kürzer treten

Für heute hab ich Physio abgesagt. Am Vormittag kam dann auch ein Anruf, der Betreuer ist krank (das war er Montag ja schon halb, da hatte ich mich schon gewundert, dass er noch gekommen ist). Was mir ehrlichgesagt heute auch passend kam.

In der Buchbinderei hab ich heute mit der über 100 Jahre alten Bibel angefangen – für mich ja was ganz besonderes! Ich kann sie zwar nur reparieren und nicht restaurieren, aber das ist das, was mir im Moment am meisten Spaß bereitet – und zwar trotz der Verantwortung, die man damit zwangsläufig trägt.

Ich liebe alte Bücher, das vorsichtige drin blättern, weil das Papier schon brüchig und zu versuchen es mit möglichst den originalen Teilen wieder zu einem Ganzen zu machen.

Dass ich danach nach Hause fuhr war gut – auch wenn ich erst nach meinem Absagen der Physio merkte, dass der Physiotherapeut ja die nächsten 2 Wochen nicht da ist. Aber auch das ist ok.

Es war deutlich, dass ich heute diese Ruhe brauchte. Dringend.

Auch wenn es wegen „ach das strick ich jetzt noch schnell fertig“ und „ach, das eine fang ich noch schnell an, dann kann ich da morgen in der Pause weiterstricken“ sehr spät wurde für mich.

Morgen geht es schon etwas eher los und nach der Buchbinderei treffe ich mich mit K. Dann hab ich eine gute Stunde Zeit und dann den Betreuungstermin mit der Vertretung (noch ist unklar, ob ich dann morgen Wohnung mache oder ob wir dann die Ärztetour machen – ich brauche so manches Rezept usw – allerdings machen die meisten Praxen erst um 16 Uhr auf und wir starten um 15 Uhr).

Also ein sehr voller Tag.

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schlaflos

Total müde, aber schlafen ist grad nicht.

Warum auch immer.

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es arbeitet

Vor allem dienstags merke ich, wie anstrengend Therapie sein kann. Direkt danach geht es ja noch – ich bin meist noch in der Stadt unterwegs, erledige Bank und was sonst so ansteht und sonst halt nicht umsetzbar ist.

Dann komm ich nach Hause und esse erstmal was Anständiges, selten nehme ich auch was aus der Stadt mit.

Ich setze mich hin, esse, schreibe die mail an den Thera, manchmal auch schon den Eintrag für den Blog und muss danach wirklich schauen, dass ich nicht einschlafe. Die Augen wollen zufallen, ich bin todmüde, will dem aber nicht nachgeben.

Denn am Tag schlafen bedeutet meist auch dass die Nacht nicht so toll wird.

Nach der mail an den Thera ist es meist so, dass ich das aktuelle erstmal wegpacken kann. Es ist für mich der endgültige Abschluss mit dem Termin.

Aber natürlich arbeitet es in der Tiefe weiter. Und das kostet Kraft.

Dienstags ist das am Auffälligsten, aber auch an anderen Tagen merke ich das. Merke, wenn die Nerven dünner werden, die Müdigkeit sehr plötzlich auftaucht, wenn die Unruhe tobt, weil im Inneren irgendwelche Kämpfe stattfinden, die ich gar nicht gegriffen kriege.

Merke es, dass selbst an Tagen, an denen Ruhe oberstes Gebot ist, es keine Termine, keine Pflichten gibt, ich abends ins Bett falle, als hätte ich einen Marathon hinter mir.

Ganz abgesehen davon, dass nicht alles sich nur in der Tiefe und ungreifbar abspielt, sondern man mit Panikattacke, Flashbacks, Überforderung oder Verzweiflung umgehen muss. Oder mit den sonstigen Widrigkeiten des Alltags.

Abends bin ich dann froh, wenn ich den Tag beenden kann und ins Bett kriechen. Im vorgewärmten Bett wird noch etwas gelesen um den Alltag wirklich hinter sich zu lassen und runter zu kommen.

