MRT und sonst so

Auf dem Weg nach Hannover und zurück, konnten MissMutig und ich uns endlich mal wieder auf den aktuellen Stand bringen. Wir sehen uns viel zu selten im Moment.

Und sie schaffte es, dass ich überhaupt nicht nervös war, als wir ankamen. Auch wenn ich ihr fast die Ohren blutig gequatscht habe.

Vor Ort war dann alles etwas anders als erwartet. Zum einen waren die überhaupt verwundert, warum links nochmal ein MRT gemacht werden muss, da die alten Aufnahmen zwar wirklich sehr schlecht seien, aber durchaus für die Diagnose reichen sollten.

Dann waren sie der Meinung, dass es ohne Kontrastmittel reicht. Ehrlichgesagt hab ich mich da nicht weiter getraut nachzufragen, es ging in dem Moment alles so schnell. Die Frage wegen Sedierung kam erst gar nicht auf.

Das MRT selbst war – anstrengend, sehr sogar, aber es war – machbar. Auch wenn viel länger nicht mehr möglich gewesen wäre, was aber eher an unbequemer Lage und Schmerzen dann lag.

Danach gab es eine kurze Auswertung vom Arzt (links die Schädigung deutlich schlimmer als rechts, aber auch rechts sind schon auch knöcherne Schäden da), eine kurze Diskussion, dass ich eine Befundkopie möchte, dann eine größere Diskussion wegen dem seit gestern anstehenden MRT der Hirnanhangdrüse (und jetzt doch wieder das selbe Spiel: Kostenvoranschlag einrichen, Genehmigung der Kasse vorweisen, dann Termin ausmachen – bin ja echt gespannt, was die Dame von der Kasse dazu sagen wird, immerhin war ja alles geklärt und sie auch deutlich).

Da direkt neben der Praxis ein Woolworth war, ich das ja gar nicht kannte, mir nur mal jemand sagte, dort gäbe es die Tangle Teezer für 2 oder 3 Euro, hatten wir uns schon vor dem Termin entschieden danach dort reinzugehen.

Um etwa fünf waren wir dann wieder in Göttingen, ich hab noch schnell TK-Gemüse und Kartoffeln gemacht, um wenigstens einmal am Tag was anständiges zu essen, nebenher Twitter, Blogs, Mails und Co nachgelesen, nebenher die aktuelle Folge GOT gesehen (die hatte ich heute morgen angefangen, aber nicht zu Ende gesehen, weil die zeit nicht reichte), noch die tägliche Umfrage ausgefüllt (mache da grade bei so einem „Stimmungs“-Test mit, jeden Tag eine kurze Umfrage, dafür gibt es dann am Ende, wenn man dran bleibt etwas Geld) und jetzt dann langsam ins Bett.

Dort noch etwas lesen (grade so eine Robert, der Rebell-Reihe – geht auch um die englischen Könige) und dann hoffentlich gut und fest schlafen bis morgen.

Alles in allem lief der Tag besser als erwartet, es war sicher sehr anstrengend, keine Frage, aber soweit ok. Jetzt hoffe ich nur, dass die es schaffen, mir die Befundkopie zu schicken und das dann reicht für OP-Planung usw.

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Endokrinologie

Heute also der „dringende“ Termin in der Endokrinologie. Es ging wie erwartet um das Cortison.

Es gab also Infos, eine etwas längere Diskussion (sie beharrt drauf, dass das nicht vom Stress kommen kann, da müsste Cortisol höher sein – ich kam mir wieder mal mit vertauschten Rollen vor, normalerweise muss ich eher überzeugen, dass es NICHT unbedingt psychisch sein muss und nicht umgekehrt – wobei mir vorkommt, dass sie einen Unterschied zwischen Nebennierenschwäche und Nebennierenunterfunktion macht, der für mich aber auch nicht klar ist), ein Rezept für dreimal Cortison, Nadeln und Spritzen.

