grr

Ich sollte nicht schreiben, dass es mir gut geht. Echt nicht.

Erst Rad, dann Kette, gestern krachte plötzlich das Bett – beim ins Bett gehen.

Heute also mit Betreuer statt in die Wohnung wieder Grund zu kriegen (was geplant war) erstmal das Bett wieder repariert und neu verschraubt.

Irgendwann muss da mal ein neues her, denn mittlerweile ist sowohl die Mittelstange mit Grillzangen „geschient“ (Grillzangen aus Holz geteilt und jeweils an den Seiten mit den Brüchen verschraubt – schon vor über 4 Jahre – hält also), alle Ecken mit Hilfsmitteln neu verschraubt und nun die Seitenleisten, auf denen der Lattenrost aufliegt neu geschraubt/geflickt.

Wegen doofem Maß (120er Breite) ist das aber gar nicht so einfach, zumal es zwingend eine zusätzliche Latte in der Mitte mit zwei zusätzliche Standfüßen haben muss.

Immerhin – wir konnten es vorerst soweit stabilisieren, dass es wieder nutzbar ist und ich hoffe, dass das erstmal hält.  Optisch ist es ja schon lange nicht mehr schön, das stört mich aber auch nicht. Aber stabil muss es schon sein.

Die restliche Zeit machen wir Wohnung und kamen auch gut voran. Außerdem hab ich die ganzen Ikea-Kartons zusammen gesammelt. Die sind fast alle an den Ecken eingerissen, dabei sind sie noch nicht mal wirklich benutzt worden. Einige sogar gar nicht. So ein Schrott!

Also werde ich sie nächste Woche in die Buchbinderei mitnehmen und dort alle Kanten mit Gewebe stabilisieren und mit Schmuckpapier versorgen. Das war jetzt mit Rad immer doof, weil ich sie da nicht mit zurück bekommen hätte, aber das ist ja nächste Woche sowieso erstmal raus – von daher werde ich vom Betreuer direkt bei der Buchbinderei eingesammelt und sie somit dann auch gescheit transportieren.

Ansonsten steht viel Ablenken auf dem Plan. Solange ich mich ablenke, geht es einigermaßen. Darf halt nur nicht an Rad oder Fahrtkosten oder Betreuung oder so denken.

Nur abtauchen in Serien, Bücher oder Online-Recherchen. Vielleicht fange ich auch an den Balkon zu misten – aber das entscheide ich sponat. Kein muss, nur kann. Mir möglichst nur Gutes tun um wieder etwas mehr Stabilität und Boden unter die Füße zu kriegen.

 

 

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Mist

Leider ist es nicht der Akku. Laut Fehlercode ist es ein Fehler in der Kommunikation zwischen Akku, Motor und Display. Wo oder warum muss getestet werden und das ist auch das Problem.

Die nächste Servicestelle ist in Herzberg – das ist doch ein gutes Stück weit weg und wie ich das Rad transportieren soll, weiß ich nicht.

Der Techniker vom Hersteller wollte sich heute nochma schlau machen, ob es eine nähere Alternative gibt. Bisher hat er sich aber noch nicht gemeldet.

Dann fiel noch unerwartet der Termin beim Ersatzthera aus, der heute doppelt wichtig gewesen wäre – erstens bin ich grad eh wegen Rad im Krisenmodus und zum zweitens brauchen wir dringend das Schreiben für den Antrag für die Verlängerung der ambulanten Betreuung, welches wir heute eben fertig machen wollten.

Da kann er jetzt nichts für, er ist wegen eines Trauerfalls in der Familie im Ausland. Hoffe nur er kommt rechtzeitig zurück, denn das Schreiben brauchen wir spätestens Mitte nächster Woche (im Prinzip gibt es das Schreiben schon, nur einmal drüber schauen und Datum aktualisieren).

Alles in allem  schlicht Krisenmodus. Das wirft halt alle Pläne wieder völlig durcheinander und kocht die Ängst wie es fahrtechnisch denn weitergehen soll wieder sehr hoch.

