gut

Ich hatte etwas Angst – 5 freie Tage am Stück. Es war auch gut, dass ich für Samstag was organisiert hatte. Denn so lief es ziemlich gut.

Klar gab es ab und an kurze! Phasen, in denen mich die Zukunftsangst übermannte, aber ich bekam es tatsächlich relativ schnell in den Griff oder konnte früh genug gegensteuern.

Alles in allem hat die Ruhe der Psyche sehr gut getan, dem Körper nicht so, kaum Sport/Bewegung und das eher aus „keine Lust“ oder fehlendem Antrieb – für mich was Ungewohntes.

Als ich das Rad in die Werkstatt brachte, war ich echt gefrustet. Zwar wusste ich schon, dass ich das was auf dem Crosstrainer geht nicht aufs Rad übertragen kann, aber dass es auf ebener Strecke soooo anstrengend und mühsam ist und die Oberschenkel brennen, das hat mich sehr gefrustet. Zumal ich ja vorher auch oft ohne Motorunterstützung gefahren bin – ohne diesem Problem.

Die brennen ja auch beim Crosstrainer und ja ich dachte schon, dass auf ebener Strecke das dann auch klappen wird.

Dieser Frust hat sich auf mein Sportprogramm ausgewirkt und ich glaube das ist auch der Hauptgrund für das Ausfallen lassen der letzten Tage. Dieses „wofür denn – beim Rad muss ich sowieso wieder von vorn anfangen“.

Wie auch immer – Ziel war ja eher der Psyche wieder eine Ruhepause zu gönnen und das hat gut geklappt.

Ich bin froh, dass es morgen wieder los geht (wenn auch anders als geplant), aber auch froh über die freien Tage der letzten Zeit.

Es lief gut und die Tage waren insgesamt wirklich gut und erholsam.

(Und ich weiß jetzt auch, was so blockiert bei dem vielleicht-neuen-Therapeuten/Arzt anzurufen um überhaupt zu klären ob er will/Kapazitäten hat und evt ein erstes Kennenlernen anzuleiern – wirklich Therapie ja eh erst in einigen Monaten/nächstes Jahr – aber das ist eine andere Geschichte – mit der Ursache kann ich jetzt aber auch besser damit umgehen.)

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Ostern

Ich wünsche euch allen Frohe Ostern!

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Samstag

Mit MissMutig in die Stadt gefahren und den Vertrag für die Radboxen eingeworfen.

Termin in der Stadt war dann heute aber nicht so clever – da war die Hölle los.

Wieder daheim war ich dann so überdreht, dass ich mich an den Balkon machte.  Da hab ich dann auch wirklich viel geschafft und im Prinzip hab ich jetzt erstmal Ruhe. Der nächste Schritt ist dann das Rankgitter bauen, aber da hab ich noch Zeit, denn das brauch ich erst, wenn die Erbsen (oder Erdbeeren) dann  gut 10 – 20 cm groß sind.

Dabei dann feststellt: ich kann mich auch heute noch körperlich total übernehmen.

Trotzdem war der Tag heute kein schlechter – nur halt ein sehr anstrengender.

 

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freie Tage

Heute starten die freien Tage – wirklich viel gemacht hab ich auch nicht. Viel gestrickt, Bonsai-Tiger-Kuscheln und mich durch die neue Produkttest-Plattform gewurstelt.

Außerdem nach neuem Lesestoff und Hörbüchern gesucht. Etwas, was ich schon lange vor mir hergeschoben hab. Vor allem die Hörbücher gehen aus, da ich zur Zeit tatsächlich dann in der Buchbinderei mehr höre (als Skill um die anderen besser ausblenden zu können, auch wenn ich nur auf einem Ohr höre, aber dann sind Hörbücher besser als Musik).

Ich finde es sehr erschreckend, wie sehr mit Alltag in der Welt da draußen aktuell schlaucht, wie viel Erholungsphasen nötig sind. Insofern sind freie Tage natürlich super – nur dass es 5 am Stück sind, davor hab ich Schiss. Für Samstag konnte ich einen kurzen Termin organisiseren, ich hoffe, dass das reicht, wobei die Chancen dafür auch gut stehen.

Hier wird es die Tage aber entsprechend langweilig sein. Quasi nichts tun gibt halt nicht viel her.

 

Theoretisch könnte ich natürlich mit Dingen anfangen, die ich schon länger machen möchte, mir aber immer dachte, dass ich dafür gern mehr Zeit am Stück für hätte.

