und cut

Beschluss vom Sozialgericht ist da. Damit fällt die Fahrtkostengenehmigung sehr wahrscheinlich erstmal weg (und muss neu beantragt werden, da sich ja die Umstände geändert haben).

Dazu brauch ich erstmal den aktuellen Schwerbehindertenausweis (weil sich da die Merkzeichen ja auch geändert hatten, wir das wegen des schwebenden Verfahrens aber nicht aktualisieren lassen wollten, da unklar ist, welche Merkzeichen es jetzt sind).

Diesen beantragt mein Betreuer morgen (muss erst Passfoto organisieren).

Tja – und wie das jetzt mit den Fahrtkosten weitergeht – ist unklar. Auch hier versucht der Betreuer irgendwas zu klären. Bis dahin erstmal: keine Fahrten.

Und weil das ja noch nicht reicht: auf dem Rückweg setzte die Motorunterstützung beim Rad aus. Wieder. Fehlermeldung diesmal nicht die 30, sondern 08.

Wieder eine, die bedeutet, dass das Rad zum Hersteller muss, da etwas getauscht werden muss.

Ich stand mitten in der Pampa. Super. Nicht.

Also wieder erstmal klären wo das Rad jetzt hin muss.

Bedarfsmedikation wurde drastisch aufgestockt und ist bereits ausgereizt.

Für heute also Welt aussperren und irgendwie die nächsten Stunden hinkriegen. Überleben.

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Monk

Nur grade Zahlen ohne 6 sind ok, ohne 7 wäre auch gut. Bedeutet auch, dass man nochmal 20 Bahnen schwimmen muss, wenn man die eine Zahl übersieht. Oder so und so viel Minuten auf dem Crosstrainer, Rad oder sonst was.

Das gilt auch für nähen, stricken, basteln, Knödel formen usw.

Fruchtduo-Eis muss immer in einer ganz bestimmten Reihenfolge gegessen werden.

Hörbücher werden entsorgt, bei denen nur die ersten Bände als Hörbuch verfügbar sind, weil ein Wechseln auf Buch lesen dann nicht geht – dann schon alle Bände lesen.

Entsprechend wechsel ich natürlich auch nicht hin und her zwischen hören und lesen.

Bücher prinzipiell nur in der richtigen Reihenfolge lesen/hören – unabhängig davon, ob die Reihenfolge für die Geschichte eine Rolle spielt.

Wecker minutengenau stellen (60, 20, 8 und 2 vor los müssen) und völlig untergehen, wenn auch nur einer ausfällt/sich verzögert. 60 Min übrigens spätestens jetzt aufstehen und soweit fertig machen (also alles was für zu Hause nötig ist), 20 vor: jetzt aber Tempo und ausgehfertig machen, 8 vor: du musst auf jeden fall gekämmt sein und im Bad fertig und nur noch anziehen, 2 vor: JETZT Jacke und Taschen nehmen und los.

8:00 Uhr heißt für mich zwischen 7:50 und 7:58 da zu sein (früher geht natürlich immer) und zwischen 7:59:30 und 7:59:50 zu klingeln. Ab 8:00:01 bin ich zu spät und sehr unruhig.

Bestimmte Rituale müssen immer genau gleich ablaufen. Sei es morgens, wenn ich einen Termin hab, vor bestimmten Terminen oder Abends vorm Schlafen gehen. Je instabiler ich bin, desto weniger Störungen/Änderungen kann ich da ab.

Bücher, CD’s, Noten usw müssen in der richtigen Reihenfolge im Regal stehen – definitiv alphabetisch, aber auch nach Genre, Art, Verwendungszweck (bei Musiknoten zum Beispiel nach Instrument und Art des Anlasses).

Wenn eine neue Staffel rauskommt, muss ich die vorherigen nochmal schauen (um ja den Anschluss zu haben), das gilt übrigens auch für Bücher. Zumindest wenn das letzte Mal mehr als 2-3 Monate her ist und der Inhalt nicht mehr ganz präsent.

