Grippe

Gestern erst noch fit, dann innerhalb kurzer Zeit plötzlich nur noch außer Puste und selbst im Schlaf im dreistelligen Pulsbereich (der bei jeder Bewegung noch weiter in die Höhe schießt).

Hohes Fieber, Gliederschmerzen (naja – eigentlich tut mir alles weh), Reizhusten, der mir Messer in den Kopf rammt und scheinbar auch Glasscherben im Hals (also nur beim Husten, ohne Husten geht es im Hals einigermaßen). Zumindest fühlt es sich so an.

Am Schlimmsten finde ich das Gefühl selbst in Ruhe völlig außer Puste zu sein. Aufstehen reicht um Atemnot auszulösen. Das ist neben der extremen Schwäche und dem Reizhusten und seine Folgen mit das Schlimmste.

Also alles schön langsam und gemütlich, sehr sehr viel Ruhe und liegen. Dazu gibt es Codein-Kapseln und Ibu, wenn es ganz schlimm wird.

Inklusive immer wieder eine Runde schlafen.

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Donnerstag

Gestartet mit Buchbinderei, was heute deutlich besser lief.

Danach kleiner Spaziergang vor dem Termin mit dem Ersatzthera. Der konnte dann immerhin rausfinden, dass das Gutachten noch in Bearbeitung ist. Also hoffen, dass ich da nochmal eine zwischenzeitliche Genehmigung bekomme. Da will er sich nächsten Dienstag drum kümmern.

Das Thema wühlt auf. Entsprechend bin ich dann erstmal 2 Stunden mit dem Rad rumgefahren. Zum Runterkommen.

Leider danach angefangen mit Reizhusten – und seidem huste ich mir halt die Lunge aus dem Leib. Vermutlich gestern beim Fahrer angesteckt, der hatte gestern nämlich mit Reizhusten zu kämpfen. Super. Nicht. Bin gespannt auf die Nacht.

Irgendwie heute halt ein schwierigerer Tag. Trotzdem auch machbar.

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Geburtstags-dies-und-das

Der Tag startete suboptimal mit einer Nachricht, dass die georderte Torte (ich wollte eine Sarah-Bernarnd, kann aber echt nicht backen und mag es auch nicht – und so hab ich mir schon letztes Jahr und dieses Jahr wieder gegönnt mir eine backen zu lassen. von Privat gegen gute Bezahlung (ehrlichgesagt ist die vom Konditor nicht so viel teurer) Schwierigkeiten mache.

Eigentlich hatte sie das gestern schon geschrieben, dass die Buttercreme arg dünn geworden wäre un daher nur zwischen den Böden und nicht oben auf.

Heute war sie aber dann irgendwie wohl arg flüssig, so dass die Torte zu zerlaufen drohe.

Tja was soll ich sagen – sie konnte sie „retten“ (sah zumindest so aus), aber die Torte ist für die Tonne. Einziger Matsch, schmeckt nur nach Butter und ist quasi nichts festes dran – also mehr Creme oder so und noch dazu eben geschmacklich nur Butter.

Da war leider auch nichts mehr mit „ins Glas schichten“ zu retten  – entsprechend enttäuscht und sauer war ich. Weil Geld krieg ich auch nicht wieder.

Nächstes Jahr dann eben doch vom Konditor.

Aber erstmal Buchbinderei – das war heute sehr voll und entsprechend für mich anstrengend. Danach mit dem Rad zur Physio – ich mag meinen Physiotherapeuten wirklich sehr und ich bin sicher, wir kriegen das Schulterproblem auch in den Griff.

Dann mit dem Rad zum Bahnhof. Dort sollte mich jemand abholen – da mein Betreuer krank ist – jemand, den ich nicht kenne – das ist mit Treffpunkt Hauptbahnhof dann ja auch immer super.

Aber wir fanden uns, fuhren die Torte abholen (und ja schon da hätte ich stutzig werden müssen), machten einen Schlenker über Aldi (mit noch im Kopf „zur Not mach ich halt noch etwas Buttercreme für aussen rum, weil ja sonst die Baiser nicht halten“) – zu Hause angekommen war dann schon klar: die Torte zerläuft mir!

