Thera heute

Der Alltag klappt, weil ich sehr weit weg von mir bin. Dummerweise klappt das in der Therapie dann natürlich nicht – also Therapie mit weit weg sein.

Es war ein sehr aufwühlender und heftiger Termin, der aber auch zeigt, wie gut mein Thera ist – denn er schaffte es immer wieder mich so weit zu erden, dass ein Miteinander möglich war.

All die Gefühle, die das auslöst – das mit den Fahrten – sind für mich nicht aushaltbar – da ist mir jeder Flashback lieber – so blöd das auch klingt.

Aber dafür hab ich Strategien, für diese Gefühle, vor allem in dieser Intensität – hab ich keine Strategien. Die zerreissen mich, ich ertrinke darin – und kann nichts entgegensetzen.

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Wochenstart – wieder mal

Ich hab Schiss vor der Thera morgen. Und – wieder einmal – wegen was Altem. Er war letztes Mal wegen etwas etwas ärgerlich. Das war auch verständlich.

Aber sofort war ich in Altem gefangen – völlig. Sortiert bekam ich es erst nach dem Termin irgendwann. Trotzdem merke ich, dass da viel Unsicherheit ist. Unsicherheit, die mit dem Aktuellen nichts zu tun hat.

Es geht nicht um den Thera oder was letzte Woche war, sondern um irgendwas aus der Kindheit – als jemanden verärgern gefährlich war.

Und obwohl ich das weiß, auch klar als „altes“ zuordnen kann – bleibt die Unsicherheit und Angst.

Ansonsten ist jetzt die Zooplus-Lieferung bei mir, auspacken werde ich dann am Mittwoch mit dem Betreuer. Heute mussten wir doch das ein oder andere erledigen.

Heute nur noch eine Folge der Serie und dann lesen und hoffen, dass das Schlafmittel wirkt und ich etwas Schlaf bekomme.

 

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Sonntags-Ruhe

Zur Zeit bin ich körperlich  wieder angeschlagen, Laufen geht nur begrenzt, wobei das schon noch ganz ok ist. Stehen ist schwierig und immer wieder Übelkeit, die sich heute auch mal wieder erst mit dem Übergeben besserte. Für mich noch nicht eindeutig genug für zusätzliches Cortison. Ehrlichgesagt tippe ich eher auf einen Fibroschub. Und fehlende Phyiso – aber Mittwoch geht die ja wieder los.

Von daher war heute geplant wirklich nichts zu tun, den Körper zur Ruhe kommen lassen und ein „kein-muss“-Tag.

Also schälte und schnibbelte ich Gemüse in der Hängematte, während ich Der Super-Doc schaute, machte die Nägel nochmal komplett neu (weil „ich wollte doch mal diese andere Kombi probieren“ – die übrigens nicht klappt, aber ich fand eine Alternative), trennte meine Mütze im Entrelac-Stil wieder komplett auf (weil „och das wäre mit je 9 statt 8 Maschen sicher bequemer und außerdem hab ich ja eh zu große Nadeln gewählt) und startete neu.

Außerdem endlich mal die Liedauswahl und -reihenfolge fürs nächste NF festgelegt – das ist ja kommenden Freitag und die Gruppe ist grad völlig neu zusammengewürfelt. Also neue Gruppe und neue Lieder.

Es war der erste gute Tag – seit es ab Dienstag irgendwie eher unterirdisch war. Gut im Sinne von Ablenken funktioniert wieder und auch wenn es kein wirkliches zur Ruhe kommen ist, näher ich mich dem wieder an.

Gestern schrieb ich noch an den Thera, was wir Dienstag vielleicht machen können. Denn die aktuelle Situation soll dort keinesfalls thematisiert werden – dann ist eine Therapie nicht mehr möglich, weil ich so in Täterintrojekten oder Flaschbacks feststecke, dass schlicht nichts mehr geht. Aber es gibt anderes, was wir angehen können, wir wollten schon lange zwei Situationen anfangen zu bearbeiten.

Das mag unlogisch erscheinen ob der mangelnden Stabilität grade, aber für mich geht es immer noch darum der Ohnmacht und dem Ausgeliefertsein einer Entscheidung durch Gericht oder MDK/Krankenkasse etwas aktives entgegen zu setzen.

Vielleicht liegt es auch am „nichts-muss“-Tag – keine Anforderung, die es zu erfüllen gibt oder ähnliches.

Ganz egal – ich genieße dieses „gut“ sehr.

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Wochenende

Heut Vormittag war ich mit dem Betreuer unterwegs, danach hab ich mit Produkttests beschäftigt, dabei ist aktuell auch wieder ein aufwendigerer, aber auch interessanter. Den einen oder anderen Testbericht hab ich dann auch gleich geschrieben.

Nachmittags kam MissMutig kurz vorbei. Ich hatte wieder Katzenbedarf bestellt und die Lieferung (immerhin 4 schwere Kartons) ist bei ihr gelandet. Als die Bonsai-Tiger bei ihr waren, wurde ja auch an sie geliefert und da ist wohl was schief gelaufen.

