Thera heute

Im Moment haben wir eine sehr intensive Phase.

Das ist an sich gut und ich bin sehr froh darüber, bedeutet es ja auch, dass wir grade wirklich gut arbeiten.

Letzte Wochen haben wir ja das Thema „Mutter“ angerissen. Das ist ja mit einigen Theraenden und -krisen zusammen. So sehr, dass ich das nicht wirklich getrennt kriege.

Heute ging es also erstmal darum und natürlich landeten wir dann auch beim Thema „Mutter“.

Dabei geht es auch um eine meiner „Kernängste“ – dass ich so bin wie sie.

Vieles von dem was ich tue oder eben nicht tue – hängt mit ihr zusammen. Oft geht es nur darum eben nicht wie sie zu sein, so dass ich Entscheidungen treffe, die weniger meine sind, sondern von ihr  geprägt.

Da sind so viele Täterintrojekte und Widersacher – die Einflüsterungen, denen ich oft kaum was entgegen setzen kann.

Die Zweifel sähen – so sehr, dass irgendwie nichts mehr ohne Zweifel da ist.

Die Angst wie sie zu sein – und sei es auch nur ein klitzekleines bisschen – hat mein Leben geprägt wie nichts anderes.

Das fängt mit der Entscheidung an, niemals Kinder zu bekommen. Weil ich selbst den winzigsten Hauch von ihr keinem Kind zumuten möchte, das hat kein Kind verdient. Und leider ist viel zu viel in mir – egal ob ich das will oder nicht.

Es betraf die Entscheidung hunderte Kilometer weg zu ziehen. So im 3 Stunden-Umkreis haben das mehrere  Geschwister gemacht, damit fing ich auch an. Doch das reichte nicht – jetzt sind es 8 Stunden und die waren nötig.

Die Angst, dass ich mir selbst was vormache, dass alles nie so war – dass ich eben das Gegenteil ihrer „Zuckerwattenwelt“ erbaut hab – ist immer da. Dabei gibt es für einiges Nachweise. Selbst mein Vater hat die Vorfälle und den Missbrauch nie geleugnet.

Es ging um die Aufmerksamkeit – um der es ihr immer ging. Und ums jammern.

Der Thera versuchte die Unterschiede raus zu filtern – was eben anders ist. Weil für mich irgendwie ein „es geht mir nicht gut“ immer gleich Jammern ist.

Er sprach davon, dass es der Apell dahinter ist – ihr ging es um Mitleid, Aufmerksamkeit und nie darum was zu ändern.

Er meinte etwas später dann, wenn er das Gefühl hätte, dass es mir nur um Aufmerksamkeit ginge, hätte er die Therapie schon längst beendet. Dass es mir immer darum ging und geht an mir zu arbeiten und was zu ändern.

Das löste ziemlich viel aus. Weil ich mir das wirklich wünsche, dass es so ist, dass ich nicht in einer sehr verqueeren Welt feststecke.

Dann klingelte es unerwartet – und es hebelte mich aus. Flashback, Körpererinnerungen, Panik, keine Luft mehr kriegen. Volles Programm.

Hilfe annehmen ging nicht – in dem Moment war ich gefühlt wie sie  – da ist was und ich bekomme Aufmerksamkeit, Mitgefühl, Hilfe, ich steckte so sehr in Zweifeln und Täterintrojekten fest – dass ich gar nichts mehr getrennt bekam.

Gegen Ende kippte es – die Anspannung wurde weniger, das Geschrei der Täterintrojekte im Kopf lauter.

Das ist wie ein Dauerfeuer – alles durcheinander und gleichzeitig, es ist einfach nur laut. Aber das ist vertraut, also ging es nur noch darum das im Kopf zu lassen, es nicht auf die Gefühlsebene rutschen zu lassen.

Es geht nicht darum was zu entgegnen oder so – das funtioniert nicht. Und drüber reden – manchmal hab ich das Gefühl das gibt denen noch mehr Macht.

Trotzdem konnte ich den Termin dann noch recht rund abschließen.

Es ist grad sehr intensiv und sehr anstrengend. Ich bin so fertig danach, dass gar nichts mehr geht. Aber es passiert auch was. Wir arbeiten – miteinander. Und wir nähern uns den schwierigen Themen.

Er hat Recht – diese  Angst – ist eine der Kernängste. Die Zweifel kann niemand entkräften, aber ich hoffe ich kann lernen irgendwann etwas anders damit umzugehen.

Das Thema Mutter ist ein Pulverfass – mit so unendlich vielen versteckt liegenden Zündern. Es ist das Thema, bei dem ich oft altes vom heute nicht mehr getrennt kriege, das Thema bei dem es ganz besonders wichtig ist, dass der Thera das noch getrennt kriegt – damit ich das irgendwann lernen kann.

So anstrengend und intensiv es grade ist – inklusive der vielen Nachbeben usw – bin ich froh darum. Nur so wird sich was ändern und ich bin dankbar, dass wir aktuell an einem Punkt sind, wo das Miteinander in der Therapie so passt, dass wir uns dem auch nähern können. Das ist nicht selbstverständlich.

 

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Pfingsten. Ist irgendwie an mir vorbei gegangen.

Jetzt  bis Donnerstag erstmal wieder zu Hause – was insofern gut ist, weil die eine Katze ihren Unmut wieder mit Unsauberkeit kund tut. Nicht schlimm, weil ich darauf vorbereitet war, aber so kann die nächsten Tage wieder etwas Ruhe einkehren.

Ansonsten war heute ein voller und auch schöner Tag. Viel Zeit und „Die Wüste lebt“ mit dem Junior geguckt, dann zu K. seinem Geburtstags-Kaffee-und-Kuchen und im Anschluss hab ich noch MissMutig getroffen.

Heute wird nicht mehr viel laufen – Sachen auspacken und dann geht es auch schon ins Bett – noch etwas lesen und dann hoffentlich bald schlafen.

Morgen geht es erst zum Fahrrad, damit dann zur Thera, danach mit dem Fahrrad zur Werkstatt, in der es dann hoffentlich die neuen Reifen bekommt.

Eventuell bekommt es auch da schon den neuen Lenker, ansonsten Ende der Woche – das trau ich mir selbst zu zu montieren.

Ich freu mich irgendwie drauf – so anstrengend es körperlich auch noch ist, es macht Spaß – vor allem genieße ich diese Freiheit, die Mobilität, das eben auch mal wo alleine hin kommen – auch wenn es noch ein sehr kleiner Radius ist. Es hat was von „Welt erobern“-Gefühl.

Das kann man nur nachempfinden, wenn man die Einschränkungen in der Mobilität über so viele Jahre eben selbst kennt. Dass es eben nicht mal eben möglich ist zum Laden zu gehen um einen Liter Milch zu holen – auch wenn der Laden nur 100 Meter entfernt liegt.  Oder eben jeder Einkauf sehr sehr genau geplant werden muss, weil es nur in Begleitung geht und selbst wenn dann mal ein kleiner auch alleine schaffbar wird – ich da ja auch irgendwie hin und zurück kommen muss.

Da kommen dann psychische und körperliche Einschränkungen zusammen, die eine unüberwindbare Hürde darstellen. Und zumindest die körperlichen Einschränkungen werden durch das Rad ein bisschen weniger.

Auch wenn es auch hier grad mal in einem Umkreis von vielleicht einen oder zwei Kilometer klappt – wenn es vorher nur 400-500 m waren – ist das wirklich was besonderes.

Mir ist durchaus klar, dass das trotzdem noch nicht wirklich mobil ist – aber es ist ja auch erst ein Anfang. Und immerhin klappt das mit dem Straßenverkehr deutlich schneller als ich erwartet hab – und ich bin mir sicher, dass ich das – im Laufe der nächsten Wochen – eben auch meistern kann.

Es schaffen kann! Das ist ein unglaublich tolles Gefühl.

Im Moment möchte ich mich da auch noch nicht mit beschäftigen, dass ja der nächste Schritt – ein Elektro-Dreirad – in sehr sehr weiter Ferne liegt. Dass das finanzielle Rahmen sprengt und nichts ist, was man „halt nur planen müsste“.

Ich möchte da grad keinen Dämpfer, sondern einfach nur diese – wenn auch sehr kleine – Freiheit genießen.

Im Herbst werde ich mit MissMutig mal in ein Dreirad-Center fahren und erst dann brauch ich mir einen Kopf machen, wie es vielleicht doch irgendwann realisierbar werden könnte. Erst dann hab ich konkrete Preisvorstellungen von dem was eben nötig ist (großes Gewicht, doch sehr steile Steigungen, auch über mehrere Kilometer usw).

Bis dahin möchte ich einfach schauen wie weit ich eben auch so komme. Und wie weit ich den Umkreis noch erweitern kann.