Bei Büchern ist das noch mehr: wenn ich eine Reihe angefangen hab und sie nicht schon vor Ende des ersten Bandes abgebrochen hab, quäle ich mich mich auch durch die restlichen Bände – weil „ist ja eine Serie“.  Ausnahmen sind dann nur die, bei denen, die sich wirkich permanent wie Kaugummi ziehen und weitere Bände erst später rauskommen.  Die schenk ich mir dann.

Und noch sehr sehr vieles mehr – leider.

 

 

 

 

 

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Freitag

Betreuer und Hund kamen fast gleichzeitig hier an :).

Wohnungstermin lief mit Hund erstaunlich gut.  Hätte ich nicht gedacht. Außer dass der Hund sich genausogern in den Haufen, den man so zusammengekehrt hat legt, wie die Bonsai-Tiger. Wobei letzere verteilen die lieber wieder, der Hund hat sich nur draufgelegt.

Man merkt, dass sie sich hier jetzt auch wohl und sicher fühlt – wir hatten heute deutlich mehr Diskussionsversuche. Nach dem Motto „mal schauen, ob sie das wirklich ernst meint“ – und ja – ich meine es ernst und bleibe konsequent und hab mehr Geduld wie sie (zumindest noch gg).

Hat den Vorteil, dass wir zumindest im Zusammenspiel mit dem einen Bosai-Tiger heute auch viel üben und lernen konnten (das klappt jetzt tatsächlich schon so gut, dass ich den Hund nicht mehr mit nehme, wenn ich mal kurz raus muss, allerdings immer noch angeleint, damit es keine Bonsai-Tiger-Jagd gibt).

Der zweite Bonsai-Tiger hat sich irgendwo verkrochen (und wird mir die nächsten Tage wieder die Kissen und Decken vollpullern – so langsam gehen mir die Taschen (und Kissen) aus für die Wäsche/Sachen, die zu waschen sind, dabei ist Wäsche erst für Juli geplant).

Dafür ist unterwegs das „bei Fuß“ schon richtig gut (solange keine Ablenkung da).

Immer wieder faszinierend, dass es mit Hund kein Problem ist vor die Tür zu gehen. Ohne jedoch nach wie vor. Als bräuchte ich einfach Begleitung – egal von welchem Lebewesen.

Nach wie vor alles soweit im grünen Bereich. Auch wenn der Körper gestern und heute etwas zickt und ich nicht sicher bin, ob er mir damit ein „zuviel“ signalisieren möchte. Die nächsten Tage nochmal genauer drauf achten. Fällt halt grad auf.

Die Schulter ist gestern und heute auch deutlich schlimmer – habe das Rad im Verdacht, da muss ich den Lenker nochmal anders einstellen (lassen). Aber das ist ja zur Zeit fast eher normal leider.

Von daher passt das schon alles grad.

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müde

Bin geschafft.

Buchbinderei war ok, war auch beim Radmensch, der mir den Lenker einstellte (wobei das noch nicht ideal ist – die Handgelenke finden das noch nicht gut, muss mal schauen was da noch zu ändern ist), dann Termin beim Ersatzthera war auch soweit ok und im Anschluss Betreuung. Wohnung stand auf dem neuen Plan (ursprünglich war für heute mal Einkauf geplant, aber der stand jetzt nicht an), weil ich nicht weiß, wie viel wir morgen mit Hund dann wirklich schaffen.

Außerdem ist der letzte Wohnungstermin ja auch schon ne Weile her. Heute war ja auch der erste Termin nach seinem Urlaub.

Nach gut 2 Stunden hab ich dann aber abgebrochen – ich war einfach alle und wusste nicht mehr so wirklich wie jetzt weiter machen. Morgen machen wir dann den Rest.

Seitdem eher versuchen wieder etwas Ruhe zu haben – bin irgendwie körperlich heute nicht so fit – vom „zuviel“ kann es eigentlich nicht kommen. Eher Kreislauf vermute ich – zumindest würde die hohe Pulsfrequenz das erklären.

Naja – ist aber soweit im Rahmen.

Heute also nur noch Ruhe, bisschen fern sehen und dann gemütlich lesen im Bett.

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Mittwoch

Dass die Physio diese Woche ausfällt, war ja schon länger klar, Buchbinderei wurde dann heute früh abgesagt, als ich schon unterwegs war.