Die Nächte sind aktuell ok.  Immer wieder mal wach, aber im Rahmen. Morgens werde ich dann wach – manchmal weckt auch der Wecker – das ist immer schwieriger, aber auch im Rahmen.

Aber fast immer ist auch klar: es arbeitet in mir, es tobt, es werkelt, es rappelt – mal deutlicher und lauter, mal leiser und mehr im Hintergrund. Aber es ist da.

Äußerlich kann ich zur Ruhe kommen, innerlich ist das aktuell – schwierig. Um das mal vorsichtig auszudrücken.

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Thera heute

Es ging lange ums „annehmen können“. Ganz generell – Hilfe annehmen, was ja auch die Thera betrifft.

Und darum zu versuchen mal zu entwirren, was mir da so viel Druck und „zuviel“ macht.

Wir kamen dann dazu, dass Panik ja oft auch Mittel zum Zweck ist – nicht bewusst eingesetzt, aber als Automatismus ja durchaus so, dass es alle andere Gefühle platt macht.

Generell ist es ja so, dass ich grade mit den Gefühlen überfordert bin. Ein „normaler“ Umgang ist für mich ja neu und irgendwie versteh ich da vieles auch nicht. Dann komm ich mir immer wie ein Alien vor. Als ich sie einwach wegdrücken konnte – war es einfacher.

Es ist nicht so, dass die Kraft fehlt, eher, dass ich gar nicht wirklich weiß wie damit umgehen, wie sie einsetzen.

Leider ist auch wieder klarer geworden dass das „darf nicht“ – was Gefühle und Gefühlsausdruck (Tränen z.Bsp) angeht – wieder deutlich mehr Probleme macht. Das war zumindest im Kopf eigentlich schon raus, aber es ist wieder das erste was auftaucht, wenn die Gefühle mehr werden.

Da treten wir grad irgendwie auf der Stelle.

Gegen Ende des Termins eskaliert es dann meist – weil die Panik dazu kommt, wie ich die nächste Woche überstehen soll. Dabei ist das eher eine Momentaufnahme. Ja es ist anstrengend und ja ich bin viel zu oft überfordert, aber hinkriegen – irgendwie – tu ich es ja schon.

Es ist dann eher so, dass ich mir halt wünsche, mehr losgeworden zu haben. Gefühle sind aktuell nur in der Thera für mich  „ok“ – und es ist so viel Druck und Gefühl und Tränen in mir, dass es einfach ständig kurz vorm Druchdrehen ist. Also ist die Hoffnung hoch, dass wir in der Thera ein Ventil finden, so dass von dem Druck einiges abgelassen werden kann – damit wieder mehr – Platz – ist.

Wenn das dann nicht so klappt – ist die Angst, wie viel ich da noch aushalte – groß.

Das zweite ist was altbekanntes – gegen Ende des Termins darf mehr Gefühl da sein, weil ja schon die Zeit dafür sorgt, dass sie grade keinen Raum mehr bekommen können – das heißt dass die Automatismen da mehr „durchlassen“, weil ja eh keine Gefahr für mehr da ist.

Das ist nichts neues, auch schon sehr viele Jahre bekannt. Läuft nur leider immer noch.

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und wieder ….

…. mit Vollgas ins Zuviel geschlittert.

Aufgestanden, soweit alles ok, nur die Hand zickt wieder mehr – was mich nicht grad freut – aber hey – alles im Rahmen.

Dann steige ich auf den Crosstrainer, die Konsole springt auch an – alles lässt sich einstellen und bestätigen, aber leider nicht starten. Ohne diesen Startknopf lässt sich leider auch kein Programm starten – Bestätigen allein reicht nicht. Und ohne Start läuft das Teil im Leerlauf.

