Jahren und vor Whats App, aber da klappten halt im Schnitt 3 Fahrten die Woche nicht und ich kam zu spät zu meinen Terminen) – da hab ich den Nerv nicht für.

Ich sagte dann nur, dass ich das nicht will, wenn er anfängt mich unter Druck zu setzen (was er nämlich dann zu tun müssen meinte) ich eben die Firma wechseln werde, aber auch dass ich mir Gedanken machen werde, jetzt keine Zeit habe, weil ich los muss und mich die Tage melden werde.

Soweit so gut. Offensichtlich war der Streit mit dem Fahrer noch frisch, der war nämlich auch auf 180.

Im Endeffekt alles kein Problem, weder das da zu regeln noch zu wechseln, aber ich fahre ja bewusst immer mit den selben Fahrern, weil ich mit denen gut klar komme – auch wenn es mir nicht gut geht.

Nach dem Termin beim Ersatzthera wollte ich ursprünglich in die Stadt, da müsste ich noch das eine oder andere Rezept einsammeln, merkte aber, dass das grad nicht geht und bin nach Hause.

Zwei Stunden später dann zur Physio, die heute schwierig war, weil ich immer noch mit den Nachwirkungen vom Montag zu kämpfen habe, aber ich wollte dran bleiben.

Im Anschluss fuhr ich nach Hause und holte die vielen vielen Pakete nach oben, die kurz vorher geliefert worden sind.

Zum einen zwei Turmventilatoren, die ich vergleichen soll (Testprodukte) und dann die komplette Bonsai-Tiger-Lieferung, die auch aus 3 Paketen bestand. Achja und noch ein Testprodukt, dass ich schon wieder vergessen hatte.

Ich baute die Ventilatoren auf, amüsierte mich köstlich darüber, dass die Fernbedienungen beide bedienten (selbe Frequenz), freute mich wirklich sehr über die Teile und kann mich aktuell noch gar nicht entscheiden welcher wohin kommt (beide sind schon verplant, sonst hätte ich mich gar nicht auf diesen Test eingelassen).

Dann kam der  Betreuer und ich war ehrlichgesagt nervös. Er hatte mich gestern angeschrieben, dass die Bewilligung für die Stunden da sei – und zwar sogar bis Mai 2019, weil das ja jetzt so lange gedauert hatte (die alten liefen im November aus) und dass der Herr vom Landkreis heute noch mit ihm telefonieren möchte – ginge wohl um die beantragten Zusatzstunden.

Die hatten wir beantragt, weil durch das Chaos im letzten Jahr wir hier wirklich nicht hinkommen – wir schaffen grade so das nötigste und nicht wirklich um gezieltes Training oder so zu machen.

Außerdem ist mein Betreuer Ende April im Urlaub und es ging auch um die Vertretung.

Das Ergebnis: der Herr vom Landkreis wird jetzt ein Extrakontingent von 20 Stunden vorschlagen (30 hatten wir beantragt), möchte das allerdings zeitlich begrenzen – also 20 Stunden in 2 Monaten.

Das kann mein Betreuer (neben seinem Hauptjob) nicht leisten, daher hat er sich auch mit dem Koordinator in Verbindung gesetzt und der schlug vor, dass diese 20 Stunden er bzw ein anderer, der schon mal vertreten hatte, mit mir machen.

So können wir zum Beispiel Einkaufstraining, aber auch alle unterwegs-Sachen – wie Arzttermine, Rezepte usw quasi „auslagern“ und die ja normal weiterlaufenden Betreuungsstunden tatsächlich auch wieder für Gespräche oder mal spazieren gehen oder „Sozialtraining“ nutzen.

Er hatte auch einen schönen Vergleich: es ist wie eine Decke die immer zu kurz ist – klar geht es und man erfriert nicht, aber es ist halt auch immer nur so ein „grade so“.

Da er jetzt im April im Urlaub, war der Vorschlag, dass wir diese 20 Stunden im Mai und Juni machen werden – zusätzlich zu den normalen Betreuungsstunden.

Und ja – das erleichtert mich grade wirklich sehr. Denn im Moment ist da so viel Druck in den Terminen (von mir! nicht vom Betreuer) – so viel „das müsste und jenes und überhaupt“ – dass es einfach wieder schwierig geworden ist. Sowoh das machen als auch das annehmen können.  Mir fehlen auch die Gespräche, das einfach mal hinsetzen können und reden oder spazierengehen oder eben die Möglichkeit einfach raus – weil mir die Decke auf den Kopf fällt usw.

Dafür hatten wir keine Zeit. Und auch das Angsttraining hat sehr darunter gelitten, dass wir da einfach nicht die nötige Zeit für fanden.

Gleichzeitig kam gestern aber auch vom gesetzlichen Betreuer, dass der Landkreis die Kontoauszüge möchte von Sept 17 bis zum 24.4.18. Vor allem letzteres. Was ich schlicht nicht liefern kann.

  1. haben wir erst den 11. und
  2. krieg ich Kontoauszüge immer um den 3. rum für den letzten Monat. Will ich dazwischen einen muss ich den in der Filiale holen. Da komm ich aber nicht hin. Kann also nur anbieten den für April eben dann Anfang Mai nachzuliefern.