Eigentlich sind nur zwei Kartons bei ihr gelandet, die anderen zwei wurden „beim Nachbarn“ – einer Poststelle etwas weiter weg – abgegeben.

Zwei sind nun also hier, die anderen beiden muss ich nächste Woche einsammeln, nachdem ich die Abholkarte bei MissMutig geholt hab.

Muss mit dem Betreuer eh einiges erledigen (hab keine gelben Säcke mehr und die kann man nur an sehr wenigen Stellen abholen), da können wir das gleich mit machen.

Ansonsten bisschen gestrickt, eine „Nadelgarage“ genäht (damit unterwegs die Maschen auch auf den Nadeln bleiben) und wie üblich die Nägel gemacht.

Alles in allem ruhig und gemütlich – was auch gut so ist.

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Das Glück Hilfen/Unterstützung zu haben

Es gibt vieles bei dem ich Hilfe brauche. Dass ich alleine in einer eigenen Wohnung leben kann, geht nur mit  dieser Unterstützung – sowohl im, als auch außerhalb der Wohnung. Im Moment ist diese gegeben – wofür ich täglich sehr dankbar bin.

Aktuell sind das: ambulanter Betreuer, gesetzlicher Betreuer, Therapeut, Ersatzthera, Buchbinderei (inkl. der Leiterin dort), mein „Hauptarzt“ und Freunde. Auch nicht zu unterschätzen ist natürlich die Medikation.

So kann ich allein nicht das Haus verlassen. Egal wohin. In Begleitung klappt es mittlerweile zuverlässig (das war früher auch anders), aber alleine hat sich das in den letzten Jahren leider sogar verschlechtert – da war früher der ein oder andere Spaziergang oder Nordic Walking möglich, das ist seit der Unsicherheit wie es weitergeht (was ja von der Entscheidung des Gerichts abhängt) leider nicht mehr möglich.

Auch öffentliche Verkehrsmittel gehen nicht – hier greift auch kein Angsttraining, da es ein traumatisches Erlebnis im Bus gab und da erstmal die Situation aufgearbeitet werden müsste. Gleichzeitig sind aber noch drei andere Baustellen, die öffentliche Verkehrsmittel betreffen, so dass das ein Langzeitprojekt ist, dass – wegen der Umstände – auch nur dann machbar ist, wenn kein Druck dabei. Bisherige Versuche in dieser Richtung machten deutlich, dass dafür deutlich mehr Stabilität gegeben sein muss und wir wohl die einzelnen Baustellen bei diesem Thema nach und nach angehen müssen.

Von daher kann ich nur irgendwo hin, wenn mich jemand begleitet/fährt. Zur Therapie (Klinik)  übernimmt das aktuell die Krankenkasse, das ist das, was ab Januar leider sehr unklar ist (die übernehmen das ja seit Jahren aus Kulanz, da es von der Entscheidung des Gerichts abhängig ist – das zieht sich ja jetzt insgesamt schon über 5 Jahre).

Einkäufe, Rezepte, Arzttermine usw – also alles was eben nicht über die Klinik geht, läuft entweder mit dem Betreuer oder mit Freunden.

NF und Co in der Regel mit Freunden oder Taxi, dass ich dann selbst zahle. Bei bestimmten kirchl. Veranstaltungen werde ich auch abgeholt und wieder zurück gebracht.

Da ich immer mit dem selben Taxiunternehmen fahre, reicht mittlerweile für unterwegs die Begleitung des Fahrers – ich kenne sie, die kennen mich und da ich auch da in der Regel immer mit den selben Fahrern fahre, klappt das mittlerweile ohne weitere Begleitung.

Auch Arzttermine oder Physio gehen mittlerweile ohne direkte Begleitung beim Termin, nur hin und zurück brauch ich da immer noch jemanden.

Einkäufe gehen nur mit dem Betreuer, zwar versuche ich immer wieder mal kleine auch ohne Begleitung, doch das ist aktuell wieder schwieriger. Dennoch – kleine Einkäufe gehen – sofern der Einkaufszettel in der Reihenfolge ist, wie die Artikel im Laden zu finden sind – zunehmend auch so, dass der Betreuer da auch draußen warten kann (das üben wir grade auch).

In der Wohnung ist die Küche für mich immer noch schwierig – diese und Bad sind Trigger, gehen nur mit massivem inneren Druck, der sich früher regelmäßig in selbstverletztendem Verhalten entlud. Heute schaffe ich es meist früher ein Stopp zu setzen – was aber auch zur Folge hat, dass es im Haushalt nicht wirklich klappt.

Zusammen mit dem Betreuer mache ich dann ein bis zweimal die Woche Wohnung – ohne diese Hilfe ist Küche und Bad bald nicht mehr nutzbar. Das haben wir aber mit Betreuung gut im Griff, nur Urlaubszeiten sind da etwas schwierig.

