dies und das

Der Freund von MissMutig hatte mich vergessen, so haben wir den Termin verschoben – noch steht kein neuer fest.

*****

 Die versehentlich beim NF mitgenommene Lampe ist wieder da, wo sie hingehört und das Treffen mit MissMutig im Anschluss war diesmal sehr kurz, weil mir das alles grad zu viel war.

*****

Dafür klappt es jetzt mit Wohnungsterminen wieder ganz gut – zumindest für die letzten Wochen. Und ich gehe davon aus, dass es noch besser werden wird.

Strategien wie: erst Boden frei räumen und eben auch damit abschließen (also alles wischen und dann Müll raus bringen), helfen mir sehr, dass es erst gar nicht so eskaliert.  Eben weil dann nicht mehr noch irgendwas rumsteht. Zumal das sehr schnell dazu führt, dass eben gar nichts mehr geht.

*****

Heute mich überwiegend mit der Tasche beschäftigt, die ja durch die Handwäsche so verfärbt war, dass sie schlicht nur noch katastrophal und unnutzbar aussah.

Also hab ich all die bunten Streifen und Blumen usw, die ja aufgenäht waren, abgetrennt. Teilweise die Tasche etwas aufgetrennt um auch alles raus zu kriegen und tja – dann saß ich da und fragte mich, was da jetzt drauf sollte.

Bäume sollen es werden. Wieder mal. Also den ganzen Tag nach Baumsilhouetten gesucht, die ich aus Stoff ausschneiden und dann aufnähen kann. Dazu müssen sie natürlich auch so sein, dass nur Umriss aufnähen auch reicht. Gar nicht so einfach.

Die Baumauswahl ist jetzt gefällt und ausgedruckt – sie aus Stoff auszuschneiden fehlt aber noch. Morgen dann.

Dummerweise hab ich auch kein Bügelflies mehr.

Bei der weiteren Suche dann doch für türkise Bügelflicken entschieden. Gar nicht meine Farbe, aber dummerweise ist ja die Umrandung der Tasche so und da jetzt alles andere weg ist, fällt die mehr auf. Diese ganz zu entfernen würde aber bedeuten, dass ich die Tasche komplett auseinander nehmen muss, was ich auch nicht mag.

Also eine Art Kompromis – inklusive Risiko, dass ich sie dann halt doch nie nehme.

*****

So jetzt aber erstmal Bett und dann morgen in Ruhe weiter schauen und überlegen.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Wieder mal.

*****

Mich erst ärgern und dann sorgen um K., der akut ins Krankenhaus musste.

*****

Termin beim Ersatzthera war – ok. Er war ja auch überrascht ob des doch schnellen Therapieendes und nach wie vor fehlt ja die Entscheidung der Krankenkasse bezüglich der Fahrtkosten. Nächster Termin ist aber erst im Februar wieder.

*****

Da ja morgen dann der Freund von MissMutig kommt um das Rad einzustellen, wir da aber grade Wohnungstermin haben, hab ich heute dann erstmal sehr sehr lange hier rumgerödelt, damit wir einerseits morgen gleich starten können und gleichzeitig trotzdem klar kommen, sollte sich das alles zeitlich überschneiden.

Dabei natürlich wieder total verzettelt und erstmal mehr Chaos angerichtet und mehr damit beschäftigt gewesen dieses wieder zu beseitigen als die Ursache an sich.

*****

Auf dem Rückweg vom Ersatzthera auch noch ein kleines Dankeschön für diesen Freund besorgt.

*****

Heute nur noch: bisschen fern sehen, den restlichen heißen Kakao trinken und ein gemütlicher Leseabend im vorgewärmten Bett.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

Thera heute

Erster Punkt war ja zu klären wie wir das jetzt handhaben. Ob Sprechen können im Vordergrund steht oder ob eben auch ok ist, wenn ich schreibe zum Beispiel.

Davon war für mich auch abhängig, ob ich zu Weihnachten oder Ende Januar dann die Therapie beende, denn wenn es nur ums sprechen können geht – dann vergeuden wir beide nur Zeit.

Das konnten wir auch recht schnell klären – natürlich geht es ums Sprechen können, aber nicht ums „müssen“.

Damit ist für mich auch klar, dass ich bis Ende Januar mache und dass ich gerne den Turm gestalten möchte. Das Turmzimmer fehlt mir, ist aber halt nicht mehr aktuell.

Dazu steht ja schon lange im Raum, dass ich im Turm noch andere Zimmer für bestimmte Anlässe/Funktionen zu gestalten.