Also erstmal alles ausgesteckt, rumprobiert usw – ja alles geht – bis auf Start und Stopp und der Ventilator (den ich eh nie brauche, der ist mir egal).

Mir fällt noch ein, dass es gestern nach dem Ausschlaten ja plötzlich der Ventilator ansprang – ich nochmal ausschalten musste. Hmm.

Lange Suche nach Seriennummer usw (der Crosstrainer steht beim mir diesbezüglich so, dass man das das alles nicht so ohne weiterse rankommt) – dann mit Hilfe von Handy sogar fotografiert – beim Hersteller in der Technikhotline angerufen.

Tja – so wie ich das beschreibe ist es die Konsole. Nicht nur der eine Knopf oder so, sondern an zentralerer Stelle und die Reparatur käme teurer als eine neue Konsole – denn die müsste ich nur kaufen und kann sie selbst tauschen, wenn ein Techniker rausgeschickt wird käme das dazu – und der müsste mit fast 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit dann auch nur die Konsole tauschen.

Der Preis ließ mir dann erstmal gewaltig die Ohren schlackern. Ja ich hab hier ein teures Gerät stehen, eins, dass auch in Fitnesscentern und Physiotherapiepraxen steht. Einfach weil die billigen mit meinen Gelenken nicht kompatibel sind. Und ja die Konsole ist es auf jeden Fall wert – trotzdem ist es erstmal sehr sehr viel Geld.

Das Problem ist jetzt nicht mal das Geld. Auch hierfür fand sich eine Lösung (für die ich eher das Annehmen können thematisieren müsste – wird morgen dann in der Thera Thema sein).

Es ist eher dass es einfach so viel war in letzter Zeit – allein im letzten Monat waren es Tiefkühle, Zahnfüllung, Backofen, Regal, Schließanlage (übernimmt hoffentlich die Versicherung) und jetzt der Crosstrainer. Wenige Zeit zuvor noch Hängematte und Handy und zig andere Sachen.

Für alles fanden sich Lösungen – und dafür bin ich meinen Freunden sehr sehr dankbar, die mir so manchen Tipp und Hilfestellung gaben.

Aber es war so viel, dass ich das Gefühl habe, es kommt bei mir nicht an – ich renne und regle und mache und plane um und plane neu und rechne neu und und überlege wie wo was – dann ist da eine Lösung und dann ist das nächste und wirft wieder alles über den Haufen.

Weder Tiefkühle noch Ofen sind innerlich bei mir angekommen. Ja es ist insofern Erleichterung weil es das deutlich kleinere Übel ist als ohne, aber es ist immer noch – unwirklich für mich.

Es war in letzter Zeit so unglaublich viel.

Mittlerweile ist es so, dass selbst (auch gute!) Lösungen dann nur noch Überforderung auslösen.

Zuviel – so dass sich nichts wirklich – setzen konne. Sehnsucht nach Ruhe, einfach mal sein können, nicht funktionieren, regeln, handeln, machen – nur sein. Ankommen können – bei mir.

Damit sowohl das äußere als auch das innere Chaos – einfach zur Ruhe kommen kann.

Es ist diese Überforderung – zu schnell, zu viel, zu anders. Dazu dann das Ablesen der Heizung und Wasser und Co durch den Vermieter, was ja die Wohnung wieder für eine Weile zum unsicheren Ort macht – ich brauche dann immer eine Weile, bis es wieder „meine“ ist.

Das innere Chaos tobt natürlich auch weiter und irgendwie ist alles nur noch ein Strudel – dem ich hilflos gegenüberstehe. Weil ich dazu erstmal einen sicheren Stand finden müsste. Mich finden müsste. Wieder ankommen müsste – bei mir.

Das macht die Überforderung aus. Als sollte ich anderes ins Gleichgewicht bringen oder halten und bin es selbst nicht. Kein Wunder, dass da so viel Verzweiflung und Überforderung ist.