Einmal eben für das Cortsion dass ich morgens und mittags nehmen muss und einmal für ein Notfallset zum Spritzen und eins als Zäpfchen. Sollte ich das anwenden (müssen), muss ich im Anschluss zum Arzt oder ins Krankenhaus (das warum erschließt sich mir noch nicht wirklich).

Dann noch einige Infos wann die Dosis erhöht werden soll und auf was zu achten ist. Dazu noch ein Notfallausweis, den ich immer bei mir tragen muss.

Das Cortison gibt es jetzt erstmal testweise für 3 Monate. Ende August hab ich ja eh wieder einen Termin dort und dann sprechen wir nochmal drüber.

Ansonsten mehr Ruhezeiten, diese extremen Körperstreiks  vermeiden (die zählen eigentlich schon zu Notfallsituation fürs Notfallset), achja – und es gab eine Überweisung fürs MRT – um eventuelle „Raumforderungen“ der Hirnanhangdrüse auszuschließen. Wobei es nicht um Krebs geht, sondern dass da wohl manchmal Knoten sind, die Ursache sein könnten.

Die Medikamente könnte ich zwar heute Abend abholen, aber ohne Fahrmöglichkeit und zum Bringen lassen – ich denke nicht dass es auf einen oder zwei Tage ankommt und da ich morgen ja eh wegen dem MRT nach Hannover muss, wäre mir lieber danach anzufangen – für alle Fälle (wegen der Möglichkeit von Nebenwirkungen).

 

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Sonn-Tag

Heute lange in der Sonne gesessen, die einfach nur angenehm war, nicht zu heiß. Es war zwar immer wieder bewölkt, aber ich hab wohl die richtige Zeit erwischt. Ursprünglich wollte ich eigentlich spazieren gehen, kam dann aber doch nur bis zum Gartenstuhl auf dme Balkon.

Der ganze Tag war sehr ruhig. Fern gesehen, mit Katzen gekuschelt, halben Kilo Kräuterbutter gemacht (und wieder eingefroren) und den Einkaufszettel für den Großeinkauf diese Woche angefangen (und fast fertig gemacht, fehlen nur noch die Dinge, die ich vergessen hab und mir diese Woche hoffentlich noch einfallen).

Auch innerlich war ich recht ruhig, müde, aber – friedlich. Was ich nach der letzten Nacht nicht erwartet hab, die war eher aufwühlend und unruhig.

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Samstag

Geplant war eigentlich nichts tun.

Erstmal hab ich Papyrus abgegeben und kurz erklärt wie man daraus Papier herstellt, dann hab ich den ganzen Nachmittag damit verbracht mal wieder bei den Produktbewertungen hinter her zu kommen – und zum ersten Mal ein Produkt mit nur 1 Stern bewertet. Tu ich ungern und teste entsprechend deutlich mehr, weil ich Fehler von meiner Seite ausschließen will. Aber es ist einfach Schrott. Was schade ist, weil ich mich auf dieses echt gefreut hatte.

Nun denn – es hat damit heute deutlich länger gedauert, aber bis auf ein Produkt sind jetzt alle bewertet und das eine ist defekt, da warte ich noch auf eine Antwort vom Verkäufer bzw auf den Austausch des Produktes. Und ein anderes ist immer noch nicht angekommen, da hab ich ja mittlerweile auch Zweifel ob das überhaupt kommt, da das schon eine Weile her ist.

Insgesamt bin ich einfach wieder etwas fitter – und das genieße ich sehr. Auch wenn es vielleicht eher daher kommt, dass ich halt weniger (körperliches) machen muss grade.

Aber Donnerstag war ja wirklich sehr voll und der Körper spielte mit und Freitag streikte auch „nur“ der Kreislauf (was bei der Hitze aber nicht verwunderlich war, ich war auch noch lange nach der Balkonaktion noch krebsrot im Gesicht – ohne Sonnenbrand). Das stimmt mich hoffnungsvoll.