Für so manches brauch ich da Unterstützung – vor allem weil ich es zwar theoretisch einrichten kann, aber zum Ausprobieren muss ich auch hinspüren, Gefühle zulassen usw – und das geht bisher alleine gar nicht.

Da brauch ich noch Hilfe und daher möchte ich das jetzt in den letzten Stunden noch angehen und auch ausprobieren.

Damit haben wir heute auch angefangen.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Ja ich weiß – viel dies und das in letzter Zeit, aber ist halt grad so.

*****

Gestern fiel das Treffen mit K. dann doch aus. Dafür war das Treffen mit MissMutig und dem Junior wie immer toll.

Wir wollten ja zum Auftritt der befreundeten Band am Rand des Weihnachstmarktes. Auf dem Weg trafen wir zwei von ihnen und drehten mit ihnen noch eine Runde, was sehr schön war. Der Auftritt selbst war für mich diesmal sehr schwierig. Gott sei Dank gab es drei kleine Kinder neben mir, die einfach nur klasse waren und voll mitgingen und so war es für mich auch machbar. Zwar mit Notfallmedis und Dissoziation – aber nun denn.

Es war auch nicht so viel los, sonst wäre es wohl nicht möglich gewesen.

Wir bekamen noch die neue Platte geschenkt, was uns wirklich sehr freute. Die Jungs sind einfach klasse.

*****

Vielleicht hab ich kurz vor Weihnachten die kleine Brunhilde auch mal über Nacht 🙂

*****

Danach zu Hause war dann nur noch alles für heute früh zusammen packen (wollte für die Buchbinderei noch die Nadelspielröhren mitnehmen, weil ich mehr hab als ich brauche und dort gehen sie jetzt aus und meine Boxen um die Schmuckpapiere zuschneiden zu können), ein Süppchen und dann lesend ins Bett und auch bald schlafen.

*****

Heute dann erst Buchbinderei – war soweit ok, bisschen fummelig und lief nicht ganz rund, aber ok.

*****

Danach traf ich mich mit K., dem auf seinem Telefon plötzlich ein paar Nummern fehlten. Wurden wohl versehentlich gelöscht – doof.

Aber auch geklärt, dass ich schaue, ob ich sein Telefon nochmal irgendwo kriege (hab ich und ist mittlerweile für ihn bestellt), damit er nicht umstellen muss und dann ging es auch schon nach Hause.

*****

Da war ich nur kurz und dann tauchte auch schon der Betreuer auf. Wir haben tatsächlich die eine Wand frei geräumt und die Bohrlöcher für die Leisten angezeichnet – so dass wir das spätestnes nächste Woche (eventuell schaffen wir einen Teil schon Freitag) die Leisten anbringen können. Damit sollte dann in der Küche etwas mehr Luft entstehen, weil das was jetzt auf (und knapp über) der Arbetisfläche ist eben an die Wand kann.

*****

Heute noch: schauen, ob ich noch Fritatten hab und wenn nich neue bestellen, Kastanien in den Ofen und sonst noch ein bisschen fern sehen und dann einen gemütlichen Leseabend.

*****

Morgen dann Thera mit der endgültigen Entschiedung ob noch 1  oder 5 Termine.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

NF gestern war ok, wir hatten ein paar Probleme, aber nichts dramatisches.

*****

Heute dann erstmal sehr spät erst aufgestanden, weil es doch weit nach Mitternacht war, bis ich schlafen konnte.

*****

Nachmittags mit K. getroffen. Das finde ich zur Zeit stressig – ihm geht es nicht gut, er möchte dann natürlich gern mehr in der kurzen Zeit unseres Treffens erreichen als möglich ist und gerät dann noch mehr unter Druck.

Ich verstehe ihn da, aber es ist halt auch echt – anstrengend.

Morgen noch ein Versuch, weil es halt grad auch darum geht ihm ein funktionisfähiges Handy zu verschaffen, mit dem er auch umgehen kann.

*****

Heute dann nicht mehr viel – noch ein bisschen fern sehen und dann früh ins Bett und gemütlich lesen.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Betreuung: heute langer Wohnungstermin – und endlich ist wieder Grund in der Wohnung. Ich hab große Hoffnungen, dass es damit dann auch wieder klappt mit der Wohnung.

Denn das ist seit dem Betreuerwechsel jetzt irgendwie nie richtig wieder so gewesen – immer eher ein hinter her rennen und grad das nötigste hinkriegen.

Bin wirklich froh darüber.

Aber auch wirklich alle.