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stolpern

Buchbinderei war heute ok, danach weiter mit dem Rad zur Physio – war auch ok.

Danach wollte ich das Rad zum Stellplatz fahren – und plötzlich geht die Motorunterstützung nicht mehr – ein Schraubenschlüssel blinkt, der Akku plötzlich auf Null (war davor noch halb voll) und das natürlich grade da, wo es anfängt bergauf zu gehen.

Immerhin weiß ich jetzt – ohne Motorunterstützung krieg ich das Teil nicht mal eine Ministeigung hoch (das ist echt ein schwerer Brocken und mit mir drauf noch mehr) ohne mich völlig zu verausgaben – und wir reden hier wirklich von sehr minimal – das fahre ich sonst höchstens mit Stufe 1 oder so. Ohne ist es aber irgendwie als wären die Bremsen angezogen.

Es ist eine meiner Horrorvorstellungen, dass eben plötzlich nichts mehr geht und ich da stehe. Gar nicht gut fürs Angsttraining, denn noch kann ich mich ja quasi auch mal wo anders abholen lassen, aber wenn es darum geht, dass eben niemand fährt, ich das alleine mit Rad mache – dann hab ich da tatsächlich ein großes Problem.

Mit dem Service telefoniert, ich werde morgen früh mit dem anderen Akku probieren und hoffen, dass es nur daran liegt. Wenn nicht vor Ort mit dem Techniker telefonieren, weil da wohl auch irgendwo ein Fehlercode angezeigt wird. Das hatte ich heute nicht gesehen, aber das heißt nicht, dass da nichts ist.

Tja und wenn es nicht der Akku ist – weiß ich auch nicht. Klar ist Garantie, aber wie ich das Rad nach Stuttgart dafür kriege – keine Ahnung. Doof auf jeden Fall und es hat die Stimmung ziemlich gekippt.

Heute also nur noch Notfallprogramm: Skills, gutes Tun, schauen wie ich die Zeit gut rumkrieg ohne abzustürzen und zur Not auf Bedarfsmedikation zurückgreifen.

Und hoffen und beten, dass es wirklich nur der Akku ist.

 

Nachtrag: später riss noch meine Kette. Die, die ich wirklich immer trage und höchstes fürs MRT/OP ablege.  Gott sei Dank hab ich es gemerkt und so sind die beiden Anhänger (ein Baum und ein Engel) nicht verloren – das wäre dann wirklich schlimm für mich, denn beide bedeuten mir sehr viel.  Und ich merke erst jetzt, wie oft ich an diese Anhänger greife so im Tag.

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neues Medikament

Ich schreibe viel vom neuen Medikament. Hier will ich kurz schreiben um was es dabei geht.

Schon länger ist bei mir eine Nebenniereninsuffizienz diagnostiziert. Deshalb nehme ich dauerhaft Hydrocortison.

Damit wurden die Symptome deutlich gemildert.

Seit Januar nehme ich nun Plenadren. Das ist auch Hydrocortison, aber mit einer veränderten Wirkstofffreisetzung. Ziel war, dass ich das nur einmal am Tag nehmen muss und somit an Tagen, an denen ich mittags unterwegs bin (unterwegs hab ich Schwierigkeiten Tabletten zu nehmen) trotzdem ausreichend versorgt zu sein.

Da es anfangs häufiger Probleme mit Nebenwirkungen gibt, sollte ich das für ca 3 Wochen dauerhaft nehmen um zu klären,  ob ich damit klar komme bzw was wohl eher zu den Nebenwirkungen gehört.

Unter anderem macht es häufier Magen-Darm-Probleme. Davon hab ich nichts gemerkt, dafür war ich wirklich unsagbar müde. So sehr, dass ich mich gegen 11 Uhr wirklich hinlegen musste und 2 Stunden tief und fest geschlafen habe. Selbst unterwegs (Buchbinderei zum Beispiel) hatte ich wirkich Mühe die Augen offen zu halten – was es nochmal deutlich macht. Ich – unter Leuten! – und Augen zu? Niemals!

