Zuckerschock

Ich wollte Windringerl machen. Also Baiser. Und nicht als Ringe.

Bzw – eigentlich wollte ich die kaufen, fand sie dann zu teuer und entschied sie selbst zu machen. So schwer konnte das ja nicht sein  – Eiweis und Zucker. Außerdem war beides davon auch noch im Angebot.

Die erste Runde war irgendwie mühsam, ich bekam den blöden Kram nicht so richtig fest. Obwohl ich nach Rezept vorging.

So hatte ich Zucker erst eingerührt (auch langsam) als der Eischnee schon fest war, aber er hatte noch nicht diese „Spitzen“, von denen ich dann später in anderen Rezepten las – auch löste sich der Zucker nicht wirklich auf.

Im Endeffekt hab ich das Zeug dann irgendwann in den Ofen geschoben, den Ofen jede Stunde erneut auf eine Stunde gestellt und nach etwa drei Stunden war klar, dass die wohl nichts werden. Also zumindest nicht zum weitergeben.

Nach fast vier Stunden war die Masse aber soweit fest – und irgendwie nur arg süss.

Ich hatte zwischenzeitlich natürlich viel gegoogelt und dann eine neue Fuhre gemacht.

Mit schon mal mind 1/3 weniger Zucker, dafür eher zwei Prisen Salz, statt einer (was mir dann fast zu viel war in der Masse, aber  bei den fertigen jetzt ist es gut so), diesen tatsächlich erst eingerührt als es die „Spitzen“ gab, die Masse war deutlich fester und im Ofen nach 2 Stunden nur äußerlich durchgetrocknet, weshalb es jetzt nochmal für ne Stunde im Ofen ist.

Aber sie sehen wirklich gut aus und schmecken auch.

Tja – nun hab ich eineinhalt Backbleche mit Baiser, den man so halt nicht jemanden anbieten kann.

Entsprechend hab ich heute einen Zuckerschock.

Dabei fiel das „Zucker macht süchtig“ sehr auf – der erste war noch eher bäh, der zweite dann schon gut und danach war es kaum möglich aufzuhören – obwohl mir schon schlecht war.

Als würde der Körper/Mund/Kopf diese extreme Süße aufrecht erhalten wollen – erst nach dem ich da wirklich radikal was gegen gesetzt habe, war es dann auch ok.

Wie auch immer – ich hab jetzt sehr viel Baiser, die ich wohl mit Himbeeren oder sonstigen eher sauren Früchten mit Quark oder Sahne oder was auch immer schichten werde.

Die anderen Baiser muss ich jetzt nur noch einpacken.

Eingebrockt hab ich es mir selbst, weil ich Mittwoch gekaufte mit hatte. Da bin ich ja über Mittag unterwegs und nehm entsprechend was zu Essen mit. Als Abschluss auch gern was Süßes und irgendwie hatten die mich Dienstag angesprungen. Ich mag die auch gern.

Tja – das eine, das ich weiter geben wollte, hab ich dabei versehentlich in den Dreck geworfen und daher versprochen nächste Woche dafür welche mitzubringen.

Die sind jetzt jedenfalls fast fertig. Brauchen nur noch ein bisschen Zeit im Ofen.

Ansonsten: Nägel neu gemacht (wegen Ungeduld und Chaos und nicht Ruhe geben können heute auch mal wieder mehrfach), Strickzeug bearbeitet (weniger gestrickt als mehr für das neue „unterwegs“-Projekt die Abschnitte markiert, weil ich mir dann die Zählerei erspare – die ist zu Hause kein Problem (das Muster geht über 12 Maschen und ist in zweimal 6 unterteilt, also kein Problem), aber mit immer wieder weglegen oder Ablenkung merke ich, dass ich doch immer wieder nachzählen muss.

Bei einem anderen Projekt hatte ich da sozusgen nach jedem Abschnitt (12 Maschen) einen Markierring – da erübrigt sich dann das zählen, weil man es mit einem Blick sieht.