Also war ich um viertel nach acht wieder zu Hause.

Trotzdem war der Tag soweit ganz gut.  Hätte mir halt gewünscht, langsam anfangen zu können. Morgen ist es nämlich sehr sehr viel auf einmal.

Gestartet mit Buchbinderei, dann Termin beim Ersatzthera, schnell mit dem Rad zurück und dann sammelt mich der Betreuer ein zum Wohnungstermin, damit wir Freitag nicht so viel haben (zumal ich da wieder Hundesitten darf 🙂 ).

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Selbstfürsorge

Die Nacht war – gruselig. Alpträume, Flashbacks, Körpererinnerungen die mich immer mit Panikattacke hochschrecken ließ und zwar in Griff zu bekommen waren, aber es dauerte immer, bis ich wirklich wieder im hier und jetzt war. Dann schlief ich wieder ein und das ganze ging von vorne los.

Die Alpträume waren sehr eigenartig, vermischten sich teilweise mit Flashbacks oder Körpererinnerungen, im Prinzip ging es immer um den Versuch zu fliehen und absolute Todesangst. Gekoppelt mit Verantwortung für kleine Kinder, die gar nicht verstehen was los ist und dem Wissen, dass deren Panik ein (zusätzliches) Risiko darstellt.

Die Flucht nie wirklich erfolgreich, das Hochschrecken beim „entdeckt“ werden usw.

Entsprechend gerädert war ich heute morgen.  Ausgelaugt und ziemlich mies beinander.

Irgendwann war klar, dass ich den Termin heute absagen muss. Will. Ja ich hätte ihn irgendwie hinbekommen, aber das war es mir dann nicht wert. Er war nicht sooo wichtig.

Wichtiger war mir wieder runter zu kommen, mich wieder zu finden, in all dem inneren Chaos.

So schwer mir das fällt – Termine sind für mich halt verbindlich – so richtig war die Entscheidung heute.

Wobei – ehrlichgesagt fiel es mir schwerer das Radfahren damit auch loszulassen als den Termin. Der war in dem Moment, in dem er eben abgesagt war, dann auch ok so.

Viel Ablenken und Welt aussperren.

Jetzt geht es wieder.

Morgen dann wieder Buchbinderei. Und Rad.

 

Dafür aber gute Nachrichten von R. Ihr Lebensgefährte kann ab Mittwoch in die Kurzzeitpflege. Sie hat das sooooooo dringend nötig und ich hoffe, dass es ihm dort gefällt, er ist da nämlich auch für einen Dauerplatz angemeldet.

Ich bin so erleichtert, sie braucht diese Auszeit wirklich so nötig, ist selbst so am Ende ihrer Kräfte. Hoffentlich nutzt sie die 3 Wochen auch wirklich für sich und nicht nur für Erledigungen für andere.

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verlängertes Wochenende

Irgendwie ist es grad komisch – nicht schlecht, aber – komisch.

Sehr sehr viel im Internet gesurft, fern gesehen, Serien geschaut, Hörbücher gehört bisschen gestrickt, Bonsai-Tiger bekuschelt, genäht (2 Hosen auf kurze Hosen gekürzt und mit Gummi versehen), versucht ein bisschen was über den neuen Produkttest rauszufinden, zum es aus einem Bereich kommt, mit dem ich nicht wirklich vertraut bin, was sich als ziemlich kompliziert heruasgestellt hat, da muss ich wohl doch erst warten bis es ankommt.

Bin froh, das ich morgen wieder einen Termin hab.

Trotzdem ist es schon ok so, wie es grad ist. Natürlich ist viel Luft nach oben, aber auch wieder genug nach unten.

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Marillenknödel

Heute Marillenknödel gemacht, auf die ich mich schon seit 2 Wochen freue. Bei mir nur mit Quarkteig richtig.

Gestern dafür den Quark vorbereitet. Ich mach immer knapp 3fache Menge (1500 nicht entwässerten Quark – sind dann zwischen 1000 und max 1200 g entwässerten), das sind dann ca 25-30 Knödel, die ich portionsweise einfriere.