Wenn es mir generell nicht gut geht oder viel Instabilität da ist geht es auch weiter – da brauch ich Unterstützung bei der Planung von Einkäufen oder was ich wann essen kann, aber auch Erinnerung an Duschen, Termine usw.

Auch die Wäsche mache ich zusammen mit dem Betreuer im Waschsalon.

Die Medikamente stellt mir mein Betreuer in der Regel für 4 Wochen. Ich hatte einfach den Überblick verloren – manche Medis sind nur alle x Tage und ich vergaß/übersah auch regelmäßig mir rechtzeitig Nachschub zu besorgen, so dass die Einnahme zunehmend chaotischer wurde. Seit er sie mir stellt ist da wieder Regelmäßigkeit drin.

Er erinnert auch an Arzttermine, Medikamente (auch an die Einnahme, aber auch wenn neue Rezepte nötig, hat aber auch ein Auge mit drauf bei der Bedarfsmedikation, außerdem spricht er auch an, wenn da seiner Meinung nach mit dem Arzt geschaut werden soll wegen Anpassung der Medikation) und unterstützt mich dabei einen entsprechenden Termin auszumachen.

Alles was mit Behörden oder Ämtern zu tun hat, macht mein gesetzlicher Betreuer, ebenso wie die Gerichtssachen. Ich hab es nicht mal geschafft mich mal mit dem Anwalt zu treffen. Hier bin ich wirklich froh, dass ich da einen so zuverlässigen gesetzlichen Betreuer habe, der das für mich erledigen kann.

Desweiteren geht es natürlich in Krisenzeiten auch darum dissoziative Zustände, Flashbacks und sonstige Zustände in Griff zu kriegen. Alle meine Helfer wissen mit solchen Zuständen umzugehen, was ich dann brauche, was hilft oder auch was sie dann tun müssen/können. Das ist für alle Beteiligten ein Lernprozess – auch hier hab ich das Glück, dass alle damit umgehen können.

Das sind die wichtigsten „direkten“ Hilfen.

Ansonsten geht es hauptsächlich darum Stabilität aufzubauen. Dazu gehören regelmäßige Termine – vor allem Psychotherapie, Buchbinderei und die Termine beim Ersatzthera. Außerdem natürlich die 3 Termine mit dem ambulanten Betreuer.

In der Regel bin ich 4-5x die Woche bei Therapien/Klinik (die meisten meiner Termine sind über diese organisiert und auch dort). Bin ich stabil und geht es mir gut, ist es auch ok, wenn mal der eine oder andere Termin ausfällt. Wenn eh schon alles drunter und drüber geht, wird es aber schon schwierig, wenn was ausfällt – egal warum.

Hier geht es hauptsächlich um Regelmäßigkeit.

Vor ein paar Jahren ging es darum, welche Hilfen nötig sind, damit ein alleine leben machbar ist. Seitdem haben wir immer wieder versucht die Hilfen entsprechend anzupassen.

Stützsäulen sind da natürlich die Psychotherapie, die ambulante Betreuung und die Buchbinderei. Das sind die Dinge, deren Wegfall wirklich problematisch wird – da wäre ein alleine wohnen bleiben nicht mehr möglich.

In den letzten Monaten waren die  Säulen recht stabil – zumindest bis Ende des Jahres.

Gleichzeitig kommt aber betreutes Wohnen auch nicht in Frage – zu viele Leute, zu wenig Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten und das Problem mit der Mobilität bliebe ja auch bestehen.

Alles in allem: ich weiß, dass ich alleine sehr vieles nicht hinbekomme, dass ich eine eigene Wohnung habe, geht nur weil ich diese Hilfen und Unterstützung habe. Das ist mir bewusst, deshalb löst der Gedanke, dass eine dieser Hilfen wegfällt, Panik aus.

Wir versuchen ja immer wieder ob es mit weniger Unterstützung geht. Das ist ein auf und ab und hängt einfach davon ab, wie stabil ich grade bin oder wie viele innere und äußere Dämonen auch grad da sind.

Gleichzeitig haben wir auch schon einiges erreicht – so reicht die Begleitung zu den Terminen, es muss niemand mehr während der Termine vor der Tür auf „Abruf“ warten.

Was die Regelmäßigkeit angeht komm ich mit mal einem ausgefallenen Termin mittlerweile gut klar – schwierig wird es nach wie vor, wenn das regelmäßig wird oder eben sich häuft. Mehrere Feiertage hintereinander sind nach wie vor problematisch.

Bei Einkäufen kommt es nur noch selten zu „Abbrüchen“ oder Erstarren oder ähnlichem. Ein Einkaufszettel in der falschen Reihenfolge löst keine unlösbaren Krisen mehr aus – auch wenn da die Begleitung dann nötig ist.

War die Wohnung quasi Dauerkatastrophe, schaffen wir es in der Regel sie mittlerweile so zu halten, dass wir auch in einem Termin sie wieder „vermietertauglich“ bekommen.