  • ein best. Bild mit Brandmalerei auf Holz bannen (wobei das scheitert vermutlich am passenden Holz – da müsste ich die Garage mal durchforsten, ob da noch was da ist – und wo soll ich das denn dann hinhängen?)
  • das Bild wenigstens mal auf Din A3 Größe zeichnen/malen
  • die Stifthalter falten
  • versuchen den Drachenfeuer-Schal (das große Tuch in klein) weiter zu stricken, bzw wenigsten mal rausfinden, wo in etwa in der Anleitung ist da bin
  • die Zuckererbsen aussähen (also nur die erste Reihe, wollte ja in 14-tägigen Rhythmus sähen)
  • die Rankhilfe anfangen zu basteln (wobei das eher unrealistisch ist für die kommenden Tage)
  • die Balkonsaison einläuten (also nur das draußen in der Sonne sitzen und genießen – nicht die Arbeit) – ok, das geht auch mit wenig Zeit
  • wieder mal Gitarre spielen und mir endlich überlegen, wo die Gitarre denn in der Wohnung ihren festen Platz kriegen soll
  • ein paar Mini-Beutel für kleinere Strickobjekte nähen
  • mal wieder mir Farben spielen/malen
  • nach dem Bärlauch im Wald schauen (leider auch unrealistisch)
  • den Schnüffelteppich für die Bonsai-Tiger machen
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Mittwoch

Heute erfahren, dass Buchbinderei morgen ausfällt. Fünf freie Tage am Stück sind aber definitiv zu viel für mich grad. Also versuche ich für Samstag irgendwas zu organisieren.

Aber immerhin – Buchbinderei lief heute ganz gut, die Pause danach war etwas kurz, aber dafür schön warm in der Sonne und in der Physio kümmerten wir uns heute um die Schulter, die seit ein paar Tagen ziemliche Probleme macht (aber eher muskulärer Natur).

Zu Hause dann erstmal wieder runterkommen.

Vogelsalat gemacht, Erdbeeren geschnibbelt und dann festgestellt, dass ich grad nicht essen kann. Also gibt es das später oder dann als Abendessen (mit dem restlichen Hähnchenschnitzel).

Heute also nicht mehr viel – bisschen stricken, Bonsai-Tiger-Kuscheln, fern sehen und später dann gemütlich lesen im vorgewärmten Bett.

Auch wenn ich mir vor so vielen freien Tagen fürchte, vielleicht finde ich in der Zeit meine Grenzen wieder (und schaffe es sogar wieder auf die richtige Seite).

 

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Dienstags-Frei

Heute hatte ich frei – und das war gut so. Allerdings war ich gestern und heute irgendwie ständig auf Freitag/Samstag eingestellt.

Viel gestrickt, ansonsten nicht wirklich viel gemacht. Bisserl Wohnung und Kühlschranktetris, weil von R. wieder ein Carepaket kam und ich ehrlichgesagt nicht alles in den Kühlschrank bekomme (ok Möhren müssen jetzt nicht, aber halten dann halt länger).

Achja – und der Wirbelwind klebte heute regelrecht an mir, weiß nicht ob die grad was ausbrütet oder heute einfach nur kuschelbedürftig war.

Und weil irgendwie mittags schon 3/4 der Kalorien gefuttert, noch ein bisschen schauen wie ich mit vorhandenem ohne die Bilanz ganz zu spregen dennoch satt werde UND Lust drauf hab.

Ich mach ja keine Diät, versuche aber halt schon die Gesamtkalorien im Blick zu behalten. Ziel ist im Vordergrund aber, dem „jetzt ist es eh schon egal“ nicht nachzugeben. Denn das war oft bei mir dann sehr massiv – eh schon sehr ungesund gegessen, na dann kann ich auch gleich noch den restlichen Tag so weitermachen.

Das ist natürlich nicht unbedingt förderlich. Aber ist tatsächlich bei mir das Hauptproblem, warum es dann halt doch wieder nach oben statt nach unten mit dem Gewicht geht.

Heute fiel mir das wirklich sehr schwer. Eben dann nicht den restlichen Tag nur noch Süßkram oder so rein zu pfeiffen „weil heute komm ich ja eh drüber, dann ist es eh schon egal – morgen dann wieder“.

Nein nicht morgen – auch heute kann ich schauen, dass es dann eben nicht noch die Kalorienbomben sind, sondern eben her ausgewogen und durchaus lecker und sättigend, aber eben trotzdem achtsam.

Wie gesagt – war heute echt schwer, aber es hat funktioniert (und im Endeffekt bin ich tatsächlich dann nur 200 Kalorien drüber, was noch im sowieso vorhandenen Spielraum ist).