Also hab ich die Markierringe eingefügt, damit es unterwegs eben auch jederzeit weggepackt werden kann, ohne dass ich beim weitermachen erstmal schauen muss wo ich bin. Dafür ist das „unterwegs“-Strickzeug ja gedacht.

Sonst halt noch die offenen Testberichte und viel mehr lief heute auch nicht.

 

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Freitag

Den Vormittag hatte ich frei und ich hab so vor mich hin gewurstelt.

Nachmittags traf ich mich dann mit K. Ich freu mich einfach nur für ihn, dass es ihm wieder so gut geht, er hat ja nun eine wirklich sehr lange Durststrecke hinter sich.7

Danach ging es weiter, ich musste noch einiges erledigen und traf mich dann mit MissMutig.

Im Anschluss nutzte ich die Gelegenheit noch für eine Pokemon-Runde bevor es wieder nach Hause ging.

Dort ging erst das Licht im Flur nicht an – auch am zweiten Schalter nicht. Am dritten dann schon – und ab da gingen auch die anderen Schalter wieder. Eigenartig.

Danach gab es noch einen Salat und jetzt geht es dann Richtung Bett. Ich freu mich auf einen schönen Leseabend.

Am Wochenende hab ich nichts vor, geplant ist also viel Ruhe, stricken und fernsehen – oder so ähnlich.

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Donnerstag

Mit Betreuer erst zur Post und dann eine Runde spazieren gegangen. Das hat gut getan und war für heute wirklich das Richtige.

So wirklich weiß ich gar nicht was heute los ist, es ist nicht wirklich schlecht, vielleicht eher besorgt, da das mit dem Rad ja jetzt konkreter wird und die Angst, dass es eben nicht irgendwie machbar ist, ist da. Das würde natürlich mehr als nur ein Dämpfer sein.

Natürlich hab ich mich auch genauer mit der „Grenze“ beschäftigt – also was vielleicht noch irgendwie stemmbar ist. Mich auch mit Krediten beschäftigt und so hab ich jetzt etwa einen Rahmen, der ein „vielleicht“ (da ist immer noch dann mit Bank und Co zu sprechen) und eben auch ein „nein“ klar macht. Letzeres ist dann auch unabhänig davon ob ich das irgendwie organisiert bekäme, weil ich es schlicht nicht zurückzahlen könnte.

So grob war das auch schon vorher klar, aber halt nur so ungefähr und jetzt hoffe ich halt, dass ich in diesem Rahmen dann was finde und es dann in Folge wirklich organisiert bekomme.

Vielleicht ist es auch eher die Angst, dass das halt Krise auslöst. Denn auch wenn es mir gut geht grad, ist der Akku noch nicht aufgefüllt oder so – ich bin halt nicht mehr im Minus sozusagen.

Es ist halt schon eine sehr große Hoffnung, die den Alltag um so viel erleichtern würde, mich unabhängiger machen könnte und würde.

Das kann sich vermutlich keiner vorstellen,  der es nicht selbst kennt. Dieses ständig abhängig davon sein, dass jemand mich fährt, alleine hier einfach fest zu sitzen.

Ich bin in so vielen Dingen auf die Hilfe von anderen angewiesen, hier wäre etwas, was tatsächlich eine Unabhängigkeit bieten würde. Nicht allumfassend – schon klar, aber zumindest wenn kein Schnee liegt – wäre ich tatsächlich mal unabhängig von Betreuern und Freunden und hätte die Möglichkeitkeit eben nicht nur zu Arzt-/Therapieterminen zu kommen, sondern auch einfach so mal irgendwo hin fahren zu können.

Das ist schon so viele Jahre nicht mehr möglich und ich hab mich damit ja auch arrangiert – bin froh, dass es da so viel Hilfe und Unterstützung gibt. Trotzdem wäre es halt noch schöner, wenn ich die gar nicht brauchen würde.

Es würde auch viel Druck rausnehmen was die Abhängigkeit von der Fahrtkostenübernahme angeht.