Also erstmal versucht ob man da überhaupt noch Stücke schneiden kann – nö keine Chance. Mit der Bäckerin geschrieben und mich dennoch geärgert (und leider den Ärger nicht so rüber bringen können, was mich grad noch mehr ärgert), kurz MissMutig bescheid gegeben, dass es leider keinen Kuchen geben wird und dann versucht, ob man mit ins Glas im Wechsel mit Baiser schichten noch was retten kann (kann man nicht! Börks).

Versucht mit einem Online-Händler zu telefonieren, weil die eine Lieferfrist nicht einhalten können und ich das Teil stornieren will – da ich es wo anders dann besorgen möchte, damit es spätestens nächste Woche auch da ist. Nach zig mal „sie sind die nächste“ plötzlich zu internationalen Support weitergeleitet (englischsprachiger, der sich dann als niederländischer rausstellte – seufz), bei dem ich wieder 3. war und nochmal ewig hing.

Meine Storniermail gestern ist wohl verschütt gegangen (ach ja – dabei hab ich sie an 3 Adresse UND übers Kontaktformular geschickt – als hätte ich es geahnt), leider lässt es sich nicht stornieren, weil bereits versandt (auf meine Frage wie das möglich sei, wenn der Artikel doch gar nicht lieferbar sei, konnte sie mir auch nicht wirklich antworten – und Versandbestätigung hab ich bis jetzt auch immer noch keine), drum gebeten, dass ich das Teil jetzt wirklich nicht mehr will, weil es schlicht nicht rechtzeitig ankommen würde und – naja – mal schauen.

Danach das Teil woanders bestellt, so dass es jetzt doch noch rechtzeitig ankommen wird.

Dann mit K. telefoniert und im Anschluss erstmal in Ruhe die Karten und Päckchen geöffnet.

An dieser Stelle: ganz herzlichen Dank für die Glückwünsche, Karten und netten Worte – ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut.

Dann kam auch schon MissMutig mit dem Junior vorbeit – in der Hand Tortenersatz vom Konditor, sehr liebevoll verpackten Geschenken und so gab es doch noch lecker Torte.

Hund und Katz waren halt Hund und Katz (was heute am etwas durchgeknallten Hund lag), was aber eher für so manchen Lacher hier sorgte. Und keine Sorge – Hund und Katz geht es gut!

Es war sehr schön, dass die beiden hier waren und für heute nicht mehr viel – noch ein bisschen lesen und dann ab ins Bett.

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Rad

Heute das erste Mal mich auch gezielt an Steigung gewagt. In der Stadt gibt es die Möglichkeit etwa die Hälfte der Steigung, die mich auch bis zu mir nach Hause erwartet, in ähnlicher Prozentverteilung zu fahren.

Nur dass es eben halt alles nur halb so lang ist – ich fahr da also quasi nur die halbe Steigung in ähnlicher Prozentverteilung.

Interessanterweise hat das heute erstaunlich gut geklappt. Ja ich war alle danach – keine Frage – aber ein paar Minuten Pause reichten um dann wieder weiter fahren zu können (ging ja dann auch bergab).

Ich werde also versuchen diese Strecke jetzt häufiger zu fahren und wenn ich dann merke, dass es besser klappt, tatsächlich mal probieren zu mir nach Hause zu fahren.

Aktuell fahre ich sonst von der Distanz aktuell die halbe Strecke – also entweder in die Stadt oder zurück – und auch das wäre ja ein Option für den Übergang.

Was mir aber auch auffiel – ich brauch einen anständigen Fahrradhelm. Der aktuelle ist ein 10-Euro-Helm – der war auch ok für die paar Kilometer, die ich gefahren bin, aber da die Strecke dann doch auch Stellen hat, die einfach etwas gefährlicher sind und er sich jetzt anfängt aufzulösen (bisher nur die Polsterung, aber heute musste ich zweimal den Innenring wieder fester ziehen – also das Teil, das man hinten mit dem Drehrädchen einstellt, damit der Helm gut sitzt). Vermutlich ist das schon länger so, war aber durch die Kälte nicht so merkbar, weil ich ja was drunter an hatte und somit der Helm eh auf grösster Einstellung war.