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dies und das

Nachdem gestern Abend die Nachbarn kurzfristig ein gemeinsames Grillen ansetzten, war die Nacht sehr kurz. Eigentlich wollte ich ja nur kurz dabei sein (weil ich schon am Vortag abgesagt hatte), im Endeffekt war es elf bis ich dann ins Bett kam.

Aber es war schön.

Heute dann Betreuung – da in der Wohnung grad nicht wirklich was zu machen ist, sind wir los Pfandflaschen wegbringen und haben dann den Balkon nochmal gemacht (alles was nicht gebraucht wird für diese Saison kommt in den Keller).

Soviel zu keine Hauruckaktion ;). Von daher steht das Zeug jetzt noch auf dem Balkon und nicht in der Garage.

Danach war ich körperlich wirklich alle – vor allem mit massiven Kreislaufproblemen. Also erstmal hinsetzen, was trinken, zur Ruhe kommen.

Dann nochmal mit Bekannten kurz los und einkaufen – dabei in Unwetter geraten, so dass man wirklich nichts mehr sehen konnte. Wieder zu Hause war ich dann vom Weg vom  Auto bis zur Haustür tropfnass, insofern hängen jetzt die Klamotten auf der Leine.

Wir hatten gestern auch über die neuen Preise für die Nutzung der Waschmaschine gesprochen. Bisher war es ja 1,50 pro Ladung, seit kurzem sind es 2,50, was ich unverschämt finde, zumal die bei 30 Grad nicht mal schleudert.

Im Waschsalon in der Stadt zahlt man 2 Euro für die kleine und 3 Euro für die 10-Kilo-Waschmaschine.

Also auch mit dem Betreuer gesprochen, dass ich schauen will, dass die Wäsche dann dort gemacht wird – spart viel Zeit, weil ich halt alle Maschinen gleichzeitig waschen kann.

Ob ich auch dort den Trockner nutze oder den dann hier – sehe ich dann. Auch andere im Haus gehen jetzt zum Waschen lieber in den Waschsalon.

Mal schauen ob das für mich umsetzbar ist.

Dann kam ein Anruf von der Endokrinologie, ich soll doch bitte dringend nächste Woche vorbeikommen – Mo oder Di – da ich Dienstag ja in Hannover bin, geht nur Montag. Termin ist jetzt um 11:15 Uhr. Die Dringlichkeit irritiert mich jetzt etwas, aber nun ja. Bedeutet wohl, dass es auf Cortison hinausläuft, denn wenn nicht hätten wir das wie besprochen telefonisch klären können.

Also den Betreuertermin vom Montag verschoben (er holt mich dann dort ab).

Morgen kommt jemand vorbei Stengel vom Papyrus abzuholen, da sie für eine Arbeit beschreibbares Papyrus herzustellen und sie keine Pflanze fand. Ich hab aktuell nur eineinhalb dafür verwendbare Stengel – wird also nur ein kleines Blatt.

Und die Nachbarin will sich eine der Trinkflaschen aussuchen – da ich mittlerweile ja „meine“ gefunden hab (Nalgene OTF – vor allem die grauen), kann ich die anderen jetzt endlich verkaufen bzw verschenken. Da die Nachbarin bald eine Weile im Wald arbeiten und campen wird, sucht sich noch nach passender Trinkflasche.

Alles in allem ein ereignisreicher Tag.

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Thera heute

Immerhin der erste Theratermin in den neuen Räumen, bei dem ich weiß wie ich nach Hause gekommen bin.

Die Angst/Panik hat sich in Grenzen gehalten, die Anspannung war trotzdem hoch und irgendwie wurde klar, dass für mich in den neuen Räumen nicht klar ist, dass Gefühle sein dürfen oder gar Tränen.