Sowas irritiert mich ja immer sehr – nicht wegen der Auszüge, die können die gerne haben, sondern weil ich das, was gefordert wird, nicht liefern kann.

Er wird das jetzt einfach so hinschicken und dann mal schauen was das wird. Sowieso irritierend, denn die Anfrage kam am selben Tag, wie bei uns die Genehmigung einging – normalerweise prüfen die das ja vorher und wir hatte natürlich bei der Antragstellung (im September 17) alles mit eingereicht.

Erst viel später wurde mir dann klar, dass das vermutlich der Grund ist – denn die neue Genehmigung geht ja nicht wie normalerweise bis November, sondern bis Mai 19 und daher wahrscheinlich auch das mit dem 24.4.

Egal. Es ist alles erledigt und ich bin ziemlich alle.

Ansonsten haben wir Wohnung gemacht und der Betreuer die Medis bis Samstag gestellt – da stellt er dann für die nächsten 4 Wochen.

In der Zeit rief dann auch der Chef von den Fahrern an – aber ich wollte und konnte nicht rangehen. Hat sich wohl alles wieder  beruhigt und ich möge doch das Gespräch von heute bitte vergessen und alles läuft weiter wie bisher. Ich weiß ja dass er ein Choleriker ist (und zwar wirklich extrem), was ja auch mein Grund war, dass ich sagte, ich melde mich die Tage und nicht „nachher“.

Da ist also auch wieder alles geregelt und mein aktueller Hauptfahrer hat offensichtlich auch noch seinen Job (ja, eine Kündigung (von beiden SEiten denkbar)  ist da durchaus eine nicht mal unwahrscheinliche Möglichkeit). Das beruhigt mich dann doch wieder deutlich, weil ich auch hier Änderungen oft schwierig finde und es mittlerweile eh nur noch wenige Fahrer dort gibt.

Alles in allem – ein sehr ereignisreicher, gedankenschwerer und anstrengender,  aber auch guter Tag. Vor allem das mit dem Zusatzkontingent freut mich sehr, weil wir das wirklich dringend brauchen. Ich hoffe, dass ich damit das Angsttraining wieder in einem besseren und vor allem produktiveren Setting aufnehmen kann und dass auch sonst der Druck wieder rauskommt.

Wir einfach wirklich hinter her kommen und damit die Termine für mich auch wieder besser machbar werden.

Außerdem sind dann so Probleme wie aktuell mit dem einen Rezept (das ich nur Mo oder Di Vormittag kriege, weil die Karte nicht reicht, sondern auch ein Kurzkontakt nötig ist und die Ärztin halt nur da da ist, ich aber keine Möglichkeit habe da zu diesen Zeiten hinzukommen) auch wieder lösbar.

Aber am wichtigsten ist wirklich, dass wir wieder gezieltes Angsttraining machen können. Denn dass das so nicht wirklich klappt (oder nur selten und es eher Rückschritte statt Fortschritte gibt) hat sich in den letzten Wochen mehr als deutlich gezeigt.  Einfach die Hoffnung, dann auch mit den Betreuungsterminen wieder das abdecken zu können, wofür sie ja auch da ist – nicht nur Flickschusterei, weil halt die Zeit fehlt.

Die Erleichterung war da so groß, dass erstmal einfach nur Tränen da waren. Was mir nochmal deutlich gemacht hat, wie viel Druck da grade da ist – in mir.

Für mich ist es auch ok, wenn dann diese 20 Stunden jemand anderer macht. Weil es einfach nur um entlasten geht, damit wir mit den regulären wieder mehr an Struktur und Stabiliät arbeiten können.

Heute also nur noch was essen und ins Bett – ich bin wirklich alle.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar

Thera heute

Erster Termin nach dem Urlaub und erster Termin seit Monaten, in dem der Thera nicht (halb) krank war.

Es ging um Gefühe – um hinspüren, um die Angst davor, die Kontrolle (wieder) zu verlieren, um unterschiedliche Ansätze und den ewigen Kampf – sobald ein Gefühl auftaucht verlier ich mich im Kampf zwischen „will zulassen“ und „darf nicht“.

Darin verlier ich mich so sehr, dass auch der Thera keine Chance mehr hat, er wird einfach ebenso rausgeschmissen wie ich.

Dann ging es um die Anteile – dass es da bei vielen ein Miteinander gibt, es aber immer noch einige gibt, die sehr eigenständig und nicht bewusst steuerbar sind. Was auch bedeutet, dass ich sie nicht an einen Tisch kriege um einfach mal zu schauen was sie zu sagen hätten.

Und ums Turmzimmer, dass ja heute nicht mehr das ist, was es damals war, weil es damals nur ums hinspüren ging, beim Gefühl bleiben, aber zu diesem Zeitpunkt ging es nicht um Tränen oder Ausdruck – das war noch so weit entfernt.

Also muss ich das anpassen – und ich hab ja auch noch den restlichen Turm zu Verfügung.  Aber ihn gestalten schaff ich nicht alleine – denn es bedeutet auch hinspüren, ob es stimmig ist, passt – oder eben nicht.

Wir haben da noch eine Menge Arbeit vor uns. Es war anstrengend und intensiv – und weil natürlich dann wieder Unmengen Tränen da – auch frustrierend. Denn ab dem Moment war er rausgeworfen und ich in irgendwelchen destruktiven Kämpfen verstrickt.