Nach Hause zu mir ist völlig unrealistisch. Das ist selbst für sehr sportliche und fitte Menschen eine Herausforderung (machbar, aber eben nur durch viel Training und Konsequenz – allein ein 3-Gang-Rad würde da schon für die ein Problem sein). Aber vielleicht – oder eher sicher – schaffe ich es in der Stadt den Umreis zu erweitern und wenigstens die kurzen oder nicht so steilen Steigungen, die es da ja auch massenhaft gibt – mit bewältigen können.

 Aber vor allem auch wieder einen Bewegungsspielraum ohne Begleitung gewinnen – bisher war ohne Begleitung kaum was möglich. Ich hoffe, dass sich auch da dann im Laufe der Zeit einiges tut und vom Fahrradfahren auch auf andere Bereiche überträgt.

Auch wenn ich mich da tierisch übers Ohr hauen hab lassen, überwiegt mittlerweile die Freude über das Rad und die Möglichkeiten und dieses Gefühl von „Freiheit“ – den Ärger. Es war definitiv eine der besten Entscheidungen in den letzten Monaten/Jahren.

Und wer weiß – irgendwann ist es vielleicht auch als Elektro-Dreirad möglich – dann würde ich tatsächlich wieder unabhängig mobil sein können. Nicht von heute auf morgen und sicher erstmal auch wetterabhängig, aber ich bin mir sicher, dass das klappen kann – und wird.

Allein der Gedanke lässt schon fast euphorisch werden.

So genug vom Rad.

Gleich noch auspacken, Bonsai-Tiger-Kuscheln, lesen und Bett.

Morgen dann wieder Thera – die ist zur Zeit ja auch immer sehr intensiv.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Mittlerweile ist es so, dass ich etwa in der halben Innenstadt keinen Empfang (Internet) mehr habe. Da der aktuelle Vertrag ausläuft wird es sowieso Zeit mich um einen neuen zu kümmern.

Also habe ich mich die letzten Tage und vor allem heute wirklich intensiv damit beschäftigt.

Um zwei Verträge schleiche ich jetzt schon einen Weile rum, trotzdem hab ich mich im Endeffekt für einen anderen jetzt entschieden.

*****

Sonst war das Wochenende geprägt von Ruhe – ok der Betreuungstermin mit Einkauf war jetzt nicht ruhig, aber sonst hab ich es ruhig angehen lassen.

Und sehr viel Bonsai-Tiger-Kuscheln.

Heute steht tatsächlich außer der Handysache nichts auf dem Plan.

Am Nachmittag geht es dann wieder los – zum einen möchte ich zwei „Hörnchen“ am Fahrrad montieren und zum anderen auch schauen ob ich Bremse, Klingel und Gangschaltung etwas besser positioniert bekomme.

Die Hörnchen vor allem deshalb, weil ich seit dem Rad wieder Probleme mit dem Handgelenk habe und hoffe, wenn ich dann ohne Abwinklen halten kann, auch das wieder gelöst ist.

Nachtrag: ich brauch dringend einen geraden Lenker, mal schauen wo ich einen kurzfristig her bekomme. Oder ob die in der Werkstatt einen bezahlbaren haben.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

1000 Fragen an dich selbst – Fragen 851-900

Bei Frische Brise bin ich darüber gestolpert. Sie fand die Idee hier. Ursprünglich aus dem Heft „Flow“ (Ausgabe Nr. 18), das hier nachbestellbar ist.

Ich versuche jedes Wochenende einen Block zu beantworten.

851. Bedeutet Fremdgehen das Ende der Beziehung?
Das wäre für mich wohl so – ja.

852. Würdest du das Gesetz übertreten, um jemanden zu retten, den du liebst?
Ehrlichgesagt weiß ich das nicht. Aber wenn ich dran denke, wie mir bekannte Mütter ihre Kinder lieben, glaube ich schon dass von denen ein sehr klares „ja“ käme. Vermutlich also ja wenn ich denn lieben könnte.

853. Bist du jemals wegen deiner Ansichten zurückgewiesen worden?
Ja – mehr als einmal.

854. Welches Urlaubssouvenir bereitet dir immer noch Freude?
Zwei kleine Anhänger – ein Baum und eine Schildkröte – beide habe ich fast immer bei mir.

855. Hältst du an etwas fest, das du eigentlich schon lange hättest besser loslassen müssen?
Ja – da gibt es noch viel zu viele Täterintrojekte und innere Geister und Dämonen – aber ich arbeite daran.

856. Ist irgendwann einmal deine grösste Befürchtung eingetreten?
Ja.

857. Was hat dir vor fünf Jahren den Schlaf geraubt?
Die Therapie- und Betreuungssituation – ersteres ist unerwartet weggefallen und sehr unschön beendet worden und mein damaliger Betreuer zog in den Süden – es folgten einige Jahre Chaos und Krisen.

858. Hast du manchmal das Gefühl, dass du „heute“ schon häufiger erlebt hast?
Ja durchaus. Wobei immer nur eher eine bestimmte Situation – nie den ganzen Tag.

859. Wer macht einen besseren Menschen aus dir?
MissMutig und der Junior.

860. Was bringt dich zum Lachen?
MissMutig und der Junior.

861. Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen?
Nichts.

862. Was motiviert dich zum Sporttreiben?
Vermutlich meine Sturheit – und sicher auch, dass ich gesundheitlich da arg an die Grenze geraten bin und wenn ich nicht will, dass sich das weiter verschlechtert oder Diabetes dazu kommt – muss ich halt was dafür tun.

863. Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus?
hellblau? Oder geht es eher um das Leben nach dem Tod? Ich glaube an das ewige Leben und dass wir dort die Menschen treffen und wieder sehen, die uns viel bedeuten.

864. Was nimmst du dir mindestens zweimal im Monat vor?
Mehr zu trinken.

865. Wann hast du zuletzt in einer Hängematte gelegen?
Grade jetzt – ist meine Hauptsitzgelegenheit.

866. Was findest du an einer Wellnessbehandlung am angenehmsten?
Vermutlich ein heißes Bad oder ein Bad in der Sole.

867. Schaust du ausländische Filme gelegentlich im Original?
Nein – mein englisch ist nicht gut genug um da genug mitzukriegen – und andere Sprachen sind noch schlechter.

868. Machst du es dir manchmal unnötig schwer?
Ja leider viel zu sehr und oft.

869. Welches Wort hast du jahrelang falsch ausgesprochen?
Puzzle.

870. Was ist wichtiger: der Weg oder das Ziel?
Der Weg, aber dafür braucht man auch ein Ziel.

871. Lässt du dich manchmal ausnutzen?
Phasenweise ja – wenn ich mich mal wieder nicht abgrenzen kann. Dann in der Regel mehr von Fremden oder ferner Bekannten – bei Freunden passiert das nicht.

872. Hörst du oft Radio?
Nein – so gut wie nicht. Eigentlich nur, wenn der Fahrer das halt im Auto auf der Fahrt hört.

873. Was ist wichtiger: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?
Wer es nicht versucht, scheitert ja auch – also wohl eher das scheitern.

874. Was hätten die anderen nie von dir erwartet?
Dass ich lernen würde wer ich bin und aus der übergestülpten Rolle der Eltern irgendwann aussteigen lerne. Mein Bruder meinte kurz vor seinem Tod, ich würde ja in meiner eigenen Welt leben und hätte niemanden aus der Familie rein gelassen. Das stimmt so teilweise. Ich konnte niemanden rein lassen, der das alte System mit trägt und lebt. Es war so schon schwer auszusteigen und mir war klar, dass die anderen damit vor der Alternative stehen mit mir Kontakt oder eben mit der Mutter – und auch, dass sich die meisten für die Mutter entscheiden werden.
Kontakt ist also nur noch zu einem Bruder, der vor mir aus dem System ausgestiegen ist.

875. Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr?
Ich mag den Advent, einzelne Feiertage weniger.

876. Welche Farbe würdest du deinem Leben zuordnen?
Grün. Für die Hoffnung aber auch für Wachstum.

877. Wer beschützt dich?
Ich mich selbst. Aber ich habe auch ein Hilfsnetz, dass mich dabei unterstützt und zur Not eben auch einspringt – der Ersatzthera, der Thera und der Betreuer.

878. Betrachtest du manchmal die Sterne am Himmel?
Ja – ich habe das Glück, dass hinterm Haus nur noch Feld und Wald ist – und keine Straßenlaternen – manchmal, wenn ich abends nach Hause komme, schaue ich völlig fasziniert in den Sternenhimmel – so viele, unzählige Sterne. gleich vor meiner Haustür.

879. Wovon wirst du ruhig?
Musik. Konzentration auf das Ausatmen, Singen, Welt aussperren und in eine Fantasiewelt (Bücher) flüchten.