Mal sehen ob wir morgen in der Thera ein Ventil finden – und ein Stück weit mehr Gleichgewicht für mich.

 

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Sonntag

Draußen ist alles weiß, also war klar, dass ich drin bleibe – wie schon die letzten Tage – von daher auch in Ordnung.

Da die Hand heute wieder besser ist, gab es etwas mehr Stricken als gestern – wobei es auch heute bei immer wieder mal ein paar Maschen blieb. Ansonsten ist Sonntag ja „Hundeflüsterer“-Tag. Das schau ich sonntags sehr gern.

Auf dem Herd köchelt eine Linsensuppe, die ob der etwas zu viel geschnippelten Kartoffeln dann mit noch etwas mehr Linsen auch fürs reichlich Einfrieren reicht.

Ansonsten merke ich, dass die Ruhe gut ist, ich zwischendrin aber immer mal wieder was tun muss um die Unruhe in Griff zu kriegen.

Meine Bonsai-Tiger scheinen sich auch wieder einbekommen zu haben.

Morgen treffe ich mich am Nachmittag mit K. und dann Betreuung.

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Dies und Das

Heute eher ein Filmtag. Ich schau ja sonst mehr Serien, aber da ich da aktuell einfach keine hab, gab es mal ein paar Filme. Cake, Eragon, der Drachenreiter, Ich bin dann mal weg (den ich aber schonmal gesehen hab) und noch den ein oder anderen.

Nebenher anfangs stricken – das hatte ich gestern abgebrochen, weil es plötzlich ins (operierte) Handgelenk schoss und so war auch heute nur sehr wenig möglich, weil das immer noch weh tut. Aber ab und an mal ein paar Maschen ging – insgesamt maximal 2 Reihen – also wirklich nur sehr wenig.

Blöd – weil das Laufen ja grad wegen Schnee (Fallangst) ausfällt und so die letzten Tage Stricken der Ersatz war, der jetzt auch ausfiel – an Gitarre ist natürlich grad auch gar nicht zu denken.

Trotzdem – es war ok heute.

Dann hab ich auch mal die Testprodukte mal wieder aktualisiert. Das ist ja schwieriger und damit auch weniger geworden.

Wenn also jemand an einem sehr hochwertigen und neuen Luftbefeuchter (für bis zu 44 m²) Interesse hat, darf sich gerne für nähere Infos bei mir melden, den möchte ich sehr gerne verkaufen.

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Ruhe

Das kommende Wochenende geht es mal wieder um Ruhe. Damit fing ich dann heute Mittag an. Auch wenn ich das Gestrickte der letzten beiden Tage vorhin wieder aufgetrennt hab um es jetzt doch mit kleinerer Nadel neu zu stricken.

Nebenher gab es die letzte Staffel Reign.  Und sonst Wärme und Ruhe .

Auf der einen Seite ist die dringend nötig, auf der anderen bin ich nicht sicher ob so viel freie Zeit grad gut ist. Denn es ist viel innere Unruhe da.

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sein

Nachdem ich mich gestern dann nur noch abgeschossen hab, bin ich heute etwas schwer aus dem Bett gekommen.

Aber der Termin beim Handchirurgen stand nun an. Dort ging es heute recht schnell – es ging darum, dass ja ohne Gitarre die Hand mittlerweile auch schmerzfrei ist, aber mit eben immer noch Probleme da sind. Von daher war meine vorrangige Frage, ob er da eine Chance sieht, dass sich das noch deutlich verbessert. Die sieht er – er meinte, auch wenn es für mich schon sehr lange her ist, ist es aus Chirurgensicht erst kurz – lang spricht man dann ab über zwei Jahren. Aber bis 2 Jahre kann sich da noch was verbessern und so wie ich ihm das schildere geht er eigentlich auch davon aus, dass das noch besser wird.

Ich soll Gitarre sehr sehr langsam steigern (aktuell bin ich ja bei 10 Min maximal pro Tag) – in etwa 5 Minuten pro Woche.

