Donnerstag

Gestern war lang, aber soweit  gut.

Ich warte halt auf die Blutergebnisse von der Kleinen Maus und hoffe und bete, dass alles ok ist und sich der Verdacht nicht  bestätigt.

Heute dann Buchbinderei, war soweit ok, danach ging es nach Hause und ich arbeitete am Projekt weiter (da musste ich ja einen Großteil neu machen).

Außerdem rumtelefoniert um rauszufinden, wo der Fehler lag – hab nämlich eine völlig falsche Dosierung von einem Medikament bekommen.

Ist jetzt geklärt und morgen hole ich die richtige Dosierung ab. Kann ja mal passieren.

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Dienstag

Wohnungstermin war heute sehr anstrengend – körperlich vor allem – dabei weiß ich gar nicht so genau warum.

Danach nur kurz die Medikamente abgeholt und dann versucht etwas zur Ruhe wieder zu kommen.

Morgen steht Tierarzt an – dem Gnom werden die Fäden gezogen und der Kleinen Maus stehen ein paar Untersuchungen bevor – Verdacht auf Pankreatitis. Ich hoffe, dass es sich als was harmloses rausstellt.

Dann ist morgen noch Physio, ein Termin am Nachmittag und das eigentlich übliche Mittwochs-Angsttraining (Legendäre Raidstunde, was im Endeffekt bedeutet mich unter 20-50 Menschen zu mischen und alles trotzdem hin zu kriegen).

Heute nicht merh viel – noch ein Süppchen (wobei Germknödel wäre auch lecker mal sehen), für morgen die Jause soweit vorbereiten, noch ein bisschen fernsehen und dann lesen und später gemütlich fern sehen.

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Montag

Heute wieder normale Hydrocortison-Dosis, nachdem ich heute morgen kurzzeitig eher das Gefühl hatte auf Speed zu sein (also schon in der Wachwerd-Phase). Wobei auf Speed trifft es nicht – eher panischer Wahnsinn ohne Panik oder so. Das hatte ich vor ner Weile schon mal, da war es aber noch mehr – Wahn. Heute war es mehr wie etwas zu weit aufgezogen oder so, nicht wahnhaft oder ähnliches. Als wär ich voll Adrenalin oder so.

Egal. Ich entschied auf jeden Fall heute die normale Dosis zu nehmen, auch wenn eigentlich noch 2 Tage die erhöhte abgesprochen war (wobei reduzieren ist da immer ok und im Prinzip ist da auch die Absprache, dass ich da auf meinen Körper und mein Gefühl hören soll).

Und ja ich merk das heute, aber es ist alles noch in einem guten Rahmen. Ich merkte aber auch: die zwei Wochen wenig Rad fahren machen sich bemerkbar – es ist wieder – anstrengender (was nur heißt, dass ich halt mehr Motorunterstützung als sonst brauchte) – und somit hab ich heut auch wieder mehr gemacht als in den letzten Wochen und vermutlich merke ich halt das.

Buchbinderei war ganz gut – bis zum Schluss, da hab ich leider meine ganze Arbeit runter geworfen und ich muss Donnerstag schauen, was sich davon noch retten lässt. Ich hoffe mir fällt dazu was ein, sonst darf ich die gesamte Arbeit (arbeite nun ja schon ne Weile an diesem Projekt) nochmal machen.

Danach hatte ich eine Pause und dann ging es zum Angsttraining (Ex-Raid, wobei wir heute relativ wenige waren und es somit einfacher war als geplant, dafür dann Mittwoch wieder in Extremform).

Noch ein bisschen gequatscht und dann ging es nach Hause. Dort musste ich erstmal etwas essen.

Den restlichen Tag dann eher ruhig angehen lassen. Irgendwie ist mir heute kalt.

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Sonntag

Heute war ein richtig guter Tag. Der Verdacht, dass es am Hydrocortison (oder eben davor dem Mangel) liegt/lag, verhärtet sich.

Was ja gut ist.