880. Kannst du Stille gut aushalten?
Ja – sehr gut sogar. Ich genieße sie auch oft.
Als ich beim Hörgeräteakustiker Abdrücke machen lies, bat ich, beide Ohren auf einmal und mir ein paar Minuten diese wunderbare Stille zu gönnen. Ehrlichgesagt hab ich das sogar einmal einfach nur so gemacht. Da ich sehr überempfindlich bin und laut Hörtests sowohl in der HÖhe als auch in der Tiefe Frequenzen wahrnehme, die wohl nomralerweise nicht mehr gehört werden – ist Stille für mich was ganz wunderbares.

881. Fühlst du dich wohl in deiner Haut?
Nein.

882. Was würdest du tun, wenn du dein gesamtes Geld verlieren würdest?
Da ich sowieso nicht viel hab wohl das, was ich meist die zweite Monatshälfte mache – Foodsharing und von Vorräten leben. Wenn es ganz weg wäre – hoffen, dass der gesetzliche Betreuer bei den nötigen Stellen alles so schnell wie möglich regelt.

883. Mit welchem Material bastelst du am liebsten?
Holz und Papier/Pappe.

884. Welche TV-Sendung könnte, wenn es nach dir ginge, sofort wiederholt werden?
Maloney – weiß, dass ich das damals geliebt habe, ob das heute noch gefiele – keine Ahnung – aber ich würde sie wirklich gern wieder sehen.

885. Hast du gern mehrere Eisen im Feuer?
Ich hab gern Plan A – Z oder zumindest bis D.

886. Führst du in Gedanken häufig Fantasiegespräche?
Oh ja – unzählige Konservationen, die so dann doch nie statt finden.

887. Könntest du ein Geheimnis mit ins Grab nehmen?
Ja.

888. Welchen Comedian magst du am liebsten?
Hape Kerkeling nach seinem Jakobsweg-Trip – davor war er mir oft zu grenzwertig unter der Gürtellinie.

889. Welche Blumen verschenkst du gern?
Gar keine – ich mag Grünpflanzen und ich verschenke wenn dann die Blumen, die der Beschenkte liebt.

890. Was raubt dir den Schlaf?
Innere Geister und Dämonen, aber vor allem wohl das Gefühlschaos in mir, dass keinen Weg nach draußen findet.

891. Was machst du an einem regnerischen Sonntagnachmittag am liebsten?
Mich einmümmeln, mit Bonsai-Tigern kuscheln, eine gute Serie schauen.

892. Sagst du lieber „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“?
Naja, das was grad angebracht ist.

893. Liest du gern vor?
Nein – hatten wir doch auch schon diese Frage, oder?

894. Wie würdest du das Leben anpacken, wenn du noch einmal von vorn anfangen dürftest?
Wenn ich die selbe Familie und Kindheit hätte – wohl früher fliehen, Kontakt abbrechen und nach einem guten Therapeuten suchen und mich nicht jahrelang durch schlechte Therapien winden.

895. Hast du jemals einen IQ-Test gemacht?
Ja.

896. Beherrscht du Standardtänze?
Nein – ich hasse tanzen.

897. Auf welcher Seite des Bettes liegst du am liebsten?
Ähm – in der Mitte, sonst ist es mir egal.

898. Welches ist dein peinlichstes Lieblingslied?
Warum sollte das peinlich sein? Mein Musikgschmack ist ja sowieso eigen und daher nur für Leute mit ähnlichem Geschmack interessant – aber deshalb ist es mir noch lange nicht peinlich.

899. Hast du schon einmal ein Weltwunder gesehen?
Nein.

900. Hast du gern recht?
Klar, wer nicht? Aber ich muss nicht um jeden Preis recht haben.

Fragen 1-20
Fragen 21-40
Fragen 41-60
Fragen 61-100
Fragen 101-150
Fragen 151-200
Fragen 201-250
Fragen 251-300
Fragen 301-350
Fragen 351-400
Fragen 401-450
Fragen 451-500
Fragen 501-550
Fragen 551-600
Fragen 601-650
Fragen 651-700
Fragen 701-750
Fragen 751-800
Fragen 801-850

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Fragen, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

Raum und Zeit

Ich bin mal wieder aus Raum und Zeit gefallen. Völlig überzeugt, dass heute Mittwoch ist. Inklusive immer wieder die Funkuhr neu einstellen, weil sie ja „das falsche Datum“ anzeigt.

Ansonsten: es ist ok wie es ist – nicht super gut, aber auch nicht schlecht. Es gibt Höhen und Tiefen, beides aber im grünen Bereich.

Dass es innerlich arbeitet merke ich vor allem an der Müdigkeit. Und auch daran, dass ich merke, dass mit größeren Änderungen dann doch schnell Grenzen erreicht sind.

Die Zusatzstunden Betreuung, die ab dieser Woche laufen sollten, werden wohl ab nächster Woche sein, aber leider mit jemanden, der mir völlig fremd ist. Kontakt gab es auch noch keinen. Ob ich mit dem und er mit mir kann – weiß keiner. Gefragt wurde ich übrigens auch nicht. Sonst wurde ich immer vorab gefragt, ob es vorstellbar/möglich ist das mit jemand Fremden zu machen – zumal ja bekannt ist, dass grade Termine in der Wohnung nur mit wenigen gehen.

Mein Koordinator und Urlaubsvertretung – wird zum 1. Juni die Stelle wechseln und damit wegfallen (er sollte ja auch einen Teil der Zusatzstunden übernehmen). Wer das dann bei mir übernimmt – keine Ahnung, denn bisher weiß ich das nur vom „Buschfunk“.

Für mich grad die Frage, ob diese Zusatzstunden nun wirklich entlasten (was sie ja sollten) oder durch die Umstände eher mehr Belastung bringen.

Morgen ist Betreuungstermin, geplant ist Wohnung, wobei da grad gar nicht so viel zu tun ist. Vielleicht machen wir dann doch auch Angsttraining (Einkauf), da ich das heute nicht gemacht habe (lag aber vor allem daran, dass die Mitfahrgelegenheit ausgefallen ist und ich so gar nicht zum Laden kam).

Es arbeitet, aber mehr im Hintergrund. Da wuseln grad sowieso einigen schwierige Themen rum, aber solange ich das im Alltag soweit hinbekomme, ist das ok.

Heute jedenfalls nur noch ein Süppchen und lesen. Achja und die Kräuterbutter endlich fertig machen, dann vielleicht doch lieber ein Brot mit Kräuterbutter und Tomaten/Radieschen.


Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar

dies und das

Heute mussten wir etwas umplanen, statt morgens nach Hause fuhr ich dann nachmittags direkt zu K.

Das Mittagessen improvisierten wir.

Da ich zu K. dann auch erst zwei Stunden später konnte, war es entsprechend schon recht spät für mich bis ich zu Hause war.

Jetzt gibt es noch einen warmen Kirschstrudel und etwas Suppe als Abendessen und dann geht es – nach  dem Auspacken – ins Bett.

Morgen muss ich noch einiges erledigen, wann genau ich was hinbekomme, muss ich morgen spontan schauen. Eigentlich steht auch noch ein Angsttraining (Einkauf alleine) auf dem Plan – auch das entscheide ich dann morgen spontan.

Veröffentlicht unter kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 1 Kommentar

Mittwoch halt

Heute keine Physio, weil mittwochs der Junior früher aus der Schule kommt und was zu Mittag essen möchte.

Dafür am Vormittag Termin beim Ersatzthera mit dem Hauptthema Fahrrad, danach kurz zu Aldi in der Hoffnung auf Minzeis und Brot und so für mich morgen und dann wieder zurück.

Es gab Mittag und später kam dann der Betreuer, sammelte mich ein, wir versuchten bei zwei weiteren Aldi auf dem Weg an Minzeis zu kommen und dann ging es zu mir Katzen und Pflanzen versorgen.

Minzeis ist offesichtlich sehr beliebt. Genaugenommen hab ich bisher genau eine Packung ergattern können. Es ist immer ausverkauft. Naja – es ist ja auch saulecker.

Leider ist die Packung schon lange aufgegessen und ich hoffe bei jeder Fahrt über Aldi auf Nachschub – bisher leider ohne Erfolg.

Alles in allem: es ist ok wie es grad ist – es passt so. Mit etwas Glück werde ich nächsten Dienstag das Fahrrad in die Werkstatt bringen, damit die neuen Reifen montiert werden können. Und da ich seit dem Rad wieder Probleme mit den Handgelenken habe, werde ich auch so Hörnchen montieren (oder montieren lassen – mal schauen ob die welche da haben und das gleich mitmachen können, sonst bestell ich die halt und die Montage sollte ich auch selbst hinkriegen). Damit bleiben dann die Handgelenke grader und  die OP bleibt weiterhin in weiter Ferne.