Seit dem Umzug in die neue Wohnung gab es keinen längeren Messi-Zustand mehr. Da sind mir die Bilder der alten Wohnung vor 10 Jahren noch deutlich vor Augen – mit grade mal noch einer Schneisse von Bett zur Toilette. Hier hat sich wirklich viel getan – auch wenn es nach wie vor die regelmäßige Hilfe des Betreuers  dafür braucht. Gott sei Dank!

Es kam schon lange nicht mehr vor, dass ich den Betreuer oder die Freundin nicht in die Wohnung lassen konnte – oder dass ich mit Begleitung es nicht schaffte, die Wohnung zu verlassen. So sehr das allein noch problematisch ist, klappt das mit Begleitung mittlerweile zuverlässig.

Post wird jeden Tag rein geholt und auch abgearbeitet – keine Poststapel, die sich über Wochen ansammeln. Genauso wie das Finanzielle mittlerweile alleine gut klappt. Da hat der gesetzliche Betreuer – auf meinen ausdrücklichen Wunsch – immer noch die Möglichkeit zu übernehmen, aber das klappt auch seit Jahren jetzt schon sehr zuverlässig eigenständig. Klar gibt es mal die eine oder andere vergessene Rechnung oder gemachten Mist in dissoziativem Zustand, aber nichts, was zu einem ernsthaftem Problem würde.

All das war vor noch gar nicht so langer Zeit auch nicht möglich – wir schauen also schon auch immer, wo wir meine Eigenständigkeit verbessern und erweitern können.

Das Erreichte mag für viele gering sein, für mich ist es oft ein sehr großer Schritt.

Auch klar ist, dass ich natürlich Sachen besser hinbekomme, wenn ich stabil bin und es mir gut geht. Gut im Sinne von: ich krieg den Alltag mit Hilfen soweit gut hin, dass ich nicht  beim Nötigsten priorisieren muss (z.Bsp Duschen oder was zu Essen machen).

In diesen Phasen testen wir dann in der Regel auch mehr an. Wenn eh schon alles mehr als wackelig ist und im Krisenmodus, geht es mehr um Stabilisierung und Schauen, dass ich nicht endgültig abstürze.  Da geht es dann in erster Linie darum einen stationären Aufenthalt zu vermeiden und das Nötigste für die Versorgung zu erledigen. Grade dann sind die vielen und regelmäßigen Termine besonders wichtig, die für die Stabilität das A und O sind.

Mir ist durchaus klar, dass ich Glück habe. Glück, dass es uns gelungen ist ein so gutes und funktionierendes Netz aufzubauen. Mit Helfern, die auch Hand in Hand arbeiten können – das ist alles andere als selbstverständlich.

Und ich bin da wirklich sehr dankbar für.  Ich habe dieses Netz, weil es nötig ist. Das einzusehen ist – schwer. Gleichzeitig bin ich froh drüber, weil es so halt auch geht – ich alleine wohnen bleiben kann.

Das ist auch für meine Freunde wichtig zu wissen, dass es ein Netz aus Fachleuten gibt, das trägt, mit denen es entsprechende Absprachen gibt und die mich auch engmaschig sehen – grade in schlechten Phasen.

Ich bin mir dieses Glückes immer bewusst und ich hoffe sehr, dass es nie selbstverständlich für mich wird. Es hat viele Jahre gedauert und der Weg war oft sehr steinig. Keine dieser Hilfen wurde uns einfach in den Schoß gelegt, für manche mussten wir auch kämpfen. Hier bin ich froh, dass meine Helfer da auch zusammenarbeiten und für mich kämpfen, denn allein könnte ich das gar nicht.

Mir ist auch klar, dass ich diese Hilfe nur bekomme, weil sie eben auch nötig ist. Das ist die Kehrseite, das sich eingestehen müssen, dass es eben alleine nicht geht, dass sie nötig ist. So ist jeder Antrag auch zwiegespalten – natürlich brauche ich es, deshalb beantragen wir ja, aber mit jedem genehmigten wird halt auch nochmal bestätigt, dass ich es alleine nicht kann.

Fällt etwas weg, merke ich das natürlich auch schnell, aber solange es gegeben ist, können wir uns halt auch mit dem beschäftigen was geht. Das ist natürlich angenehmer.

 

 

 

 

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uff

Heute früh erstmal Buchbinderei – was gut war, weil ich quasi allein war und auch den aktuellen Auftrag fertig bekommen habe.

Vor allem ging es mir aber um Ablenkung und in Kombination mit Hörbuch hören klappte das sogar.

Dann kurze Pause und dann Termin beim Ersatzthera – wir wollen ja alles für die Krankenkasse fertig machen. Das haben wir dann – mit deutlichem Überziehen – auch geschafft. Jetzt wird das nur ausgedruckt, was dazu gelegt wird kopiert und muss dann noch von der Oberärztin unterschrieben werden – dann kann es morgen auf die Reise gehen.

Ich hatte mich im Vorfeld ja schon abgeschossen, was klar die richtige Entscheidung war.  Nur dass ich jetzt unglaublich müde bin und wir ja heute Abend noch einen Termin bzw eine  Probe haben. Trotzdem werde ich mich jetzt erstmal nochmal hinlegen und hoffe, danach bin ich etwas fitter.