Nach etwa 2 Wochen wurde das etwas besser, etwas später war das dann auch erledigt. Eine leichte Müdigkeit blieb, aber nicht wirklich störend.

Sonst merkte ich keinerlei Nebenwirkungen.

Dafür merkte ich was anderes. Ich war plötzlich körperlich fitter. Mein Reizdarm, mit dem ich über 30 Jahre leb(t)e und der mich mehrfahr täglich (immer wenn ich was gegessen/getrunken habe) begleitete – ist plötzlich – weg.

Keinerlei derartige Symptome mehr. Ich vertrage wieder fast alle Lebensmittel.

Aber am meisten merke ich, dass ich wieder Sport machen kann. Ohne das im Energiehaushalt berücksichtigen zu müssen.

Vor vielen vielen Jahren (und das ist mindestens 20 Jahre her), war Sport auch ein Skill. Das war er auch in den letzten Jahren – aber halt einer, der – anstrengend – ist. Seinen Preis fordert.

Es ging darum zu schauen was geht – wie viel Energie ich für Skills aufwenden kann, damit ich über den Tag komme. Und zu 90% war die Energie und Kraft spätestens mittags alle – der Tag mit Flaschbacks, Trigger und Co – leider noch nicht.

Erst jetzt merke ich – was das für einen Unterschied macht.

Kraft, Energie die da ist – Sport, der wieder möglich ist. Wirklich möglich – nicht als etwas, was ausbrennt, was mir zwar gut tut/gefällt, aber eben Kraft braucht und nicht gibt.

Früher bin ich gegangen oder Rad gefahren und wusste, dass dafür viele andere Basics nicht gehen. Damit meine ich wirklich waschen, duschen, abwaschen, kochen, anziehen – also wirklich Basics.

So oft hab ich mich körperlich übernommen – auch ohne Sport – war absolut am Ende und brauchte mehrere Tage um wenigstens wieder auf 0 zu kommen – von Auftanken keine Rede.

Auch heute passiert das noch – das übernehmen – aber es reicht dann 1 Tag, höchstens 2 und ich bin wieder fit.

Was mir tatsächlich erst nach einigen Wochen aufgefallen war, war, dass die Angstzustände sich extrem reduziert hatten.

Damit mein ich nicht die Phobien – sondern die plötzlich aus dem Nichts auftretenden Angst- und Panikattacken im Alltag. Ohne ersichtlichen Grund.

Die sind um mehr als 70 Prozent weniger geworden. Das fiel mir lange gar nicht auf – ich war einfach nur froh, dass es anders war.

Ich kann in stressigen Situationen (andere Menschen, Öffentlichkeit usw) ganz anders mit umgehen. Es ist anstrengend, kostet Kraft, ist mühsam, aber es ist vieles machbar, was vorher nicht ging.

Am deutlichsten wurde es im Februar. Die unklare Situation wie es im März weitergehen kann, ob die Fahrtkosten übernommen werden, das Gericht usw: alle – inklusive mir – haben erwartet, dass es auf einen stationären Aufenthalt hinauslaufen wird. Krisenintervention. Weil nichts mehr geht.

Aber es war tatsächlich nie ernsthaft Thema. Oh es war eine sch…. Zeit, und es ging mir alles andere als gut – die Belastung war ennorm und das schürte viele Ängste.

Aber es war machbar. Skills griffen und das wichtigste – es war halt auch nachmittags und abends und nachts noch Energie für Skills über.

Und Sport wurde wieder Skill – ohne mich kräftemäßig so auszuzehren, dass nichts anderes mehr geht.

Skills anwenden, ohne sich ständig überlegen zu müssen, ob das was grad helfen/gut tun/stabilisieren würde zu viel Kraft und Energie verbraucht und noch zu viel Tag dafür über ist.