Das Rad fahren macht Spaß, ist immer noch super sau anstrengend und zeigt mir auf, dass da null Kondition da ist (und Puddingbeine), aber es gab schon erste kurze Strecken auf der Straße (Fahrradweg ist mittlerweile kein Problem mehr, auch stehenbleiben und anfahren nicht – allerdings ist Aufsteigen und Anfahren nur auf gradem und genug Platz möglich, da arbeite ich noch dran – Gott sei Dank muss ich ja zwischendrin nicht absteigen und wenn ich eh aufsteigen muss, kann ich das Rad auch vorher an eine Stelle schieben, wo das gefahrlos geht.).

Aber ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass ich das im Straßenverkehr auch zeitnah wirklich gut hinkriegen kann – also auch da wo viel Verkehr ist und nicht nur auf „kaum befahrene Nebensträßschen“ oder den hiesigen Fahrradstraßen.

Es wird.

Morgen geht es wieder nach Hause, wobei ich noch nicht weiß ob ich das vormittags schon mache oder lieber von hier aus zu K. starte – den treffe ich nämlich morgen Nachmittag.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

Thera heute

Sehr sehr intensiv.

Es ging wieder um die Situationen, heute um die zweite, die als Bild gar nicht so auftauchte, eher als Erinnerung an die Beschreibung.

Und dann tauchte eine andere Situation auf. Eine, die leider auch verknüpft ist mit dem damaligen so plötzlichem Theraende, der Verzweiflung und Wut und Ohnmacht und totalen Überforderung. Da sitzen, mit einem offenen Fass, nirgends mehr damit hin können und gleichzeitig noch die Enttäuschung und Verzweiflung und Wut dass so plötzlich Schluss ist usw.

Leider krieg ich das bis heute nicht getrennt – udn so war ein Zulassen, hinschauen nicht möglich – zu groß die Angst, dann den Thera wieder zu verlieren. Dass es zu viel ist.

Dass  – bevor wir nur daran denken können die Situation anzuschauen (und damit auch das Riesenfass „Mutter“ aufzumachen), erstmal irgendwie eine Trennung der Themen stattfinden muss – denn aktuell würde es nicht eins, sondern gleich drei Fässer aufmachen – und jedes für sich ist schon zu viel.

Zulassen gar nicht möglich, Hilfe annehmen auch nicht – aus Angst diese dann zu verlieren, eben doch zu viel zu sein.

Themen, an deren Trennung wir arbeiten müssen, damit wir tatsächlich irgendwann ZUSAMMEN diese Fässer aufmachen und bearbeiten können.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

Montags-dies-und-das

Seit gestern Abend bin ich ja wieder zu Hause – bis morgen früh. Entsprechend war heute nicht viel geplant.

Am Vormittag war ich zu Hause – der Vermieter hatte mich gebeten eine bestellte Küche anzunehmen, da er doch weiter weg wohnt. War ja kein Problem.

Zwischendrin hatte ich einen Termin in der Stadt, was heute doof lief – nicht der Termin, aber das drumherum. Zu heiß, zu viele Menschen, zu chaotischer Fahrer (ein Neuer).

Da er auch noch zu spät kam, unterhielt ich mich noch mit den Nachbarn.

Danach gönnte ich mir eine Runde auf dem Balkon.

Um vier kam dann der Betreuer und wir mussten los – zur Post und ein Rezept einsammeln, das danach auch noch einlösen und eher ungeplant ein Angsttraining bei Subway. War soweit ok.

Zu Hause dann einfach nur platt. Gleich muss ich noch die Sachen für morgen zusammenpacken und den Fahrer bestellen.

Da wollte ich noch etwas abwarten, weil in letzter Zeit der Theratermin ja meist eine Stunde später war, da ich aber bis jetzt noch keine Info dazu bekommen hab, bestell ich halt nur normalen Zeit. Zur Not kann ich dann die Sachen noch in die Wohnung bringen und muss sie dann nicht den halben Tag morgen mitschleppen.

Gleich geht es nur noch ins Bett – bin unglaublich müde.

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

1000 Fragen an dich selbst – Fragen 801-850

Bei Frische Brise bin ich darüber gestolpert. Sie fand die Idee hier. Ursprünglich aus dem Heft „Flow“ (Ausgabe Nr. 18), das hier nachbestellbar ist.

Ich versuche jedes Wochenende einen Block zu beantworten.

801. Wie sieht deine Traumküche aus?
Am liebsten mit einer Insel, große Arbeitsfläche, Einbaugeräte, Spülmaschine.

802. Was ist deine früheste Erinnerung?
Eine aus dem Kindergarten – also etwa 4 oder 5 – ich bekam etwas geschenkt und erinner mich, wie die Gedanken liefen: du hast was geschenkt bekommen, wenn man was geschenkt bekommt muss man sich freuen, Freude zeigt man so – Lächeln und bedanken.

803. Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?
Das Ego weiß ich nicht, aber ich steh mir sehr viel im Weg – vor allem viel alter Mist

804. Hast du eine gute Menschenkenntnis?
Ja sehr.

805. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Ich möchte nicht in 100 Jahren leben – die Erde ausgebeutet und das Leben sehr viel kärglicher, vermutlich auch technischer.

806. In Welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?
Sie sind offener, ehrlicher, direkter.

807. Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?
Nein.

808. Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?
Ja, viele

809. Was sagen die Falten in deinem Gesicht?
Ich hab relativ wenige, einer der sehr wenigen Vorteile von starkem Übergewicht. Ansonsten zeigen sie wohl mein Leben.

810. Was bedeutet Ausschlafen für dich?
Nicht wirklich viel – war schon immer eher Frühaufsteher und in der Regel kann ich ausschlafen.

811. Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?
Keine Ahnung, mir ist durchaus klar, dass meine Kindheit dafür sorgte, dass ich nicht beziehungsfähig bin, aber Überlegungen was wäre, wenn es anders gelaufen wäre – sind doch sinnlos.

812. Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?
Ja, regelmäßig und viele. Früher mehr als heute. Aber auch heute noch.

813. Wie viel mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack?
Naja – wenn es Obst und Gemüse ist – im Schnitt wohl 2x die Woche – je nachdem ob es grad drin ist. Im Sommer deutlich mehr als im Winter.

814. Freust du dich für andere immer aufrichtig?
Ja – vor allem wenn mir die Person wichtig ist. Dann sogar mehr als für mich selbst.

815. Hat schon einmal jemand gesagt, dass du grossartig bist?
Ja.

816. Wofür stehst du jeden Tag wieder auf?
Mein Leben ist wie es ist, ich kann mich in die Ecke setzen und heulen oder eben einfach weitermachen. Mit ersterem mache ich es mir selbst nur schwerer. Also mach ich weiter und versuche das beste aus der aktuellen Situation zu machen.

817. Würdest du gern in einem anderen Land leben?
Naja – tue ich irgendwie – ich bin Österreicherin und erst seit gut 20 Jahren in Deutschland.

818. Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?
Kommt auf die Situation an – manchmal werde ich redselig und überdreht, manchmal einfach nur immer stiller, irgendwas in den Händen.

819. Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?
Da ich keinen habe und wenn gefahren werde, kann ich das nicht beantworten.

820. Welche Garantien hast du in deinem Leben?
Keine – es wird immer mal besser und mal schlechter sein.

821. Wie gut gedeihen Pflanzen bei deiner Pflege?
Meistens gut, nur der echte Papyrus überlebt irgendwie den Winter bei mir nie.

822. Fühlst du dich auf einem Campingplatz wohl?
Heute weiß ich das gar nicht, vermutlich nicht wirklich – einfach weil es schmerztechnisch da nicht gut für mich wäre. Früher aber schon.

823. Ist es wichtig für dich, was andere Leute von dir denken?
Leider immer noch viel zu oft, allerdings werden die Phasen, in denen es mir egal ist – länger.

824. Wie heisst dein Lieblingszitat?
Narben erinnern uns an das Erlebte, aber sie definieren nicht unsere Zukunft.

825. Gehst du gern auf Flohmärkte?
Ja eigentlich schon, allerdings sind die vielen Menschen für mich oft unüberwindbar.

826. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
Nein – ich hasse tanzen!

827. Welches Musical hast du zuletzt gesehen?
Puh – könnte Hair vor zig Jahren gewesen sein – muss aber schon mindestens 25-30 Jahre her sein.

828. Wie viele Höhen und Tiefen gibt es in deinem bisherigen Leben?
Viel zu viele Tiefen und viel zu wenig Höhen.

829. Wann hast du zuletzt zusammen mit anderen gesungen?
Beim letzten NF.

830. Worüber machst du dir derzeit Sorgen?
Wie ich das aktuell alles so organisiert bekomme – menschlich, kräftemäßig und finanziell.

