Donnerstag

Heute war ganz ok. Ruhe und Bonsai-Tiger-Kuscheln, Serien schauen und (zuviel) Haribo-Zeugs futtern.

Morgen dann Wohnungstermin.

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Mittwoch

Großeinkauf. Erster Termin mit meinem Betreuer. War ganz ok, ich finds irgendwie komisch, aber ok.

Aber auch wenn wir nur vier Läden hatten (sonst haben wir mehr), musste ich am Ende abbrechen, weil ich einfach nicht mehr konnte – körperlich und psychisch.

Also nur Tiefkühlsachen wegräumen, Kühlschrankkram ebenfalls, der Rest dann übermorgen.

Wobei mir grad einfällt, dass das Gulasch noch irgendwo in der Tasche sein muss – das ist mir nicht unter gekommen.

Danach nochmal hingelegt und geschlafen – war nötig.

Dem sehr ausgeprägten Süßhunger nach hab ich mich entweder heute deutlich mehr (körperlich) übernommen, als gedacht oder die Hormone spielen verrückt (wobei das ungewöhnlich wäre).

Ist wie es ist und sollte sich das nicht geben, wird es nacher noch eine große Portion Sauerkirschen mit Sahne geben (und ein klein wenig Karamellsosse dazu oder ein Löffel Ovomaltine an die Kirschen).

Statt der bestellten Brille hab ich ein Paar Socken bekommen. Tja – hoffe ich bekomme eine Rückmeldung vom Verkäufer und doch noch meine Brillen!

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Dienstag

Der freie Tag war gut – auch da ist die Überforderung leider deutlich, aber ich kann Anforderungen dann ja anpassen. Mehr Pausen, mehr Achtsamkeit, weniger müssen.

Morgen dann Großeinkauf mit meinem regulären Betreuer. Ich bin froh, dass der erste Termin unterwegs ist. Allerdings ist Großeinkauf ja auch so eine Sache.

Immerhin: heute den Einkaufszettel geschrieben und entschieden, dass ich mir Maronen gönne. Dank meinem Termin bei der Bank letzte Woche, ist ja wieder ein „normaler“ Einkauf möglich und da war es meistens so, dass ich mir eine Sache eben gönnte. Wenn es also ein besonderer Joghurt ist, hole ich dann ca 8 Stück davon – und esse die über den Monat verteilt. Aber ich schaue, dass ich das dann schon 1-2x im Monat dann als „besonderes“ habe.

Diesmal sollen es also Maronen sein. Auch, weil es die letzten Monate halt echt eng war und es so gar nichts gab und die grad im Angebot sind. Und ja – ich freu mich drauf. Maronen schaffe ich ja auch kiloweise über die Zeit. Vor zwei oder drei Jahren glaub ich waren es 10 Kilo, die ich bekommen hatte – die bekam ich auch gut alle. Dann wird halt auch damit gekocht und nicht nur aus dem Ofen gegessen.

So viel werden es jetzt natürlich (leider) nicht, aber ich freu mich drauf – für mich gehören die zum Herbst und Advent einfach dazu.

Nachmittags viel Bonsai-Tiger-Kuscheln und es sehr genossen dass der Wirbelwind und der Gnom mit mir in der Hängematte lagen.

Heute nicht mehr viel: bisschen fernsehen/quizzen, Kartoffeln vom Mittag aufwärmen und dann vielleicht noch ein bisschen lesen.

Achja und Pakete und Briefe für morgen vorbereiten – da muss einiges zur Post und grad die Briefe schlepp ich schon länger mit mir rum.

 

 

 

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schwierig

Die schwierigen Tage häufen sich wieder. Nicht wirklich ein Wunder, aber trotzdem arg  löd.

Die Therapie fehlt, das wirklich arbeiten können. Einen Ort für den alten Mist –  und den aktuellen. Hilfe zum trennen von altem und aktuellen. Und vor allem – Hilfe irgendwie damit umzugehen – so bleibt nur wegschieben, was auf Dauer nicht funktionieren kann.