Klar hab ich dann immer noch Monate, in denen es nicht anders ginge – wir haben hier Winter und da ist es dann wettertechnisch nicht möglich (egal wie aufgerüstet, da haben ja schon Autos oft Probleme hier hoch zu kommen).

Es wird halt konkret jetzt.

Gleichzeitig will ich mir darüber jetzt auch nicht groß den Kopf machen, das „gut sein“ genießen und ausnutzen sozusagen.

Also entschied ich mich mir eine Knoblauchpizza zu machen. Wollte ja eh nicht mehr los und bis morgen Nachmittag bin ich dann auch geruchstechnisch hoffentlich wieder menschentauglich.

Ansonsten halt ablenken und im Moment bleiben, mich auf das konzentrieren was grad klappt, was geht, was gut tut. Das klappt – Gott sei Dank – auch weitestgehend.

 

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dies und das

Im Moment weiß ich nicht so recht was schreiben.

Es geht mir gut und darüber bin ich sehr froh. So wirklich viel passiert im Alltag im Moment auch nicht.

Ich bin etwas nervös wegen nächsten Montag – da wird endlich der Termin im Dreirad-Zentrum sein. Mir ist natürlich klar, dass das auch einen Traum zerstören kann – je nach Ergebnis. Aber es kann halt auch einen vielleicht – ermöglichen.

Der erste Schritt ist da eben dieser Beratungstermin dort – dann hab ich einen Betrag und da muss ich dann halt schauen ob es geht oder eben nicht.

Morgen hab ich nur den Betreuungstermin, das ist zur Zeit aber auch ok so.

Auch das wird langsam – die Betreuung. Mit dieser Woche fängt auch die Regelmäßigkeit an und auch das Miteinander wird besser. Wir lernen uns halt kennen.

Es ist wieder Boden unter den Füßen, mehr Stabilität da. Da kann dann auch die Therakrise abgefangen werden.

Stabilität, die sich auch im Alltag deutlich zeigt. Wieder leben, nicht nur irgendwie grade so überleben.

Klar gibt es immer noch auf und abs – aber das gehört zum Leben einfach dazu, macht es doch manchmal auch aus.  Man würde die Hochs doch gar nicht so schätzen können – ohne die Tiefs. Trotzdem hätte ich natürlich nichts dagegen, wenn es die Tiefs nicht gäbe.

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Thera heute

Da Schreiben stark eingeschränkt werden soll, klappt es mit der Kommunikation gar nicht mehr. Leider auch nicht das einfach zu klären. Es ist ja nicht in Stein gemeiselt – müsste halt besprochen werden. Nur wie, wenn Reden dann nicht geht?

 

Natürlich triggert es auch noch viel altes an. Vermischt sich mit altem „du darfst nichts sagen“.  Weil Schreiben ja mein „Reden“ war, grade wenn es um was Wichtiges, Emotionales ging – ums Innen.

Es ist grad einfach nur frustrierend. Für beide Seiten.

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Wochenstart

Buchbinderei war heute ok, es wird langsam. Allerdings waren heute auch nur wenige da und die auch leise.

Danach erster Termin mit dem Betreuer nach seinem Urlaub – Wohnung stand dringend auf dem Plan und wir haben tatsächlich alles geschafft, damit hatte ich nicht gerechnet.

Nachdem ich dann versucht habe Eiswürfel auseinander zu kriegen, durfte ich danach die Nägel neu machen.

Außerdem einen Haken an die Tasche genäht – nur dran nähen geht natürlich nicht für mich, da muss ich erstmal die halbe Tasche auftrennen um den Gurt raus zu kriegen und da den Haken einzufädeln usw. Manchmal ist der innere Monk echt anstrengend.

Bzw – am Haken nähe ich noch – bisher hab ich nur aufgetrennt.

Soweit alles im Rahmen. Ich merke einfach, dass ich mit Flashbacks und Co einfach wieder gut klar komme. Sie sind ja nicht weg, aber sie bestimmen grad auch nicht mehr den Alltag, weil die Skills relativ automatisiert laufen und auch schon früh genug greifen, dass alles relativ schnell wieder im Griff ist.