831. Was war das grösste Wagnis, das du jemals eingegangen bist?
Vielleicht das einlassen auf die Therapie.

832. Was ist die wichtigste Lektion, die du für dein Leben gelernt hast?
Leider: vertraue niemanden.

833. Hast du einen Traum, der immer mal wiederkommt?
Ja – schon als Kind. Ich werde gejagt, von Menschen mit Papiertüten/-Masken auf dem Kopf.

834. Führst du manchmal verrückte Tänze auf, wenn dich niemand sieht?
Nein – ich hasse tanzen

835. Bei welcher Hausarbeit bist du froh, dass ein Gerät dafür erfunden wurde?
Der Kühlschrank, der Herd und die Tiefkühle.

836. Wie heisst deine Lieblingsinsel?
Hab ich keine.

837. Welches Gehirntraining machst du?
Ich versuche mich in Wortpuzzlen, Rätseln usw.

838. Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest?
Ich möchte keine Pary geben, das würde mich hoffnungslos überfordern.
Aber interresant wäre ein „Sei der, der du bist!“

839. Welcher Traum ist unlängst geplatzt?
Vielleicht das mit dem Dreirad – also das „gleich auch gut nutzen können“ – das ist – selbst verschuldet – dann doch sehr viel teurer geworden und ich weiß noch nicht wie ich das jetzt hinkriegen kann/soll.

840. Redest du unbefangen über Geld?
Naja – wenn man keins hat, ist das leicht.

841. Bist du schon einmal nachts geschwommen?
Nein, aber das würde ich gerne mal.

842. In welchen sozialen Netzwerken bist du aktiv?
Twitter und Facebook.

843. Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Ich wäre mobil, freier und könnte alle Hilfen die ich brauche selbst finanzieren und müsste nicht ständig Anträge stellen und bangen ob was durch geht.
Es würde mein Leben deutlich verändern.

844. Was ist deiner Einschätzung nach lästig, wenn man alt ist?
Dass man immer mehr auf Hilfe angewiesen ist. Vor allem, wenn man keine Familie hat, die da unterstützt.

845. Wer trifft die meisten Entscheidungen in deinem Leben?
Ich. Aber auch oft noch sehr gefärbt von meinen inneren Dämonen und Geistern (Täterintrojekte).

846. Welches Lebensalter hättest du gern für immer?
Es geht weniger ums Alter, mehr darum wie es einem geht, wie sehr man sein Leben so gestalten kann, wie man möchte.

847. Welche Obstsorten verwendest du am liebsten für einen Obstsalat?
Immer mit bei Banane, am liebsten mit Cantaloupe-Melone.

848. Gelingt es dir gut, ein Pokerface aufzusetzen?
Ja leider so sehr, dass ich es auch nicht nicht aufsetzen kann, wenn ich das wollte.

849. Hast du schon mal selbst ein Schmuckstück hergestellt?
Ja, besitze ich aber nicht mehr.

850. Wie siehst du dich selbst am liebsten?
Offen und ehrlich – nützt ja nichts sich selbst was vor zu machen. Trotzdem kommt das oft genug vor.

Fragen 1-20
Fragen 21-40
Fragen 41-60
Fragen 61-100
Fragen 101-150
Fragen 151-200
Fragen 201-250
Fragen 251-300
Fragen 301-350
Fragen 351-400
Fragen 401-450
Fragen 451-500
Fragen 501-550
Fragen 551-600
Fragen 601-650
Fragen 651-700
Fragen 701-750
Fragen 751-800

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Fragen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | 2 Kommentare

Samstag

Heute ein recht gemütlicher Tag. Vormittags ging es mit dem Betreuer zu mir nach Hause, Katzen und Pflanzen versorgen und der Betreuer versuchte sich nochmal am Sattel hochstellen. Ob es klappt, werde ich dann morgen sehen.

Ansonsten gab es Semmelknödel mit Kärtner Salat und jede Menge Bananenmilch und sonst war heute alles eher ruhig und gemütlich.

Aktuel hab ich ein paar Stunden für mich.

Morgen treffen wir MissMutig zum Waffel essen und da freu ich mich drauf. Am späten Nachmittag dann fahre ich bis Dienstag wieder nach Hause.

 

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Es ist spannend und weit weniger anstrengend als erwartet – eigentlich gar nicht groß anstrengend. Und ich freu mich über die Zeit, die ich mit dem Junior verbringen darf.

****

Radfahren klappt schon richtig gut und ich wage schon zu sagen: das wird! Inklusive Straßenverkehr und Co.

Nicht so schön ist, dass der Sattel schon wieder unten ist – und ich es erstmal nicht mal zur Werkstatt schaffe – da muss ich nochmal schauen wann und wie ich das mache.  Denn Fahren ist so sauanstrengend.

****

Am Blog wird grade herumgeschraubt – und ich kann gar nicht sagen wie dankbar ich da bin, dass das jemand für mich macht – darüber gibt es demnächst noch einen eigenen Beitrag – im Moment bin ich einfach nur unglaublich froh und dankbar für dieses unerwartete Geschenk.

****

Morgen geht es kurz nach Hause, Katzen und Pflanzen versorgen. Da ich im Endeffekt immer nur 2-3 Tage auswärts bin, brauch ich klamottentechnisch gar keinen Grundstock für auswärts mitnehmen.

****

Heute wird noch gespielt und später ein Film an gesehen.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

Packen

Da ich in den nächsten Wochen häufiger auswärts übernachten werde, teilweise auch mehrere Tage am Stück, ging es heute ans Packen.

Zwar bin ich mindestens jeden 2. Tag auch kurz zu Hause (eigentlich fast täglich, kann mal sein, dass ein Tag ausfällt, aber meistens sollte das klappen), aber ich habe mich entschieden einen Grundstock an Basics (Ladegeräte usw) so zu packen, dass an beiden Orten was da ist und ich das nicht hin und her packen muss.

So muss ich jeweils nur Handy, Laptop und was ich sonst so täglich brauche (Medis, CPAP-Gerät usw) mitnehmen.

Klamotten werde ich ebenfalls so packen, allerdings erst am Samstag mitnehmen.

Wann ich wie lange und wo bin, klärt sich heute abend.

Es wird meinen Alltag auf den Kopf stellen und wird sicher auch phasenweise anstrengend (einfach weil ich es so gar nicht gewohnt bin), aber es ist für mich völlig in Ordnung so und ich denke auch, dass ich es schaffe – sonst hätte ich das nicht so abgesprochen und zugesagt.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Ich bin unglaublich müde. Dabei ist der Schlaf nicht so schlecht. Meistens bin ich gegen vier oder fünf wach, stehe auf, kann dann um sieben oder acht nochmal für ein oder zwei Stunden schlafen.

Heute auch, nur dass ich danach nicht wirklich wach wurde.

Mittags dann zur Physio, danach mit Schlenker über die Apotheke nach Hause.

Da machte ich mir erstmal zwei Brote als Mittagessen.

Bisschen über Produkte informieren, bisschen testen und lesen (sind aktuell auch 2 Bücher auf der  Produkttestliste – wobei eins noch nicht angekommen ist), eine Packliste geschrieben, Blogs, Twitter und Mails nachlesen und beantworten und schwupp ist es gleich vier.

Gleich kommt der Betreuer, Wohnung und Medis stellen und ich schätze heute werde ich nicht mehr alt und werde recht früh Richtung Bett verschwinden.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

Thera heute

Das Gefühl, dass im letzten Termin was wichtiges passiert ist und ich gleichzeitig da an nichts mehr rankomme, war irgendwie doof.

Ich hatte dem Thera wohl noch zwei Bilder beschrieben und so war heute die Frage , was wir machen: soll er die Bilder beschreiben und wir schauen was dann auftaucht? Oder lieber mit Gefühlen arbeiten? Oder ganz was anderes?

Wir einigten uns auf Tappen und erstmal schauen was passiert.

Da beim Hinspüren beim Tappen nicht viel passiert, entschied ich mich für die Bilder.

Also erst ganz bei mir ankommen, dann beschrieb er ein Bild und die Situation tauchte sehr schnell auf. Ausgemacht war (natürlich mit Absicherung durch Stopp-Zeichen usw), dass ich die Situation nach Möglichkeit erstmal durchgehe. Das war auch gar nicht so das Problem.

Problematisch wurde es danach – da waren so viele Tränen – und gleichzeitig wieder ein klares „darf nicht“.

Ich ertrank innerlich und scheiterte dennoch an den Automatismen und Co. Es war auch das Gefühl, dass da was fehlt – als  fehle ein Puzzlestück, dass das Gesamte erkennen lässt.