Warum weiß ich nicht.  Aber immer wenn die Frage auftauchte, was für Thema oder was ich besprechen möchte, war ich überfordert. Weil gar nicht klar was, was überhaupt zur Option steht, was ok ist und was nicht. Warum da für mich so viel Unsicherheit plötzlich da ist – weiß ich nicht.

Gegen Ende wurde es schwierig. Der Thera fragte an, ob wir den Termin lieber beenden sollten (es ging vorher eben darum dass grad viele Termine sind, heute auch schon so viele waren und ich eigentlich mehr Ruhe (terminfreie Zeiten) bräuchte usw) – was dann ankam als:

Du funktionierst nicht richtig, dann geh!

Vom Kopf war zwar klar, dass er das NICHT gemeint hat, aber da tobte es schon. Es gelang mir dann das wenigstens aufzuschreiben, so dass er da nochmal Klarheit schaffen konnte, aber irgendwie ist es trotzdem blöd geblieben.

Aber immerhin: kaum Panik, keine Zeit die mir fehlt und er musste auch nie rausgehen, damit ich mich wieder fangen kann.

Das sehe ich als großen Fortschritt.

Dass das mit der Unsicherheit so massiv ist, ist mir eher nach dem Termin klar geworden, ich konnte es in der mail dann schreiben und hoffe, dass wir da auch weiter kommen.

Achja und es ging darum, dass ab Juli sich die Zeit ändern wird, da er dann donnerstags wo anders noch arbeitet.

Im Juli wird es dann freitags sein, ab 25. Juli dann dienstags um neun. Da im Juli mein Fahrer Urlaub hat, kann ich um neun nicht sicher zusagen, da ich da erst einen Fahrer finden muss (da das eine Stoßzeit ist, ist es da sehr schwierig jemand zuverlässigen zu finden, daher machen wir diese Zeit am Freitag, da hab ich ab der 2. Juliwoche wenigstens einen Fahrer).

Morgens um neun passt mir eigentlich besser, ich hoffe, da ist es ruhiger in der Stadt.

Wobei ich die letzten beiden Termine mit dem Musikergehörschutz die Außengeräusche auch ganz gut ausgeblendet bekam

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Termine

Arzttermin in der früh war recht kurz, alles bleibt erstmal so wie bisher.

Beim Ersatzthera dann das Schreiben fürs Gericht aufgesetzt, geht heute an den Anwalt raus, der es dann einreicht. Also wieder hoffen und beten das das reicht.

Jetzt sitz ich im Treppenhaus vom Thera und warte auf den Termin und hoffe diesmal auf weniger Panik und ein Miteinander.

Und da der Körper mitspielt bis ich wieder zuhause bin.

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Thera heute

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Gericht

Schreiben bekommen, dass sie zusätzlich ein – unabhängiges – Gutachten wollen. Kann ich ja verstehen, krieg ich aber nicht hin. Gibt ja Gutachten, dass ich nicht begutachtungsfähig bin.

Das Blöde ist – die Frist ist 14 Tage – in der Zeit wird das der Ersatzthera nicht schaffen was zu schreiben, wir haben zwar nächsten Donnerstag einen Termin, aber nur einen kurzen, weiß nicht ob wir es da schaffen.

Und dann natürlich die Angst, dass das nicht reicht, das alles wieder mal an meiner Unfähigkeit scheitert.

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Bewegung

Mit dem Physiotherapeuten besprochen, dass ich den Crosstrainer vorerst streiche (weil ich da die Grenze nicht merke, wann es zuviel ist bis halt der Körper streikt) und dafür lieber Übungen mache – um überhaupt Bewegung zu haben. Da passiert das nämlich deutlich seltener – dieses Überfordern.

Ansonsten halt viel Ruhe (dafür geht auch etwas mehr).

