Samstag

Irgendwie viel geschlafen heute, das scheint am Wochenende häufiger der Fall zu sein.

Aber es war eh Ruhe geplant, von daher seh ich das gelassen.

Viel Bonsai-Tiger-Kuscheln genieße ich im Moment sehr, auch wenn ich sie manchmal erstmal überreden muss (ist halt noch zu warm hier).

Ansonsten halt Serien schauen, Bonsai-Tiger bespaßen, sehr viel Melone essen und auch sonst alles eher gemütlich angehen.

Das tut auch grad gut – grade an solchen Tagen merke ich, wie sehr der Körper das aktuell auch braucht.

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Freitag

Wohnungstermin: war echt anstrengend und mühsam, musste auch Pausen machen, weil kein Luft mehr, aber wir haben richtig viel geschafft! Ich mach das mit der Vertretung auch wirklich gern, weil da halt auch was passiert.

Danach aber wirklich alle.

Die Waschmaschine und Trockner liefen heute häufiger, weil ich mal Decken und vor allem die Katzendecken waschen wollte.

Ich genieße die Waschmaschine und den Trockner mittlerweile sehr und bin der liebern K und ihrer Familie sehr dankbar.

Es happert noch mit Wäsche wegräumen danach, aber auch das ist im Rahmen.

Ansonsten ein paar Serien schauen (im Moment ist es ein Mix, den Versuch mich an einem ernsteren Film zu versuchen, brach ich dann aber ab), Bonsai-Tiger-Kuscheln und zum Abendessen gab es dann eine große Schüssel Salat, auf die ich mich schon den ganzen Tag freute.

Das Wochenende steht jetzt wirklich unter dem Motto „Ruhe“. Körperlich bin ich ziemlich weit über meine Grenzen, ich brauch die 2-3 freien Tage am Stück und das hatte ich ja in den letzten knapp 2 Wochen nicht.

Heute nicht mehr viel – noch bisschen quizzen und dann lesend ins Bett.

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Thera heute und sonst so

In der Thera heute nochmal ein bisschen die letzten Termine besprochen, nochmal sortiert und zusammengefasst. Heute und die beiden Termine Anfang nächster Woche soll nicht gro was neu besprochen werden, eher schauen ob das, was wir bisher haben, richtig verstanden wurde – von beiden Seiten. Zumal wir in den letzten 2 Wochen etwas schnell vorangeprescht sind.

Danach ist er für fast 4 Wochen im Urlaub.

Das ist für mich auch ok im Moment – durch die hohe Frequenz haben wir wirklich viel geschafft und gemacht und auch wenn ich die Krise hinter mir habe, brauche ich einfach eine Auszeit, eine Pause, Akkus wieder aufladen.

Es war gut und ohne hätte ich die Krise vermutlich nicht überstanden.

Ansonsten hab ich heute nicht wirklich viel gemacht, ich muss dringend kürzer treten und dem Körper mehr Erholung gönnen.

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Rollator die x.te und sonst so

Nachdem gestern natürlich kein Rückruf mehr kam, hab ich auf den AB gesprochen, dass ich heute die Verordnung abholen würde.

Heute also hingefahren, mich auf ziemlichen Kampf eingestellt (weil gestern wollten sie sie ja auch absolut nicht rausrücken), die Verordnung relativ problemlos bekommen (es gab auch keinerlei Entschuldigung oder sonst was – nicht mal ein Gruß) und im anderen Sanitätshaus (in dem meines Vertrauens!) abgegeben.

Jetzt heißt es wieder warten und die sagten gleich, dass es unter Umständen auch länger dauern kann, weil es halt verschiedene Möglichkeiten gibt und sie erst klären müssen, welche die Krankenkasse da vorgibt (das ist wohl unterschiedlich).

Nichts desto trotz: die sind dort bemüht, ehrlich, beraten sehr gut und ausführlich und vermitteln auch nicht, dass man eh nicht versteht wie das abläuft und daher muss auch nichts erklärt werden. Im Gegenteil – da wird eben so lange erklärt bis alles klar ist.