Im Endeffekt ging es dann den restlichen Termin darum, dass damals jemand anderer mir das angetan hat, aber aktuell tu ich mir das selbst an.

Ein Teil als Täterintrojekt, der mich gneause aushebelt und ohnmächtig da stehen lässt. Ich hatte sehr große Mühe nicht ganz in die „bin ja genau wie die Täter“-Ecke zu rutschen.

Irgendwie lief aber parallel heute noch etwas anders.

Schon lange ist es ja so, dass das Klingeln (vom nachfolgenden Patienten oder Patienten für die Kollegin – beides kommt nur selten vor) mich völlig aushebelt – Panik pur mit absolutem Erstarren, bis hin zu massiver Atemnot und nichts geht mehr.

Für mich völlig unverständlich – denn wenn ich klingle, hab ich keine Probleme.

Als ich heute die Treppen hochstieg zur Praxis war etwas – es arbeitete und so wirklich greifbar war es nicht – nur ein klares „es geht dabei gar nicht ums klingeln“.

Es geht um Verlustängste. Um das so unerartet und plötzliche Therapieende beim letzten Therapeuten, auch um die Therapiekrisen mit dem jetzigen. Gar nicht so sehr ein Terminende oder so – sondern das plötzliche Wegfallen der Therapie. Unerwartet, unverhofft.

Als würde der Thera, wenn es klingelt, für alles Zeit die Termine beenden, mich rausschmeissen, mich allein lassen. Unabhängig davon, ob das Klingeln überhaupt ihm gilt.

Das ganze ist noch nicht richtig – auch ier fehlt noch was, auch hier geht es noch um was anderes – es ist alles noch so – schwammig – und arg verkopft.

Und doch ist auch da heute irgendwas passiert.

Im Termin hab ich es nicht angesprochen, konnte ich es irgendwie nicht – was mich irritierte. Aber ich nahm es dann halt so hin.

Es passiert grad einiges in mir – das war ja auch beim letzten Termin dann im Nachhinein auch das Gefühl, dass grad zu viel in in zu kurzer Zeit passierte, nicht wirklich greif- oder gar benennbar. So hab ich es dann auch heute einfach so stehen lassen.

In der üblichen mail nach dem Termin, hab ich es reingeschrieben – aber auch hier: das andere ist grad wichtiger – da fehlt noch ein Stück.

Mag sein, dass das im zweiten Bild, dass ich ihm damals geschrieben hatte, gelöst wird – für heute war klar, wir lassen das jetzt erstmal so – und machen nächste Woche weiter.

Ein sehr sehr intensiver Termin, aber auch wenn er am Ende vorrausgehen sollte (er geht dann schon mal aufs dem Raum, so hab ich noch mehr Zeit mich wieder zu fangen und fertig zu machen), war es ein guter Abschluss, es war in Ordnung so und ich steckte auch nicht – wie leider so oft – noch in irgenwas fest.

Ich konnte es rund abschliessen.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Kommentare deaktiviert für Thera heute

Wochenstart

Ich starte gemütlich in die Woche – um zwei werde ich abgeholt, dann wird Fahrradfahren geübt – mittlerweile klappt das ja soweit schon ganz gut, heute steht also vor allem schnell stehenbleiben und grade aus anfahren auf dem Plan.

Zwischen halb vier und vier werde ich dann vom Betreuer eingesammelt, ein Rezept einsammeln, Apotheke und dann nach Hause und Wohnung. Mittwoch dann soll er mir die Medis neu stellen und nochmal Wohnung und ich packe mal das Wichtigste für mich für ein paar Tage.

Da ich ja mind. alle 2 Tage eh nach Hause fahren kann, ist das jetzt nicht so der große Aufwand.

Vielleicht übernachtet der Junior auch am Wochenende bei mir – das hat er sich wohl gewünscht. Mal sehen.

Morgen ist wieder Thera. Ich weiß, dass letztes Mal was sehr wichtiges passiert ist, aber beim besten Willen weiß ich nicht mehr was. Selbst nachlesen hier im Blog zeigt nur, dass sich da schon wieder der Schleier vor gelegt hatte.

Sonst ist der morgige Tag auch voll. Nach der Thera hab ich Pause, am frühen Nachmittag treffe ich mich mit K., da ich ja diesen Freitag nicht kann, eben schon morgen.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Kommentare deaktiviert für Wochenstart

1000 Fragen an dich selbst – Fragen 751-800

Bei Frische Brise bin ich darüber gestolpert. Sie fand die Idee hier. Ursprünglich aus dem Heft „Flow“ (Ausgabe Nr. 18), das hier nachbestellbar ist.

Ich versuche jedes Wochenende einen Block zu beantworten.

751. Mit welcher Frucht würdest du dich vergleichen?
Vielleicht ne Physalis. Nach außen hübsch, oft nur Dekoration (= mein funktionieren), innen etwas herber und oft genug auch überraschend.

752. Sind deine Gedanken immer richtig?
Nein, ich glaube das gibt es auch nicht, dass sie IMMER richtig sind.

753. Welche Worte möchtest du irgendwann noch von jemandem hören?
Vielleicht ein „ich liebe dich“ in einer ernsthaften Beziehung.

754. Was an dir ist typisch schweizerisch, italienisch, französisch, deutsch?
Tja als Österreicherin: bin der typische Tiroler Sturkopf, wohne in Deutschland – dann wohl die Pünktlichkeit (wobei mir das auch in Österreich schon immer sehr wichtig war)

755. Fühlst du dich in deiner Haut heute wohler als vor zehn Jahren?
Insgesamt wohl schon, aber genau vor 10 Jahren ging es mir grade wirklich super – ich war grade umgezogen, raus aus meiner Horrorwohnung und der Umzug grade lang genug her, dass ich mich in der neuen schon wohl fühlte.
Also wenn man die 10 Jahre genau nimmt – nein. Wenn man besser als vor 9 oder 11 nimmt – dann ja.

756. Wann hat mal dein Glück auf dem Spiel gestanden?
Durch einen Tipp meines Rettungskollegen/Fahrlehrers (in unübersichtlichen Kurven und Kreuzungen nachts kurz Aufzublenden), einen Unfall verhindert, der sicher sehr sehr unschön ausgegangen wäre. Hatte Vorrang, hab aufgeblendet und nur jemanden bremsen gehört (niemanden gesehen), selbst auf die Bremse und wir sind nicht mal 10 cm von einander entfernt zum Stehen gekommen. Der andere hat nur das Aufblenden wahr genommen und deshalb gebremst.
Dieser Schock wirkte noch sehr lange nach.

757. Was möchtest du irgendwann unbedingt erleben?
Mein Leben eigenständig leben können.

758. Trinkst du am liebsten aus einer bestimmten Tasse oder einem bestimmten Becher?
Jein – am liebsten aus eckigen, als Trinkflasche hab ich auch eine bestimmte, aber eher wegen der Funktionalität. Sonst ist es mir egal.

759. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen?
Vermutlich mit Ursel, einem Nachbarsmädchen.

760. Würdest du es selbst weniger gut haben wollen, wenn es dadurch allen Menschen besser ginge?
Kommt drauf an was „besser“ und was für mich weniger gut bedeutet. Ich lebe schon an der Grenze, so dass ich nicht so viel weniger hinkriegen würde. Das bliebe definitiv im zweistelligen Bereich. Wenn das aber bedeuten würde, dass keiner mehr eine Existenzangst haben müsste – ja dann würde ich diesen zweistelligen wohl für abgeben.

761. Glaubst du an den Zufall?
Ich glaube, dass Gott uns mit Situationen und Menschen begegnen lässt, aber wir immer die freie Entscheidung haben ob wir sie nutzen/wahrnehmen/ihr Bedeutung beimessen oder nicht.

762. Wie viel Zeit am Tag verbringst du in der Küche?
Unterschiedlich – von 10 Min (wenn so gar nichts geht grad) bis zu 2 Stunden (wenn ich mal aufwendier kochen möchte – oder backen oder so).

763. In wem hast du dich vor Kurzem wiedererkannt?
In jemanden, der grade versucht mit PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) umzugehen und auf diesem Weg noch eher am Anfang steht.

764. Bist du impulsiv?
Kommt schon mal vor.

765. Für wen hast du dich vor Kurzem geschämt?
Für das Kreuz-Thema und wie so mancher Christ damit umgeht.

766. Kannst du mit einer Person des anderen Geschlechts eine Freundschaft haben?
Oh ja – hatte ich schon öfter.

767. Hast du ein Lächeln, das du nur für Fotos aufsetzt?
Vermutlich – ich hasse es sehr fotografiert zu werden – das triggert mich sehr.

