Sonntag

Gestern war es sehr nett.

Heute dann erstmal ruhig in den Tag starten und schauen was er so bringt.

Da sich jemand gemeldet hat, der sich heute die Partybox anschauen möchte, dann erstmal bisschen Wohnung gewirbelt.

Später die in letzter Zeit häufige Lust auf Kartoffelsuppe, aber weniger Lust drauf zu warten. Dann Lust auf Polenta und mich entschieden, dass ich zwar für jetzt dann Polenta mach, aber auch die Kartoffelsuppe – soll ja die nächsten Tage auch nicht grad warm werden.

Polenta gegessen, Kartoffelsuppe schmurgelt noch.

Sonst so: Bonsai-Tiger-Kuscheln, Pokemon Go, versucht 1-Euro-Handschuhe touchscreentauglich zu machen (sprich nähen), Passionsfruchtsetzlinge aus der Saatschale in Minitöpfe getopft, die Bonsai-Tiger davon abgehalten dieselben zu fressen, mit den Bonsai-Tigern geklickert, fern gesehen, …

 

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Samstag

Heute nicht viel – gleich bin ich bei MissMutig um Adventskaffee eingeladen und darauf freu ich mich.

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Freitag

Bis auf einen Telefontermin ein freier Tag.

Die Nachricht, dass es keine weiteren Termine beim Ersatzthera mehr geben wird und kein richtiges Verabschieden möglich ist  (wollte ihm eine Kleinigkeit schenken als Dankeschön für all die Jahre), der Ärger über die Klinik, die das erzwingt, die Ungerechtigkeiten, die da mit dabei sind usw – es wirkt nach.

Von daher heute kein so guter Tag.

 

 

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WMDEDGT 12/19

Jeden 5. des Monats fragt Frau Brüllen in die Runde: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

3-5 Uhr: immer wieder hochschrecken, kurz überlegen, ob ich schon aufstehen soll/will, mich fürs weiterdösen entschieden bis zum nächsten Hochschrecken.

7:00 Uhr: der Wecker klingelt, ich quäle mich aus dem sehr warmen Bett. Quälen, weil die Raumtemperatur arg kalt ist und mir alles weh tat und alle Gelenke völlig steif waren.

Also mal kurz zur Heizung, feststellen, dass die versehentlich auf 12,5 Grad eingestellt ist, etwas hoch gestellt und wieder sitzend in die Bettdecke gewickelt.

Dann kurz Bad, die Bonsai-Tiger versorgt (denen war auch kalt und daher wollten sie unbedingt kuscheln), den Gnom davon abgehalten den Wirbelwind zu terrorisieren (grad morgens weiß sie nicht wo hin mit ihrer Energie), eine Banane gegessen, die Bonsai-Tiger ins Wohnzimmer verfrachtet, Medis an Mensch und Tier verteilt, Bad (diesmal deutlich länger und ausgiebiger), mich angezogen, alles gepackt und dann hatte ich noch 5 Minuten, die ich mit der Suche nach einem sehr feinmaschigen Sieb – ohne Griffe und 22cm – verbracht.

kurz vor 8 Uhr: Der Fahrer wartet, ich kram noch mp3-Player und Kopfhörer von den Ladegeräten, schnapp mir kurzentschlossen noch so eine Taschentücher-Box und los gehts.

8:30 Uhr: Buchbinderei. Da ich nicht wusste was machen, hab ich mich an die Taschentücher-Box gemacht. Also einer Kiste, die solche Boxen aufnehmen und kaschieren kann sozusagen.

Berechnung war schnell erledigt, die restliche Zeit mit Zuschneiden verbracht. Das Rumprobieren wie ich die Öffnung gestalte, kommt dann nächste Woche.

10 Uhr: heute leider nur Krankheitsvertretung und daher nur bis 10 Uhr. Wartezeit bis 11 Uhr im Foyer mit Hörbuch und Pokemon Go verbracht.

11 Uhr: ein überraschter Ersatzthera bittet mich rein und ich erfahre, dass eigentlich alle Patiententermine abgesagt wurden – Anweisung von oben, da er in seinem letzten Monat die Berichte schreiben soll. Offensichtlich ist denen egal, ob er sich als Therapeut von seinen Patienten verabschieden möchte oder nicht.