Wobei die Kalorien jetzt nicht grad auf groß abnehmen ausgerichtet sind. Das würde ich aktuell nicht hin bekommen und mir viel zu viel Druck machen.  Ich peile etwa den Grundumsatz an.

Weiterer Punkt: Getränke werden nicht gezählt. Schlicht weil sonst wieder noch weniger getrunken wird und kalorientechnisch spielen die bei mir aktuell tatsächlich kaum eine Rolle. Trinken geht grad einigermaßen (wie immer zu wenig, aber deutlich über dem unteren Limit), das will ich nicht wieder gefährden.

Vielleicht war es auch schwer, weil wegen Ohr auch Sport abgebrochen werden musste.

Seit gestern hab ich nämlich nach einem Wattestäbchenunfall (ja ich weiß, das nächste Mal nicht auf dem Bett, wenn die Katze vom Schrank auf die Schulter springen kann) ein Problem mit dem linken Ohr, was vor allem beim Sport Probleme macht. Ohrenstöpsel gehen auch nicht, was die Nächte grad unruhig macht. In Ruhe ist es aber weitestgehend schmerzfrei, hören tu ich auch normal, von daher halt sauber und trocken halten und morgen mal desinfizierende Ohrentropfen aus der Apotheke holen. Sicherheitshalber (weil ja bald Feiertage und so).

Wenns schlimmer wird gehts natürlich zum Arzt, aber ich hoffe, ich komm drum rum (vor allem, weil „meine“ grad alle im Urlaub sind und fremde Ärzte sind dann gleich mehrfach ein Problem für mich).

Heute also gleich lesend ins Bett, mehr läuft heut nicht mehr.

Morgen dann Buchbinderei, mittags eine Pause (die bei dem schönen Wetter hoffentlich draußen statt finden kann) und dann Physio.

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Montag

Buchbinderei war heute superbäh. Fing schon damit an, dass mir unterwegs einfiel, dass ich den Einkaufszettel leider zu Hause liegen gelassen habe.

Den konnte ich dann in der Klinik noch soweit rekonstruieren (meine Zettel sind ja immer auf den Cent genau, daher ist das nicht so einfach) und ich kam etwas später in die Buchbinderei  – das war für mich aber auch ok so.

Dann die Arbeit wollte einfach nicht gelingen. Dinge, die ich schon zig tausendmal gemacht hab – misslangen. Und ich wusste nicht mal wirklich warum. Aber irgendwie war alles knitterig und faltig und der Leim prinzipiell da, wo er nicht hin soll.

Nachdem ich den Deckel der Kiste so richtig versemmelt hab, machte ich eine Pause. Packte den erstmal unter Gewicht (in der Hoffnung, dass Pressen den Großteil der Falten weg bekommt) und schnaufte einmal durch, machte die andere Kiste (erstmal ohne Deckel) und kam so langsam auch wieder runter.

Mir war auch klar dass ich den ersten Deckel nicht nochmal machen kann. Ich hätte natürlich gedurft, es wurde auch gesagt, aber irgendwie wusste ich, dass das heute nicht die Lösung ist. Zumal er eh für eine Kiste war, bei der man ihn dann im Endeffekt im Regal nicht sieht – weil die Kiste passgenau war – auf den mm.

Dank Pressen war er dann auch so, dass es zwar sichtbar war, aber für mich dann ok, die meisten Falten waren raus und der Rest soweit ok.

Ich machte die beiden Kisten fertig und da noch Zeit war, dann auch noch die Schmuckpapiere an ein Ikeateil. Das sollte eigentlich schon fertig zugeschnitten sein, war aber irgendwie völllig falsch (ist so treppenartig zugeschnitten und irgendwie hab ich das wohl in die falsche Richtung gemacht – wie auch immer – weil ich das eigentlich direkt angelegt hatte – hmm) – egal. Ich machte die Einfach-Variante und packte dann mal alle Kisten zusammen, die noch in der Buchbinderei lagen (insgesamt 7 oder 8), die heute mit sollten.

Abgeholt wurde ich vom Urlaubsvertretungs-Betreuer. Ich mag den, komm mit dem auch gut klar und denke auch Wohnung würde mit ihm gehen. Allerdings war heute eben viel unterwegs dran.

Zum einen wollte ich ja den Maschendrahtrest abholen, dann standen 3 Läden für kleine Einkäufe an (auch als Angsttraining), weiter über den Fairtailer und dann beim Fahrradladen den Akku tauschen (das Rad wird dort Mittwoch abgeholt, es passiert also wenigstens was).