768. Wen rufst du zuerst an, wenn du eine gute Nachricht hast?
MissMutig

769. Was würdest du tun, wenn du keine Verantwortlichkeiten mehr hättest?
So viele hab ich nicht – also nicht viel anderes.

770. Findest du dich selbst attraktiv?
Nein.

771. Wer hat dich in letzter Zeit stark beeindruckt?
MissMutig

772. Bist du ein gutes Vorbild?
Kommt drauf an für wen. In manchen Dingen ja, in anderen weniger.

773. Welche Tradition wird überbewertet?
Wenn jemanden etwas wichtig ist, sollte man das respektieren. Es geht weniger darum welche Tradition, sondern eher aus welchem Grunde man diese pflegt.

774. Packst du Geschenke immer hübsch ein?
Ich versuche es und würde es gern besser können.

775. Interessierst du dich für Königshäuser?
Nein.

776. Welche Note von 1 bis 10 würdest du deinem Leben geben?
Für was? Dafür wie es ist oder wie glücklich ich damit bin oder es – den Umständen entsprechend – gestalte, ob es so ist, wie ich es gern hätte usw.
Die Frage ist zu ungenau für mich.

777. Fällt es dir leicht, mit Leuten in Kontakt zu kommen?
Nein. Wobei es über Computer einfacher ist.

778. Wann hast du zuletzt etwas Neues gelernt?
Das fahren mit dem Dreirad. Da bin ich aber immer noch bei. Und solltet ihr jemals die Möglichkeit haben – probiert es aus!

779. Wie hoch ist die Mauer um dein Herz?
Sehr sehr hoch.

780. Machst du manchmal etwas nur widerwillig?
Ja, jeder hat wohl Dinge die gemacht werden müssen und nicht grad beliebt sind.

781. Welche Figur aus einem Roman würdest du gern verkörpern?
Dieses sich vorstellen oder überlegen wessen Leben man leben möchte – finde ich unangenehm. Wir kriegen immer nur die Fassade nach außen hin mit und nicht die inneren Kämpfe und Dämonen.
Ich wäre gern stärker, stabiler, fitter, in der Lage mein Leben eigenständig zu leben und zu finanzieren – aber es gibt keine konkrete Figur in einem Roman oder im Leben, die ich verkörpern möchte.

782. Bist du ein unternehmungslustiger Typ?
Ja, innerhalb meiner Möglichkeiten schon. Leider sind die sehr eingeschränkt.

783. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?
Nach Möglichkeit auf die Sekunde genau – maximal 30 Sekunden Spielraum. Klappt aber nicht immer, also wieder mal eine Frage in der das „immer“ stört.

784. Wie sorgst du für Struktur in deinem Kopf?
Auch hier verstehe ich die Frage nicht wirklich. Für die Kommunikation mit Menschen gibt es für jeden ein eigenes Wörterbuch, ansonsten kann ich mir Sachen schwer merken. Merkhilfen usw haben bei mir nie wirklich funktioniert.

785. Bist du schon einmal irgendwo gewesen, wo du nur Sand und Wasser um dich herum gesehen hast?
Leider nein.

786. Auf welchen Platz setzt du dich in der Achterbahn?
Draußen als Zuschauer – keinesfalls in der Achterbahn.

787. Machst du eine andere Person schnell auf ihre Fehler aufmerksam?
Nur wenn es gravierende sind, die Folgen haben können.

788. Welche Rolle hast du in deiner Freundesgruppe?
Kommt auf die Gruppe und meine Aufgabe darin an. Bei der NF-Gruppe eher der „Anführer“, ansonsten bin ich lieber einfach mittendrin.

789. Was ist das Exotischste, das du jemals gegessen hast?
Vielleicht die Drachenfrucht?

790. Liest du Horoskope?
Nein.

791. Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals aufgewacht bist?
Aufgewacht heißt hier wohl nach dem Schlaf. Dann wohl die Intensivstation damals. Aber dank dissoziativer Zustände befand ich mich häufiger an Orten, ohne zu wissen wie ich da hin kam. Der seltsamste war mitten in einem Moor mit klatschnassen Füßen.

792. Würdest du es gut finden, wenn etwas nach dir benannt würde?
Kommt drauf an was – aber wohl eher nicht.

793. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?
Lesen, Aufstehen – auf jeden Fall nicht im Bett hin und her wälzen.

794. Kannst du auch mit Leuten befreundet sein, die vollkommen anders denken als wir?
Klar, warum nicht? Solange man sich auf Augenhöhe befindet und den anderen und seine Meinung respektiert.

795. Wie lange könntest du auf einer einsamen Insel überleben?
Keine Ahnung. Hängt davon ab ob genug Nahrung und Wasser zur Verfügung stehen.

796. Wie oft googelst du den (die) Namen deiner Jugendliebe(n)?
Nie.

797. Welches Unterrichtsfach in der Schule war für dich schrecklich?
Kunst!

798. Welche Zutaten dürfen in deinem Lieblingskuchen nicht fehlen?
Kuchen ist egal, Torte: Baiserstückchen.

799. Was singst du unter der Dusche?
Nichts.

800. Fällt es dir leicht, einer Person zu sagen, dass du sie liebst?
„Ich hab dich lieb“ nicht, wenn mir die Person wirklich viel bedeutet. „Ich liebe dich“ ist für mich aber was anderes.

Fragen 1-20
Fragen 21-40
Fragen 41-60
Fragen 61-100
Fragen 101-150
Fragen 151-200
Fragen 201-250
Fragen 251-300
Fragen 301-350
Fragen 351-400
Fragen 401-450
Fragen 451-500
Fragen 501-550
Fragen 551-600
Fragen 601-650
Fragen 651-700
Fragen 701-750

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Fragen, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für 1000 Fragen an dich selbst – Fragen 751-800

WMDEDGT 05/18

Wie jeden Monat fragt Frau Brüllen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

2.30 Uhr – es piepst. Und piepst. Und piepst. So laut, dass ich es trotz CPAP-Gerät und Ohrstöpsel höre.  Also quäl ich mich aus dem Bett und ziehe den Stecker vom Brotbackautomaten. Der sollte mir eigentlich für heute früh um halb sieben warmes, frisches Brot ausspucken.

Ich schaute schnell nach, ob die 2 Jahre Garantie schon um sind – die laufen am 9. ab. Immerhin etwas.

3:30 Uhr – der Brotbackautomat ist gesäubert und verpackt. Vor allem letzters war ein Akt – denn ich hab zwar noch den Karton, aber irgendwie passen die Styroporteile darin nicht auf den Automaten. Hmm. Also mit viel Thesa und Luftpolsterfolie und auch den Styroporteilen das Teil in diesem (etwas zu großem) Karton verkeilt und zugeklebt (beim Verkeilen kam dann auch der Gedanke, dass die Teile damals genau dafür gedacht waren, weil es ja ohne Originalverpackung geliefert wurde). Ab 6:00 Uhr kann ich dann den Kundendienst anrufen und erst dann weiß ich, ob das überhaupt noch Garantiefall ist.

Das hoffe ich – aber irgendwie ist das auch grad typisch. Gefühlt immer, wenn ich mir was teures leiste/gönne (Dreirad), werden danach zeitnah teure Geräte defekt oder kommen sonst große Ausgaben auf mich zu.

Wie auch immer – ich steh ohne Brot da. Auf Müsli hab ich keine Lust. Ich finde noch eine vereizelte Scheibe Toast und diese zusammen mit einem Apfel wird das Frühstück. Die Begeisterung hält sich in Grenzen, aber das liegt grad einfach an den letzten Tagen und nicht am Frühstück.

Ich bin unglaublich müde und kann dennoch nicht schlafen. Dabei hätte ich ja noch fast 3 Stündchen Zeit.

5:30 Uhr – Zeit mit frühstücken, Serie schauen, Bonsai-Tiger-Kuscheln und zerkratze Nägel korrekturlackieren rum gebracht. Normalerweise lackier ich ja samstags ab, aber da ich diese Woche ausnahmsweise zwischendrin mal machen musste, hoffe ich jetzt einfach, dass die noch bis Ende nächster Woche so halten.

Klar – jetzt könnte ich auch wieder schlafen, nur das es jetzt auch nicht mehr lohnt.

6:05 Uhr: Kundendienst erreicht, gilt noch als Garantiefall, worüber ich grade wirklich sehr froh bin. Da heute eh Großeinkauf mit dem Betreuer geplant ist, kann ich das auch gleich heute losschicken.

6:30 Uhr: seit gestern funktionieren die strg-Befehle nicht mehr – Netzwerk-DDE gibt es bei mir nicht, in den Eingabeaufforderungen sind die strg-Befehle aktiviert. Bin dezent genervt auf der Suche nach einer Lösung.