Dazu so viel Mist im Alltag.

Grenzen schon so weit hinter mir gelassen und halt irgendwie aushalten, funktionieren.

Nur dass das leider nicht so wirklich funktioniert.

Wohnungstermin heute hat geklappt – wir haben viel geschafft – aber das lag an J. Mit ihm klappt das gut. Wie wird es mit meinem Betreuer sein, der ja jetzt wieder da ist?

Danach – zusammengeklappt. Alles zuviel, total überfordert und am Ende.

Das Leben ist grad sch…

Morgen dann ein neuer Tag. Den heutigen beende ich jetzt einfach.

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Wochenende

Gestern erstmal ein arg gescheitertes Haarexperiment hinter mich gebracht, dann ist mir eingefallen, dass noch irgendwo Haarfarbe von einem Testprodukt rumfliegen müsste und damit wenigestens ein bisschen was gerettet. Naja – ungewohnt, aber nun denn.

Blöd vor allem – rumzuprobieren, wenn man später noch eingeladen ist.

Dann hat MissMutig ihren Geburtstag gefeiert – es war eine wunderbare Runde, sehr nette Leute und Gespräche und  – tja – es wurde spät.

Heute also mehr schlafen und vor sich hin überlegen und fernsehen und alles bisschen langsamer.

 

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dies und das

Irgendwie sind die letzten Tage nur so vorbeigeschwuppt.

Dienstag: mit Betreuer unterwegs, die restlichen Holzteile für die Regale zuschneiden lassen und Pflanzen getauscht (Zypergras in zwei Arten und Kärntner Minze gegen Fleischfressende Pflanzen), dann noch spontan den Betreuungstermin verlängert – die wichtige Leberwurst für die Bonsai-Tiger (im Moment gehen Medis nur damit) und Brille abgeholt.

Danach war ich platt. Aber auch da merke ich: ein Stündchen hinlegen (ohne dösen oder schlafen, nur etwas runterfahren) reicht und ich bin wieder fit.

Mittwoch: Wohnungstermin – den ich dann kurz vor Schluss beenden musste, weil mein Körper streikte. Durchfall de Luxe, Übelkeit, Zittern usw. Dummerweise hab ich nicht dran gedacht einfach Hydrocortison zu nehmen – das ist mir erst Stunden später eingefallen.

Tja.

Der Tag war trotzdem mehr oder weniger gelaufen. Abends noch ein Süppchen (das erste warme Essen seit längerem) und Bett.

Heute: Adipositasambulanz. War nett und hilfreich, ich hab eine dicke Mappe mitbekommen, muss nun einiges organisieren und mich leider nochmal ein halbes Jahr durch die Ernährungsberatung der Krankenkasse quälen (da hatte ich ja vor 3 oder 4 Jahren schon so meine Problem mit der Dame und ihrem System, aber als Vorgabe ist mind 6 Monate innerhalb der letzen 2 Jahre vor OP und von daher muss ich halt nochmal).

Vor allem muss ich ne Menge Arztberichte einsammeln, weil das bei mir leider nicht beim Hauszarzt zusammenläuft, aber der das alles braucht um dann seinen Schrieb schreiben zu können.

Aber: es klingt soweit alles gut und richtig und – für mich ja wichtig: machbar. Nächster Termin im Dezember und ich hoffe, dass ich bis dahin schon einiges an Unterlagen zusammen habe.

In gut einer Stunde geht es dann weiter – Therapie. Auch der muss einiges Schreiben, von daher haben wir für heute ja ein Thema.

 

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Erleichterung

Die Betreuungssituation ist nach wie vor unklar und ich hoffe und bete, dass J. beim Arzt gleich sein ok für ab Do bekommt.

Aber der Banktermin lief gut und somit entspannt sich die finanzielle Situation doch erheblich. Es ist halt eine Sache, ob ich halt knapp aber soweit noch gut über den Monat komme oder ob ich gleichzeitig  versuchen muss möglichst viel einzusparen, weil ich vor Monaten ein Loch reingerissen hab.