Eigentlich war ruhiger Tag geplant, aber dann hab ich doch erstmal 5 Kilo Bananen und ca 2-3 Kilo Äpfel geschnippelt und in den Dörrapparat  gepackt. Außerdem einen großen Topf Kartoffeln für Kärntner Salat (die sind gleich fertig, die Gurken schon geschält und geschnitten und so wird in 10 Minuten der Salat auch fertig sein – ich freu mich drauf), neuen Joghurt angesetzt, eine Siebvorrichtung mit Deckel für das Abseihen von Joghurt gebastelt, endlich die Avocados zu Creme verarbeitet und auch sonst etwas in der Wohnung gewirbelt.

Das Gefühl dass wieder Kraft und Energie da ist, ich wieder was tun kann und will – das hab ich in den letzten Wochen sehr vermisst.

Es scheint aber auch mein Gefühl zu bestätigen, dass es nicht wirklich eine Depression war/ist. Sicher eine depressive Verstimmung, aber keine Depression – dafür war der Kampf – zu einfach und nicht wirklich so ein Kampf, wie ich das von Bekannten und Freunden mit Depressionen kenne.

Bis Dienstag bleibt die erhöhte Dosis und dann geht es versuchsweise wieder zurück.

 

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Samstag

Ich glaub das: „du musst jetzt was tun, es besteht definitv Handlungsbedarf!“ war in den letzten Tagen im Kopf klar. Aber wirklich angekommen – ist es wohl erst jetzt.

Damit hader ich etwas. Nicht mit dem was getan werden muss, sondern dass es nötig ist.

Ich bin gut darin mich zu reflektieren. Trotzdem ist das sich ein- und zugestehen nicht einfach und im Nachhinein denke ich oft, dass die Zeichen so klar waren, warum wollte/konnte ich das nicht sehen?

Es ist nicht so, dass ich mich damit zerfleische oder so. Mir ist klar, dass ich Glück habe. Großes Glück. Mir sind solche Sachen bewusst und in der Regel gestehe ich es mir auch früh genug ein. Außerdem habe ich ein Sicherheitsnetz, dass da schon auch mit ein Auge drauf hat – und das Vertrauen, darauf zu warten, bis ich selbst an dem Punkt bin es mir einzugestehen.

Vertrauen, dass mir manchmal fehlt.

Trotzdem bin ich einfach nur froh – es ist klarer, der Weg ist klarer und er mag schwierig sein, aber an etwas zu arbeiten – an mir zu arbeiten – hält mich in der Aktivität – und das ist so viel besser als passiv zu sein.

Es ist gut so für den Moment.

Gleich treffe ich MissMutig und wir fahren zu einer Freundin von ihr, die ich auch kenne. Wird sicher ein lustiger Nachmittag.

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Freitag

Im Moment dreh ich ja an einigen Stellschrauben, daher kann ich nicht genau sagen, was davon jetzt wirklich greift. Aber es wird – langsam – besser.

Und da ein paar Stellschräubchen noch gar nicht gedreht wurden, kann ich die wenigstens ausschliessen.

Im Endeffekt ist es mir aber wirklich wurscht warum – Hauptsache es bewegt sich was in die richtige Richtung. Vermutlich ist es eh ein Zusammenspiel und sicher auch das Gefühl was tun zu können, also auch aktiv was machen zu können.

Die einzelnen Schräubchen sind:

– Anpassen der Dosierung des homöopathischen Mittels – seit Wochenende und ja ich weiß – bitte keine Diskussionen dazu
– vorübergehende Erhöhung des Hydrocortisons (seit Mittwoch, erstmal für eine Woche und dann neu entscheiden)
– Weglassen des Radfahrens zu Terminen (da das ja immer in Kombination mit Terminen und das Fahren im Straßenverkehr für mich psychisch immer noch sehr sehr anstrengend und als zweiten Punkt brauch ich dann morgens keinen Wecker, weil ich ja erst eine Stunde später los muss und bis dahin wahrscheinlich eh wach bin) – seit Donnerstag
– bewusstes Nehmen von Auszeiten (auch bei Terminen!) – ab sofort
– regelmäßige Termine und diese auch wahrnehmen – ab sofort
– Reduzierung des einen Medikamentes (das nehme ich abends, es macht etwas müde, stabilisiert aber auch die Stimmung – ab Montag, weil ich das erst besorgen muss)
– wenn bis nächste Woche nicht eine deutliche Besserung, Erhöhung des Antidepressivum
– Angsttraining auf „erhalten“ runterfahren.