Im Moment hoffe ich einfach, dass die Theratermine jetzt wieder regelmäßiger sind.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

überfordert

Heute angefangen den Balkon endlich mal in Angriff zu nehmen – also erstmal Balkonkästen leeren, Löcher reinmachen (da wo sie fehlten oder wieder zu waren – damit Wasser ablaufen kann) und zumindest die beiden Baukübel fertig machen (sind so große eckige – in eine wurde endlich die Himbeere gepflanzt und in die andere bunte Möhren). Außerdem 4 Baueimer (einmal mit Minze und dreimal mit bunten Möhren) und zwei der Balkonkästen neu eingesäht (Schnittknoblauch).

Die anderen drei werden dieses Jahr tatsächlich mit Blumen gefüllt.

Was jetzt noch fehlt: sehr sehr viel muss in die Biotonne, 3 Balkonkästen und drei Kartoffelpflanzsäcke müssen mit Erde gefüllt werden, die Kirsche in einen größeren Eimer umgetopft (das ist dann auch die „Endgröße“ und die Pflanzen aus dem Wohnzimmer (die dort überwintern sollten) kommen dann auch auf den Balkon – wenn dieser fertig und die Erde von den Bodenfließen gekehrt und gespritzt wurde.

Ich hoffe, dass wir heute im Betreuungstermin schaffen die Sachen die entsorgt werden müssen zu entsorgen. Mal schauen.

Insgesamt hab ich etwa 2,5 Stunden gewerkelt und hab mich damit körperlich ziemlich übernommen – daher mal schauen was wir heute noch schaffen – hab ja jetzt erstmal etwas Pause.

Nachtrag: körperlich total am Ende, schmerztechnisch jenseits von gut und bös, so dass ich mich kaum rühren kann, dazu rebelliert der Körper mit Übelkeit und Durchfall de Luxe. Hab mal wieder den Punkt übersehen, an dem ich stoppen hätte sollen oder wenigstens eine Pause machen. Hoffe wirklich sehr, dass ich damit nicht wieder Richtung Fibro-Schub gerutscht bin (zumal der letzte ja noch gar nicht wirklich vorbei war, wenn es auch schon deutlich besser geworden war). Ärger mich ehrlichgesagt grad sehr über mich selbst.

Trotzdem – ich möchte diese Woche den Balkon soweit fertig kriegen. Schon allein, damit ich keinen Ärger mit dem Vermieter kriege, der es nicht gern sieht, wenn der Balkon so aussieht (vor allem, dass halt noch Sachen da sind, die weg müssen).

Aber auch, weil ich ihn endlich wieder nutzen können möchte – einfach in die Sonne setzen und genießen.

Noch ein Nachtrag: der Balkon sieht wieder wie ein Balkon aus, alles entsorgt und jetzt muss ich nur noch nach und nach Erde in Töpfe füllen und anpflanzen.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar

1000 Fragen an dich selbst – Fragen 551-600

Bei Frische Brise bin ich darüber gestolpert. Sie fand die Idee hier. Ursprünglich aus dem Heft „Flow“ (Ausgabe Nr. 18), das hier nachbestellbar ist.

Ich versuche jedes Wochenende einen Block zu beantworten.

 

551. Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant?
Keine.

552. Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?
Definitiv Land.

553. Mit welcher Person, die du nicht persönlich kennst, fühlst du dich verbunden?
So manchen Internetmenschen.

554. Was gibt dir in schweren Zeiten Halt?
Struktur und profesionelle Hilfe.

555. Bist du gut zu dir selbst?
Ich übe mich noch darin.

556. Was bedeutet Freundschaft für dich?
Da sein füreinander und Begegnung auf Augenhöhe.

557. Wer hat dich in letzter Zeit überrascht?
Mein Nachbar.

558. Traust du dich, Fragen zu stellen?
Ja schon.

559. Hast du Dinge vorrätig, die du selber nie isst oder trinkst?
Ja Tee und Kaffee (wobei ehrlichgesagt, ich glaub das ist beides abgelaufen und würde ich nicht anbieten wollen)

560. Setzt du dir Regeln, die du dir selber ausgedacht hast?
Ja.

561. Bedauerst du etwas?
Ja, dass es mir nie vergönnt war Liebe zu spüren, lieben und vertrauen zu können.

562. Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?
Alles steht Kopf

563. Was würdest du deinem Kind gern fürs Leben mitgeben?
Ich hab kein Kind, aber wenn: Toleranz und Hilfsbereitschaft, ohne dabei sich selbst zu vergessen!

564. Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?
puh – wüsste ich jetzt auch keins.

565. Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?
Nein – auf keinen Fall

566. Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?
Erst vor kurzem als Skill.

567. Wer war deine Jugendliebe?
Gab es keine.

568. Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?
Für mich selbst (bei der Stimmbildung als Übung).

569. Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?
Chaotisch und vermutlich nicht wirklich sauber.

570. Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?
Ich stöbere nicht gerne in Erinnerungen. Aber wenn schon, dann am liebsten mit MissMutig.

571. Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?
Unterschiedlich, aber schon ziemlich viele.

572. Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?
Und immer noch kein Partner.

573. Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?
Also wenn ich etwas machen muss keine, muss es ja sowieso irgendwann machen. Ansonsten sag ich dass ich das nicht machen möchte oder kann – je nachdem.