Ich glaub das kann sich kein Mensch vorstellen, der das nicht selbst kennt.

Es machte aber auch noch was deutlich. Viele Jahrzehnte haben ich (und meine Ärzte/Therapeuten) Dinge auf die Psyche geschoben, die vermutlich mehr damit zu tun hatten, dass der Cortisolspiegel dauerhaft zu niedrig war.

Das hängt natürlich auch eng miteinander zusammen.

Aber jetzt ist der psychische Mist nicht weg. Die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung mit all seinen Auswirkungen – ist immer noch da.  Ich bin auch nicht angstfrei oder kann plötzlich gut mit vielen Menschen oder sonst was.

Trotzdem sind solche Welten zwischen der Zeit vor dem Plenadren und der Zeit danach.

So viel Lebensqualität, so viel Spüren, dass Skills wirklich greifen, dass ich mit Flashbacks und den Geistern und Dämonen der Vergangenheit umgehen kann, dass all die Mühen der letzten Jahrzehnte in dieser Richtung – jetzt nicht nur Notfallmanagement machen, sondern wirklich greifen können. Weil genug Kraft und Energie dafür da ist, es eben auch hier nicht mehr nur darum geht zu schauen nur die allerschlimmsten und gefährlichsten Brände einzudämmen – sondern sie wirklich auch gelöscht werden können.

Es vegeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens 5 mal danke, dass ich jetzt das neue Medikament bekomme. Denn mir ist auch bewusst, dass das ein Privileg ist.

Mir bewusst wird, wie viel das für mich im Alltag verändert. So viel – Erleichterung – verschafft.

Ich nehme es nun seit Anfang Januar. Anfangs war ich skeptisch. Vielleicht nur eine gute Phase oder die Anfangseuphorie oder ähnliches. Wirklich anfangen dran zu glauben, dass das was dauerhaftes ist, hab ich wohl erst nach der großen Krise im Februar.

Ich werfe niemanden vor, dass vieles auf die Psyche geschoben wurde – ich hab das ja selbst auch gemacht und ganz ehrlich: es passte! Es war das Pferd – nur dass es hier halt Pferd und Zebra gab.*

Traurig macht mich nur, dass in all den Jahrzehnten niemand auch nur mal ansatzweise dran gedacht hat, das körperlich genauer abzuklären. Und als der Körper immer mehr streikte, es immer weiter hieß: ist nur psychisch. Es so schwierig war aus der „alles-nur-psychisch“-Schiene rauszukommen, ernstgenommen zu werden mit der Bitte das abzuklären. Weil ja so viele psychische Diagnosen schon da – also MUSS es ja auch  das sein.

Ich bin jetzt einfach nur unendlich froh und dankbar, dass es mir damit jetzt besser geht – so deutlich besser. Finde es spannend, meine neuen Grenzen auszutesten, zu finden – und zu erweitern.

Und alles nur wegen eines Hormons, Cortisol, das mein Körper nicht in ausreichender Menge alleine produzieren kann. Die letzten Jahre wurde es ja dann als Tablette zugeführt, und es wurde auch etwas besser, aber erst jetzt ist es wirklich gut. Dabei hat sich nur die Darreichungsform (Wirkstofffreisetzung) verändert.

Ich staune immer noch – und bin unendlich froh darüber, was solche „Kleinigkeiten“ ausmachen können. Es nicht nur besser, sondern für mich deutlich lebensverändernd – im positiven Sinne.

 

*“Wenn du Hufgetrampel hörst, sind es wahrscheinlich Pferde, keine Zebras“ – eine der Grundregeln in der Medizin – ich glaube es ist aus „House of God“ von Samuel Shem, lasse mich aber gern eines besseren belehren.

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Wochenstart

Buchbinderei war ganz ok heute.  Auch angesprochen ob ich eventuell von Mo auf Di wechseln kann (weil das mit dem Betreuungstermin besser wäre, das klappt fahrtechnisch montags nicht immer) und erstmal so verblieben, dass ich das so nutze, wie es für mich dann geht. Dienstags ist es halt wirklich arg voll dort und auch wenn es mir sonst gut geht – ich bin immer noch nicht menschentauglich.