dazu natürlich strukturierter Alltag, regelmäßige Essens- und Schlafenszeiten, auf ausreichend Bewegung/Beschäftigung achten, Skills einsetzen, mir mehrfach täglich mach-/schaffbare  Ziele setzen und halt – dranbleiben.

Auch dazu kommt, dass ich seit Mittwoch grad wieder das zusätzliche Schmerz-/Entzündungsmittel für 10 Tage nehme, dass ja aktuell wegen Entzündungen in Schulter/Achillessehne und Co alles paar Wochen für 10 Tage nehmen soll (weil täglich in der aktuellen Medikombi etwas problematisch wäre, ist das halt der vereinbarte Kompromis, für mich vollkommen ok so).

Es tut sich was. Das Cortison merke ich auch schon deutlich, den Rest wird die Zeit zeigen.

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Donnerstag

Buchbinderei war heute ganz ok, zwar sehr unruhig, aber ich hab einiges geschafft.

Danach Termin beim Ersatzthera – nicht wirklich was neues, aber halt mal klarer benannt. Mir ist durchaus klar, dass ich in eine Depression gerauscht bin und da leider auch noch Luft nach unten ist. Ebenso, dass ich halt wirklich aufpassen muss und drauf achten, dass sich es – nach Möglichkeit – nicht noch weiter runter geht. Und das Handlungsbedarf besteht.

Morgen ist eh Termin bei meinem Arzt, da müssen wir nochmal die aktuelle Medikation besprechen – es gibt ein paar Ideen, wo wir was drehen könnten. Das allein wird nicht reichen, aber es wird hoffentlich helfen.

Außerdem soll ich erstmal das mit dem Rad lassen. Hintergrund ist, dass ich das Fahren im Stadtverkehr sehr anstrengend finde. Ich soll schauen, ob es mit den Terminen an sich besser klappt, wenn das erstmal raus ist, da natürlich die Anstrengung (die psychische!) vom Radfahren dann ja sonst zu der von den Terminen dazu kommt.

Angsttraining soll ich auf etwas kleinerer Stufe weitermachen (da bremst er mich eh immer und meint, dass ich da eher zuviel als zu wenig mache, aber auch hier haben wir die Schritte besprochen).

Insgesamt also: Medikamente anpassen (macht der Arzt), Termine reduzieren (Rad rauslassen und mich nur auf die Termine konzentrieren) und beim Angsttraining eher auf Erhalten achten und nicht auf weiter gehen.

Er sagt aber auch, dass er schon weiß, dass ich mir des Ganzen sehr bewusst bin, Hilfe ja auch in Anspruch nehme (auch wenn ich auf die Medis nicht grad scharf bin) und er da wenig Sorge hat, dass ich mich da nicht wieder rausgraben kann, halt ein Schritt nach dem anderen.

Es ist eine Sache sich dessen sehr wohl bewusst zu sein und es halt doch nochmal klar formuliert zu hören oder zu formulieren. Oder zu wissen, dass Handlungsbedarf besteht oder es eben auch  – naja – zu tun.re

Wird schon werden.

Danach Wohnungstermin mit Betreuer – wobei eigentlich nur ein halber Wohnungstermin – wirklich viel haben wir nicht geschafft, aber wir hinken nicht mehr so extrem hinterher. Schätze noch 2 normale Wohnungstermine, dann haben wir auch die Rückstände wieder aufgeholt.

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Mittwoch

Heute ist kein guter Tag. Bisher zumindest.

Wobei selbst schuld – hatte morgens die Medis vergessen, konnte mich dann beim Großeinkauf zunehmend immer schlechter bewegen und war schmerztechnisch jenseits von gut und böse.