 

 

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dies und das

Ich hab gekocht. Erdäpfel mit Spinat und Spiegelei. Und danach war ich so alle, dass essen nicht mehr ging. Aber ich hab gekocht und einen Kuchenteig gerührt (und ein Schlachtfeld in der Küche hinterlassen, das wird also die morgige Aufgabe dann).

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Morgen Physio, übermorgen gekürzte Thera und danach Betreuung und am Freitag nochmal Computerhilfe für H. Eine sehr überschaubare Woche. Was mir grad gut passt.

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14 Tage bis MRT und im Moment überwiegt die Freude MissMutig endlich mal wieder zu sehen (auch wenn wir beide hoffen, dass wir das vorher auch schon mal hinkriegen).

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Bei den Produkttests ist es grad etwas ruhiger, was am fehlenden Prime-Account liegt.

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Nochmal mit Game of Thrones angefangen – hatte damals ja während der dritten Staffel (die Folterszenen mit Theon Graufreund waren damals das aus) aufgegeben. Ich bin auch nicht sicher ob es mir diesmal gelingt die auszulassen – irgendwie kamen die immer so – plötzlich.  Mal sehen. Merke aber auch, dass ich nicht mehr als ein oder zwei Folgen am  Tag schauen sollte, sonst infiltrieren die meine (Alp-)Träume. Fange schon wieder an mich zu fragen ob das so sinnvoll ist das überhaupt zu schauen.

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Waringham-Reihe ist auch seit ein 2 oder 3 Tagen beendet. Aktuell den letzten Band der Lichtbringer-Reihe, diesmal nicht mit den anderen Bänden vorneweg, weil ich die erst kürzlich gelesen hab.

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Die Wunden der Kleinen Maus sind jetzt wirklich in Ordnung und schon wieder fast mit Fell zugewachsen. Ansonsten hier das ganz große Haaren.

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Unbändige Lust auf Eis – gekauftes. Ungewohnt, da mir das ja sonst eher zu süß ist. Aber das hält jetzt schon gute 2 Wochen an und wurde auch nicht durch gekauftes Eis gemildert.

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Noch eineinhalb Stunden, dann dürfen die Augen wieder zufallen.

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Endokrinologie – weiter geht’s

Grade mit der Ärztin telefoniert, der letzte ACTH-Test hat ein deutlich schlechteres Ergebnis gebracht als der davor, ich hab zwar damit gerechnet, dass es nicht groß anders ausfallen wird, aber nicht, dass es so viel schlechter sein wird.

Wobei die Werte eben auf die Nebenniere hindeuten, nicht auf die Hirnanhangdrüse. Sie geht jedoch nicht davon aus, dass das allein auf Stress zurückzuführen ist (ich ja eigentlich schon) und da nicht klar ist, warum das so ist (da gibt es wohl noch die eine oder andere Möglichkeit), bat sie mich darum, dass ich nochmal 2 Tage warte, sie würde es gerne mit Kollegen durchsprechen und sich danach bei mir melden. Grade auch wegen der Menge an Medikamenten, die ich eh schon nehme und weil das Hydrocortison gewichtstechnisch ungut wäre.

Wenn die Kollegen jetzt nicht eine gute andere Idee haben, wird es auf einen zeitnahen Termin hinauslaufen, in dem die Einweisung zum Hydrocortison stattfinden wird und der Notfallausweis ausgestellt wird (letzteres hab ich noch nicht recht verstanden und ich möchte das jetzt glaub ich auch nicht googlen, Sorgen macht mir das keine).

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grantig

Mich nervt diese Schlaffheit und Müdigkeit so an. Dabei schlafe ich nicht wenig, im Gegenteil – im Moment sogar sehr viel – unter 12 Stunden schaff ich es grad mal bis Mittag. Ich hatte sogar schon den Verdacht, dass ich vielleicht zu viel schlafe, aber wie gesagt – das zu kürzen hatte zur Folge, dass ich schlicht nicht bis zum Abend durchhalten konnte.

Ich hab echt Mühe das für den Moment zu – akzeptieren.