Mich hat wohl niemand erreicht – so konnte ich mich immerhin verabschieden. Trotzdem doof, weil natürlich alle Dezember-Termine dann jetzt ausfallen.

Dabei hab ich noch Glück.

Mit einem Kollegen hat er gesprochen, der wird wohl das Formale für mich weiter machen. Einen ersten Termin bekomme ich noch.

Andere bekamen also von der Anmeldung vorne einen Anruf, dass alle Termine gestrichen werden und es auch keinen Ersatz gibt – Pech gehabt.

Das Schreiben für das MRT muss die Ärztin schreiben – Termin um sie darum zu bitten ist im Februar. Super. Nicht.

Das Gefühl, dass da von oben ein interner Streit auf dem Rücken der Patienten ausgetragen wird, gibt dem Abschied noch zusätzlich einen komischen Beigeschmack.

Er wird mir fehlen und ich bin ihm unendlich dankbar für alles. Er wird noch versuchen den von ihm empfohlenen Therapeuten zu erreichen und mal vorzufühlen, wie es da aussieht. Ich hatte mit dem ja ausgemacht, dass ich mich im Januar wieder melde.

13:15 Uhr: Fahrt nach Hause, Essen von To good to go von gestern aufgewärmt, erstmal Fenster im Wohnzimmer aufgerissen (Südfenster, Sonne, 26,5 Grad drinnen, nach einer knappen Stunde wieder gute 18 Grad), gegessen, nebenher läuft Ski Alpin, Bauch vom (unwilligen) Gnom kontrolliert (da steckte noch ein Fädchen drin und ich bin nicht sicher, ob jetzt alles raus ist, aber es scheint jetzt gut zu verheilen) und gleich wird es klingeln und der Betreuer kommt.

Heute nochmal Wohnung – wobei es mehr um umsortieren geht – und die Crosstrainer-Ecke endgültig fertig zu kriegen (also Wäsche in die Garage, den kleinen TV an die Wand, dabei noch die Fenster innen sauber machen und das Regal, dass freigeräumt werden musste, wieder einräumen.

Im Idealfall schaffen wir noch die Fensterbank im Flur (die ist schlecht zugänglich und daher ist das immer ein Aufwand) und/oder das Vorratsregal, in dem sich die Ordnung so langsam wieder aufzulösen beginnt (bzw – die zwei Regalbretter, in denen sie noch nicht war immer unordentlich werden, weil alles irgendwie da rein gestopft wird).

Mal schauen wie viel wir schaffen, ist ja heute nur 1,5 Stunden Termin.

15:30 Uhr: TV ist an der Wand, Usb funktioniert, Sat noch nicht. Aber das liegt vermutlich daran, dass ich zum 2.! Mal ein falsches Kabel bestellt hab. Ich war früher echt gut in diesen Dingen – hatte da auch viel mehr Geduld für. Heute ist das eher – katastrophal.

Egal von USB kann ich schauen, FireTv-Stick funktioniert theoretisch auch – ist mir nur zu stressig den hin und her zu holen und extra dafür einen – lohnt nicht. Da ich eh viel über USB-Stick oder externe Festplatte schaue, reicht mir das auch.

Die Ecke haben wir dann auch geschafft, aber mehr nicht – war auch so ganz schön knapp.

Doch das ist ok so – Hauptsache ich kann wieder auf den Crosstrainer ohne die Krise ob des Chaoses ringsum zu kriegen. Das ist jetzt beseitigt.

Eine Verkabelung würde ich gern noch etwas eleganter lösen, doch das werde ich dann mit dem endgültigen Anschluss regeln.

Das die Psyche grad arg angeschlagen ist, merke ich neben dem nicht-sein auch daran, dass ich sehr viel schneller einfach auch körperlich nicht mehr kann. Auch wenn da immer noch Welten zu vor Januar/Medikamentenumstellung sind und es klar die Psyche ist, die alles blockiert.