7:10 Uhr – immer noch keine Lösung gefunden. In 20 Minuten werde ich abgeholt, also sollte ich mich langsam mal fertig machen.

11:30 Uhr – wieder daheim und völlig alle. Heute lief das mit dem Einkaufen überhaupt nicht gut – viele Panikattacken und dissoziative Zustände bis hin zu fehlender Zeit.

Die Sachen sind jetzt weggepackt und beim Mittagessen hab ich mich übernommen – vor lauter nicht wissen womit ich anfangen soll.

12:15 Uhr – Mittag gegessen und so langsam komm ich wieder runter. Heut Nachmittag wollen zwei Leute ein paar Setzlinge bei mir abholen – die einen hab ich schon soweit zusammengepackt, die anderen noch nicht – die werden erst abends abgeholt.

Bin körperlich so alle und unglaublich müde.  Würde mich am liebsten etwas hinlegen. Auch wenn das bedeutet, dass die Nacht dann gruselig wird.

15:00 Uhr – mich tatsächlich für ne gute Stunde ins Bett verkrochen. Wecker auf viertel vor zwei gestellt, weil um zwei jemand für die Pflanzen kommen wollte. Das hat auch gut geklappt.

Danach die Pflanzen für die zweite Interessentin gepackt (und die wuchernden Bellis aus den Balkonkasten etwas „verdünnt“), eine Nachricht geschickt, wo sie die dann heute Abend finden wird (da es mir zu spät ist, stell ich sie nur raus) und nebenher 400g Erdbeeren verputzt. Wobei drei Erdbeeren sind noch da.

Die letzten Jahre hab ich keine gegessen, weil ich vor Jahren mal welche erwischt hab, die nach Gülle schmeckten – das hat mir den Genuss auf Jahre verdorben. Aber heute, während wir ewig an der Kasse warteten, sprangen sie mich  regelrecht an. Lecker sind sie!

18:00 Uhr – Pflanzen deponiert, genieße grade ein Minzeis (gibt es wieder bei Aldi), gibt es ja leider viel zu selten. Zumal es wirklich minzig schmeckt, denn das bei der Eisdiele ist ja eher arg dezent minzig. Überlege grade, dass die Becher vom Eis sich ideal als Anzuchtöpfe eignen würden.

Ansonsten war jetzt der restliche Nachmittag schön ruhig – bisschen Serien schauen, nebenher für Produkttests ein paar Sachen recherchieren. Zwischendrin bisschen auf dem Balkon gewerkelt und die Sonne genossen.

Jetzt schau ich noch ein oder zwei Folgen und dann werde ich mich lesend ins Bett verkriechen.

Mal schauen wie viel von dem Plan dann auch stattfindet.

Nachtrag am nächsten Morgen:

Habe noch bis kurz nach acht gelesen und Bonsai-Tiger bekuschelt und dann tatsächlich gegen halb neun etwa geschlafen.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Fragen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für WMDEDGT 05/18

Zickenrunde

Das Rad zickt, meine Handgelenk leider auch wieder, der Laptop zickt und mittlerweile zicke auch ich.

Es nervt. Der Laptop muss noch bis nächstes Jahr halten. Immerhin ist er nach Lüfter säubern nicht mehr so laut. Wobei da überraschenderweise gar nicht viel war.

Er ist schon länger saulangsam, aber heute war er es zwischenzeitlich so sehr, dass gar kein Arbeiten drauf mehr möglich war.

Im Moment läuft es wieder – wenn auch nach jedem Klick mind. 3 Sekunden, manchmal auch eine halb Minute nötig ist. Da merkt man erst wie verwöhnt wir sind – früher war das eher normal, heute muss ich mir ständig verkneifen in die Tischkante zu beissen.

Irgenwie grad einfach nur frustrierend.

Morgen werden ein paar der Paprika-Setzlinge, mein Melisse-Unkraut und ein paar Bellis abgeholt – letztere sind einfach zu viele im Balkonkasten, hab ja nicht damit gerechnet, dass sie die verkümmerten Pflänzchen (aus dem Verschenke-Regal im Laden, weil total vertrocknet) so gut entwickeln.

Heute treffe ich mich gleich noch mit K., der hat ja so hübsches Gras in seinem Kasten (ungewollt eigentlich), davon wollte ich mir heute was mitnehmen. Mal schauen ob das hier dann auch wurzeln mag. Bin halt doch ein Grünpflanzenmensch und kein Blumentyp.

Immerhin – das mit dem Sport läuft weiterhin gut. Heut Abend muss ich noch den Einkaufszettel für den Großeinkauf morgen machen. Denn dank Computerprobleme wurder der nicht abgespeichert vorhin – und leider auch nicht wiederhergestellt.

Nachtrag: und weil es grad so läuft, kommt die nächste schlechte Nachricht (wobei die jetzt nicht so unerwartet kommt). Und das mit dem Gras haben wir erstmal verschoben.

Wird schon werden.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Zickenrunde

Lehrgeld

Mit dem Rad bin ich übers Ohr gehauen worden und ich bin selbst schuld daran.

So sehr ich sonst drauf achte und auch rate jemanden mit zu nehmen, der sich etwas mit der Materie auskennt, so sehr hab ich diesmal nicht mal dran gedacht.

Da Privatverkauf ist es auch ein Kauf wie gesehen und damit hab ich auch keinerlei Ansprüche. Abgesehen davon krieg ich das eh nicht hin – da hin zu fahren und zu reklamieren.

Die Werkstatt macht jetzt erstmal nur das Allernötigste und erstellt für den Rest einen Kostenvoranschlag.

Aber es müssen auch die Reifen getauscht werden, da die aktuellen sehr porös sind – zumindest zwei davon müssten möglichst schnell gewechselt werden – und da hinten wenn immer beide getauscht werden sollen und der eine auch porös ist (nur nicht so schlimm wie die anderen) – kommt da noch eine Rechnung im dreistelligen Bereich dazu.

Das wird aber aktuell nicht gemacht, weil ich das schlicht nicht habe. Im Juni dann hoffentlich.

Bis dahin einfach hoffen, dass sie halten und nicht schon beim Luft aufpumpen endgültig den Geist aufgeben (darauf wurde ich in der Werkstatt auch hingewiesen, dass ich das aufpumpen da auf mein Risiko nehmen muss bei den beiden schlechten Reifen).

Aber ich hoffe, dass ich danach ein wirklich anständiges und verkehrssicheres Fahrrad habe.

Heute war dann auch der Chef da und jetzt gibt es einen Preis für die Halbjahres- und Jahreskarte im Parkhaus. Halbjahres ist heftig, Jahres ist ok, trotzdem auch eine Menge. Das muss ich mir ernsthaft überlegen. Beides (Reparatur und Jahreskarte) sind im Juni eh nicht drin. Von daher muss ich entweder wo anders parken oder mir was anderes überlegen.

Ich bin zuversichtlich, dass ich das Fahren auch im Verkehr irgendwann hinbekomme – sonst würde ich das alles nicht machen. Trotzdem hält sich Frust und Freude da grad die Waage.  Für mich ist das alles sehr sehr viel Geld und dass es noch mehr werden soll  – ist bitter.

Das nächste Mal werde ich dann wieder dran denken, jemanden mit zu nehmen, der sich auch auskennt. Denn vieles davon ist für den FAchmann offensichtlich.

So wirklich verstehe ich da mich auch nicht – vermutlich war die Aussicht auf mehr Mobilität so berauschend, dass alles andere – unterging.

Lehrgeld das wirklich weh tut, aber so ein Fehler wird mir sicher nicht wieder unterlaufen.

Nachtrag: ich ärger mich grad echt schwarz über mich, weil ich es nicht hinbekomme da dem Verkäufer Kontra zu geben. Zumal ja noch Kontakt ist, weil der Kaufbeleg noch fehlt (kommt per Post jetzt) und es vielleicht sogar Erfolg hätte.

Da läuft grad irgend eine Schiene bei mir, die ich nicht verlassen kriege. Eine ziemlich untypische für mich – und ich verstehe es auch grad nicht wirklich. Wie fremdgesteuert – lieb lächelnd, „natürlich ist alles in bester Ordnung“ usw – das kriege ich sogar mit, krieg es aber nicht geändert.

Was auch immer da grad läuft ist was altes und destruktives. Und es macht mich kirre.

Trotzdem: der Reparaturauftrag ist erteilt, das Rad geht übernächsten Montag in die Werkstatt und danach hab ich hoffentlich ein gutes und tolles Rad. Nachdem schon mit dem Einstellen von Lenker, Sitz und genug Luft in den Reifen das Fahren sehr viel einfacher ist, ist es dann jetzt für mich so auch ok.

 

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, Leben, Psycho-Somatik | Kommentare deaktiviert für Lehrgeld