Es war – viel. Aber wir haben alles geschafft.

Noch schnell die Einkäufe weggeräumt und dann war Schicht – also erstmal wieder runterkommen.

Der Körper signalisiert ein „es reicht“ – aber ich wollte erstmal schauen ob ich mit Ruhe und runterkommen eine zusätzliche Cortisongabe vermeiden kann (ist noch grenzwertig von der Symptomatik her und solange es mit anderen Mitteln geht, versuche ich das).

Heute also nicht mehr viel – das übliche Abendritual – noch ein bisschen fersehen und dann gemütlich lesend ins Bett.

 

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Sonntag

Sehr lange nach Rankhilfen gesucht, Anleitungen durchgelesen und hin und her überlegt, wie ich es jetzt machen kann und will.

Kann mir morgen aber einen Maschendrahtzaunrest abholen, also werde ich es wohl mit Pflanzstäben und diesem machen.

Ansonsten für morgen den Einkaufszettel geschrieben und die Liste der Dinge, die ich mit der Betreuungs-Vertretung alles erledigen muss. Wird ein eher sportliches Programm fürchte ich. Hoffe wir schaffen das alles.

Die üblichen Nägel gemacht und ansonsten war es heute alles eher gemütlich und ruhig.

Bei der einen Katze ist die Kinnakne Gott sei Dank fast abgeheilt (also quasi nur noch eine stecknadelgroße Stelle und auch die nicht mehr entzündet), dafür hat die andere wieder viele wunde Stellen (und auch zwei am Kinn – wobei bei ihr weiß ich nicht genau was es ist, halt eher wund, aber oberflächlich). Bei der zweiten brauch ich mit desinfizieren gar nicht anfangen, weil die sich wund leckt, wenn irgendwas auf die Haut kommt. Also bleibt nur Haare wegschneiden und aufs Beste hoffen. Wird nicht langeweilig mit den beiden.

Morgen wird eher stressig, dafür müsste ich um drei auch durch sein (dafür bis dahin ohne Pause).

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Samstag

War wohl doch etwas viel die letzten beiden Tage. Aber ich musste heute ja nichts tun und mich auch um niemanden (außer mir) kümmern – worüber ich heute sehr froh war.

Also viel gestrickt (und ich schaffe es immer und immer wieder TROTZ Maschenprobe zu kleine Calorimetry zu stricken – bin echt genervt – mittlerweile stricke ich etwa 6-10 Reihen, nehm die dann von der Nadel und schau ob das denn in etwa hinkommt und fange dann neu – oft mit korrigierter Maschenzahl – an), nebenher fern gesehen, sehr ausgiebig Bonsai-Tiger bekuschelt (beide! gleichzeitig! – für irgendwas muss der Schnee und die Kälte ja gut sein), viel Pokemon Go gespielt (und mich geärgert, dass das hier aufn Dorf trotz Special und permanent Rauch schwierig ist genug von den Event-Pokemons zu fangen um das auch entwickelt zu kriegen, klappte dann grade so, obwohl ich wirklich jedes einzelne in den 3 Stunden gefangen hab) und ein bisschen im Internet quer gelesen.

Heute nicht mehr viel – noch ein bisschen Fernsehen (eher zufällig auf Hund-Katz-Problematik gestossen und hoffe jetzt, dass da noch was sinnvolles zu Hund-Katz-Training kommt, weil da sind wir ja grad am überlegen – MissMutig und ich – wie wir auch hier Hund und Katz stressfrei zusammenkriegen), dann freue ich mich auf einen gemütlichen Leseabend im Bett.

Morgen dann neu schauen.

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die letzten beiden Tage

Gestern: Buchbinderei, dann Termin beim Ersatzthera, dort sammelte mich dann der Betreuer ein und über Apotheke  nach Hause. Dort haben wir dann schon mal angefangen Wohnung vorzubereiten, zu sortieren, damit wir am Freitag gleich starten können.

Dann war ich eine Stunde zu Hause und schon ging es wieder los. Termin in der Stadt und dann Treffen mit MissMutig und dem Junior.

Wir waren sehr lecker essen in einem orientalischen vegetarischen Imbiss – das war echt der Hammer. Danach ging ich mit MissMutig zum Release-Konzert der befreudneten Band.

Für mich als geplantes Angsttraining und das war es dann auch – aber es war auch schön die Jungs mal wieder zu sehen und zu hören und da zum ersten Mal auch der kleine Sohn des einen mit auf der Bühne war, war echt der Hammer. Der Lütte war klasse und wollte gar nicht wieder runter von der Bühne. Wie der Vater so der Sohn.