Nächster Termin in 3 Monaten – mehr weil ihn interessiert wie es sich entwickelt – das sagte er auch ganz offen.

Find ich gut, werde ich auch wahrnehmen.

Danach traf ich mich mit K. Der hatte jetzt tatsächlich einen Termin für Tagesklinik ausgemacht – hätte ich ihm gar nicht so schnell zugetraut und finde ich super. Bis dahin werde ich mich weiter nach Möglichkeit zweimal die Woche treffen und hoffe, dass er die Zeit bis dahin gut hinbekommt – im Moment ist es ja wieder schlechter.

Wieder zu Hause rief der Vermieter an – wegen des Schlosses. Jetzt gibt es für eine Woche eine Übergangslösung und dann werden die nötigen Zylinder ausgetauscht und neue Schlüssel ausgegeben.

Mein Betreuer hatte auch angerufen und mir die Schadensnummer und Telefonnummer durchgegeben – mit dem Hinweis, dass ich gar nichts zahlen soll, der Vermieter soll sich direkt an die Versicherung wenden, weil erst geklärt werden muss, ob das meine Schuld war (oder vielleicht das Schloss schon alt/verrostet/sonstwas).

Die hab ich per mail gleich an den Vermieter weiter geleitet, aber noch keine Antwort bekommen.

Gestern kam ja auch ein Testprodukt an – eine Bluetooth-Waage – die sich nicht installieren ließ. Hab ich dann irgendwann aufgegeben, heute neu versucht und nach so manchem update klappte das jetzt auch.  Da ich mich ja seit Neujahr nicht gewogen hab (und auch nicht mehr aufgeschrieben was ich gegessen hab), hatte ich erwartet, dass das Gewicht eher nach oben ging. Tat es nicht, ging nach unten. Finde ich natürlich gut.

Das Essverhalten hatte sich in den letzten Wochen tatsächlich normalisiert – wobei es grade über die Feiertage sicher nicht nur gesund war – weil halt auch viel Süßkram bei war. Aber ich zähle auch im Kopf nicht mehr zusammen – von daher werde ich da zwar weiter achtsam sein, aber das jetzt erstmal für mich als erledigt ansehen.

Ansonsten bin ich – angegriffen. Müde, sehr schnell überfordert, nicht wirklich stabil, ständig unter Spannung, immer wieder Flashbacks, wobei die tatsächlich grad gar nicht so das Problem sind, voller innerem Toben und Brodeln, mit Ablenken geht es, aber es ist halt – anstrengend.

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nicht mein Tag

Nach dem Chaos mit der Telefonrechnung beim Räumen eines Regals, die Hinterwand rausge“drückt“ – konnten wir wieder reparieren, aber eben alles ausräumen usw.

Dann Müll rausbringen: Schlüssel der Schließanlage bricht im Schloss ab. Der Betreuer versuchte noch was zu retten, wir wollten dann den Schließzylinder ausbauen – klappte aber nicht.

Morgen kommt dann der Vermieter und schaut ob er was retten kann, sonst bedeutet das, dass die Rechnung hoffentlich die Haftpflicht übernimmt.

Heute nur noch abschießen. Und zwar komplett.

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manchmal ….

… möchte ich einfach nur heulen (können).

Buchbinderei war ok heute, danach die Wartezeit bis zur Physio anstrengend, weil so viele Leute da waren. Physio war auch ok, aber ich merkte danach, wie alle ich bin.

Zuhause dann die Telefonrechnung, die mich erstmal arg schlucken ließ. Offensichtlich ist es ein Vertrag, der die ersten 24 Monate einen Rabatt hat und die sind jetzt um.

Schon klar – mein Fehler, hätte es auf dem Schirm haben müssen. Blah.