Wie auch immer – für heute steht jetzt nicht mehr viel an: bisschen fern sehen, Bonsai-Tiger-Bekuscheln (ausgiebig!), Clicker-Training und dann gemütlich lesen im vorgewärmten Bett.

18:30 Uhr: bisschen im Internet lesen, bisschen recherchieren, bisschen kuscheln, Braten (den ich vergessen hatte) in den Ofen geschoben, Salat gemacht, abend gegessen.

Aktuell mit dem Gnom kuscheln (der findet es blöd, dass ich grad schreibe) und mal schauen ob ich heute etwas länger fern sehe oder in einer halben Stunde Richtung Bett verschwinde.

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Dienstag

Tja – Buchbinderei fällt weiter aus. Donnerstag wird aber vertreten.

Ich hab Schwierigkeiten wieder mit dem Crosstrainer anzufangen. Das ist neu für mich. Und eigentlich hab ich durchaus auch Lust drauf, nur dann wenn ich es machen will – blockiert irgendwas.

Meine Vermutung war das Chaos. Da ich ja keine Waschmaschine hab, sammel ich ja und die steht da in der Ecke. Da Waschen eigentlich anstehen würde (Gott sei Dank war ja Wechsel von Sommer- auf Winterklamotten, sonst hätte ich keine mehr), ist das grad auch nich wenig. Außerdem stehen da auch die Pfandflaschen und ein Karton. Halt bisschen zugebaut, weil ich im Sommer ihn kaum nutze – da kann ich das ja über Rad/Gehen draußen alles regeln.

Da aber Rad aktuell nur noch einmal die Woche ist (und da meist auch eher kürzer), brauch ich den Crosstrainer wieder dringend.

Also ging es heute darum da mal etwas mehr Ordnung zu schaffen. Außerdem wollte ich endlich mal den TV dort aufstellen. Der war ein Flohmarktfund für 5 Euro und sollte das Tablet ersetzen, mit dem ich früher auf dem Crosstrainer geschaut hat. Das gibt es ja leider nicht mehr.

Lesen geht nicht immer am Crosstrainer, Hörbuch ging da irgendwie nie richtig

Wenn wir also eh grad in der Ecke werkeln, wollten wir den endlich mal anbringen. Im Endeffekt scheitert das jetzt an einem fehlenden Kabel und musste  verschoben werden.

Aber der Crosstrainer ist wieder frei und die Ecke ist auch wieder soweit gut. Die Wäsche werde ich demnächst in die Garage packen, denn in den nächsten Wochen komme ich eh nicht in den Waschsalon. Dann ist die Ecke auch wieder „frei“.

Wenn ich nicht so fit bin (psychisch) machen Sachen, die rumstehen – Druck. Es löst irgendwas aus und dann kippt es schnell.

Aber ich will und muss das mit dem Crosstrainer wieder auf die Reihe kriegen – wegen Körper UND Psyche, denn ich glaube, dass das weniger bewegen sich auch auf die Psyche auswirkt.

Der kleine Gnom kommt ja immer am frühen Abend dann zum Kuscheln an. Das mag ich sehr und ich merke, dass ich da schon deutlich ruhiger dann mein Abendritual starte, weil halt vorher schon eine einigermaßen Ruhephase da ist.  Manchmal gesellt sich eine der anderen beiden noch dazu – das ist dann für mich was besonderes.

So sehr der kleine Gnom grad den großen Macker markiert (Pubertät de luxe – ist halt ein Energiebündel ohne Ende), so sehr merke ich jeden Tag, wie gut sie hier allen tut. Die beiden großen sind munterer, agiler, wieder viel neugieriger und wacher und ich genieße die Extra-Kuscheleinheiten sehr.

Das Klickern ist mittlerweile in einigermaßen kontrollierten Bahnen. Wobei da der Wirbelwind und der kleine Gnom da sehr ums Futter konkurrieren. Vor allem der Wirbelwind ist da eher der Meinung ihr stehe alles an den Leckerlies zu – natürlich ohne etwas dafür tun zu müssen – das macht ja schon der kleine Gnom.