Da merkte ich dann doch, dass ich mich damit überhaupt nicht wohl fühle. Auch wenn hier von 10 Radfahrern 9 ohne Helm unterwegs sind – für mich kommt das nicht in Frage.

Alles in allem war sowieso geplant irgendwann einen hochwertigeren Helm zu besorgen, vor allem wenn dann halt doch die Strecke von zu Hause aus regelmäßig gefahren wird, jetzt muss ich halt mal schauen wie ich das vorziehen kann.

Aber dass heute das so gut lief macht mir Mut, dass ich die Strecke zu mir nach Hause vielleicht doch schon in einigen Wochen schaffe. Das würde natürlich die ganze Fahrtkostengenehmigungs-Sache auch deutlich entspannen.

Trotzdem – ein bisschen Zeit braucht das noch.  Vor allem bin ich im Moment körperlich halt auch fit und das kann ich ja nicht immer vorraussetzen.

Ich finds trotzdem gut und freu mich drüber.

 

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Wochenstart – wieder mal

Start mit Buchbinderei, davor noch das Päckchen los schicken (das ich falsch frankiert hatte, was aber dann nach einiger Diskussion korrigiert werden konnte).

Buchbinderei war mühsam heute, aber schon ok. Halt Pfrimmelarbeit, aber immerhin – die aktuellen Kisten werden Mittwoch wohl fertig werden.

Danach vom Betreuer am Bahnhof eingesammelt worden – war auch ok.

Es ging ihm nicht gut – krank, wollte aber so kurzfristig nicht absagen. Wir wollten eh nur ein paar Sachen einkaufen für Mittwoch noch – und die Rezepte in der Apotheke abgeben. Das ging dann auch.

Zu Hause stellte ich dann fest, dass mein Schlüssel fehlte. Also panisch den Betreuer angerufen, der schon los gefahren war. Irgendwann erreicht und er kam zurück. Wir fuhren die Läden ab und zum Schluss zum Bahnhof – da fand ich dann auch den Schlüssel – noch am Rad steckend. Seufz.

Große Erleichterung, dass der Schlüssel wieder da ist.

Aber es war auch das „zuviel“ heute – schon vorher durchaus an der Grenze war dann der fehlende Schlüssel das aus.

Zu Hause dann nur schnell einen Salat gemacht und dann erstmal runter kommen.

Gefühlt ist heute einfach nur ein Sch….Tag. Aber ich glaub bis zur Schlüsselsache war es halt ein relativ neutraler Tag – nicht gut, aber auch nicht grottenschlecht.

Aber seit ich zu Hause bin, häng ich in der „am liebsten Welt aussperren und nichts mehr mitkriegen“-Stimmung fest.

Schlüssel und der kranke Betreuer (und damit unklar, ob oder wer am Mittwoch den Termin machen kann – und da wollte ich doch die Torte abholen und überhaupt bin ich grad nicht sehr flexibel was Terminänderungen angehen) – halt einfach etwas viel für den Moment.

Also wird heute nicht mehr viel laufen – noch ein bisschen fernsehen, mit Bonsai-Tiger kuscheln und dann lesen im vorgewärmten Bett.

Für morgen wollte ich eigentlich eine große Radrunde machen – werde ich aber dann morgen entscheiden – je nach Wetterlage.

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Sonntag

Ein weiterer ruhiger Tag: Sonne genossen, Ski Alpin und Serien geschaut, genäht (die blöde Tasche wieder aufgetrennt und neu genäht um dann festzustellen, dass sie jetzt zu klein ist – grummel), viel Bonsai-Tiger-Kuscheln, mit R. telefoniert (ich mach mir um sie wirklich Sorgen) und endlich das Päckchen fertig gemacht, dass morgen früh auf die Reise soll.

Morgen geht es dann wieder mit Alltag los.

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Samstag

Viel Ruhe und Internetrecherche, nebenher liefen entweder Ski Alpin oder Serien. Außerdem nochmal versucht eine Tasche für den Radakku zu nähen – ähm ja – war wohl nicht wirklich was. Viele zerstochene Finger aber keine brauchbare Tasche.