Mir ist natürlich immer klar, dass ich nur MIT all der Hilfe meinen Alltag gestaltet bekomme, dass es ohne nicht möglich wäre alleine zu wohnen. Trotzdem ist es immer schwierig, wenn es eben mehr um die Defizite geht.

Mir ist aber noch was klar geworden – die meisten kriegen die Hilfe gar nicht so mit, schätzen mich oft fitter ein als ich bin, weil halt vieles davon auch eher im Verborgenen geschieht. Nicht weil es für mich so selbstverständlich ist, sondern weil ich es nicht anders kenne – es ist mein – Alltag. Dadurch dass die Hilfe aber da ist, ist es nicht so im Vordergrund – mit klappt es ja.

Daher möchte ich in der nächsten Zeit mal einen Beitrag schreiben, in dem es darum geht, was alleine eben nicht geht, wo ich Hilfe brauche.

Ich glaube das geht nämlich wirklich oft unter – auch für mich. Es ist natürlich schöner sich mit Dingen zu beschäftigen die klappen und dem was nicht geht, gar nicht so viel Aufmerksamkeit zu schenken.

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mittwochs-dies-und-das

Den heutigen Tag wieder mit dem Junior verbracht. Von dort holte mich dann der Betreuer ab und wir fuhren über die Apothek nach Hause. Dort machen wir dann Wohnung und er stellte für ein Woche die Medikamente.

Dann schickte ich noch die Zooplus-Bestellung auf den Weg, die ich schon ne Weile vor mir herschiebe.

Ansonsten: sehr müde, Kopfschmerzen, kaputter Lieblings-Bluetooth-Kopfhörer (für unterwegs), feststellen, dass beim Ersatz plötzlich nur noch eine Seite geht und ich daher doch auf den uralten, mit Klebeband geklebten zurückgreifen muss und das mit dem Duschhocker wird wohl auch noch dauern. Zwar kam der jetzt an, ist aber dermaßen rutschig, dass jedes Aufstehen in Sturzgefahr endet – geht gar nicht. Also ging der heute zurück. Der neue ist schon ausgewählt, kann aber erst bestellt werden, wenn das Geld wieder gut geschrieben ist (sollte als Gutschein eigentlich schnell gehen und ich wartete heute auf die entsprechende mail – scheints dauert es jetzt aber doch noch etwas).

Die Grenze ist sehr nah, das „zuviel“ sehr schnell erreicht, aber Termine helfen – da greift halt doch Funktionieren.

Morgen wird ein gruseliger Tag – erst Buchbinderei (mit noch jemanden, mit dem ich Raum und Tisch morgen teilen muss, auch wenn die sehr nett ist), dann eine knappe Stunde Pause und dann Termin mit dem Ersatzthera – das Schreiben für die Krankenkasse erledigen und was sonst noch so mit eingereicht werden muss. Termin mit open end (so lange wir halt für alles brauchen), da die Frist übermorgen ist.

Vor dem Termin hab ich richtig Schiss – denn da geht „wegschieben“ und „einfach nicht dran denken“ und „geht mich nichts an“ nicht. Es geht ja genau darum und da gibt es keine Möglichkeit zu Kneifen. Immerhin ist dann aber auch alles getan, was ich da jetzt noch tun kann.

Schiss hab ich deshalb, weil es das Thema nach oben und vorne holt und ich nicht weiß wie damit umgehen. Viel Bedarfsmedikation und einfach Hoffen, dass das Funktionieren und Dissoziieren greift.

Leider ist auch völlig Abschießen nicht drin, da abends noch ein Termin (der übrigens auch noch völlig unklar und ich bin kurz davor das alles zu canceln).

Heute – noch ein Süppchen mit den restlichen Frittaten und dann nur noch Bett (das ich vergessen hab vorzuwärmen, also hoff ich dass es in der Zeit bis Bonsai-Tiger versorgt und Suppe heiß gemacht und selbst soweit bettfertig dann auch warm genug ist).

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Geschützt: Thera heute

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Montag

Den heutigen Tag wieder mit dem Junior verbracht, Mittwoch darf ich nochmal – und ja ich freu mich immer noch drüber. Er ist jetzt 11 und so lange wird das nicht mehr „cool“ sein mit der Freundin der Mama um die Häuser zu ziehen.

Danach vom  Betreuer eingesammelt, Rezept abgeholt, eingelöst und dann nach Hause – mehr war heute nicht mehr drin, was aber auch ok ist so.

Noch eine lange mail an den Thera geschrieben (über Ist-Zustand und dass ich das Thema Fahrtkosten/Gericht/Krankenkasse morgen nicht besprechen möchte).

Jetzt gibt es noch ein Süppchen und vielleicht noch ein einzelnes Wiener – mal sehen. Dann nur noch Schlaftablette (in der Hoffnung auf eine Nacht erholsameren Schlaf) und vorgewärmtes Bett. Inklusive lesen bis die Tablette halt wirkt.