Einfach wieder etwas Boden unter den Füßen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Nachtrag: mit frisch lackierten Nägeln von Hand Gurt an die Tasche nähen – wie so ein Anfänger. Seufz.

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Sonntag

Ein Misch-Masch-Tag:

  • gestrickt
  • neue Watch-Faces gemacht (ich hab jetzt Faces mit Musik-Bäumen)
  • Testberichte abgeliefert
  • Gitarrensaiten getestet (allerdings noch nicht ausreichend für eine Bewertung)
  • leider festgestellt, dass das mit dem Gitarre spielen und der Hand aktuell schwierig ist
  • versucht ein Nähmaschinen-Pedal zu bekommen (offensichtlich hat meine irgendwie ein krummes oder so), weil meins leider kaputt ist und die Maschine ja an sich für mich ausreicht
  • Kleinanzeige erstellt mit der Suche nach einer zu verschenkenden Nähmaschine
  • wegen Vielleicht-Reparatur (wegen der anderen Macken der Nähmaschine außer dem Pedal) mit einer Fachfrau hin und her geschrieben (und es scheitert wirklich nur am Pedal)

Jetzt noch: ein bisschen lesen und mal wieder früher hier „technikaus“ zu machen (die letzten Tage war es immer zwischen elf und zwei – das ist für mich ja nun sehr ungewöhnlich und spät und tut mir auch nicht gut)

Morgen dann Buchbinderei (als Ersatz für den Donnerstag, der ja nächste Woche wieder ausfällt und freitags wird dauerhaft nicht klappen), direkt danach Betreuung – wobei wir da dringend Wohnung machen müssen (wie immer nach einem Urlaub des Betreuers leider).

Alles in allem geht es mir soweit gut.

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dies und das

Gestern hatte ich ja auch erst am Nachmittag erst was geplant – Treffen mit MissMutig, wie in letzter Zeit häufiger freitags. War wie immer schön und hat gut getan.

Vor allem freute ich mich aber dass R. mich angerufen hat. Da ich die seit über einem Monat nicht erreichen konnte (wir telefonieren sonst einmal die Woche, maximal mal 14 Tage nicht), hab ich mir wirklich große Sorgen gemacht. Vor allem da ich weiß, dass ich es nicht erfahren würde, wenn ihr was passiert, weil ihr Mann nicht mehr in der Lage ist, mich anzurufen und die Tochter das wohl nicht tun würde.

Selbst R. ruft mich ja auch nicht an (Handys sind ihr sehr suspekt – auch wenn sie nur drauf anrufen soll) und somit „verliert“ sie diese Nummer (wobei sie die dann wirklich nicht mehr findet, weil sie nur Festnetznummern in ihr Büchlein schreibt, da „Handynummern eh immer wechseln“) immer und Festnetz hab ich ja gar nicht mehr angeschlossen.

Wie auch immer, nachdem ich die letzten 14 Tage mehrfach täglich probiert hab, bat ich gestern darum, dass sie mich wirklich zurückrufen soll, weil ich mir große Sorgen mache. Nummer auf den AB gesprochen bekam ich dann später tatsächlich einen Rückruf. Ihr geht es gut – und ich bin einfach nur sehr erleichtert.

R. ist ja so ein bisschen „Oma-Ersatz“ für mich. Sie hat jahrelang monatlich Care-Pakete geschickt – mit Nudeln, Dosenerbsen, Tomatenmark, Käse und Co – weil ich ja sonst hier im Norden verhungere.  Seit ihrer Krebserkrankung hat sie das – Gott sei Dank! – deutlich reduziert auf 2-3 Pakete pro Jahr. Gott sei Dank deshalb, weil sie das für mehrere Leute macht und die letzten Jahre das auch schon deutlich zu viel war eigentlich für sie – aber nehmen lassen wollte sie es sich halt auch nicht.

So anstrengend sie manchmal sein kann (da sehr sehr radikal katholisch), telefonier ich gerne mir ihr. Sie bedeutet mir viel.