Da sich MissMutig dann mit der Tierfutterbestellung meldete (wir bestellen öfter zusammen), hab ich dann noch die Bestellung fertig gemacht und raus geschickt.

Die Ruhe war gut und wichtig heute. Gleich noch ein gemütlicher Leseabend und morgen mal schauen.

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dies und das

Wohnungstermin war – schwierig. Merke halt doch, dass ich arg schnell an meine Grenzen komme und das ist bei Wohnungsterminen immer schlecht. Aber wir haben es geschafft und darüber bin ich wirklich sehr froh.

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Treffen mit K. war sehr nett heute. Mich freut einfach sehr, dass es ihm grad gut geht. Das hat er so sehr verdient!

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Schaffe es nicht am Fahrradcomputer die Tageskilometer anzeigen zu lassen. Auch nach intensivem Studieren der Anleitung finde ich absolut gar nichts dazu. Nur in den Beschreibungen fürs Rad an sich steht immer wieder, dass man auch Tageskilometer anzeigen lassen kann.

Bisher waren mails an den Hersteller nicht wirklich erfolgreich – mal schauen ob ich da nächste Woche mal anrufe (denn telefonisch ist der Support schon sehr gut und mir fehlt auch eine Kappe von einem Hinterrad, da kann ich gleich fragen wo es das als Ersatzteil gibt).

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Alles in allem ist es für die Umstände recht gut, auch wenn ich die Grenze durchaus mehrfach täglich „passiere“. Noch gelingt das „wegschieben“ ganz gut und da ich aktuell eh außer abwarten, hoffen und beten nichts machen kann, ist das auch gut so.

Ich freue mich aber auch auf das freie Wochenende.

 

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dies und das

Buchbinderei hat heute gut getan und ich hab auch einiges geschafft.

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Dabei wurde ich eine halbe Stunde zu spät abgeholt – was dann im Endeffekt aber gar nicht so viel ausgemacht hat.

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Zurück dann mit einer Extra-Rad-Runde – es hilft einfach dabei etwas runter zu kommen. Entsprechend spät kam ich dann auch nach Hause.

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Dort dann erstmal kein Strom. Wir bekamen heute neue Stromzähler, allerdings dachte ich, dass der bis mittag durch ist (zumindest bei mir). Aber da die baulichen Dinge hier ja immer etwas – speziell – sind – dauerte alles sehr viel länger und so hat er grade bei mir angefangen als ich nach Hause kam.

Im Endeffekt dauerte es dann noch über eine halbe Stunde.

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In der Zeit versucht das neue Nagellackregal anzuschrauben – mit Abstandhaltern. Tja – dabei das Nagellackregal kaputt gemacht. Also provisorisch wieder geflickt und jetzt hängt es erstmal.

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Ich weiß nicht ob Essie die Zusammensetzung des Color Corrector Basic Lacks geändert hat oder meine Nägel sich verändert haben, aber seit ein paar Wochen hält der Lack nicht mehr richtig. Lässt sich nach 2 Tagen teilweise abziehen und bröckelt entsprechend. Davor hat er damit gut eine Woche gehalten.  Es nervt jedenfalls.

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Bei der Augensache kristallisiert sich immer mehr raus, dass doch eine Entzündung die Ursache ist. Was ja gut wäre! Noch bin ich vorsichtig optimistisch (will ja nichts verschreien – aber seit dem WE tut sich da was).

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Ich bin immer noch jeden Tag unendlich dankbar fürs neue Medikament. Aktuell noch mehr als sonst – ohne wäre ich jetzt wohl – dank der äußeren Umstände – stationär.

Nicht nur körperlich geht es mir um Welten besser, auch auf die Psyche wirkt es sehr stabilisierend inklusiver sehr deutlich weniger Angstzustände.

Was so ein „normaler“ Cortisolspiegel alles ausmacht.

Selbst jetzt – und der den aktuellen Umständen – merke ich den Unterschied so deutlich – dass es mich immer noch immer wieder staunen lässt.