Wieder daheim erstmal Medis genommen, aber wenn ich dann schon so drüber bin (über eine best. Schmerzgrenze) wird es dann auch mit schwierig.

Kalt-nasses Wetter tut natürlich sein übriges dazu.

Entsprechend war der Großeinkauf auch – schwierig. Es eskalierte immer mehr, was dazu führt, dass ich natürlich viel zu viel Geld ausgegeben hab, weil irgendwann war nur noch „irgendwie funktionieren, bloss nicht zusammenklappen“.

Sachen sind jetzt weggeräumt und icch hatte jetzt eineinhalb Stunden Pause. Die war dringend nötig. Außerdem mal was gegessen (lecker frisches Brot – yammy).

Gleich muss ich mich fertig machen. Erst mit dem Rad zur Physio, dann noch ein Termin und um 18 Uhr dann wieder das übliche Mittwochs-Angsttraining. Wobei bei dem Regen wird das alles eher – mühsam. Mal schauen.

Eigentlich wollte ich in der Apotheke noch nachfragen wie das mit dem Medikamente stellen lassen theoretisch laufen würde. Der Vertretungs-Betreuer darf nämlich zum Beispiel nicht stellen.

Morgen dann wieder Buchbinderei – ausnahmsweise ohne Rad, weil ich sonst nicht rechtzeitig nach Hause käme bis der Betreuer kommt.

So jetzt aber dick einmummeln und los gehts.

Nachtrag: tja, nach der Physio dann doch entschieden, dass ich den Rest absage (außer Apotheke). Es wäre durchaus noch was machbar gewesen, aber da morgen ein wirklich harter Tag ist mit 3 schwierigeren Terminen, wollte ich heute nicht unbedingt auch an ode über die Grenzen gehen.

In der Apotheke wollte ich nachfragen welche Möglichkeiten es gibt Medikamente stellen zu lassen (Dossett). Scheinbar ist das für Privatpersonen in D nicht (mehr?) möglich. Nur für Pflegeheime und Co und dann halt verblistert (dafür braucht die Apotheke aber einen eigenen Raum und Gerät für).

Wie machen das denn die, die nicht wie ich einen Betreuer haben, der in seiner Grundausbildung das gelernt hat und darf? Die meisten ambulanten Betreuer dürfen das nämlich gar nicht.

Weiß einer von euch da etwas oder eine Möglichkeit?

Wenn ich fit bin, krieg ich es ja hin, aber in schlechten Zeiten ist das mit über 10 Medikamenten und teilweise nicht täglicher Einnahme etwas – kompliziert.

Aber es gibt doch sicher auch viele (ältere) Menschen, die damit so ihre Schwierigkeiten haben – ohne dass die den Pflegedienst in Anspruch nehmen. Wie kriegen die das geregelt?

 

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WMDEDGT 11/19

Jeden 5. des Monats fragt Frau Brüllen in die Runde: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

5:00 Uhr: die Bonsai-Tiger sind  wach, nun ja – eher der kleine Gnom ist wohl endgültig ausgeschlafen und nervt die anderen so, dass die halt auch wach sind.

Ich ignoriere das über mich herum toben. Meine Nacht war – schreckhaft. Immer wieder ein hochschrecken, auf die Uhr schauen und davon gehetzt sein. Was auch immer da im Traum so ablief, denn eigentlich gibts da heute keinen Stress.

6:00 Uhr: Wieder so hochgeschreckt, bin dann erstmal ins Bad und hab mich dann entschieden doch nicht aufzustehen, sondern nochmal einzukuscheln. Dass es in der Wohnung aktuell eher frisch ist, spielt da sicher mit rein. Dass die Bonsai-Tiger wieder schlafen auch.

7:00 Uhr: Ausgebachelt. Mich wundern, warum der Gnom nicht ankommt (der ist sonst grad morgens immer mit im Bett), mich fertig machen, die Bonsai-Tiger ins Wohnzimmer bugsieren – auch hier fehlte der kleine Gnom.

Festgestellt, dass die sich nicht vom Schrank runtertraut – hat wohl Angst, dass es weh tut.