Trotzdem – für mich ist es schwierig und irgendwie auch ein „Versagen“, dass ich es anders eben nicht hinbekommen hab.

Aber ich bin jetzt auch sehr erleichtert, dass ich wieder relativ „normal“ weitermachen kann – ohne Rechnungen schieben zu müssen und ähnlichem.

Endlich kann ich  hier in der Wohnung nun auch noch die fehlenden Leisten und Bretter holen, damit ich hier wirklich alles fertig machen kann. Das ist alles keine große Sache, jedes Teil an sich sind nur ein paar Euro (alles zusammen vielleicht 30), aber es ist halt nicht lebensnotwendig und daher hab ich es mir verkniffen.

Das ist nur ein Beispiel. Schuheinlagen, neue Schiene, ein neues Buch oder Hörbuch – all das ist – etwas geplant – durchaus sonst machbar. Aber irgendwie hinke ich seit langer Zeit hinterher. Letztes Jahr schon mal, dieses Jahr nochmal – irgendwie weiß ich im Dauerdissoziativen Zustand schon sehr genau wie ich mir – langfristig! – schaden kann.

Nun gut – es ist wie es ist und ich hab jetzt eine Lösung und ja – ich bin wirklich unglaublich erleichtert darüber.

Wenn jetzt noch der Betreurer dieses Woche noch fit wird – dann wird es ein richtig guter Tag. Das liegt mir noch ziemlich auf dem Magen.

Es gibt eine Vertretung – aber im Moment macht das deutlich mehr Druck, weil ich ihn niht gut kenne und er sich hier auch nicht auskennt. J. kenne ich besser, vertrau ich da sehr viel mehr und glaube auch mit ihm das besser hin zu kriegen.

Sonst so: Brille ist abgegeben (die ungetönten Gläser werden eingearbeitet), ich kann sie morgen wieder abholen, für morgen ist alles geplant und ausgedruckt (Zoll, Baumarkt, Arzt), mit dem Sanitätshaus telefoniert und fürs MRT alles in die Wege geleitet. Insofern ein sehr produktiver Tag.

Auch wenn das meiste mehr als Ablenkung diente, damit ich mich nicht verrückt mache, bis vom Betreuer klar wird, ob er diese Woche noch kann oder nicht.

 

Nachtrag: leider ist J. die ganze Woche krank, also doch Termin mit der Vertretung. Am Mittwoch. Mal schauen was wir da schaffen.

Nicht falsch verstehen – ich bin ja froh, dass er kommt, aber da es hier grad wirklich schlimm aussieht, wäre mir jemand vertrauterer lieber, wir schaffen einfach mehr, wenn der Betreuer weiß, wo die Sachen hingehören und auch selbst mal was entscheiden kann.

 

 

 

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Sonntag

Heute ist kein guter Tag.

Die finanzielle Situation, die Betreuungssituation und die Unklarheit, wer denn jetzt diese Woche überhaupt kommt und ob wir in die Wohnung wieder Grund kriegen, die Ungewissheit, wer den jetzt als gesetzlicher Betreuer zuständig ist bzw ab wann die Neue nun wirklich zuständig ist, Unsicherheiten was den regulären Betreuer angehen, ob das wohl klappen wird?

Dazu noch Sorge um den Bonsai-Tiger, grad sehr viel alter Mist (Flashbacks und Co), neuer Ämterkram (MRT Begleitung), total überfordert von der Wohnungssituation usw usf.

So sehr hoffen, dass J. wieder fit ist und die Wohnungstermine nächste Woche machen kann, weil es mit der  Vertretung so viel mehr Stress ist. Und so viel mehr Druck machen würde. Druck, der leider eh grad im Überfluss da ist.

So viel innerer Druck, dass ich Cutter und Co mal lieber meide grad.

Ein sicheres Zeichen für alles total zuviel und hoffnungslos überfordert. Da merke ich dann auch die fehlende Möglichkeit damit in die Therapie zu gehen – es da anzu- und besprechen können. Was natürlich auch das Thema wieder hochkocht.