Im Nachhinein dann in den Bewertungen gesehen, dass das was bei mir lief wohl kein Einzelfall war – vor allem der herablassende Ton, fehlende Kommuniation, einfach was anderes machen usw – ist da wohl eher an der Tagesordnung.

Egal wie lange es jetzt noch dauert – ich fühl mich wohler damit. Ich fühlte mich beim anderen von Anfang an nicht ernst genommen und auch nicht beraten.

In der Physio ging es heute auch um den Sauerstoffgehalt im Blut – wenn ich so am Ende bin, ist die Sauerstoffsättigung sehr niedrig – daher auch „das geht nicht mehr“. Allerdings ist das beim „normalen“ Sport nicht so – da bin ich aber auch in einem anderen Pulsbereich.

Doof ist – es ist nicht immer so, dass die Sauerstoffsättigung so fällt. Wenn ich mich dann hinsetze, geht sie auch wieder recht schnell hoch.

Nichts desto trotz hoffe ich, dass das Abklären bis nach dem Urlaub vom Thera warten kann (vermutlich krieg ich eher eh keinen Termin).

Im Anschluss dann nochmal Wassermelone kaufen. Mein Luxus für diesen Monat und im aktuellen Angebot auch erschwinglich.

 

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Thera heute und sonst so

Thera war heute  – wie soll ich es sagen – teilweise schockierned. Es ging um Gefühle und auch um Mitgefühl und was mir nicht so bewusst war ist, dass auch das Mitgefühl unter dem „nichtfühlen“ gefallen ist. Klar mach ich mir um Menschen die ich gern hab Sorgen usw, aber fühle ich das wirklich?

Klar ist – mein Mitgefühl ist weniger geworden – nicht weil mir die Menschen nicht wichtig sind, es ist ein Schutz – schon klar, aber irgendwie ist das auf sehr wenige begrenzt und selbst da bin ich unsicher, ob ich wirklich mitFÜHLE.

Das war mir nicht so bewusst und ich weiß auch nicht genau wo ich das jetzt einordnen soll. Es geht nur ums Fühlen, hinspüren – und ja – da ist irgendwas dran.

Kurz davor bekam ich einen Anruf: die Krankenkasse hat weder einen Antrag, noch einen Kostenvoranschlag vorliegen – für den Rollator.

Also nach der Thera zum Sanitätshaus gefahren, irgendwas von „der wurde aus dem Krankehauspool angefordert, kommt dann hierher, wird repariert und dann bei der Kasse beantragt“ gehört und entweder es kommt da jetzt heute noch ein Anruf mit verbindlicher Zusage, oder ich fahr da morgen vorbei und hol mir mein Rezept ab und bring es in ein anderes Sanitätshaus. Bin tierisch genervt.

Bank war ich dann auch noch – im Anschluss musste ich mich erstmal hinsetzen.

Im Anschluss ging es dann nach Hause – ich war und bin unendlich müde, musste mich aber nicht hinlegen.

Die Therapie arbeitet nach und ich muss aufpassen, dass es nicht in eine Negativ-Spirale kippt.

Das löst doch ne Menge alten Mist aus und vom Kopf her weiß ich auch, dass es alter Mist ist – leider krieg ich den Aufruhr im Inneren, den das auslöst – da nicht so wirklich sortiert und beruhigt.

Blitzbilder, Flashbacks die altebekannte Ängste auslösen – das übliche: bildest du dir nur ein, war alles nicht, bist ein Monster usw.

Phasenweise ist es mühsam das wenigstens im Kopf auch klar als Täterintrojekt/Widersacher/alter Mist zuzuordnen. Die können verdammt laut sein. Und hartnäckig.

Also geht es heute um Skills und ablenken.

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Kardiologie

Vorneweg: mein Herz ist ok. Gott sei Dank.