Es ist nicht nur Müdigkeit, die Beine fühlen sich nach wenigen Metern an, als hätte ich einen Marathon gelaufen, fangen dann an zu zittern und werden Pudding. Bei den Armen ist es ähnlich.

Kurz darauf streikt dann der restliche Körper und ich verbringe wieder mal ein paar Stunden im Bad.

Mittlerweile macht mich das einfach nur grummelig und grantig.

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Sonntag

Ruhe. Ruhe. Ruhe.

Das NF gestern war soweit gut – ich war überrascht wie gut die Hand mitgespielt hat (ok getaped und für die richtige Griffhaltung bandagiert – aber hey, die Probe am Dienstag war für die Hand nicht gut, daher war ich wirklich überrascht, dass wir fast 2,5 Stunden durchgehalten haben).

Ich hab – wieder mal – die Messe geschwänzt, aber ich brauchte eine Pause. Aber ich kam halt erst nach elf nach Hause (geplant war ja eigentlich so halb zehn) und es dauerte noch eine Weile, bis ich wieder runtergefahren war um schlafen zu können.

Entsprechend stand ich heute dann erst nach 11 auf.

Die Hände sind soweit ok, aber ich bin total kaputt und müde. Es war halt das Gegenteil von genug Ruhe, von daher hab ich da sicher ein paar Tage was von. Meine Fingerspitzen sind immer noch taub.

Aber es hat wirklich Spaß gemacht mit den anderen zu singen – das war schon lange nicht mehr so.

Heute also nur Ruhe und früh schlafen gehen.

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na denn

Heute morgen schon mit massiven Überfordert-Fühlen aufgestanden, der Blick auf meine Termine heute sorgte dann dafür, dass der Magen-Darm-Trakt meckerte.

Zum Betreuungstermin stand der Betreuer ziemlich betreten vor der Tür – da er Rufbereitschaft hat und das Telekom-Netz ja ausgefallen, muss er leider in die Klinik fahren um erreichbar zu sein. Ich sagte ihm ganz ehrlich, dass mir das heute gut passt und ich eher erleichtert bin und wir den Termin dann ja in zwei Wochen nachholen können, da hat er  bei seinem Hauptjob Urlaub und ist zeitlich flexibel.

Er hatte auch morgen vorgeschlagen, aber ich schätze nach heut Abend brauch ich morgen den freien Tag – und die Garage läuft mir ja nicht weg.

Ich war wirklich sehr erleichtert. Tja und jetzt geht es gleich zum zweiten Termin – NF wieder mal – und da wir die einzige Musikgruppe sind, kann ich noch nicht sagen wie lange wir spielen/singen.  Eventuell will nachher mein Nachbar mit zurückfahren (wenn er so lange bleiben will).

Jetzt also nochmal Magen- und Schmerzmittel einwerfen und aufs Beste hoffen.

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Frei-Tag

Der so sehr dringend nötige ruhige Tag, der viel zu schnell vorbei ging, ich könnte noch ein paar brauchen.

Physisch und psychisch grade nicht so wirklich gut drauf.

Aber morgen ist nochmal ein Großkampftag – erst die Garage mit dem Betreuer ausmisten und -räumen und dann ab Nachmittag NF.  Da wir da wieder mal die einzige Musikgruppe sind, weiß ich noch nicht wie lange wir spielen – hängt zum einen auch davon ab, wie lange meine Hand (und der Rest) mitspielt, zum anderen wie lange M. mitmachen kann/will. Zur Not gibt es Musik vom USB-Stick.

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Thera heute

Ich. Hab. Mich. So. Satt!

Die Panik, die mir den ganzen Termin kaputt macht, weil ich danach ja „funktionieren“ muss. Panik, die alles  blockiert und vor allem den Thera gar nicht erst einsteigen lässt ins Boot, sondern dafür sorgt, dass er schön außen vor bleibt. Denn er könnte ihr ja gefährlich werden und gar doch dafür sorgen, dass ich mich den Gefühlen widme, was sie doch so sehr zu verhindern versucht.