Der Rücken ist nicht schlimmer, aber auch nicht wirklich besser. Dafür ist das Knie schlimmer. Immer noch machbar und so, aber schon deutlich eingeschränkt.

Das ist doof – grade heute.

Nach Betreuung was gegessen. Spinat-Käse-Knödel, die ich noch in der Tiefkühle hatte.

Jetzt hab ich eine gute Stunde Pause, die ich auch dringend brauche. Danach ein für mich wichtiger Telefontermin und im Anschluss geht es zum NF.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

dies und das

Für mich eine Entscheidung getroffen was die Therapie(inhalte) angeht. Sind auch davon abhängig, ob Sprechen für den Thera weiter im Vordergrund stehen soll, daher wird die entgültige Entscheidung nächsten Dienstag fallen, wenn ich die Rahmenbedingungen klären kann.

*****

Eine mail bekommen, das nächste Woche wohl mein Rad ankommt. Bin ja gespannt.

*****

Seit gestern Probleme mit dem Knie, kann es mir nicht wirklich erklären, gestern war es noch ab und an, heute ist es permanent da. Doof.

*****

Irgendwie ist der heutige Tag ratz-fatz rum gegangen – weiß gar nicht wo die Zeit geblieben ist.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik | Hinterlasse einen Kommentar

WMDEDGT 12/18

Frau Brüllen fragt wie jeden 5. des Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

7:00 Uhr – der Wecker klingelt, ich bin so unglaublich müde.

7:05 Uhr – ich quäle mich auf dem kuschelig warmen Bett, nehme meine Medis, scheuche die Bonsai-Tiger ins Wohnzimmer, gebe der einen ihr Medikament und wusel dann ins Bad.

Da ich kein Brot im Haus hab und ja was für Mittag mitnehemen muss, schneide ich ein paar Kastanien ein und koche sie. In der Zwischenzeit hab ich mich fertig gemacht, zu Trinken eingepackt und ein paar Möhren geschnibbelt – ebenfalls zum  mitnehmen.

Bis ich damit fertig war, waren auch die Kastanien fertig und ich versuchte sie zu pellen. Hatte sie gekocht, weil ich dachte, dann lassen sie sich noch einfacher schälen – tja Pustekuchen – nächstes Mal dann doch wieder im Ofen.

Also die meisten Maronen ungeschält eingetütet und dann musste ich auch schon los.

8:00 Uhr – das Taxi wartet hinterm Haus, weil vorne mal wieder alles gesperrt ist. Wir fahren zur Buchbinderei.

8:30 – 11:15 Uhr: Buchbinderei – ich werkelte an meinen Kisten rum, brauchte relativ lange bis ich das mit dem Magnetverschluss auch sinnvoll gelöst bekam  (bei der ersten Kiste allerdings nur einer, was arg knapp ist, daher bekamen die anderen Kisten je zwei).

Heute hauptsächlich eben um die Klappen gekümmert und damit sind sie jetzt soweit, dass ich nächstes Mal mich um die Schmuckpapiere kümmern kann (glaube es fehlen noch 2 oder 3 Kanten, der Rest müsste fertig sein).

11:20 Uhr: ich werde wieder eingesammelt und es geht zur Uniklinik. Dort treffe ich zufällig A., was mich sehr freut und dann machte ich meine Pause dort und holte mir doch noch ein belegtes Brötchen. Ich aß etwas, trank und spielte ein bisschen auf dem Handy, während ich mein Hörbuch weiter hörte. Da nicht viel los ist in diesem einen Wartebereich, geht es damit dann ganz gut.

13:00 Uhr: Physio – seit zwei Wochen hab ich Probleme mit dem Rücken, nicht schlimm, eher nervend. Also ging es heute hauptsächlich um den Rücken, nach dem üblichen Crosstrainer-Training (das machen wir eher um aktuellen Fitnesstand und um die Sportplanung zu prüfen/absprechen – da ich immer noch schlecht da Grenzen merke, machen wir sozusagen ein mindestens/maximal aus, wobei das meist eh klar ist, aber grade in Phasen, in denen ich da wieder mehr Schwierigkeiten hab, ist das für mich sehr hilfreich und verhindert, dass ich mich massiv überforder, was der Körper natürlich auf Dauer nicht mitmacht).

13:45 Uhr: nachdem ich zum Abschluss nochmal durchgeschüttelt wurde, gehe ich runter und werde vom Betreuer eingesammelt.

Wir fahren nach Hause und machen Wohnung. Wobei eher ein grob sortieren und überlegen wie wir die Leisten, die ich gestern mitgenommen hab, anbringen und so hoffentlich etwas mehr Luft in die Küche kriegen.