Trotzdem. Ein Anruf bei der Hotline – ja ich könnte wieder um 24 Monate verlängern, dann bekäme ich auch den alten Preis. Aber da ich das eigentlich letzte Woche hätte machen müssen, müsste ich eine „Vertragsänderungsgebühr“ von 29,99 Euro zahlen.

Kündigen kann ich übrigens deshalb auch erst zum nächsten Jahr im Januar. Ich bin grad so sauer.

Kündigung ist trotzdem raus. Ich hab nämlich schon einen der teureren Verträge – das war vor 2 Jahren noch günstig, aber da hat sich ja viel getan.

Eins ist sicher, ab jetzt wird bei jedem Vertrag das Kündigungs-/Verlängerungsfenster im Kalender eingetragen. Hatte das beim Festnetz echt nicht auf dem Schirm, weil ich da ja schon so viele Jahre bin und es nie sowas gab. Bin da wohl beim Umzug vor 2 Jahren an so einen geraten, dabei sollte da der alte einfach übernommen werden. Nun denn.

Wieder was gelernt. Und Lehrgeld bezahlt.

 

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Thera heute

Ehrlichgesagt weiß ich nicht was im Moment los ist. Es sollte ums Hinspüren und Fühlen usw gehen, aber da war dann nur Anspannung und Panik.

Wenn es ums Zulassen geht – ist da Angst. Angst vor der Intensität, vor dem aushalten oder nicht aushalten können, aber am meisten vor den Automatismen, die sofort greifen und die ich einfach nicht in Griff kriege.

Ich komme nie zu dem Punkt, dass das Gefühl wieder nachlässt, weil bis dahin die Automatismen schon übernommen und alles blockiert haben.

Es ist irgendwie einfach nur verworren und chaotisch in mir. Und ich scheine irgendwie herumzuirren.

 

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puh

Heute war für mich kein guter Tag.

Erst der Telefontermin (der allein schon Panik auslöste und da ich den letzten auch versemmelt hatte, war die Anspannung und das „es MUSS klappen“ extrem), dann das Telefonat selbst, dann fuhr ich zu K., was heute, da ich ja selbst schon arg angegriffen war, sehr anstrengend war, vom Betreuer dort eingesammelt (etwas später als geplant, was mir wieder Druck machte, weil ja der Termin mit dem Vermieter anstand und wir eh nur wenig Zeit hatten alles vorzubereiten), also dann im Turbo Wohnung, dann kam der Vermieter, der mit Austausch des Ventilators im Bad hier fast eine Stunde war.

Wäre der Betreuer nicht da gewesen, wäre ich nach der Hälfte der Zeit spätestens ausgetickt. So lief das „Funktionieren“ und irgendwann war der Vermieter weg, der Betreuer folgte, ich machte noch einen Salat (weil auch noch nicht wirklich was gegessen heute – von nem Apfel abgesehen), löschte alle Lichter, hörte nur mit Kopfhörer, damit ja niemand mitkriegt, dass ich da bin.

Weil ich gesagt hatte, dass ich ab sechs weg bin (sonst wäre der Vermieter noch ne Stunde hier gewesen – und das wollte ich nicht, so hatte ich schon im Vorfeld gesagt, dass ich ab sechs nicht mehr kann).

Kaum hingesetzt klappte ich dann auch mehr oder weniger zusammen. Einfach viel zu viel heute. Jetzt nur noch ins vorgewärmte Bett und schlafen (oder abschießen).

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Endokrinologie

Der Wert hat sich verbessert, ist aber noch nicht im normalen Bereich. Trotzdem möchte sie, dass ich das Cortison halbiere – also nur noch 5mg nehme – und schaue wie ich damit klar komme.

Da ich sie ja erst in 2 Monaten wieder sehe, sie zwischendurch auch nicht wirklich erreichbar ist, hab ich mir ausbedungen, dass ich das probiere, wenn ich aber merke, dass es damit deutlich schlechter ist, wieder auf die 10 erhöhen darf.