Aber sie ist halt auch schon alt, hat einige Erkrankungen (auch wenn sie für ihr Alter noch recht fit ist) und ich mach mir die letzten Jahre schon Sorgen um sie. Ihr Mann ist mittlerweile so dement, dass er auch für kurze Zeit nicht mehr allein gelassen werden kann, ist auch schwer herzkrank und im Prinzip pflegebedürftig. Für sie eine sehr große Belastung.

Hilfe annehmen – ist ja wie häufiger in dieser Generation – schwierig bis unmöglich.

Wenn ich sie dann länger als 2-3 Wochen nicht erreiche, mache ich mir natürlich große Sorgen.

Jedenfalls: es geht ihr gut, sie ist – wie immer – viel unterwegs und war es diese Woche noch mehr, weil der Mann bei seinen Kindern war (was leider nur sehr selten und unter für ihn sehr doofe Umstände möglich ist – weil die zwar nutzniesen, aber nicht betreuen wollen oder gar ihm ein anständiges Bett überlassen, selbst wenn das des Sohnes/Enkels aktuell sowieso leer ist, da dieser im Ausland weilt – aber das ist ein anderes Thema).

Entsprechend hat sie noch mehr unternommen, einfach weil sie auch mal das machen konnte, was sie wollte – ohne ständig auf ihn Rücksicht nehmen zu müssen.

Verstehe ich ja auch.

Abends dann mich im Internet „verlaufen“, bin einfach versackt – auch, weil die Bonsai-Tiger leider die große Dose mit gefriergetrockneten Hühnchen geklaut und geleert hatten (war eine 200g-Dose, ich weiß leider nicht mehr wie viel noch drin war, aber es war mehr als die Hälfte noch – kann aber auch fast voll gewesen sein) – was dann erst zu massivem Durst (die eine hat sicher 500 ml gestern abend getrunken) und ich mir da doch ein klein wenig Sorgen gemacht hab.  Vor allem um die eine, die wohl den Großteil davon verputzt hatte (die andere zeigte gar nichts, aber in der Regel kriegt die grade von den getrockneten Hühnchen eh kaum was ab).

Erst als sie endlich etwas zur Ruhe kam und nicht mehr so „gequält“ wirkte, konnte auch ich langsam zur Ruhe kommen.

Im Endeffekt war es dann aber auch nach zwei Uhr.

Zwischendrin dachte ich ernsthaft daran die eine einzupacken und damit zum Tierarzt zu fahren. Ich fürchte nur, dass es ihr keine Lehre war.

Wie sie den Schrank aufbekam ist mir ein Rätsel – da kommt definitiv eine Kindersicherung ran.

Entsprechend spät heute erst um 10 aufgestanden. Dann ging es auf die Suche nach kleinen Karabinerhaken, mit denen ich mp3-Player und Stricktaschen an meine Tasche haken kann. Für letzteren dann auch noch um Dinge für verschiedene „an-mich-binden“-Möglichkeiten – also Material für Schlüsselbänder  (die normalen jucken am Hals meist nach ner Weile) und für meine Handtaschen.

Außerdem nochmal nach Schablonen geschaut – vor allem suche ich noch eine kleine die zu der vorhandenen passt.

Die vorhandene ist die „Tornado“ von Andy Skinner. Ich find die klasse, aber für die Sachen fürs Wohnzimmer, die ich grad in der Buchbinderei machen möchte, ist sie halt mit 20x20cm etwas zu groß. Vieles was ich nutze ist ja grad mal 5×10 cm oder so. Wirklich fündig bin ich nicht geworden. Am ehesten noch die „Whirlpool“, die es auch von ihm gibt, aber so wirklich begeistert bin ich davon nicht, bin unschlüssig ob das wirklich passt – ich finde die Whirlpool zu „grob“ dazu.

Dann gab es Pizzaversuche. Da es ja die Brushetta-Pizza bei Dominos nicht mehr gibt, ich aber weiß, dass es im Prinzip mit Sahnesosse, Pesto, Knoblauch und Tomaten war. Also gab es heute Pizza mit Sahnesosse. Mit sehr viel Knoblauch, ein Teil auch mit Artischocken und Oliven, ein Teil mit Mozarella-Käse und ein Teil was mir sonst noch so einfiel.