Allein, dass der Körper fit ist und trotz Stress bleibt – das bedeutet so viel – macht es so viel leichter. Das kann sich nur jemand vorstellen, der das andere kennt – nicht nur für ne Woche – sondern über Jahrzehnte.

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Morgen Betreuungstermin (Wohnung!) und dann treffe ich mich mit K, der wieder zu Hause ist. Danach noch ein Telefontermin und dann beginnt das Wochenende. Das wird dann wieder unter dem großen Motto „viel Ruhe!“ sein.

So sehr ich das Radfahren geniesse, der Körper braucht auch seine Ruhezeiten, damit ich das Rad dann auch weiterhin so nutzen kann. Denn ich merke die Anstrengung in den Beinen schon deutlich (auch wenn ich das ja gut finde und mich drüber freue – aber ich bin ja auch jemand, der sich irgendwie über Muskelkater freut, weil er eben auch zeigt, dass ich was getan/geschafft hab).

Und machmal fällt es mir schwer auf die Grenzen des Körpers zu hören und sie auch zu achten.

Grade in Zeiten wie jetzt, merke ich sie leider auch meistens erst viel zu spät – also lieber etwas zu viel Ruhe als zu wenig.

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Insgesamt ist es mühsam und anstrengend und ich hab viel damit zu tun die Negativspirale zu stoppen, die Ängste und Sorgen weg zu schieben. Grade hier merke ich wieder das neue Medikament – weil Ressourcen dafür da sind, die früher für anderen Mist (Angstzustände, körperliche Beschwerden, Skills um Instabilitäten, Flashbacks und Co abzufangen usw) benötigt wurden.

Nicht dass ich keine Skills brauche oder keine Flashbacks oder Angstzustände mehr hätte – aber es ist weniger – weil mehr Stabilität da. Und auch die körperlichen Beschwerden (allem voran der Reizdarm und die Schwäche/unfit fühlen, schnell körperlich am Ende sein usw) haben so viel Kraft verbraucht.

Kraft, die aktuell den Unterschied zwischen stationär und ambulant ausmacht. Und dafür bin ich – trotz all dem Mist der grad läuft – so unendlich dankbar.

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So – jetzt noch gemütlich lesen im vorgewärmten Bett.

 

 

 

 

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Mittwoch

Bin relativ weit weg – und wirke nach außen sehr schusselig. So wirklich viel krieg ich nicht mit, aber dafür lässt es sich so aushalten. Solange ich die Ungewissheiten und Zukunft einfach – wegschiebe. Bloss nicht dran denken. Tun kann ich aktuell eh nichts.

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Buchbinderei war ok – lenkt zur Zeit gut ab. Daher werde ich auch morgen hingehen. Platz ist dort zur Zeit, weil viele krank sind.

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Danach zur Physio. Nach langer Pause das erste Mal wieder. Nächste Woche nochmal, dann ist er im Urlaub.

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Im Anschluss mit dem Rad wieder zurück und dann nach Hause.

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Ich trauer immer noch der Polar Flow Oberfläche nach. Hab jetzt eine App gefunden die Samsung Health mit Polar Flow synchronisiert – mal schauen ob das klappt – denn die Samsung Health Oberfläche ist für mich so nicht nutzbar – ich möchte eine kalendarische Übersicht über alle Trainings – egal ob Rad, Gehen, Arobic, Crosstrainer oder sonst was.

So sehr, dass ich seit vielen Monaten überlege mir doch einen Polar-Fitnesstracker zu besorgen. Auch wenn der weniger kann als der aktuelle. Mach ich nicht – weil zwei brauch ich nicht und das ist für mich dann wiede so unnötig Geld ausgeben – zumal ich die dauerhafte Pulsmessung sehr schätze.

Ich hoffe also, dass diese App das hält was sie verspricht und mir so die Möglichkeit bietet die Auswertung dann trotzdem über Polar Flow zu machen.

So wirklich weiß ich das vermutlich in einer halben Stunde oder so – denn die Synchronisation ist echt sehr sehr langsam (allerdings ist es sonst dann ja auch nicht so viel und ehrlichgesagt – das sollte jetzt auch nicht das Problem sein – ich weiß diesmal halt erst danach ob es wirklich klappt und daher warte ich ungeduldig).

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