Ist von ihrer Seite auch ok. Aber dass sie trotz nicht normalen Wert reduzieren möchte, macht klar, dass sie darauf aus ist, dass das Cortison wirklich wieder raus kommt.

In mir schreit alles „ich will das nicht!“. Selbst der Gedanke an Reduzierung löst Angst aus. Dabei kann das gut auch klappen. Machen werde ich es auf jeden Fall.

Ich bin zwar froh, dass das Cortison weiter läuft, aber auch erschreckt, dass sie reduzieren möchte, obwohl der Wert nach wie vor nicht im Normalbereich ist.

Im Moment merke ich vor allem Anspannung, sehr schnell anspringende Angstattacken und Unruhe.

So wirklich froh bin ich also über die aktuelle Entwicklung nicht.

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Sonntag

Heute Mittag war ich bei MissMutig zum Essen eingeladen. Danach bin ich mit ihrem Sohn etwa 2 Stunden Pokemon jagen gewesen, etwas durchgeforen kamen wir dann wieder bei MissMutig an, wärmten uns mit Kakao und Keksen wieder auf und vorhin hat sie mich nach Hause gefahren.

Es war schön, das Laufen ging dank geräumter Wege auch gut und da wo nicht geräumt war (ums Parkhaus herum), bin ich dann einfach im Parkhaus gelaufen.

Sie hat einen wirklich tollen Jungen, den ich sehr gerne mag und so verging die Zeit wie im Flug.

Zwar bin ich jetzt auch alle, aber gut alle – ihr wisst schon – mit dem guten Gefühl des geschafft seins.

Und vor allem hat es mich vor morgen abgelenkt. Da ist der Telefontermin mit der Endokrinologin, vor dem ich wirklich Angst hab, weil es halt auch ums Cortison gehen wird.

Jetzt noch einen Apfel und ein Brot und dann geht es ins vorgewärmte Bett.

 

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grummel

Seit ein paar Tagen zickt das linke Handgelenk wieder ziemlich. Wobei das rechte auch – so nach dem Motto: hey ich will auch Aufmerksamkeit.

Das Blöde – ich kann es nicht einschätzen – der Schmerz fühlt sich eher Richtung Sehnenscheidenentzündung an, ist dafür aber nicht heftig genug. Trotzdem – für Diskus spricht auch nicht wirklich was – weil die dafür typischte Bewegungen kein Problem macht.

Angefangen hat es mit dem Gitarre spielen – und ich spielte nur 10 Minuten! Die waren auch absolut schmerzfrei, wollte nur nach der langen Pause eben langsam anfangen. Eine Stunde später etwas fing es dann an. Und seitdem wird es nicht besser.

Bin da ja etwas grummelig, weil das ein Hinweis sein könnte, dass es doch auf die große OP hinausläuft. Könnte aber auch sein, dass es jetzt eben auch was anderes ist. Dieses nicht richtig greifen können, nervt zusätzlich.

Immerhin ist damit klar, was ich nächste Woche beim Handchirurgen ansprechen werde.

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Samstag

Um halb acht ging es los zum Großeinkauf, der war januartypisch ziemlich klein heute.

Nach 2 Stunden waren wir durch und so haben wir noch ein bisschen in der Wohnung gemacht.

Im Anschluss noch etwas gekocht und den Rest des Tages dann mit Lesen, Stricken und Serien schauen verbracht.

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dies und das

In der Buchbinderei eine Kiste angefangen und fertig gemacht. War heute toll, weil ich alleine war – so schön ruhig!

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Mit K. getroffen, kann im Moment nicht wirklich einschätzen wie es ihm geht.