Im Endeffekt wurde nur ein Herzschall und ein EKG gemacht. Der Arzt war wirklich sehr nett, ich hab soweit funktioniert und die durch die Untersuchungen (ausziehen müssen, angefasst werden usw) ausgelösten Flashbacks waren heftig, aber grade so noch handhabbar.

Besonders doof war dann das entkleidet da sitzen und unterhalten oder als er reinkam, während ich mich anzog.

Nun denn – ich hab es hinter mir. Auch er empfiehlt dringend eine bariatrische Op. Das steht auch schon im letzten Arztbrief der Endokrinologie und auch der Hausarzt ist da sehr dafür.

Ich bin da zwiegespalten – klar würde ich es gern machen, andererseits bedarf das einiger Untersuchungen, die für mich ein Problem sind – ein sehr großes sogar, dann die OP, stationärer Aufenthalt, Nachsorge usw.

Das ist schon sehr sehr viel Körper und mich damit auseianndersetzen und Untersuchungen, die massiv triggern usw.

Abgesehen vom wieder was beantragen und evt durchkämpfen müssen bei der Krankenkasse.

Allein beim Gedanken daran, wird mir schon übel.

Jetzt muss noch die Lunge abgeklärt werden. Um die Dringlichkeit abzuschätzen, werde ich in den nächsten Tagen regelmäßig meine Sauerstoffsättigung messen. Sollte die gut sein, kann ich das erstmal schieben, sollte es da Auffälligkeiten geben, ist also dann Lungenfacharzt nächster Schritt. Ich hoffe also auf keine Auffälligkeiten, da ich etwas Ruhe diesbezüglich bräuchte.

In dem Fall ginge es dann neben Konditionsaufbau auch um Atemtraining. Das machen wir ja schon teilweise, weil mein Lungenvolumen deutlich eingeschränkt ist, das würde dann halt erweitert.

Ich bin jedenfalls froh, dass das Herz ok ist und trotz Übergewicht auch sehr gut zu sehen und beurteilen war, der Rest wird sich finden.

Wegen des Rollators hab ich immer noch keine Rückmeldung. Seit Freitag versucht der Betreuer rauszufinden wo es hakt, erwischt aber niemanden bei der Krankenkasse, der was dazu sagen könnte.

Bin ja gespannt was da noch rauskommt. Denn leider ist es auch trotz gutem Herzen so, dass sich an der Symptomatik nichts ändern und für ein erweitern der Möglichkeiten der halt einfach nötig ist. Damit das Gehen trainieren nicht gefährlich wird.

Denn egal was die Ursache ist – wenn ich mit Atemnot weitermache, setzt der Kreislauf das stopp und ich lieg flach. Es ist beruhigend zu wissen, dass es halt ein Schutzmechanismus des Körpers ist und das Herz schon weiterschlagen wird, ich auch wieder Luft kriegen werde und halt einfach nur eine Pause machen muss, aber sie ist halt nach wie vor nötig – und leider sind nicht alle 50 bis 100 Schritte irgendwo Sitzgelegenheiten.

Heute nicht mehr viel. Im Ofen sind Kartoffeln, dazu mach ich mir eine Bratensosses aus Fond. Eine Ladung Wäsche ist in der Maschine und soll dann noch in den Trockner und da ich irgendwie die Hände bewegen muss werde ich entweder stricken oder nähen oder sonst was in der Art.

 

 

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Sonntag

Lange geschlafen, irgendwie nicht richtig wach geworden, mittags nochmal etwas Ruhe gehalten (mit Bonsai-Tiger-Wärmekissen, aber nicht geschlafen) und dann ging es auch. Das lange schlafen tut mir nicht gut – ich bin fitter, wenn ich gleich um sechs oder spätestens sieben aufstehe. Allerdings hab ich gestern und heute auch „nur“ normale Hydrocoritsondosis genommen und was auffiel in der letzten Zeit, dass es damit halt deutlich müder ist tagsüber und ich mich da häufiger mal hinlegen muss.