500 g entwässerter Topfen (= Quark) (am Vortag vorbereiten!)
100g Butter
2        Eier
250g Mehl
ca 8-10 entkernte Marillen oder Zwetschgen

Am Vortag den Topfen  in einem Küchentuch in ein Sieb legen und möglichst viel Wasser rauspressen. Ich packe den Topfen in ein Küchentuch, dass ich oben eindrehe, das zusammen in ein Sieb. Immer wieder mal pressen und oben nachdrehen um den Druck zu erhöhen.

Nach 24 Stunden sollten von  mind 100g Wasser rausgepresst sein, so dass noch maximal 400g Quark über bleiben – je weniger, desto besser. Die oben genannten 500 g Quark beziehen sich auf den entwässerten Quark.

Nur mit entwässerten Quark wird der Teig schön geschmeidig und klebt dann dennoch nicht groß an den Händen. Das ist Wichtig, damit die Knödel beim Kochen dann nicht auseinanderfallen oder sich an einer Stelle lösen. Je weniger Wasser noch im Quark, desto besser.

Alle Zutaten zimmerwarm zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (am Ende mit den Händen).

Marillen entkernen (ich mach das auch am Vortag und friere die entkernten Früchte ein – mit den gefrorenen lassen sich die Knödel besser formen). Bei sauren Früchten kann ein Stück Kandis- oder Würfelzucker statt des Kerns in die Mitte gepackt werden – ich lass das in der Regel weg.

Etwas Teig (Teigmenge entspricht in etwa der Größe einer Marille) in der Hand flach drücken, die Marille in die Mitte und mit dem Teig umschließen. Wenn man die Knödel einfrieren will dann nochma mit bemehlten Händen in den Händen rollen.

Wer die Knödel dann erst auf einem Brett oder auf Alufolie nebeneinander gelegt in der Tiefkühle anfrieren lässt, kann sie dann in Beutel packen und dennoch einzeln entnehmen.

Frische Knödel werden 10-15 Min in reichlich wallendem (nicht kochendem), leicht gesalzenem Wasser gekocht, Gefrorene brauchen ca 20-25 Min (je nach Größe). Sie sind fertig, wenn sie einige Minuten an der Oberfläche schwimmen. Lieber ein bisschen zu lang als zu kurz kochen.

Paralell in einer Pfanne Brösel mit Butter anrösten, wenn leicht gebräucht kommt Zucker dazu (Zucker nehme ich je nach Art der Früchte: bei süßeren wenig, bei sauren mehr) und gut mit den heißen Butterbrösel vermengen. Drauf achten, dass sie dabei nicht zu dunkel werden.

Die gekochten Knödel werden in den Bröseln gewälzt und dann auf einem Bröselbett serviert (je nach Geschmack – ich nehm immer gern mehr Brösel).

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Samstag

Da ich gestern erst sehr sehr spät eingeschlafen bin (oder vielleicht war es auch schon heute), stand ich heute erst gegen zehn Uhr auf.

Erst auf der Suche nach einem gebrauchten, günstigen (maximal 5 Euro) Rucksack, der aber auch recht stabil ist.

Denn der Versuch mit der Handtasche gab deutlich zu verstehen, dass das für mich (Rücken, Schulter und Co) nicht geht.

Allerdings hab ich auch gemerkt, dass ich meinen großen Rucksack (45 l) nicht wirklich brauche, ein kleiner sollte es auch tun. Kleine hab ich aber nicht – und zu klein sollte er jetzt auch nicht sein – so 20 – 35 l sollten es dann doch sein.

Finanziell ist eh eng ( Luxusproblem, weil ich ja Anfang Juli mit MissMutig für 2 Tage wegfahren will und noch ist das finanziell nicht sicher, also zählt jeder Cent.

Trotzdem muss da jetzt eine Lösung her, daher geh es erstmal einfach nur um einen günstigen gebrauchten, der sich gut tragen lässt und 2 verschlossene Außentaschen hat.

Bin auch fündig geworden und mit ein bisschen Glück kann ich ihn in einigen Tagen abholen.