Zu sehen, wie gut die Kleine uns allen tut, wie sehr sich bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war, beruhigt das manchmal aufkommene schlechte Gewissen oder Zweifel  – weil ich es finanziell natürlich schon deutlich merke und natürlich vor allem der Wirbelwind schon manchmal auch etwas leidet (weil sie den Gnom einfach nicht in ihre Schranken weisst – was die natürlich dann erst recht dazu reizt noch eine Schippe drauf zu legen – bei der Kleinen Maus sind da die Grenzen klar und es gibt diese Probleme auch nicht).

Ich bin froh, dass ich die drei habe!

 

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nicht-sein

Es klafft wieder sehr weit auseinander.

Einerseits weiß ich vom Kopf her, dass das alles Symptome dafür sind, dass es mir nicht gut geht, dass da einiges im Argen ist und es gewaltig brodelt.

Andererseits fühlt es sich eben nicht so an. Denn ich fühle nichts.  Mit Ablenken krieg ich den Tag gut rum – keine Höhen, keine Täler, keine Krisen. Flashbacks laufen eher „nebenher“ – ich nehme sie wahr, aber die Skills greifen und auch das läuft alles eher automatisch.

Das ist der Punkt. Ich nehme es wahr – von außen, als ginge mich das alles nichts an.  Das ist das nicht-sein.  Eine Art Beobachterrolle, die die Kluft sieht, sieht wie sie größer wird, die sehr wohl weiß, dass das nicht gut oder gesund ist, aber eben nur wahrnimmt.

Als Reaktion halt ablenken, bloss nicht zu viel denken. Vom Fühlen bin ich sowieso weit entfernt.

Vom Kopf her weiß ich, das ist verlorene Zeit. Zeit, die später wie im Nebel liegt, wie ein Schlaf oder so. Zeit, in der es keine Erfahrungen und Erinnerungen gibt – weil ich grade eben nicht-bin.

Und trotzdem: es ist ein Bewältigungsmechanismus. Ich verstehe es, weiß auch, dass ich da grad nichts ändern kann.

Denn mich wieder dem Fühlen zuzuwenden – ist etwas, dass ich alleine nicht (mehr) kann. Dazu bräuchte es andere Strukturen und eine stabile, tragfähige Therapie.

Auch klar ist, dass das nicht immer anhalten wird. Irgendwann wird das kippen – daher muss ich das auch angehen, mir einen Therapeuten suchen um das anders zu lösen.

Doch auch das Kippen ist nicht nah – der Mechanismus hält.

Auf die Frage wie es mir geht – kann ich kaum antworten. Ein „ich bin grad nicht“ verstehen die wenigsten. Die Kluft ist groß

Es geht mir schlecht – weil ich die Symptomatik vom Kopf her natürlich sehe und verstehe und weiß, dass es ein Bewältigungsmechanismus ist, der nicht auf Dauer funktionieren wird.

Aber aktuell funktioniert er – und da ich nicht fühle – fühle ich mich auch nicht schlecht. Also wäre „nicht so gut“ oder ähnliches – für mich auch falsch. Für die Umstände – ist es ganz gut.

Es klafft immer weiter auseinander – ein Zeichen, dass es eben nicht besser wird, sondern – schlechter (wobei das ja auch nicht stimmt – eher einfach mehr Mechanismus?).

Ich entferne mich immer mehr – der  Beobachter muss weiter nach oben – um noch beide Seiten sehen zu können. Kein Spalt mehr, den man mit einem Schritt oder Sprung überbrücken könnte. Man müsste eine Brücke bauen.  Nichts unmögliches, aber etwas, wofür ich – irgendwann – Hilfe brauche (und mir auch suchen werde).

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Bonsai-Tiger

Der Wirbelwind muss dringend abnehmen – und zwar ne Menge. Seit der kleine Gnom eingezogen ist, hat sie einen Kilo zugenommen. Der muss dringend wieder weg, da das ihre Herzprobleme deutlich verstärkt hat.

Das Problem: die beiden anderen sollten mehr fressen, also einfach nur Futter reduzieren ist nicht. Nur unter Aufsicht funktioniert leider auch nicht, da die beiden „dünnen“ nur häppchenweise futtern, während der Wirbelwind eher einem Staubsauger gleicht und leider die anderen beiden sofort vom Futter vertreibt.