574. Gehst du gern ins Kino?
Nein, hatten wir doch schon mal die Frage.

575. Wie grosszügig bist du?
Wenn mir jemand wichtig ist – sehr.

576. Was versucht du zu vermeiden, weil du Angst hast?
Wenn ich merke dass es nur Angst ist – stelle ich mich der Situation bewusst.

577. Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?
Hmm – Leidenschaft wüsste ich jetzt nicht wirklich.

578. Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?
Möchte auf keinen. Ansonsten das was halt immer.

579. Wie geht es dir wirklich?
Wann? Jetzt oder insgesamt?

580. Worauf hast du zuletzt schweren Herzens mit Nein geantwortet?
Auf die Frage ob ich denke, dass ich das mit den öffentlichen Verkehrsmittel bis Ende des Jahres realistisch gesehen schaffen kann. Und das ist ein „nein“ an dem ich immer noch arg zu knabbern hab und in mir viel „ich will aber!“ ist.

581. Wie kannst du es dir selbst leichter machen?
Was leichter machen?

582. Worum weinst du insgeheim?
Dazu müsste ich weinen können. Sonst – dass ich so anders bin, dass ich Liebe nicht kenne und ich Menschen irgendwie nicht zu verstehen scheine.

583. Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben?
Nein.

584. Hast du jemals einen Liebesbrief erhalten?
Ja.

585. Spendest du regelmässig für einen guten Zweck?
Nicht regelmäßig.

586. In wie vielen Weltstädten bist du gewesen?
Was zählt als Weltstadt?

587. Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich?
Leggins und Schlaghosen.

588. Ist deine Grundeinstellung positiv?
Ja schon.

589. Wie reicht wärst du gern?
Grade so, dass es halt reicht und auch mal eine größere nötige Anschaffung kein Problem wäre.

590. Darf man lügen, um jemanden zu schützen?
Ja. Aber nicht wenn man dadurch jemand anderen schadet.

591. Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft?
Einen Fitness-Tracker/Brustgurt.

592. Was ist als Kopie besser als das Original?
Noten. Denn da kann ich dann reinschreiben – was ich im Original nie machen mag. Daher gibt es auch fast alle Noten hier doppelt.

593. Hörst du gut auf deinen Körper?
Ja, wobei das durchaus noch Luft nach oben hat.

594. Von welchem Beruf weisst du nicht, was man da genau macht?
Hmm, da gibt es sicher einige, aber auf die Schnelle fällt mir nichts ein.

595. Was stimmt nicht, wenn du dich jetzt umschaust?
Das Chaos hier.

596. Was wünschst du dir für die Menschheit?
Weltfrieden. Nein im Ernst – ein Miteinander auf Augenhöhe.

597. Gehst du unter die Leute, wenn du dich allein fühlst?
Nein.

598. Welche Droge würdest du gern ausprobieren, wenn sie legal wäre?
Ehrlichgesagt auch nicht legal: Cannabis.

599. Wann hattest du zuletzt Schmetterlinge im Bauch?
Kenne ich nicht wirklich. Aber ich bin immer die ersten Lieder sehr kribbelig, wenn wir irgendwo spielen/singen.

600. Wie oft schaltest du dein Telefon aus?
Handy nachts (ist nur für best. Nummern frei), Festnetz sehr sehr oft.

Fragen 1-20
Fragen 21-40
Fragen 41-60
Fragen 61-100
Fragen 101-150
Fragen 151-200
Fragen 201-250
Fragen 251-300
Fragen 301-350
Fragen 351-400
Fragen 401-450
Fragen 451-500
Fragen 501-550

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Fragen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

puh

Heute Vormittag erstmal der Großeinkauf. Wir starteten heute – so abgesprochen – erst eine Stunde später und die merkten wir dann deutlich – viele Menschen, viel Chaos. Anstrengend. Nächstes Mal dann doch wieder um halb acht.

Dafür hab ich aber die Erde heute bekommen.

*****

Dann war ich etwa 2 Stunden zu Hause, die ich aber auch dringend brauchte, bevor es weiter zu K. ging.  War heute auch nicht so einfach.

*****

Gestern das erste Mal seit Neubeginn, dass ich keinen Sport gemacht habe. Aber nachdem ich so lange am Projekt gearbeitet hatte, war ich völlig steif und schmerztechnisch eh schon jenseits von gut und böse.

Außerdem war klar, dass heute sehr sehr viel auf dem Plan steht und das allein schon als sehr ausgiebiges „Fitnessprogramm“ zählt.

Und so sehr ich merke, dass das gut ist, weil der Körper echt am Limit ist, merke ich auch, dass es fehlt.

Also heute auch noch Pause und morgen dann wieder loslegen.

******

Heute also nur noch Nägel ablacken und ölen und dann recht früh ins Bett – nach  Möglichkeit auch mal wieder mit früher Licht aus als die letzten Tage.

Morgen ist Gott sei Dank frei.

 

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Wieder mal ist es spät geworden. Ich hab den ganzen Tag an einem Projekt gearbeitet, das mir sehr wichtig ist und mit dem ich mit teilweise auch schon die letzten Tage beschäftigt habe – aber eben erst heute dann auch richtig. Die letzten Tage war es eher eine Suche nach den passenden Materialien und Programmen.