Dabei ist egal was ich will – sie blockiert einfach alles. Und sorgt dafür, dass ich mir damit selbst im Weg stehe.

Und in der Verzweiflung darüber untergehe. Wobei halt  – bevor die zu deutlich wird, mal schnell wieder die Panik hochfahren.

Der Anspannunglevel war heute nicht einmal unter 8 (1 – entspannt, 10 – extremst angespannt mit kaum atmen können). Weil der ständige Kampf da war – eigentlich mit Gefühlen arbeiten wollen und vor allem MIT dem Thera gegen die Panik die alles blockiert.

So wurde sie zum Gegner – immer mehr, immer eigenständiger, fast wie ein  Täterintrojekt oder Widersacher – nicht zu mir gehörend, aber halt in mir tobend.

Tja und dann am Ende die Ankündigung, dass nächste Woche statt Doppeltermin nur eine Stunde geht. Das hat mich dann endgültig ausgehebelt – denn in einem normalen Termin brauch ich gar nicht anzufangen mit den Gefühlen – das reicht nicht. Da braucht noch nicht mal die Angst groß hochzufahren.

Und leider bekam ich mich nicht mehr in den Griff – es war genau das wovor ich solche Angst habe – ich verkroch mich irgendwo im Treppenhaus, hoffend, dass das Funktioneren schon greifen würde – nur das es das nicht tat.

Bis dann irgendwann die Zeit fehlt – wieder einmal.

Bin grad so frustriert. Und verzweifelt ob der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Und sauer, weil ich mir selbst so im Weg steh.

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sonst so

Einfach im Dauerzuviel – ständig an (und oft genug über) der Grenze, die der Körper dann setzt.

Solange ich nichts tun muss – geht es eigentlich, aber schon was zu Essen holen (und ich rede nur von in der Küche holen, nicht von machen) ist oft schon so viel, dass Essen dann nicht mehr möglich ist.

Frustig, genervt, immer wieder überrascht, wie sehr dann ein „Funktionieren“ (leider meist destruktiv) dann doch greift, wenn Kontakt mit anderen Menschen – sei es Betreuer, Physiotherapeut oder auch Bekannte. Bis ich dann zuhause wieder alleine bin und dann vom Bad kaum wegkomme.

Bis Samstag nach dem Nightfever, dann wird es wieder ruhiger.

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Betreuung

Ich glaub ich mag meinen neuen Betreuer. Er hat seinen Urlaub (in zwei Wochen) jetzt abgesagt, da sie eh nicht wegfahren würden und es ja so kurz nach dem Wechsel auch nicht schön für mich wäre. Mich mit ihm unterhalten fällt mir leicht – das ist ja nicht wirklich oft so.

Da er im Hauptjob ja dann Urlaub hat, können wir mehr Stunden machen und somit die Stunden für dieses Quartal vermutlich doch ausnutzen und das eine oder andere nacharbeiten. Und ich hab auch das Gefühl, dass es für ihn wirklich ok ist.

Klar sind das alles jetzt erstmal erste Eindrücke. Aber  ich hatte heute kein Problem, dass er in der Wohnung war – und so schnell ist das bisher noch nie so gewesen.

Ich hoffe wirklich es klappt.

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uff

Der erste Wohnungstermin mit dem neuen Betreuer war ganz gut, wir müssen halt erst zusammenfinden. Entsprechend ist der Stress für mich aktuell recht hoch.

Abends dann die Probe, und ich war nach dem Wohnungstermin so alle, dass ich erstmal die Messe schwänzte. Da ich dann noch K. traf, haben wir uns draußen während der Messe unterhalten, es geht ihm ein bisschen besser, was mich sehr freut.