Werde das morgen nochmal mit dem Betreuer besprechen.

*****

Die abgeheilt geglaubte Kinnackne vom Wirbelwind war wohl ein Satz mit x. Heute wieder eine große entzündete/eitrige Stelle. Ich wünsche uns so sehr, dass das endlich mal gscheit abheilt. Der Wirbelwind findet nämlich das regelmäßig reinigen und desinfizieren echt doof. Ich kann sie gut verstehen und finde es auch blöd.

Wie das allerdings von gestern (alles gut und kurz vor Schorf fällt ab) zu heute sich gleich so massiv entzünden konnte, frag ich mich schon.

Werde da Donnerstag, wenn wir eh unterwegs sind, wohl mal ein anderes Desinfektionsmittel besorgen, vielleicht stört sie das weniger.

*****

Rad war heute zurück grenzwertig – mit kleiner Verschnaufspause ging es dann aber. Wobei es glaub ich weniger ums Fahren an sich ging oder die Anstrengung, sondern dass da mittendrin so viel Müdigkeit plötzlich war.

Und es war echt kalt.

Immerhin: ich bin ja viel mit gestrickten (und gekauften – also Maschinenstrick) Handschuhen gefahren und hab gemerkt, dass das den Handflächen der Handschuhe nicht gut tut. Also zog ich normale kurze Fahrradhandschuhe drüber. Die sollten eigentlich für den Sommer sein (ich rutsch sonst so auf dem Lenker), sind aber einen Tick zu groß (hätte halt eine Zwischengröße gebraucht).

Über den Strickteilen sind sie dann knapp, aber es geht und es hält die Hände tatsächlich warm.

Die durchaus vorhandenen Winter-Fahrradhandschuhe trage ich sehr sehr ungern, warum auch immer – daher dann doch wieder die Strick. Aber in Kombination mit den Fahrradhandschuhen werde ich die Winterteile wohl ausmustern.

*****

Irgendwas ist aber grad. Vermute es ist die Umstrukturierung grade – die Betreuungstermine ändern sich und offensichtlich macht mir das mehr zu schaffen, als ich dachte.

Tagesstruktur, Wochenstruktur, Regelmäßigkeit – immer noch sehr wichtig für die Stabilität.

Am Befinden merk ich es gar nicht direkt, aber ich kann es an der Wohnung ablesen. Da reichen Kleinigkeiten und es eskaliert – in der Regel immer ein Zeichen, dass da innerlich viel Unsicherheit und Chaos ist, Stabilität fehlt.

Wobei Stabilität stimmt nicht – eher halt die Zuverlässigkeit und die Sicherheit, die durch Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit gegeben wird.

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Heute nur noch ein bisschen fernsehen und später gemütliches lesen im vorgewärmten Bett.

Morgen steht außer dem Betreuungstermin nichts auf dem Plan, der ist aber zu keiner festen Zeit, sondern ein bisschen auf „Zuruf“.

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sonntags-dies-und-das

Nochmal eine Fuhre Krapfen gemacht (vom restlichen Teig) und großteils eingefroren.

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Versuche grad irgendwie den passenden Kompromiss für meinen Fitness-Tracker zu finden: Akkulaufzeit gegen Anzeige, wie ichs halt gern hätte. Im Moment offensichtlich nicht wirklich erfolgreich, aber die eine oder andere Möglichkeit auszuprobieren gibt es noch.

Unter anderem hab ich deshalb mal wieder an zwei Watchfaces gearbeitet, in der Hoffnung sie akkuschonender zu bekommen bzw damit besser über den Tag zu kommen.

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Heute insgesamt ein eher fauler Tag. Produktbewertungen abgegeben, mich nach Regenüberschuhen umgeschaut, nebenher liefen Serien und gleich pack ich die Sachen für morgen zu sammen und verkrümmel mich lesend ins Bett.