Und ja – das Ergebnis gefällt mir ziemlich gut.

*****

Sonst hab ich heute nicht so viel gemacht – bisschen an Produkttests gearbeitet und den Einkaufszettel für den morgigen Großeinkauf überarbeitet.

*****

Heute warte ich nur auf einen Ausdruck, den ich dann noch zuschneiden möchte und sonst nur noch ein Süppchen oder die restliche Kohlrabisosse (weiß grad nicht ob noch was da ist) und sonst nur noch lesen und Bett.

Morgen steht der Großeinkauf an, der diesmal gar nicht so groß ist, mir reicht es dennoch. Nachmittags treffe ich mich mit K. Wird also eher ein anstrengender Tag für mich.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für dies und das

Nochmal zur Herzfrequenz und Panikattacken und Co

Und ja, der Beitrag kann triggern. Also passt auf euch auf.

Für mich war die Auswertung des zu Beenden vergessenen Trainings gestern wirklich überraschend.

Mir war schon klar, dass die Aufregung/Angst/Panik sich auch auf den Kreislauf auswirkt – und den Körper.

Aber als ich 95 in der Klinik war (Psychosomatik), gab es da einen Arzt, der bei Panikattacke erstmal den Puls gemessen hat. Was an sich natürlich erst recht Panik auslöste und überhaupt nicht half.

Und mir im Anschluss sagte, ich könne gar keine Panikattacke haben, weil mein Puls nicht hoch genug wäre.

Damals fand ich es einfach nur schrecklich. Aber immerhin fiel mir da erstmals dann auf, dass ich tatsächlich in einer Panikattacke entweder das Atmen einstelle oder deutlich reduziere – ja und dass sich dann auch der Puls nur minimal erhöht, was man nur merkte, wenn man den Ruhepuls wusste (damals war ich noch sportllich und hatte eine sehr niedrigen Ruhepuls, daher war es tatsächlich so, dass ich nur bei etwa 80 in Panikattacken landete).

Erst viel später, in der Traumtherapie, stellte sich raus, dass das ein Mechanismus ist. Panik, vor allem bei Flashbacks oder in Folge von Triggern, löst auch eine Regulation des Pulses aus.

Bei anderen Panikgeschichten/Angssttraining hab ich das nie gemessen, aber die Panik unterschied sich schon damals deutlich für mich – auch als sie noch „vom Körper ablas“, so dass wohl wahrscheinlich ist, dass es da auch andere Automatismen gab.

Drauf kamen wir damals eben grade weil es für mich unterschiedlich war – wir wollten rausfinden, was anders war.

Es war das Atmen, das mir auffiel. Während ich sonst gerne mal das Atmen einfach einstellte, war das manchmal anders – da war es dann ein sehr bewusstes Atmen um innerhalb einer Frequenz zu bleiben.

Nach einem sehr langem Prozess, in dem es auch um völlig anderes ging, klärte sich dann auch dieses Phänomen.

Immer wenn es um Missbrauchs-Sachen ging – hab ich automatisch darauf geachtet, dass weder die Herzfrequenz merkbar ansteigt, noch die Atmung. Weil Angst und Panik damals gerne als „Erregung“ interpretiert wurde. Der Beweis dafür, dass ich es ja auch wollte, es gefiel, sonst wäre ich ja nicht „erregt“. Auch wenn ich als (Klein-)Kind mit dem Begriff an sich gar nichts anfangen konnte, war irgendwie klar, dass ich da ja offensichtlich was falsch mache, mich falsch verhalte.

Also musste ich das ändern. Ich glaube nicht, dass das damals sehr bewusst bei mir ablief. Es ging halt ums Überleben.

Das war auch mit ein Grund warum bei Entspannungsübungen das fast obligatorische „und wir achten auf den Atem“ zwangsläufig zum Einstellen desselben führte. Da wurde zu sehr drauf geachtet und was reininterpretiert.

Naja und dann ist das Atmen des Gegenübers nun auch keine Freude gewesen – bis heute kann ich mit Seufzern oder noch schlimmer Stöhnen gar nicht umgehen. Egal warum oder wieso.

Da ich ja nun genug mit Flashbacks zu tun hab, hab ich auch heute sehr bewusst den Herzfrequenzmesser angelassen und das Programm gestartet. Und ebenso bewusst den ganzen Tag sonst nicht weiter drauf geachtet, was überraschend schnell ging, nach einer Stunde hatte ich das schon total vergessen.

Und ja – auch heute gibt es noch Unterschiede. Reine „Paniksachen“ puschen die Frequenz wirklich hoch, alles was in Richtung Flashback und Co geht – erhöht sie mittlerweile auch – aber auch heute gab es welche, da war es nur sehr minimal und welche, da war es irgendwo dazwischen.

Mir war das nie so bewusst. Nur, dass halt bei Flashbacks und Co ich in der Regel nicht erstarre (außer ich fühle mich wirklich sicher – wie in der Thera oder zu Hause), sondern dass da sofort Mechanismen anspringen, die auch die körperlichen Auswirkungen innerhalb von Sekunden wieder regulieren. Zur Not halt inklusive Dissoziation.

Ich quasi weiterhin funktioniere und man es mir nicht anmerkt.