Das ist in der Regel ja auch kein Problem.

Sonst so: Serien geschaut (Absentia weiter, dann auf andere leichtere Kost gewechselt), bisschen gelesen, bisschen Internetrecherche, eine lange Mail an den Thera geschrieben „warum Arztbesuche schwierig sind“ und sonst nicht allzuviel gemacht.

Halt versucht mich abzulenken, bloss nicht an morgen denken – und das klappt weitestgehend auch ganz gut.

Die heutige Nacht werde ich wohl etwas mit Medis nachhelfen, damit ich auch wirklich schlafen kann.

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Samstag

Der heutige Tag war ganz gut.

Ich hab die Trulla gerne hier und grade im Moment besonders, denn immer häufiger sind Gedanken an einen Assistenzhund da, wie es wäre usw. Aber ich weiß auch, dass ich einem Hund – zumindest noch – nicht gerecht werden könnte. Abgesehen vom Finanziellen, das fängt dann ja doch bei etwa 10000 an.

Wenn dann kein Hund da ist, „vergess“ ich gern den Teil, den ich eben nicht schaffen kann und der für mich aber Bedingung wäre – einfach weil es für den Hund sehr wichtig, existenziell wichtig – ist.

Gleichzeitig genieße ich es dann aber eben einen Hund hier zu haben. Ist ja auch einfacher wenn man weder wirklich erziehen muss und auch weiß, dass man ihn wieder abgeben kann, das was es anstrengend macht eben nur begrenzt da ist.

Mit den Bonsai-Tigern läuft das mittlerweile auch super, es findet immer mehr Annäherung und auch Kennenlernen und Miteinander statt. Mittlerweile lass ich die auch durchaus zusammen alleine in einem Raum. Die beiden Jungen (die Trulla ist 2, der Gnom ja auch erst gut eins) sind halt junge Tiere und übertreiben es dann gerne auch mal, aber selbst da muss ich nicht mehr eingreifen, ein „langsam!“ reicht da mittlerweile aus. Und das kommt auch eher zur Schonung der Einrichtung und weniger aus Sorge um die Tiere – die machen das schon gut untereinander aus.

Mein Telefontermin lief gut und mein Treffen mit K. war auch ganz nett. Außerdem hatte mein Nachbar heute Geburtstag und wir sassen etwas draußen auf der Terrasse und haben uns unterhalten.

Es war sicher ein anstrengender Tag, aber ein guter.

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Thera heute und sonst so

Thera war heute – etwas kürzer, aber insgesamt ganz gut.

Er ist immer wieder überrascht über die Mitarbeit – ich hatte ja etwas vorbereitet bzw aufgegriffen, was wir letztes Mal angefangen haben und zu Hause da schon einiges dann gemacht.

Als Psychologe in der Psychiatrie und  Institutsambulanz kennt er das nicht so, da ist Mitarbeit eher oft nicht wirklich vorhanden.

Für mich ist es aber selbstverständlich – ich will ja auch was ändern.

Es ging auch um die Frequenz nach seinem Urlaub – mir wäre da wöchentlich deutlich lieber – zumidnest solange die Buchbinderei auch zu hat.

Das muss er noch mit seiner Oberärztin besprechen, die ihr ok nur für 14-tägige Termine gegeben hat – also mal schauen. Das ist da etwas – schwierig. Er meint aber, dass er genug Argumentationsgrundlage hat. Mal schauen.

Aber wir haben für Dienstag noch einen zusätzlichen Termin gemacht – er ist ja nur noch nächste und dann bis Mittwoch übernächster Woche da und da der Kardiologie-Termin ansteht, wollte er dann Dienstag noch einen anbieten.

War nicht wirklich nötig, froh bin ich trotzdem.

Danach ging es nach Hause.

Zufällig über die Serie „Absentia“ gestolpert, die ersten zwei Folgen waren sehr vielversprechend, die dritte – hmm – mal schauen in was für eine Richtung sich das noch entwickelt.