 

 

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Samstag

Vormittags versucht den Vermieter zu erreichen, wann er denn heute kommen will.

Nach ner ganzen Weile ihn auch erreicht, Zeit zwischen 13 und 16 Uhr ausgemacht (er wollte den Kühlschrank gegen eins abholen, dann den neuen holen, weil er den alten dort zurückgeben kann, mit dem dann kommen und ihn einbauen).

Davor dann die Medis gestellt. Es ist ja jetzt kein Riesen-Akt – aber es ist etwas, was in der Hängematte halt tatsächlich schwieriger ist als an einem Tisch. Aber jetzt sind 5 Wochen gestellt, die Medikamente gezählt (also was noch da ist um zu schauen was besorgt werden muss), die Liste der zu besorgenden gemacht und nicht in den ganzen Blistern und Kartons erstickt.

Dann Kühlschrank leer geräumt und in der Wartezeit die Medikamentenliste aktualisiert (da hat sich ja ein bisschen was geändert und das hab ich jetzt für alle Stellen auch aktualisiert und neu ausgedruckt).

Weil ich grad dabei war auch den Notfallausweis neu gemacht.

Irgendwann wurde der alte Kühlschrank geholt und der neue gebracht. Den hab ich dann auch schon eingeräumt, aber erst heute abend darf er angestellt werden.

Weil ich seit 2 Wochen tierisch Lust auf Faschingskrapfen hab (und die sind nur richtig mit Aprikosenmarmelade, was es hier leider nicht gibt), entschieden, sie halt doch selbst zu machen.

Entsprechend um sechs noch angefangen einen Hefeteig zu machen. Der geht grade. Warum auch immer das jetzt heute noch sein musste.

Hoffe dass man die ausgebacken auch einfrieren kann, denn irgendwie ist es etwas viel Teil (zu spät dran gedacht, dass ich ja nur die Hälfte machen wollte).

Also were ich noch ne Weile fern sehen und später gemütlich im vorgewärmten Bett lesen.

Nachtrag: jetzt ist es acht und die Krapfen sind fertig. Nicht schön (zu dunkel und der weiße Ring um die Mitte fehlt, das hat tatsächlich nur bei einem geklappt und ich vermute das liegt daran, dass ich es nicht geschafft hab sie ohne „Fingerabdruck“ vom Backblech in die Pfanne zu bugsieren, denn der eine ohne, ist der mit Ring), aber lecker. Für den ersten Versuch denk ich ganz gut. Nächstes Mal frittiere ich sie aber in der Fritteuse (heute in der Pfanne), da kann ich  die Temperatur einstellen, glaube das zu dunkel kommt vom zu heißen Fett.

Für MissMutig und den Junior fülle ich sie morgen und mit Puderzucker sieht man dann auch das dunkle nicht so. Eine Riesenfuhre ist bereits im neuen Kühlschrank (Tiefkühlfach, wenn sie morgen gefroren sind werden sie eingetütet und in den Tiefkühlschrank verfrachtet).

 

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freitags-dies-und-das

Das verschollene Paket ist heute zu mir zurückgekommen – weil es nicht abgeholt wurde. Meine Nachricht an die Käuferin war vielleicht nicht ganz so freudig, wie sie sich das dachte.

Nächste Woche also neuer Versuch – und wenn sie es wieder nicht abholt – kann sie mich mal.

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Wohnungstermin mit dem Betreuer – lief soweit gut. War ja etwas schwierig, weil nicht klar war, ob in der Zeit der Vermieter mit neuem Kühlschrank kommt. Da er sich aber bis jetzt nicht mehr gemeldet hat, hoffe ich also auf morgen irgendwann.

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Treffen mit K. lief heute auch gut – ich bin sehr  froh, dass es ihm wieder gut geht!