Mit ein bisschen Glück kommt der Duschhocker dann morgen, auf den warte ich wirklich dringend. Schon unglaublich wie viel so eine blöde Sitzgelegenheit (ohne Angst vorm Zusammenklappen – sowohl des Hockers als auch von mir) beim Duschen ausmacht. Und irgendwie finde ich es auch sehr erschreckend wie nötig der ist.

Nun denn. Tag für heute beenden. Jetzt.

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Sonntag

Heute war ja frei – geplant war wirklich mal nichts machen – also nichts „müssen“.

Gestern hatte ich ja noch angefangen eine Entrelac-Mütze zu stricken. Über die war ich kürzlich gestolpert, als ich nach einer Strickanleitung gesucht hatte. Da es nur eine Videoanleitung gab, hab ich erst etwas gezögert, aber gestern wollte ich es dann doch versuchen.

Es hat etwas gedauert, aber dann hatte ich den Dreh raus – ist ein Muster, dass echt Spaß macht.

Ansonsten nur in bisschen dies und das und die Ruhe genossen.

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dies und das

Gleich in der Früh Großeinkauf, bei dem am Ende dann ziemlich Krisenstimmung war – ich hab nämlich irgendwo auf dem Weg meinen Einkaufszettel verloren. Ohne bin ich ja aufgeschmissen. War Gott sei Dank im letzten Laden, aber es reichte dennoch um mich aus der Bahn zu werfen.

Irgendwann dann zu Hause haben wir nur die Einkäufe weggepackt und der Betreuer fuhr mich dann noch zu MissMutig. Mit ihr und ihrem Junior verbrachte ich den Nachmittag, was wirklich sehr schön war.

Nächste Woche treffe ich dann zweimal auch den Junior länger – worauf ich mich sehr freue.

Abends dann wieder daheim nur noch was gegessen und ich werde bald Richtung  Bett verschwinden. Morgen hab ich dann tatsächlich mal frei und ich freu mich drauf.

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Freitag

Leider war es gestern dann wieder sehr spät – vor allem, weil ich noch Stunden nicht schlafen konnte.

Heute morgen dann auch wieder recht früh wach.

Den Vormittag dann mit der einen oder anderen Recherche verbracht und mittags dann Treffen mit K.  Das war heute für mich ziemlich anstrengend, was aber eher daran lag, dass ich halt zur Zeit permanent „grenznah“ mich aufhhalte.

Dann noch den Einkaufszettel für morgen fertig gemacht, was diesmal irgendwie schwierig ist.  Morgen früh geht es dann gleich morgens zum Großeinkauf mit dem Betreuer.

Heute noch ein bisschen stricken, nebenher läuft ja schon seit einigen Tagen Monk, wobei ich jetzt bei den Staffeln angelangt bin, die ich auch noch nicht kenne, außerdem noch etwas Bonsai-Tiger bekuscheln und dann später im Bett etwas lesen.

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WMDEDGT 10/17

Frau Brüllen fragt wie jeden Monat: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Nach der Probe gestern war es spät bis ich ins Bett kam. Entsprechend spät stand ich heute erst auf.

9:00 Uhr – nach einigem hin und her und seit 7 Uhr immer mal wieder wach und überlegen ob ich aufstehe, stand ich endlich auf, versorgte die Bonsai-Tiger, schlurfte ins Bad und dann räumte ich erstmal die Gitarre und die Noten her.

Neben dem frühstücken löste ich die alten Saiten von der Gitarre und stellte dann fest, dass ich nur noch einen Satz hatte (ich dachte ich hätte noch 3). Also fing ich an die Saiten zu wechseln.

Fertig war ich dann gegen 11 Uhr – die Saiten waren etwas widerspenstig und ich fand meinen Seitenschneider nicht mehr – bis mir einfiel, dass ich den ja verliehen hatte, hatte ich schon eine halbe Stunde gesucht. Morgen oder übermorgen krieg ich ihn wieder und bis dahin stehen die Saiten halt über (was mich jetzt schon verrückt macht).

Außerdem dann mal die entsprechenden Noten rausgesucht – es sollten nämlich noch ein paar Lieder von früher mit rein – die sind jetzt  klar und so druckte ich die jetzt für alle aus  – bzw drucke – denn der Drucker ist noch beschäftigt.

12:30 – der Drucker ist endlich fertig – und ich mit den Nerven ebenfalls. Magenta ist wohl ausgelaufen – denn beim Patronenwechsel kam ich mit völlig verschmierten Fingern und Händen weg. Als dann auch noch die Wattestäbchen runter fielen, flossen die Tränen – vor Überforderung. Schon das Saiten aufziehen brachte mich ja an meine Grenzen und führte zur ein oder anderen Träne und verzweifelten „bitte hilf mir“-Gebeten.

Der Spagat ist im Moment extrem – zwischen nach außen funktionieren und ansonsten zusammenklappen. Inklusive wieder sehr genau schauen was unbedingt nötig ist (eher im Sinne von „Zähneputzen oder Essen warm machen“).