Außerdem die ganzen Kartons/Kisten auspacken und zusammenstecken und schon mal ins Regal ins Wohnzimmer packen.Wirklich Wohnung machen wir erst am Freitag, da ist mehr Zeit.

15:30 Uhr:  Wir bringen noch schnell Müll raus und der Betreuer fährt los. Ich gehe hoch, ziehe mich erstmal um und überlege noch, ob ich mir was zu Essen machen soll, entscheide mich aber dagegen, weil wirklich Hunger ist nicht und ehrlich gesagt musste ich mich einfach mal hinsetzen.

Ich versuchte erfolglos R. zu erreichen und kümmerte mich dann um die Fahrtkostenabrechnung.

17:00 Uhr: Abrechnung ist fertig, für Freitag hab ich das Taxi fürs NF bestellt (zu einer für die wirklich arg blöden Zeit, daher so früh, aber irgendwie lässt sich das diesmal nicht anders organisieren, ich hoffe also dass es wirklich klappt), ich kümmerte mich um Mails, fing an Blogs nachzulesen, schrieb kurz mit MissMutig und so langsam krieg ich doch Hunger glaub ich.

Wobei, vielleicht ist es auch eher Durst, denn ich hab defintiv zu wenig getrunken – also erstmal Trinken.

17:30 Uhr: weil mir danach ist, hab ich mir eine Gulaschsuppe aufgetaut – bzw – die ist noch am auftauen un heiß werden.

Seit der Hiobsbotschaft mit dem jetzt doch plötzlichen Therapieende das erste Mal wirklich Zeit für mich – es löst nicht Verzweiflung aus, eher ein Gefühl der Überforderung.  Halt wieder was, was alles durcheinander wirbelt, wo ich doch grad nur Struktur und Verlässlichkeit bräuchte. Jetzt fängt das an der einen Ecke an zu klappen, kippt es an der nächsten.

Merke auch, dass ich mich damit grad gar nicht beschäftigen will. Nicht mit dem Ende, sondern dass es halt doch jetzt und nicht im April oder so ist. Eher das damit auseinander setzen, was ich jetzt mit den wenigen Terminen, die noch sind (2 oder 6), überhaupt noch machen will – und ob ich eben die 2 oder die 6 mache.

Nicht jetzt, nicht heute.

18:45 Uhr: Gulaschsuppe ist gegessen, die Kastanien von heut morgen sind geschält (und werden morgen ins Blaukraut gemischt, überlege noch ob ich mir dazu eine Rinderroulade aus der tiefkühle zu auftauen mag), die nächste Fuhre ist eingeschnitten und wird jetzt doch nicht heute noch gemacht, sondern erst morgen, weil ich statt Kastanien als Nachtisch einige Mandarinen gegessen hab.

Morgen hab ich unerwartet frei (naja unerwartet eigentlich nicht, nur hab ich verdrängt/vergesse, dass Donnerstag ja mein neuer freier Tag ist, das hab ich erst vor einer halben Stunde festgestellt) und das ist gut so – weil Freitag, Samstag und Sonntag ist Programm und somit fehlen mir eh terminfreie Tage.

Ich freu mich grade auf einen ausgiebigen Leseabend im vom Wärmeunterbett vorgewärmten Bett.

Veröffentlicht unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Fragen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

Thera heute

Die Therapie wird doch überraschend bald zu Ende sein. Er dachte eigentlich kurz vor Weihnachten, meint auch, dass er mir das auch gesagt hätte (was ich ehrlich bezweifle, denn das hätte ich mitbekommen – egal auf welcher Ebene ich da grad bin/war und wir sprachen ja auch über die restlichen Stunden, da war nie die Rede von „bis Ende des Jahres“).

Als Kompromis bot er jetzt an bis Ende Januar zu machen – länger geht auf keinen Fall.

Die restlichen Stunden verfallen. Der Grund ist, dass er es nicht länger abrechnen kann, da er keinen Kassensitz hat und das wie es bisher möglich war eben leider nicht länger möglich sein wird. Das hat verschiedene, auch nachvollziehbare Gründe.

Trotzdem – ich bin mir sicher, dass das in den Terminen nicht Thema war und in den mails (auch in denen es um die restlichen Stunden geht) auch nicht.

Entsprechend hat mich das erstmal ausgehebelt. So war es nicht geplant und so schnell konnte ich dann auch nicht sagen, was ich denn in den restlichen Stunden noch machen wollen würde, denn meine Pläne bezogen sich ja auf noch ca 35 Reststunden – das sind ja schon ein paar Monate noch und nicht nur 2 (oder 6, wenn ich das Angebot mit Januar annehme) Termine.