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Ich hatte mich Mittwoch körperlich ja wirklich hoffnungslos übernommen – und bin immer noch überrascht, dass das mit dem neuen Medikament dann keine wochenlange Zwangspause nach sich zieht, sondern halt einfach  den nächsten Tag wirklich achtsam auf „normales“ Pensum achten und dann passt das schon wieder.

So dankbar für diese für mich ganz ungewohnte und neue und schon sehr liebgewonnene Lebensqualität!

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Heute noch: Brokkoli zu Suppe verarbeiten (weil mir ist kalt!) und dann im Anschluss im schön vorgewärmten Bett lesen.

Morgen: auf dem Plan steht eigentlich nur das Medikamente stellen, Ich stelle immer für 5 Wochen, zum einen weil halt verhasst und daher so selten wie möglich, zum anderen passen da alle Zyklen rein für die Medis, die nur alle x Tage dran sind und es passt auch gut in den „neues Rezept besorgen“-Rhythmus.

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dies und das

Buchbinderei fiel heute aus, was ich gestern erfahren hab.

Mittags ging es dann mit Betreuer zum Einkaufen. Danach fuhren wir bei einem Foodshare-Regal vorbei, was diesmal sehr erfolgreich für mich war, im Anschluss noch Apotheke das letzte Medikament abholen und nach Hause.

Dort nochmal – ebenfalls mit Betreuer – Küche soweit fertig machen, weil ich ja immer noch auf den Anruf vom Vermieter warte, der den neuen Kühlschrank einbauen will. Hoffe das klappt noch vor dem Wochenende.

Danach erstmal was gegessen von der Foodshare-Ausbeute.

Dann Fotos und Video vom Duschhocker machen, der ein Testprodukt war und jetzt irgendwie arg wackelig ist. Den Kram an den Verkäufer geschickt und auch gleich die Rücksendung von einem Schlaufenkabel fertig gemacht, bei dem immer die Schutzkappe vom Metall abgeht, das werde ich dann nächste Woche zurückschicken.

In der Zwischenzeit kam auch Antwort vom Verkäufer vom Hocker – soll ihn zurückschicken und wird getauscht (oder erstattet – was ja als Testprodukt nicht viel Sinn macht und der Hocker ist in der Küche ganz praktisch).

Wird also dann nächste Woche ebenfalls zurückgeschickt (hoffe ich finde den Karton noch – sonst wird das einpacken – spannend.

Ein paar Sachen am Computer nach gearbeitet, versucht die Schlaufe von einem anderen Schlaufenkabel zu weiten (festgestellt, dass eine Schlaufe sogar über das Schloss geht, nur die zweite arg eng ist – von daher fand sich auch eine Lösung).

Ich bin froh einfach körperlich wieder fit zu sein. Da es heute keine Radrunde gibt, geh es gleich noch auf den Crosstrainer. Ansonsten noch bisschen im Internet schauen/lesen, fernsehen, noch was warmes Essen (Nudeln mit Zuckererbsen – saulecker- muss ja ausnutzen, dass letzere grad relativ günstig sind) und später gemütlich lesen im vorgewärmten Bett.

 

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so müde

Morgens Buchbinderei – heute ein sehr mühsamer Tag – mit fast nur Zuschneiden (das geht sehr sehr sehr auf den Rücken). Entsprechend fertig zog ich dann von dort los – Richtung Physio.

Davor hatte ich  eine Stunde Pause, in der ich erstmal was gegessen hab. Der Körper machte deutlich, dass ich mich total übernommen hab, also nahm ich Cortison nach. Danach wurde es langsam besser.

Physio war dann entsprechend ruhig – heiße Rolle und ein paar einfache Übungen für den Rücken.

Von dort dann das Rad wegbringen und dann ging es nach Hause.

Ich kam völlig ausgelaugt, durchgefroren und müde an. Erstmal was warmes Essen und dann warm eingekuschelt mit Bonsai-Tiger-Wärmflaschen aufwärmen.

Heute nicht mehr viel – Ruhe, hoffentlich wenigstens bis 20 Uhr durchhalten und dann schlafen.

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