Nein es war wirklich schön, aber auch sehr anstrengend und ich war schon froh, dass das Konzert in eher kleinem Rahmen stattfand und ich auch einen Platz hatte, an dem ich auch Platz hatte – also nicht mitten im Getümmel. Mit Skills und immer wieder mal Welt ausblenden war es dann auch machbar, machte aber auch deutlich, dass ich da wieder deutlich mehr machen muss.

Die Band wollte im Anschluss noch Videos drehen (mit Puplikum), da bin ich dann aber gegangen. Aber ich freu mich sehr für MissMutig, die da noch mit machte.

Zu Hause war ich dann erst recht spät und bis ich im Bett war und auch einigermaßen zur Ruhe kam, war es dann halt auch schon Mitternacht.

Freitag: sehr müde aufgestanden, erst eine halbe Stunde bevor der Betreuer kam. Auf dem Plan stand Wohnung – und zwar wirkich alles, weil wir dann ja erst nach Ostern wieder Termine haben.

Außerdem versucht den Verkäufer zu erreichen – zum Schluss mit Erfolg. Zwar ist dort jetzt jemand anderer zuständig, aber der gab mir dann 2 Nummern, dort sollte ich die Abholung vereinbaren. Es stellte sich dann raus, dass das nicht geht, weil die mein Rad gar nicht reparieren können, also wieder Verkäufer angerufen, der sich dann darum kümmerte.

Etwas und ein paar Telefonate später war dann klar: ich kann/muss das Rad in einen Laden hier in der Stadt bringen (sogar vom aktuellen Standort aus gut zu erreichen). Die kümmern sich dann um den Transport zum Hersteller, der das Rad dann reparieren wird.

Über den Händler vor Ort wohl deshalb, weil es dann mit einer eh schon geplanten Speditionsfirmafahrt koppeln lässt.

Also hab ich das Rad heute dort hin gebracht (und wie ich später feststellte, leider den falschen Akku (den Ersatzakku, nicht den originalen) dazu gegeben, also gleich nochmal angerufen, dass ich Montag den originalen bringe, das Problem ist ja bei beiden Akkus, aber wenn es schon zum Hersteller geht, macht es sicher Sinn auch den Originalakku dazu zu geben.

Immerhin – es tut sich endlich was!

Außerdem gestern erfahren, dass ich tatsächlich den Fahrradstellplatz bekomme. Mit knapp 15 Euro auch nicht günstig, aber dafür doppelt eingeschossen und wirklich sicher – und auch so, dass ich (sehr sehr sehr!) langfristig schauen kann, ob ich das fürs Bustraining nutzen kann, weil es an einer Stelle steht, an der in der Nähe der Bus von hier stehen bleibt und das würde auch die Fahrzeit immerhin halbieren (das ist ja hier mit ein Problem, dass eben gleich mit mind 50 Minuten gestartet werden müsste, wenn ich nicht stundenlang in der Pampa stehen möchte, weil der Bus eine halbe Weltreise macht).

Aber wie gesagt – das ist noch sehr weit in der Zukunft und aktuell nicht mehr als ein vager Gedanke.

Noch ist unklar wie das mit dem Rad jetzt wirklich läuft und dauert (weil der, bei dem ich es heute abgab und später anrief nur wusste, dass es kommt, aber nicht was damit passiert oder so), aber allein, dass es jetzt mal angeleiert ist, tut gut.

Außerdem auch den letzten Telefontermin geschafft und bei der Tierärztin die Medis für nach Ostern bestellt, hab ich ja auch lange vor mir hergeschoben.

Somit hab ich jetzt alle Telefontermine geschafft und erledigt – auch das erleichtert mich sehr. Zumal telefonieren für mich zur Zeit wieder sehr schwierig ist.

Heute nicht mehr viel: noch ein bisschen fernsehen und später im vorgewärmten Bett gemütlich lesen.

Wochenende steht – wieder mal – unter dem Motto: Ruhe! Balkon ist gestrichen, weil es hier schneit (schon seit Stunden, aber leider seit einer etwa bleibt auch das erste liegen – seufz).

Achja und irgendwie mal prüfen ob meine Fitnessuhr die Schritte richtig zählt – irgendwie glaub ich nämlich dass die zu viele zählt – und zwar viel zu viele. Muss noch prüfen ob das mit der Änderung der Handgelenkseite zu tun haben könnte.

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