Der Arzt damals – war ein Idiot. Ok – damals war Trauma nicht wirklich Thema, aber mit seinem: „Sie können keine Panikattacke haben, weil ihr Puls nicht rast“ hat mich sehr verunsichert und da er durch die Berührung es für mich eh nur verschlimmert hat, hab ich mich halt nicht mehr gemeldet. Zumal das Melden ja auch schwierig war (aber halt Abmachung).

Er hat mich so nachhaltig verunsichert, dass ich Panikattacken dann lange nicht einordnen konnte. Denn wahrnehmen konnte ich das Gefühl ja damals sowieso nicht – ich konnte es nur am Körper ablesen. Am kurz Erstarren, dem Verkrampfen, der Anspannung im ganzen Körper und eben – weil ich halt körperlich merkte – da stimmt was nicht.

Bis heute ist es mir unmöglich die Frage zu beantworten, wenn mich jemand fragt, wo ich ein Gefühl spüre. Weil alles blockiert und ich nur noch die Anspannung wahrnehme, die zur Panik wird. Egal ob ich allein bin oder ob es sich um intensives oder „oberflächliches“ Gefühl handelt.

Zum Teil hat es damit zu tun. Aber nur zum Teil.

Aber das gestrige Ergebnis machte mir vor allem auch verständlich, warum mich solche Situationen auch körperlich so massiv fertig machen, ich danach so oft das Gefühl hab, grade einen Marathon hinter mir zu haben. Nicht nur vom Kreislauf, sondern auch von den Muskeln her. Diese Anspannung im ganzen Körper hinterlässt Spuren.

Auch interessant fand ich, dass ich nie unter 100 komme wenn ich außer Haus bin – also die Grundfrequenz schon sehr hoch ist – was nicht der rein körperlichen  Anstrengung geschuldet ist/sein kann. Das ist nämlich auch so, wenn ich nur irgendwo sitze.

Ich weiß, dass in der Therapie zum Beispiel mehr sein „darf“. Auch vom Körper her. Dass es da ok ist, wenn der Thera mitkriegt, wenn grad ein Flashback läuft oder ähnliches. Ich dort nicht mehr alles verstecken muss und daher auch die körperlichen Anzeichen „gesehen“ werden dürfen. Zumindest solange mir das nicht bewusst ist.

Dann stelle ich das Atmen wieder ein und erstarre.

Ich überlege noch, wie ich diese Erkenntnisse eventuell als Skill nutzen könnte. Oder ob das eine Rolle spielt, wann ich in der Öffentlichkeit dissoziiere – ob das was damit zu tun hat, dass ich – unbewusst – das nicht  genug „reguliert“ bekomme und damit ja nicht ausreichend „funktioniere“.

Es ist nur ein kleines Puzzlestück und ich will mich da jetzt auch nicht noch mehr konzentrieren.

Im Moment muss es sich einfach nur setzen glaub ich.

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 4 Kommentare

WMDEDGT 04/18

Wie jeden Monat fragt Frau Brüllen: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ – dort werden auch alle Teilnehmer gesammelt – seit genau 5 Jahren! Wow – und danke für die Aktion!

 

6:00 Uhr: wach werden und entscheiden aufzustehen. Einfach weiß ich eine Stunde später eh müsste und für mich weiß, dass es dann besser ist um 6 aufzustehen, die letzte Stunde würde wieder müde machen.

Also aufstehen, Bonsai-Tiger ins Wohnzimmer lotsen, Bad, alles fürs Frühstück ins Wohnzimmer, Computer an und nebem dem morgendlichen lesen von Blogs, Mails und Tweets, Prüfen der Testproduktportale und lang überfällige mails beantworten gibts Toast zum Frühstück.

Wobei der Magen wohl noch schläft und naja – halt alles langsam und mit Bedacht.

7:00 Uhr: das Frühstück ist immer noch im Magen und ich fang an mich fertig zu machen.

7:10 Uhr: tja – Jetzt – fang ich an mich fertig zu machen.

7:30 Uhr: wurde abgeholt und in der Praxis abgeliefert. Nach relativ kurzer Wartezeit kam ich auch schon dran und da nicht so viel auf dem Plan stand, war ich auch bald wieder draußen. Dankenswerterweise hat er mir auch das Metformin-Rezept ausgestellt – das ist nämlich immer ein ziemlicher Akt in der Endokrinologie – da1mit komm ich dann bis zum nächsten Termin hin.  Immerhin hab ich das offizielle „Ok“ von der Endokrinologie, das war mir dann doch wichtig.

Nach dem Termin hatte ich dann mein heutiges Highlight: geplan war ja als Angsttraining beim Arzt ums Eck Süßkartoffelpommes zu kaufen – sozusagen gleich die Belohnung dafür. Die letzten Einkaufs-Angsttraining liefen ja nicht gut – um es mal milde auszudrücken.

Heute jedoch super. Was sicher auch daran lag, dass außer zwei Verkäuferinnen und mir der Laden leer war, der Laden selbst sehr klein und ich auch direkt vom Obst zu den Tiefkühlsachen direkt vor der Kasse kam – also nicht groß durch den Laden musste. Dafür musste (naja müssen nicht, hätte auch einfach abwarten können, aber das ging noch schlechter) eine Verkäuferin ansprechen, die zwischen den Kassen Waren einräumte und es nicht ersichtlich war, welche Kasse denn geöffnet werden würde.