Zwei Erkenntnisse gabs: die Sahnesosse sollte nicht zu würzig sein, sonst wird das im Gesamten etwas salzig (war aber noch gut essbar) und ich darf davon nicht zu viel auf den Pizzateig geben.

Achja – und der Pizzateig von Aldi ist ok, aber jetzt nicht super (und so viel, dass ich locker zweimal Pizza machen kann, muss nur schauen, ob ich den dann überhaupt später noch nutzen kann).

Aber: sehr lecker – auch ohne Tomaten (von denen ich eigentlich dachte, dass ich noch genug hier hab, aber dann waren es doch keine mehr).

Sonst so: die Bonsai-Tiger sind wieder fit, mir geht es psychisch ziemlich gut, körperlich auch wieder, die Nägel sind neu gemacht und ich freue mich auf einen sehr gemütlichen und langen Leseabend.

 

 

 

 

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dies und das

Heute frei und mal das ein oder andere aufgearbeitet.

Außerdem für die Powerbank eine dicke Hülle gestrickt und ein bisschen genäht, im Internet nach einer Schablone gesucht, die ich für die Schmuckpapiere nutzen kann, dann diese noch versucht irgendwo günstiger zu kriegen (mit Erfolg), mich gewundert, warum ich plötzlich Amazon-Guthaben hab (beim mp3-Player ist  der Clip gebrochen, der Ersatz ist unterwegs, wird aber normal berechnet und für den alten hab ich den Betrag gutgeschrieben bekommen, muss jetzt nur schauen wie ich das löse, weil der Betrag wird auf dem Bankkonto benötigt und nicht als Amazon-Guthaben), gesehen, dass ich Gitarren-Saiten testen darf/soll (warum auch immer ich dafür keine mail bekam, immerhin noch innerhalb der Frist alles) und die Finanzplanung der nächsten 3 Monate nochmal geprüft/aktualisiert.

Der Tag ging irgendwie schnell rum und heute vertrag ich offensichtlich die neuen Tabletten schon deutlich besser.

Ich bin unglaublich müde, aber im Gesamten geht es ganz gut. Da die Reizdarm-Problematik mich gestern wirklich extrem geschlaucht hat, es heute zwar besser, aber noch nicht gut ist, gab es heute auch körperlich viel Ruhe und wenig Bewegung, morgen dann wieder eine Pokemon-Runde und dabei schauen was geht und was nicht.

Soweit also alles im Rahmen.

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Mittwoch-dies-und-das

Heute mit Buchbinderei in den Tag gestartet, was heute etwas besser war als die letzten Male.

Danach eine Pokemon-Runde und dann ging es zur Uniklinik. Dort hab ich erstmal was gegessen und getrunken, schön in der Sonne sitzend.

Heute war dann wieder Physio, allerdings war ich ziemlich alle und hätte wol nichts essen sollen, zumindest fand mein Reizdarm das. Könnte auch an den neuen Tabletten liegen, aber das werden die nächsten Tage erst zeigen.

Physio selbst war dann ganz gut. Danach sammelte mich der Urlaubsvertretungs-Betreuer ein.

Auch der Termin lief ganz gut, ich kann mir eine Vertretung erstmal schon vorstellen.

Wir holten eine große Grünlilie für die Bonsai-Tiger ab und danach ging es nochmal zu Aldi, wobei mir jetzt beim Schreiben einfällt, dass ich das Brot vergessen hab.

Nun denn.

Da die Nacht arg kurz war (bin erst gegen halb zwei ins Bett, bis ich dann geschlafen hab, hat es auch gedauert und um sieben der Wecker klingelte (allerdings war ich schon gegen viertel vor wach), bin ich einfach nur saumüde.

Ich versuche heute also nur bis acht durchzuhalten und dann zu schlafen.

Morgen steht erstmal nichts auf dem Plan.

 

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