Wer die nächste Woche kommt, sollte sich morgen klären, beim Finanziellen ist hoffentlich auch morgen mehr Klarheit und vielleicht sogar eine Lösung da.

Hauptsächlich ist natürlich wieder die Wohnung das, was mich am meisten aushebelt.

Nun denn – es ist wie es ist, das was ich tun kann, hab ich getan, der Rest: ein Schritt nach dem anderen.

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Samstag

Das hoffentlich letzte Regal aufgebaut – wobei da noch zwei Abschlussplatten oben fehlen und ein Regalboden – aber die muss ich mal im Baumarkt zugeschnitten besorgen.

Kaum zu glauben: die Bewilligung fürs Offene MRT ist da! Diesmal mit richtigem Betrag – so dass dem MRT nach 1 Jahr und 9 Monaten nichts mehr im Wege steht.

Theoretisch könnte ich jetzt also auch die Hand angehen – aber erstmal Kopf machen, dann abwarten was die Adipositasambulanz sagt (ob und wenn ja wie lange es bis zur OP dauert) und dann entscheiden, wann die Hand gemacht wird. Im Moment geht es ja wieder etwas besser damit.

Außerdem war eine liebe Karte im Briefkasten, die wohl etwas länger unterwegs war. Danke dafür!

Sonst so: Termin bei der Bank ausgemacht, dass ich mich da vor ein paar Monaten im dauerdissoziativen Zustand finaziell so reingeritten hatte, wirkt immer noch nach, da muss ich ein paar Sachen klären und das geht am besten direkt vor Ort. Also werde ich da Montag hingehen und schauen was es für Lösungen gibt. Ich dachte ja, ich krieg es so hin, aber das scheint grad nicht sehr realistisch. Theoretisch wäre es möglich es erstmal weiter so wie jetzt zu machen – dann würde ich das auch irgendwann (kann bisz u einem Jahr dauern) regeln, aber ich fühle mich damit nicht wohl und will schauen, ob es da noch andere Möglichkeiten gibt.

 

 

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Freitag

Der Betreuer ist krank. Das ist mehr als nur doof, weil hier echt Land unter ist und der Wohnungstermin dringend notwendig ist. Alleine krieg ich das nicht auf die Reihe, sorge immer für mehr Unordnung als vorher und muss mich dann medikamentös abschießen, weil ich mit dem ganzen inneren Druck gar nicht mehr klar komme.

Mein eigentlicher Betreuer kommt auch nicht nächste Woche, sondern erst ab 28. wieder. Als hätte ich es geahnt.

Vom Hausarzt hat der Betreuer die Order bis zum Wochenende abzuwarten wie es sich entwickelt –  also wird er entweder am Montag wieder arbeiten können (oder Di oder Mi) oder aber eine Vertretung wird kommen. Hoffentlich, denn erreichen kann man den auch erst ab Montag, der ist zur Zeit ja auch im Urlaub.

Also hoffe ich sehr, dass der Betreuer am Montag wieder soweit fit ist. Mit ihm klappt das mit den Wohnungsterminen am besten und hier ist grad wirklich was gut funktionierendes nötig.

Die Unterwegs-Vertretung hab ich auch angeschrieben für einen Termin nächste Woche – der geht ja auch davon aus, dass mein eigentlicher Betreuer da schon wieder da ist.

Gut geht es mir damit nicht. Aber ich hoffe, dass der Wohnungstermin-Betreuer nächste Woche wieder fit ist, wir vielleicht zwei Wohnungstermine unterkriegen und ich somit mit dem regulären Betreuer dann wieder mit Grund in der Wohnung starten kann.

Es reichte jedenfalls, um mich wi eder auszuhebeln. Erstmal also wieder viel Ruhe, Welt aussperren, runterfahren. Ablenken, ablenken, ablenken und hoffen, dass dann Sonntag Abend oder Montag die gute Nachricht kommt, dass er doch wieder fit ist und die Termine machen kann.

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