Und ja ich war richtig stolz auf mich, als ich dann draußen war, weil es heute wirklich gut lief. Vielleicht sollte ich erstmal in diesem Laden mit dem Angsttraining weiter machen – da ist meistens wenig los. Schade dass er für mich so ab vom Schuss ist.

Aber es ist ein Erfolgserlebnis – zumal es ja ganz allein war – also auch ohne Betreuer draußen oder als Backup oder so.

Ganz ehrlich – das tat einfach nur gut! Vor allem nach den Misserfolgen in letzter Zeit.

10:00 Uhr: wieder zu Hause. Erstmal ein bisschen whatsappen mit der lieben M. und dann zwei sehr liebe mails lesen.

10:30 Uhr: wieder umgezogen (hab ja Drinnen- und Unterwegsklamotten – spart das ständig an den Klamotten rumfummeln um Katzenhaare zu entfernen), nach der Installations-CD des Druckers gesucht (sicher schon seit Jahren nicht mehr gebraucht, aber ich fand das Scannprogramm online nicht), die Installation läuft immer noch.

17:20 Uhr: Ups. Die Wanduhr zeigt 20 vor zwei und ich hab total die Zeit übersehen. Nach Sporteinheit und Mittagessen, versuchte ich eine DVD zu brennen – bis alles bearbeitet war usw, war gut eine Stunde herum – nur um dann am Schluss zu lesen: brennen nur nach Update/Kauf möglich, weil zwar alles andere in der 15-Tage-Trial-Version geht, aber wohl nicht brennen. Achja oder speichern um es mit was anderem zu brennen.

Ich war also sehr sehr genervt, weil ich die Software extra deshalb runtergeladen und installiert hatte, weil es in mehreren Beiträgen hieß, dass in den 15 Tagen eben auch ALLES geht. Grrr.

Also machte ich mich daran neue Nagellackfarben zu mischen. Geplant waren ja neue Grüntöne – weil mir da die Auswahl fehlte. Das Ergebnis: 7 neue und mir gefallende Grüntöne, und dann war da ja noch das dunkle weinrot, dass ich eh nie so nutzen würde und jetzt ein sehr dunkles glitzerndes Lila ist und irgendwie wurde ich dann übermütig. Also gibt es auch noch vier neue – und schöne – Brauntöne und weil ich grad dabei war auch noch ein Hautton und ein sehr, sehr helles lila um das restliche weiß auch noch zu verwurschteln. Ähm ja – es ist 17.20.

Die Sauerei hielt sich in Grenzen, nur ist so eine Mischerei leider auch damit gekoppelt, dass man dann die Flaschenhälse und Pinsel (also innen da wo der Gripp für den Verschluss ist) saubermachen muss, was kaum möglich ist ohne sich dabei die Nägel zu versauen.

Das nächste Mal also dann lieber bevor ich sie eh machen muss. Seufz.

Außerdem hab ich vergessen das Handy anzuschließen und durfte feststellen, dass auch das aus ist.

Gleich also erstmal Batterie in der Wanduhr wechseln (immerhin weiß ich jetzt, dass ich mich zu Hause ausschließlich darauf verlasse).

Dann muss ich mir überlegen, was ich heute essen möchte, weil bisher hab ich außer Süßkartoffelpommes noch nichts gegessen. Süppchen ginge mit Semmelknödel oder Frittaten oder Backerbsen. Toast käme auch in Frage. Im Kühlschrank dürfte auch noch Kohlrabisosse (und Knödel) sein. Oder doch wieder kalt? Achja und der restliche Obstsalat muss definitiv heute weg.

17:55 Uhr – ich sitze immer noch da, ohne Batteriewechsel und ohne Entscheidung, dafür einiges nachgelesen und wenigstens das Fenster aufgemacht. Nächstes Mal definitiv Farben mischen bei offenem Fenster!

18:30 Uhr – hatte heute ja sehr bewusst auch nochmal den Herzfrequenzmesser um – inklusive gestartetem Program. Ich wollte da etwas testen – und das Ergebnis halt „alte Wunden“ geöffnet. Allerdings glaube ich, dass das gar nicht so schlecht ist, weil es mir vielleicht neue Möglichkeiten eröffnet. Weil der Beitrag Betroffene durchaus auch triggern kann, habe ich ihn ausgelagert.

So jetzt aber wirklich den Abend einläuten!

19:30 Uhr – ich sitz immer noch vor der Kiste, hab immer noch nichts gegessen oder entschieden und bin von mir selbst genervt. Weiß ich doch, dass ich damit nur mein einschlafen können verzögere und riskiere dann „über den Punkt“ zu kommen (und ja, das ist sicher das Baby in mir *ironieoff* – ich gebe zu, bin etwas genervt über eine – sehr kurze, aber nervige – Diskussion heute, weil eine Erwachsene sich wie ne trotzige und distanzlose 2jährige benommen hat und meinte, sie müsste doch das innere Kind auch mal zu Wort kommen lassen. Sie meinte das übrigens völlig ernst. Nachdem ich mit einem „geht’s noch?“ auf der Straße an ihr vorbei wollte. Und eigentlich wollte ich darüber gar nichts schreiben. Scheint aber doch nachhaltiger gewirkt zu haben als gedacht.)