Dann hab ich mich nochmla um die Haare gekümmert. Ich hab sehr lange Haare – bis zur Taile. Eigentlich trage ich nur Pferdeschwanz. Meistens geflochten, selten hochgesteckt. Am liebsten hätte ich ja einen französischen Zopf, theoretisch weiß ich auch wie das geht (bei anderen kann ich ihn auch flechten), nur bei mir – klappt das nicht.

Das ist auch Übungssache, aber mit den Armen oben hab ich halt schnell Probleme und schmerzende Arme.

Trotzdem war mir heute danach, also sehr sehr viele Haarvideos angeschaut, auch verschiedene Flechthilfen und im Endeffekt dann halt probiert. Geübt. Ist immer frustrierend, weil so wirklich merke ich keine Fortschritte. Sieht immer arg zerrupft aus und irgendwie bleiben die Strähnen nie klar, sondern zerrupft.

Naja – Beschäftigung ist es auf jeden Fall. So war ich dann überrascht, dass es schon nach sieben ist.

Gleich also noch mal Haare normal flechten für die Nacht und dann lesend ins Bett.

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Freitag

Termin in der Früh war ganz gut – kleine Radrunde hat da sicher bei geholfen.

Von MissMutig und ihrem Hund eingesammelt worden und zu mir gefahren.

Einen wunderschönen Tag mit Hund und Katzen (ok – letztere hab ich nicht viel gesehen) verbracht, inklusiver großer Hunderunde, nach der sowohl Hund als auch ich ziemlich platt waren.

Mp3-Player mit neuen Hörbüchern bestückt und die Hörbücher der Bücherei nochmal sortiert, allein um zu schauen, welche ich verlängern muss und welche ich in der Frist schaffe. Es stehen ja Feiertage  bevor.

Außerdem bei meiner Hörbuchsammlung jetzt fast fertig mit alles mit entsprechenden Tags zu versehen.

Dachte ich.

Hab nämlich auf der externen Festplatte einen alten Ordner gefunden. Mit Hörbüchern, die ich verloren glaubte (weil der letzte Computer ja kaputt ging und natürlich keine Sicherung vorhanden), dafür sind es aber noch die Versionen VOR der Sortierung und mit entsprechenden Tags versehenen Version. Die Version, die noch eine sehr chaotische Sammlung ist. Bin noch unschlüssig, ob ich mir die wirklich antun will, da ich noch weiß, wie mühsam das damals war da alles richtig zuzuordnen (was übrigens der Grund ist, warum ich seitdem wenigstens eine „Grundordnung“ in meinen Mediendaten hab, also zumindest eine Zuordnung vor dem „Track 1“ und gescheite Ordnerbenennung).

Heute nicht mehr viel. Gut wäre, was gescheites zu Essen, aber ich fürchte, das wird heute nichts mehr. Also wenigstens noch Trinken und dann lesend ins Bett.

Wobei ich noch schauen muss was ich als nächstes lesen will.

Alles in allem freue ich mich einfach drüber wieder fitter zu sein – körperlich ja schon länger, aber aktuell auch psychisch relativ stabil und fitter, was halt mehr Aktivität ermöglicht.

Trotzdem ist bis Dienstag eher Ruhe und wenig Bewegung geplant. Dienstag dann der nächste Termin und den würde ich gerne mit einer Radrunde koppeln.

Aber auch festgestellt: ich hab mich geiirt. Nicht nur die letzten 3,5 km nach Hause gehen aufwärts, sondern die halt dann mit 3-8 % Steigung. Aber es geht schon von der Stadt aus stetig leicht bergauf – das sind dann also 5,5 km mit stetiger Steigung, auch wenn die ersten 2 km nur minimale Steigung ist (reicht aber beim runterfahren, dass man fast nicht treten muss), war das heute sehr entmutigend.

Merke das auch in der Stadt – hin geht es easy und ohne Motorunterstützung, zurück dann doch nicht mehr so, da brauch ich dann schon häufiger Stufe 1 (bei der minimalen Steigung reichen die anfangs, aber aktuell brauch ich recht schnell dann mind Stufe 3 – von fünf – das ist alles andere als gut. Da liegt noch sehr sehr viel Training vor mir.

 

 

 

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