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Am Nachmittag etwas gestrickt (nicht viel, glaub nur eine oder zwei Reihen), nebenher lief Baby Daddy, Nägel neu gemacht, sehr lange mit R. telefoniert, weil ich sie die letzten zwei Wochen nicht erreicht hab und den Einkaufszettel für morgen nochmal fertig gemacht (nachdem es nächste Woche Bürokram bei Aldi gibt, musste ich nochmal umstellen)

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WMDEDGT 01/17

Frau Brüllen fragt wieder: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Heute ist bei mir eher ruhig. Buchbinderei ist nur für eineinhalb Stunden und der Rest ist (dringend nötig!) frei.  Soweit die Planung.

7:00 Uhr: aufstehen. Wobei das heute eher ein rausquälen war, weil es gestern abend sehr spät wurde. Aber ich wollte die Ausdrucke fertig machen, damit ich sie heute mitnehmen und binden kann.

8:00 Uhr: Es geht los zur Buchbinderei.

Dort dann erstmal Deck- und Schlußblätter aus Fotokarton zugeschnitten und dann zusammen mit meinen Ausdrucke mit Ringbindungen versehen.
Dann schon mal die Kiste für MissMutig berechnet und ihr Bilder von den zur Verfügung stehenden Schmuckpapieren geschickt – schätze da werde ich morgen dann zuschneiden und schauen wie weit ich komme.

10:30 Uhr: wieder zu Hause und mich den Salatköpfen gewidmet – da hatte ich nämlich vier gekauft und im ersten waren sehr sehr sehr viele Viecher. Damit hab ich ja sehr große Probleme, so dass jedes Blatt einzeln mehrfach abgewaschen werden muss. Entsprechend wollte ich mich den restlichen 3 Köpfen nicht wirklich widmen – aber bevor sie schlecht werden musste ich halt. Dabei mit Freuden festgestellt:  der eine Kopf war wohl eine Ausnahme, die zwei, die ich jetzt gewaschen hab sind viecherfrei. Daher hoffe ich einfach dass das beim letzten Kopf dann auch so ist.

Hier gibt es häufiger als Hauptmahlzeit eine große Schüssel gemischen Salat.

11.00 Uhr: ich sitze mit der Salatschüssel in der Hängematte und bringe das hier auf den aktuellen Stand.

12:15 Uhr: gegessen, mit Bonsai-Tiger gekuschelt (hab es wieder schön kühl hier, dann kommt sie ja immer an), bisschen hin und her geräumt und gleich werde ich abgeholt – wir fahren zu einem Laden ähnlich wie Jawoll, da gibt es unter anderem für unter ein Euro Wolle und so müssen wir Samstag da nicht hin.

14:00 Uhr: tatsächlich Wolle gefunden.

19:00 Uhr: einen vierfarbigen Wingspan angefangen und dank dicker Wolle die ersten drei Zacken fertig. Nebenher Serien geschaut. Jetzt gleich noch eine Kleinigkeit essen und dann ins Bett verschwinden – dort noch eine Weile lesen und dann heute früh schlafen, morgen und übermorgen werden sehr anstrengend werden.

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dies und das

Mich mal wieder um Noten gekümmert und sehr sehr viele ausgedruckt.

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Eigentlich sollte heute der Hund von MissMutig hier sein. War er dann aber nur kurz, weil der geplante Ausflug wegen Erkrankung des Kindes ausfiel.

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Physio war wegen sehr sehr müde etwas verkürzt.

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Danach weiter Drucker gefüttert – das doppelseitige Ausdrucken braucht permanente Aufmerksamkeit, weil mein Drucker gerne mal zwei Blätter einzieht.

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Mit Betreuer Wohnung wenigstens soweit gemacht, dass der Vermieter nächste Woche rein kann. Nur Bad fehlt noch, das muss ich die Tage mal machen.

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Dieses Überforderungsgefühl nervt sehr und schränkt grade arg ein. Da es draußen so rutschig ist, ist rausgehen grade auch keine machbare Option.

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Möchte noch zwei PDFs ausdrucken, damit ich sie morgen in der Buchbinderei binden kann – wird also heute etwas später.

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Bin irgendwie einfach komisch drauf.

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