Ich schaffte es dann tatsächlich hier Schluss zu machen, mir ein Süppchen heiß zu machen, währenddessen ich im Bad mich nachtfertig machte und die Bonsai-Tiger wieder ins Schlafzimmer lockte und versorgte.

Im Bett warf ich dann das Wärmeunterbett an, setzte mich gemütlich hin und spielte neben dem Essen noch ein bisschen mit dem Handy und las dann noch – sehr lange.

Im Endeffekt war es dann 23 Uhr bis ich das Licht aus machte. Für mich sehr spät.

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Fragen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für WMDEDGT 04/18

mittwochs

Vormittag war frei, dafür ging es ab Mittag dann los.

Erst zur Physio, heute mal ein bisschen länger, weil ich eh erst später abgeholt werden würden. Dann ging es weiter zum Angsttraining.

Geplant war übrigens Erde kaufen und der Betreuer sammelt mich nach dem Einkauf ein.

Tja die Erde war ausverkauft, dafür gab es ein paar halbtote Pflanzen, die verschenkt wurden und im März abgelaufene Wurst für die Hälfte des Normalpreises (und nein, das nehm ich nicht mehr mit – sorry – bald ablaufende zahl ich auch, aber bereits abgelaufene Wurstwaren zahl ich sicher nicht mehr 50 % für, finde es eh immer wieder erschreckend, was die noch so verkaufen, denn die Waren sind häufiger bereits einige Tage abgelaufen – und ich rede hier von „Frischware“ – Gummibärchen wollten sie auch mit fast einem halben Jahr abgelaufen noch für „-30%“ verkaufen – finde ja vor allem erschreckend: die dürfen das verkaufen, aber die Tafel darf nichts abgeben, was nicht mind 1-2 Tage noch hat?).

Wie auch immer – also Einkaufversuch im neben an gelegenen Aldi – was beim Versuch blieb – im Endeffet landeten dann Sachen im Wagen, die ich weder wollte noch brauchte. Ist wohl doch noch zu viel alleine.

Immerhin weiß ich jetzt, dass das jedes Fitnesstraining bei mir sprengt  – so herzfrequenzmäßig. Und zwar wirklich sehr sehr sehr. Ich hatte nämlich vergessen nach der Physio den Brustgurt ab zu machen und da auch das Training auf der Uhr nicht beendet war (hab wohl nicht lang genug gedrückt), so wurde eben weiter aufgezeichnet.

Es wurde übrigens durchgehend als intensives Training angezeigt, weil ich gar nicht wirklich runter kam und permanent weit weit über 100 blieb. Das erklärt immerhin, warum ich sowas auch körperlich immer so massiv anstrengt. Die Spitzen sind tatsächlich auch weit über dem was noch gesund ist – seufz.

Der Betreuer sammelte mich dann also ein, wir fuhren nach Hause und dann ging es an die Wohnung. Da wir am Samstag den Großeinkauf machen wollen, war auch nötig, dass die Medis noch bis nächste Woche nach gestelllt werden, die sind nämlich nur bis Freitag gestellt und wir kommen ja erst nächste Woche dazu sie wieder für 4 Wochen zu machen.

Von daher brauchten wir auch 2 Stunden und es wurde dann doch stressig, da er einen Anrub bekam, dass die Tochter (Kleinkind) doch sehr hoch fiebert und daher auf seine Rückkehr gewartet wurde, damit es dann doch noch zum Kinderarzt gehen kann.

Kann ich natürlich verstehen, war jetzt auch nicht so schlimm, weil ich eh total alle war und nicht viel länger durchgehalten hätte.

Heute noch irgendwas essen (bin noch unsicher was es werden wird – irgendwas – salziges, wobei ich grade eher zu „kalt“ tendiere). Doch – wird definitiv kalt heute.

Danach auch wirklich bald ins Bett, weil morgen früh geht es schon um kurz vor halb acht los zum Arzt und ehrlichgesagt bin ich total alle und fürchte, dass der Körper das mit dem Essen gleich eh nicht toll finden wird (aber ohne geht grad auch nicht und ehrlichgesagt kann die Übelkeit grad auch vom Hunger/Unterzuckerung kommen, also nichts essen ist keine Option).

Wenn ich es danach schaffe, wollte ich noch einen Einkauf/Angsttraining machen, denn bei ihm ums Eck ist ein Penny und da gibt es diese Woche Süßkartoffelpommes. Sozusagen auch gleich die Belohnung einkaufen oder so.

Mal sehen – das werde ich wirklich erst nach dem Termin entscheiden.

 

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar

dienstags

Hab heute ja noch frei und daher war auch ein ruhiger Tag geplant.

Nachdem ich dann die – leider vergessene, da halt auch etwas „versteckt“ – zweite Mango gefunden habe, hab ich nochmal einen Obstsalat geschnippelt. Wobei so mit Obstsalat reicht es danach auch für eine Weile. Esse an so einer Schüssel ja doch ein paar mal dran.

Hänge mit den Testprodukten etwas hinter her (nur in meiner internen Planung, von den Vorgaben her bin ich sehr gut in der Zeit), von daher steht das heute noch oben auf dem Plan. Wobei ich den Reiskocher tatsächlich immer noch nicht getestet hab, das wird dann in der restlichen Woche auf dem Plan stehen.

Geht mir immer noch gut und ich genieße das grade sehr.

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für dienstags