Drauf gekommen sind wir übrigens auch nur, weil er sich entschuldigt hat, dass er zwei Wochen krank war, was ja in Hinblick darauf, dass wir nur noch 2 Termine hätten doof sei. Ähm – ja.

Ich saß erstmal sprachlos da.

Auf seine Frage, was wir denn jetzt in der verbleibenden Zeit machen wollen, konnte ich nicht antworten. Meine Pläne bezogen sich auf deutlich mehr Zeit,  für mich ist das jetzt sehr plötzlich und unerwartet.

Das muss sich erstmal setzen und dann muss ich entscheiden ob ich bis Weihnachten oder bis Ende Januar machen möchte – und eben auch, was ich in dieser Zeit noch machen möchte.

In Hinblick darauf, dass wir seit Wochen große Verständigungsschwierigkeiten haben und offensichtlich öfter an einander vorbeireden, stellt sich durchaus die Frage, ob es noch etwas gibt, was ich mit ihm noch besprechen/machen/klären möchte. Vor allem was eben in 2/6 Terminen auch sinnvoll und schaffbar ist.

Im Moment ist das alles noch nicht wirklich angekommen – ich bin weit weg, kann es nicht wirklich realisieren. Fühle mich wie im falschen Film irgendwie. Es wirft halt alle Pläne wieder völlig durcheinander.

Das was geplant war, was ich noch machen wollte – dafür reicht die Zeit nun nicht mehr.

Das es wieder ein unerwartet schnelles Ende der Therapie gibt, löst alten Mist aus. Vom Kopf her weiß ich natürlich, dass es da Unterschiede gibt, auf der Gefühlsebene ist da grad bisschen Chaos.

Auf der anderen Seite ist da auch ein Teil, der sagt – im Prinzip doch wurscht ob die Therapie jetzt oder in 4-5 Monaten endet. Ja für die Therapiepause ist das egal, aber für das „ein gutes Ende finden“ und den Dingen, die halt noch Thema werden sollten (wie die aktuellen Flashbacks und Co zum Beispiel), da geht es jetzt grad wieder alles arg plötzlich und eben – unerwartet und ungeplant.

Holter die polter.

Es scheint alles weit weg, als ginge mich das alles nichts an. Mir ist klar, dass das ein Schutzmechanismus ist.

Keine Ahnung wie ich das jetzt handhaben will oder soll. Erstmal muss ich  entscheiden ob eben bis Weihnachten oder bis Ende Januar. Dafür muss ich auch entscheiden, was ich in dieser Zeit noch erreichen möchte.

Doch dafür muss es erstmal ankommen. Sich setzen. Realität für mich werden.

Veröffentlicht unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar

Wochenstart

Buchbinderei läuft zur Zeit ganz gut – ich komm voran.7

*****

Danach mit Betreuer erstmal noch einen kleinen Einkauf (nur zwei Sachen) und kurz zur Post und dann sprachen wir kurz die Termine durch und was wir bei unseren Wohnungsterminen ändern könnten, damit ich da etwas mehr Struktur rein krieg.

*****

Danach erstmal Ruhe, was essen und dann ging es erneut auf die Suche nach Bäumen. Denn der Gravierer hatte angerufen (und die Welt ist ein Dorf, mein Betreuer kennt den), dass das mit meinen Vorlagen so nicht gehen wird. Also gehen schon, aber in spätestens 6 Monaten wäre es nicht mehr schön, sondern eher ein großer Fleck.

Also doch wieder nach einfachen Bäumen gesucht und ihm jetzt einige geschickt – hoffentlich ist da was bei, mit dem er auch arbeiten kann.

*****

Heut Abend gibt es Kastanien – weil mir danach ist.

*****

Morgen ist tatsächlich auch wieder Thera, ich hoffe wir kriegen auch den Rest noch geklärt und können auch wieder miteinander arbeiten, ohne dass ich weitestgehend gar nicht da bin und mich total aufs Funktionieren um jeden Preis konzentriere. Da fehlen einfach noch ein paar Rahmenbedingungen zu klären.

Danach treffe ich mich mit MissMutig und es geht zu Ikea. Und ja – ich bin gespannt wie gut ich das morgen hinkriege. Angsttraining de luxe, aber ich freu mich auch und die Liste ist ausgedruckt.

Veröffentlicht unter Betreuung, destruktives Verhalten, Erinnerungen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie | Hinterlasse einen Kommentar