Außerdem traf ich noch I. und wir haben überlegt,  ob sie bei meiner Gruppe mitsingen will – wir sind einfach wenige und wenn dann einer krank ist und M. ab Herst auch weg ist, brauchen wir Verstärkung. Leider weiß ich nicht wie fit sie beim Singen ist. Wir proben ja sehr selten, von daher ist da viel Eigenarbeit beim Einstudieren der Lieder gefragt – deshalb geht das auch nicht mit jedem und ich kann das bei I. nicht einschätzen. Aber ich mag sie sehr und denke dass ich das mit ihr vorab klären kann.

Das wird zwar etwas Ärger mit dem Leiter vom NF geben, der sie da ja raus haben will, aber ehrlichgesagt steht er damit eher allein auf weiter Flur.

Bei der Probe dann festgestellt, dass ich kein C mit meiner Hand greifen kann und keine Baree ab dem 3. Bund – das macht mein Handgelenk nicht mit , der Rest geht einigermaßen. Trotzdem bin ich heilfroh, dass M. am Samstag da ist, weil  ich echt nicht weiß, ob die Hand eineinhalb Stunden durchhält. Auch gesangstechnisch bin ich über diese Verstärkung wirklich sehr froh.

Leider steht auch das Musikprogramm für Samstag nicht. Mir tut A., die das ja übernommen hat, total leid. Weil sie so hängengelassen wird. Aktuell ist meine die einzige Gruppe und länger als eineinhalb Stunden schaff ich sicher nicht, das ist schon grenzwertig. Die Antwort von einer Gruppe steht noch aus, aber diese Unsicherheit ist einfach ungut – das weiß ich ja selbst.

Als ich dann nach Hause kam, kam ich kaum die Treppen hoch, die Gitarre schien unendlich schwer und der Rucksack kaum tragbar. Von daher war es kein Wunder dass dann erstmal der Körper völlig streikte.

An schlafen gehen war dann erst gegen Mitternacht zu denken. Und mit dem Termin heute um 9, war ich entsprechend müde und unausgeschlafen – oder eher bin. Bin gespannt wie das nachher in der Physio wird, weil der Körper grad nicht mitspielt.

Statt nochmal Wohnung (sind hier ja immer noch viele Kruschtecken, die immer liegen geblieben sind), werden wir eher einkaufen fahren – ich glaub eine Räumaktion schaff ich einfach nicht. Und wir müssen eh Putzhandschuhe und das oder andere an Reinigungsmittel holen. Damit bin ich dann für diesen Monat auch pleite, aber das ist mir wichtig.

Ich bin heilfroh, dass der Betreuer mir in der Wohnung hilft und von daher ist mir wichtig, dass er das Zeug bekommt, mit dem er auch gut klar kommt – und eben auch Handschuhe, die ihm passen und in denen er sich wohl fühlt. Eigentlich müsste ich auch Toilettenpapier kaufen, hoffentlich vergess ich das nachher nicht.

Erstmal aber zur Physio – und nichts vergessen. Ich wollte das Kinesio-Tape und das Trainingsband mitnehmen. Ersteres eben fürs Tapen, das er ja immer wieder mal bei mir macht, letzteres, damit er mir ein paar Übungen damit zeigt. Da es ja kein Theraband ist, sondern deutlich anders, ist mir lieber, er zeigt mir ein paar Übungen, die für mich auch sinnvoll sind.

Und nach den Terminen heute früh ins Bett – morgen geht es ja um halb acht schon wieder los.

Der große Vorteil wenn der Körper so streikt ist ja, dass ich auch sehr wenig esse (ohne hungrig zu sein), weil einfach die Kraft gar nicht da ist – nicht nur mir was zu machen, sondern auch das Essen an sich. Da ich aber auch keinen Hunger hab (bzw eben nur esse, wenn wirklich Hunger da ist), ist diese Menge wenig, was ich gewichtstechnisch gut finde.

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