Für mich aber wegen einem der Haupthemen eher eine Serie die in Häppchen geschaut werden will.

Dann wegen einer falschen Produktbeschreibung, die zwischen Bestellung (und Reklamation von meiner Seite, weil eben statt 2er Pack nur einer kam) und der heutigen Ersatzlieferung (wieder nur 1) geändert wurde. Tja – mag ja sein, dass es jetzt richtig da steht – bestellt hab ich trotzdem die doppelte Menge und nein da rück ich auch nicht ab.

Konnte dann geklärt werden, ich schick beide falschen Lieferung (die zusammen ja eine richtige ergeben hätten) zurück.  Immerhin darf ich es diesmal sogar zusammen schicken und muss es nicht einzeln machen. Das nervt mich bei den Rücksendungen nämlich immer sehr.

Mich versucht an eine Thera-Hausaufgabe (es ist freiwillig, daher nicht wirklich Hausaufgabe) zu setzen – den ersten Teil hab ich glaub ich jetzt. Den zweiten find ich schwieriger, weil ich mir da auch noch nie so wirklich Gedanken drüber gemacht haben.

Heute nicht mehr viel: bisschen quizzen, dann lesen, dann schlafen. Morgen früh ein Telefontermin, danach wird MissMutig die Trulla vorbeibringen (ich freu mich drauf) und der Nachbar Kuchen (er hat Geburtstag, will aber nur so feiern, dass er eben Kuchen vorbeibringt und dann wieder geht – nun denn) und nachmittags treff ich mich mit K.

Ihm ist sein Handy gebrochen (also noch so ein Uralt-Ding mit dem man nur telefonieren und simsen kann) und ich sollte ihm das gleiche Modell nochmal besorgen. Das hab ich, es auch schon mit aktueller Zeit versehen und morgen kriegt er es dann.

 

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Donnerstag

Der Großeinkauf war heftig heute – aber dank doppelter Hydrocortison-Dosis am Morgen musste ich mich danach nur ein bisschen hinlegen, aber nicht schlafen.

Danach hab ich mich mit etwas für die Therapie beschäftigt – es geht um die verschiedenen Ebenen, die ausgelöst werden, wenn Tränen da sind (in einer bestimmten Situation auch) – also Gefühle, Reaktionen, Konsequenzen, Gedanken  usw.

Außerdem wollte ich eine Missbrauchs-Situation aufschreiben, die beim Gefühle zulassen leider immer auftaucht und gerne alles aushebelt. Es geht gar nicht um die Situation an sich – sondern darum, dass der Thera wissen sollte, was da war – weil es halt – Auswirkungen hat.

In der Regel krieg ich das auch gut hin, aber manchmal fällt das schwer – dann wäre gut wenn er weiß ob es grad mehr ums Gefühl oder Angst oder eben die Situation geht – was mich davon grad sprach- und handlungsunfähig macht.

Die Situation an sich hab ich schon bearbeitet, aber noch nicht abschließend und eigentlich sollte es reichen, wenn der Thera bescheid weiß um entsprechend reagieren zu können – sprich bestimmte Worte, Begriffe usw zu meiden, die sonst in so einer Situation „normal“ wären, bei mir aber triggern.

Das war schwieriger als ich gedacht hatte. Ich musste sie gar nicht aufschreiben, sondern nur suchen – ich hatte sie in einer mail vor vielen Jahren schon mal aufgeschrieben, als wir an dieser Situation gearbeitet hatten. Aber allein das Suchen – und dann ja durchaus auch lesen – war heftig.

Mir war es aber wichtig und ich bin froh, dass ich es jetzt hinter mir habe.  Auch weiß ich noch nicht, ob ich es dem Thera schon zu lesen gebe oder überhaupt, aber ich wollte bereit sein, wenn es wichtig wird.

Morgen also dann  Thera.

Ansonsten brauch ich dringend eine körperliche Ruhephase. Ich hoffe das Wochenende reicht dafür.

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