Also sie erstmal rüber auf den hohen Kratzbaum gelotst (das ist ein Sprung von etwa einem Meter) und von da konnte ich sie dann runterholen. Sie war sichtlich erleichtert.

8:00 Uhr: Alle im Wohnzimmer, Joghurt angerührt und Brot ist geschmiert, der Laptop bekommt endlich wieder Saft und während des frühstücks hab ich mails, Blogs und Co nachgelesen.

Außerdem  freu ich mich, dass ich den 5. tatsächlich mal wieder schreiben mag und kann. Also begann ich hiermit.

10 Uhr: da ich ja im Moment eher dauerhaft weglaufe, hatte ich mir vorgenommen, einmal am Tag mir  bewusst Zeit zu nehmen und hinzuspüren, zu schauen was geht und was nicht und ob ich mich in die richtige Richtung orientiere (also Richtung Grenze).

Heute festgestellt, dass es mir heute gut geht – und dass es insgesamt wieder deutlich besser ist. Die vielen freien Tage in den letzten drei Wochen waren gut und lassen mich wieder – durchatmen.

Da es dem Gnom ja gestern nicht gut ging, hatte ich Buchbinderei für heute abgesagt. Heute früh war ich kurz davor doch hinzufahren – aber es ist jetzt gut so. Morgen und übermorgen werden eh stressig genug.

14:00 Uhr: bisschen zu den Produkttests recherchiert, das Päckchen mit Zimt (auch als Testprodukt) entgegengenommen und dann erstmal alles von Zimt gesäubert, weil da ein Loch drin war, Bonsai-Tiger bekuschelt (und dabei gleich mal ganz unauffällig Wundkontrolle gemacht – sowohl beim Gnom als auch der Kleinen Maus, die zwischen Auge und Ohr ja immer noch die wunde Stelle hat, auch wenn sie deutlich kleiner wurde), mich über (chronische) Bauchspeichelproblemen bei Katzen informiert (der Verdacht besteht bei der Kleinen Maus, da gibts dann nächste Woche weitere Untersuchungen, wär ja auch zu schön wenn mal alle drei fit wären – aber immerhin: keine Giardien!) usw.

Nebenher erst Musik gehört und da die Stimmung zu kippen drohte, dann doch auf Serien schauen umgestiegen.

17:00 Uhr: grade hab ich MissMutig verabschiedet, die heute ganz spontan bei mir vorbeikam, wir sehen usn viel zu selten! Und ich finde es immer wieder spannend und schön, was der Wirbelwind und MissMutig für eine besondere Beziehung miteinander haben.

Davor nochmal frischen Joghurt und Quark angerührt – für morgen dann. Da muss ich mittags was mitnehmen, da es doch wieder später werden wird. Außerdem neuen Joghurt ins Sieb gepackt (ich lass frisch gemachten Joghurt in der Regel dann noch ein paar Stunden abtropfen – erst dann wird er mit Geschmack oder Früchten versehen).

18:45 Uhr: Leider konnte ich ja jetzt gar nichts machen, weil der Gnom in meinen Armen friedlich schlief.

Heute nicht mehr viel – noch etwas lesen im vorgewärmten Bett, nachdem ich die Bonsai-Tiger müde gespielt  und die Dusche hinter mich gebracht habe. Wobei vorher vielleicht noch ein bisschen weiter kuscheln – sie kommt nämlich grad wieder an.

 

 

 

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Montag

Im Prinzip fast den ganzen Tag mit dem kleinen Gnom im Bett verbracht.

Nach der OP packe ich sie ins Bett (mit Wärmeunterbett an) und da sie nicht aufwachen wollte, machte ich mir dann doch Sorgen und wollte sie nicht allein lassen.

Die OP war um 10 Uhr, wirklich wach wurde sie erst nach 18 Uhr – noch wackelig und beömmelt, aber immerhin wach. Bis 15.30 Uhr war sie ja nicht mal wirklich weckbar.

Aber es geht ihr jetzt soweit gut.

Ich hab also viel gelesen und zwischendrin mal was auf dem Laptop angesehen und irgendwann war der Tag dann auch rum.

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