Außerdem steht für die Kleine Maus ja auch die Futterumstellung an, wegen ihrer Magenprobleme  – das wäre natürlich besser, wenn das nur sie beträfe und nicht alle drei – auch aus finanziellen Gründen.

Wir haben alles mögliche versucht. Fazit ist: ich werde um einen (oder dann für die Kleine Maus irgendwann auch einen zweiten) chipgesteuerte, Fressnapf nicht herumkommen.

Von daher wird es dann bis Mai halt arg eng, aber ich hoffe, dass ich Ende Februar dann einen holen kann. Im Moment überlege ich, ob ich Lemi wieder zurückschicke. So toll der nämlich die ersten Tage war, die Pumpe ist zwischendrin immer wieder mal brummig. Da er aktuell nicht lieferbar ist, wäre ein Tausch grade nicht möglich. Und er ist halt eher Luxus für die Bonsai-Tiger.

Mal schauen.

Gott sei Dank ist es jetzt nicht super eilig – in den nächsten Monaten reicht und irgendwie werde ich auch das hin kriegen.

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Sonntag

Ein weiterer ruhiger Tag. Bis eben war es gut, aber jetzt reicht es auch. Leider schaffe ich es aber nicht raus zu gehen.

Ich glaub ich muss mal meine Wollvorräte durchwühlen. Würde mir gern Smartphone-Fäustlinge stricken (bei denen kann man dann den Zeigefinger durch einen Schlitz aus den Fäustlingen nehmen), aber da darf nichts kratzen. Hmm – mal schauen.

 

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Samstag

Ein ruhiger und gemütlicher Tag mit sehr viel Bonsai-Tiger-Kuscheln, fernsehen, bisschen für Produkttests recherchieren und auch testen.

Seit Stunden kuschel ich mit dem schlafenden Gnom im Arm in der Hängematte und genieße das sehr.

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Freitag

Einkauf mit Betreuer – Freitag mittags – keine gute Idee. Trotzdem haben wir das meiste bekommen und nächste Woche ist dann eh wieder Großeinkauf.

Ansonsten war heute ein Serientag.

Die letzten beiden Nächte waren kurz. Gestern noch schlimmer als heute. Träume über die Mutter hinterlassen Spuren, lassen dann nicht wieder einschlafen. Träume, die eigenartig sind, Situationen, die so nie waren, es nie gab. Aber dennoch mit Details, die es eben doch gab.

Gestern Nacht war es wirklich gruselig. Heute eigentlich nicht, ich glaub da war es eher, weil es halt wieder um sie ging.

Also stehe ich noch lange vorm Morgengrauen auf. Wobei den Morgen genieße ich sogar – dieses stille und langsame Erwachen der Welt irgendwie. Zur „normalen“ Aufstehzeit werde ich dann wieder müde, aber meist nicht so, dass ich schlafen möchte.

Das Positive daran: ich hab mehr vom Tag. Es hat mir irgendwie gefehlt, dass so frühe Aufstehen. Auch wenn ich das Ausschlafen auch mag.

Nicht sein um mich nicht mit Gefühlen auseinandersetzen zu müssen. Gefühlen, mit denen ich nicht umgehen kann. Weil ich außer nicht fühlen – nie gelernt habe, wie das geht. Von klein auf ging es immer nur um – nicht fühlen, nicht sein.

Es geht mir nicht schlecht heute – im Gegenteil – insgesamt war es einer der besseren Tage. Da Nicht sein – ist zur Zeit eher normal. Und es ist etwas, von dem ich mittlerweile weiß, dass ich das nur mit professioneller Hilfe ändern kann.

Weil es auf Dauer nicht gut gehen kann. Aber noch geht es gut.

Wenn dann das Thema Mutter wieder hochkocht – oder überhaupt Familie/Vergangenheit usw – brodelt wohl was, denn dann bin ich wieder mehr – nicht.

Ich lenke mich ab, schaue Serien, mache was usw – und das klappt gut. Und damit ist dann auch der Tag ganz gut.

Im Verdrängen bin ich wirklich gut.  Aber im Moment ist das auch gut so. So krieg ich das alles grad auch hin.

 

 

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