Dabei hab ich noch zwei Termine heute – einen in der Klinik und dann noch ambulante Betreuung. Keine Ahnung wie ich das heute hinkriegen soll – also mal wieder hoffen, dass das „Funktionieren“ greift.

Ganz ehrlich – ich hasse solche Tage.

Da mein dringend benötigter neuer Duschhocker (so ein Holzhocker von Ikea hält das nämlich nicht aus in der Dusche) nicht geliefert wurde, keiner weiß wo er ist oder ob er überhaupt schon mal raus ging, hab ich nun meinen 8. Monat kostenlose Prime-Mitgliedschaft erhalten. Ehrlichgesagt wäre mir das Eintreffen des Duschhockers lieber gewesen. Zumal die Neulieferung auch erst nächsten Mittwoch eintreffen soll. Mal sehen ob die erste Lieferung nochmal ankommt.

13:00 Uhr – gleich geht es los zum Krankenhaus – und direkt im Anschluss ist dann der Termin mit dem Betreuer. Heute Urlaubsvertretung, aber einer, mit dem ich gut kann. Vermutlich wird es da dann auch um den Verlängerungsantrag/Hilfeplan gehen, denn der müsste dringend raus. Vermutlich wieder direkt im Anschluss geht es dann zum nächsten Termin, das hängt etwas davon ab, wie lange wir für die Wohnung brauchen und ob die Notfallmedis greifen.

Gegen halb fünf war der Wohnungstermin fertig und es ging für mich gleich weiter in die Stadt – musst etwas wegen der Versicherung klären, die eigentlich seit eineinhalb Jahren gekündigt sein sollte, aber Montag abgebucht hat. Danach zum Gottesdienst und im Anschluss Probe.

Während Messe/Anbetung musste ich die Kirche verlassen. Waren zwar kaum Leute da, aber ich bekam die Panik nicht wirklich in Griff. Draußen an der frischen Luft ging das dann besser und mit weiteren Notfallmedis klappte es auch für den restlichen Abend.

Dieses „funktionieren müssen“ weil man halt unterwegs ist  – ist da echt gut – ich bin wirklich froh, dass das bei mir doch recht zuverlässig klappt – solang es halt nicht um mich geht dann.

Probe war anstrengend, aber ich finde dafür, dass die Hälfte das erste Mal und die andere Hälfte die Lieder erst zum zweiten Mal singen, läuft es ziemlich gut. Es ist jetzt klar, welche für Oktober in Frage kommen, Reihenfolge usw muss ich mir bis nächste Woche überlegen.

V. fuhr mich dann dankenswerter Weise wieder nach Hause – das ist mir sehr wertvoll und ich bin ihr da unendlich dankbar für.

Jetzt ist es halb elf, ich muss noch ne Kleinigkeit essen und vor allem was trinken und dann geht es nur noch ins Bett.

Das Schönste heute war übrigens, als ich vor der Klinik (ich bin, da noch etwas Zeit war in den „Innenhof“ der alten Gebäude gegangen) einfach im Sturm stand und mir vom Wind den Kopf freipusten lassen wollte. Da war tatsächlich ein Moment einfach nur – Wind und ich.

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MRT und so

Heute MRT – Kontrolle des Adenoms in der Hirnanhangdrüse – alles so wie es letztes Jahr schon war, von daher kann ich das einfach abhaken – auch weitere Kontrollen sind dann nicht nötig – außer es treten Beschwerden auf natürlich.

Nicht so gut war, dass – sicher ausgelöst durchs MRT – die Anspannung extrem hoch war und blieb. Dabei war es vor dem MRT sehr ruhig und weit weg. Wie halt alles zur Zeit.

Während des MRTs dann natürlich Panikattacke nach Panikattacke – und danach bekam ich die die Anspannung über Stunden nicht runter. Ich war wirklich froh, dass ich da mit meinem vertrauten Betreuer unterwegs war.

Zuhause dann erstmal was gegessen und dann die blöde Mütze fertig gewurschtelt. Viel gewurschtelt weil beim Maschenstich 112 uaf 90 Maschen trafen (warum auch immer).

Da ich meine Pappenheimer kenne, hab ich sicherheitshalber dann doch nochmal die Noten ausgedruckt. Zwar sollten die sich melden, die es nicht selbst ausgedruckt bekommen, aber ich wage zu bezweifeln, dass dann alle Noten mithaben.

Gott sei Dank sind wir heute wohl nur zu dritt. Auch wenn das für mich als Angsttraining zählt, ist da heute sicher kein guter Tag dafür.

 

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dies und das

Leider schaffe ich es aktuell nicht jedem einzeln zu antworten. Alle, die in den letzten Tagen kommentiert oder gemailt haben, dass sie gerne weiter mitlesen würden, können das auch.

Im Moment ist unklar wie ich es mache, da ich bisher nicht die für mich nötigen Infos gefunden habe. Entweder wird der Blog wo anders weitergehen (dann auch offen) oder ich werde ihn hier auf Privat stellen und mir bekannte Leser dürfen dann gerne mitlesen.

Auf privat stellen möchte ich halt nicht wirklich, finde ja das mit den Passwörtern schon – grenzwertig. Mal sehen was es wird.

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Treffen mit MissMutig war sehr nett.

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Bin immer noch sehr weit weg von mir – als wäre das grad alles gar nicht mein Leben, die Zeit geht halt so rum. Ist aber auch ok so.

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Morgen steht das MRT an – und selbst das scheint so unendlich weit weg. Auch das passt mir ganz gut so.

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Diese blöde Mütze, die ich grad stricke, kostet mich noch den letzten Nerv. Dabei stricke ich sie nicht das erste Mal – keine Ahnung wo hier aktuell der Wurm drin ist.

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Heute noch einen Salat und dann noch etwas lesen im – wie immer – vorgewärmten Bett.

 

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Tage

Irgendwie bin ich mit den Wochentagen völlig durcheinander. Gefühlt ist Ende der Woche und morgen Wochenende oder so.

Heute erstmal Buchbinderei, was ganz gut lief – im Moment ist das vor mich hin arbeiten ohne groß Überlegen zu müssen, weil klar ist was als nächstes dran ist – gut.

Zur Zeit gehen die Tage einfach vorbei – und ich schau dann abends mal auf die Uhr und frag mich, was ich den ganzen Tag gemacht hab.

Dabei ist es nicht so, dass ich nichts mache – es ist eher das Gefühl immer hinter her zu hinken – allerdings stimmt das auch nicht – denn ich bin mit allem ganz gut in der Zeit – nur das mit den Liedern fürs NF – da hink ich wirklich hinter her.

Aber es gibt grad keine Zeit, in der ich mich frage, was ich machen könnte. Das ist auch durchaus ok so, es überrascht mich dann abends nur immer wieder.

Morgen ist Feiertag und MissMutig feiert ihren Geburtstag in sehr kleiner Runde nach.

Heute wie üblich dann mein abendliches Süppchen und dann lesen im vorgewärmten Bett – und die Hoffnung auf eine einigermaßen gute Nacht.

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Sonntag

Die Tage gehen im Moment, was permanent in dem distanzierten „Zustand“, halt ablenken, nicht denken, nicht fühlen.

Die Nächte sind leider schwieriger, aber noch machbar.

Ansonsten heute gestrickt, Testberichte geschrieben, Bonsai-Tiger beschäftigt und bekuschelt, zu viele Nappos gegessen, den reparierten WC-Sitz „eingeweiht“ (immerhin scheint jetzt alles zu halten) und leider immer noch nicht die Lieder fürs NF durchgespielt.

Außerdem auch nicht – wie sonst üblich am WE – die Nägel gemacht sondern nur den einen, der völlig hinüber war. Da morgen früh Buchbinderei ist, ist es sinnvoller das dann morgen Nachmittag oder am Dienstag zu machen – wenn es dann auch eine Chance hat zu halten.

Für heute nur noch ein Süppchen und dann lesend ins Bett, dass ich während das Süppchen gekocht wird schon mal vorwärmen darf.

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Wochenende

Gestern dann spontan noch mit MissMutig unterwegs gewesen. Sehr sehr müde und sehr spät nach Hause gekommen. Immerhin konnten wir ihrem Lebensgefährten pünktlich zum Geburtstag gratulieren.

Heute mittag versuchte ich den WC-Sitz zu reparieren, was sich dann in eine stundenlange Angelegenheit verwandelte. Funktionieren tut er nun wieder, schön ist aber anders.

Bis ich dann mal den Computer anmachte, war es dann auch schon nach fünf. Und einen gefühlten Wimpernschlag später schon bald acht. Dazwischen ein paar Recherchen.

Morgen muss ich mich um die Testberichte kümmern. Heute wenigstens die Küche wieder nutzbar machen – denn dank 3 überreifen Avokados (von denen nur noch Teile gut waren) und einem um sich spritzenden Mixers muss ich da wirklich noch ran. Vorhin war ich ob der Situation einfach nur massiv überfordert.

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Geschützt: „Zustände“

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voller Tag

Heute ein voller Tag. Den Vormittag verbrachte ich mit dem Junior von MissMutig, was sehr schön – und viel zu kurz – war.

Danach traf ich mich mit K. Direkt im Anschluss etwas längeres Telefonat mit dem Homöopathen – und schon ist es abends.

Im Kopf wälze ich Möglichkeiten, was den Blog an geht. Irgendwie widerstrebt es mir ihn auf privat zu stellen, dann lieber vorerst völlig still legen und vielleicht nur mit mir bekanntem Leserkreis für einige Wochen auswärts schreiben.

Denn vermehrt unter Passwort ist mir auch nicht recht.

Habe mir jetzt erstmal Mitte Oktober als Frist gesetzt – bis dahin will ich eine Entscheidung getroffen haben – und diese dann auch umsetzen.

Für die aktuellen Umstände war es ein recht guter Tag.

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