Freitag

Und auch frei heute. Das war so nötig. Irgendwie nur am nacharbeiten, so viel liegen geblieben.

Das Wichtigste ist erledigt und so kann ich morgen wirklich frei machen.

Dank guter Ausbeute beim Fairteiler in den letzten zwei Tagen gibt es grad viel Obst (Birnen, Brombeeren, Kiwibeeren, Pfirsiche und Zuzelmaracuja – also schon arg schrumpelig und eingefallen, aber immer noch lecker zum auszuzeln), Gemüse (Zucchini, Tomaten, Radieschen, Rettich, Paprika) und viele Brötchen.

Heute war der Obsttag, weil das halt schneller weg musste. Da es auch Naturjoghurt gab waderten die schon angematschten Brombeeren ins Joghurt und der Rest war pur sehr lecker.

Die Maracuja-Kerne hab ich dann gleich ausgesäht. Ich liebe Maracuja, aber kaufe sie mir eigentlich nie, weil sie recht teuer sind.

Immer wieder überraschend, wie mich Obst (gerne auch mal ungewöhnlicheres) oder Gemüse schnell glücklich machen.

Heute nicht mehr viel, später noch ein Salamibrötchen und früh ins Bett gehen. Offensichtlich brauch ich grad mal wieder mehr Schlaf.

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Donnerstag

Buchbinderei war heute etwas stressig, weil ich unbedingt noch eine Kiste machen wollte. Der Junior hat morgen Geburstag und gestern fiel mir das als alternative Verpackungsmöglichkeit ein und so war etwas Stress. Hat aber geklappt.

Danach eine kleine Pokemon-Runde zu Fuß, da ich auf den Termin beim Ersatzthera warten musste. Danach mit dem Rad weiter, vom Betreuer eingesammelt worden, kurz über Fairteiler gefahren und nach Hause. Da dann ein eher runiger Betreuungstermin mit Bosai-Tiger-Bespielung, weil ich einfach alle bin.

Für morgen den Termin hab ich abgesagt, ich brauch einfach mal ein paar freie Tage. Außerdem fürchte ich, dass ich das Geschenk erst morgen fertig machen kann.

Das ist aber auch ok, da ich ihn eh erst die Tage mal sehe bzw das Geschenk vorbeibringen kann.

Ansonsten dürfen wir ab Oktober unser Hauptkommunikationsmittel nicht mehr nutzen. SMS will ich nicht, weil ich die zahlen muss, die sind bei mir im Tarif nicht drin. Extra eine App runterladen find ich jetzt auch nicht so prickelnd, zumal ich schon mehrere Messengerdienste hab. Mal sehen.

Leider sind die Kopfschmerzen immer noch da, heute auch mal wieder schlimmer. Also mal wieder mehr Kiefer- und Nackenübungen.

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Dienstag

Puh bin ich geschafft.

Morgens erstmal vergessen worden, weshalb ich dann direkt zur Buchbinderei gefahren bin und das Rad stehen lassen hab.

Buchbinderei war dafür heute ganz ok.

Danach hatte ich eine Stunde Zeit, in der ich eine Pokemon-Runde gemacht hab. Dann hat mich der Betreuer eingesammelt.

Über Fairteiler (viele Brot – das sollte erstmal für ne Weile reichen) nach Hause, Brot eingetütet und eingefroren und dann Wohnung gemacht. Das läuft zur Zeit einigermaßen.

Danach hatte ich eine Dreiviertelstunde Zeit – etwas gegessen, einfach mal hingesetzt und schon ging es weiter.

Mich mit K. getroffen – das erste Mal seit langem wieder. Seit gut 2 Wochen ist er wieder zu Hause. Ich freute mich ihn wieder zu sehen.

Wieder daheim dann noch schnell falsche Gulaschsuppe gemacht und jetzt hoffen, dass es bald acht ist, weil mir die Augen zufallen.

Bis dahin mit den Bonsai-Tigern kuschlen und spielen.

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Montag

Ein Auf- und Ab-Tag.

Im Endeffekt einfach nur froh, dass er bald vorbei ist. Weil das auf und ab grad nur schlaucht.

Mir ist klar, dass ich mir selbst Druck mache, grade beim Angsttraining usw. Denke, da muss ich mal schauen, wie ich da eine sinnvolle Mitte finde.

Druck, weil ich dieses Jahr natürlich nutzen will. Aber auch Druck, weil ich immer noch nicht wirklich damit umgehen kann.

Das Problem ist auch, dass ich immer noch weit weg bin – gar nicht weiß, wo ich grad stehe, wer ich grad bin oder so. Aber jeder Versuch mich da wieder anzunähern endet mit extremer Unruhe und innerem Chaos. Es wird immer deutlicher, dass ich dafür professionelle Hilfe brauche. Zum Sortieren und mich dann hoffentlich auch wieder finden.

Hilfe, die aktuell nicht da ist. Die Suche – puh.

Naja – trotzdem – insgesamt ist es besser. Inhaltlich hat es sich halt verändert und es ist – anders. Aber es ist ok. Es ist in Bewegung. Und es geht in die richtige Richtung.

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Sonntag

Ich bin wirklich sehr müde. Aber insgesamt – ich mach auch mehr, bin aktiver. Zwar weniger an Schritten, aber mehr Rad. Auch wenn es am Rad mehr ein vor sich hin radeln (mehr im Schritttempo als wirklich Rad fahren) ist, ist es halt viel draußen.

Die Anstrengung ist weniger die Bewegung – sondern das Aufhalten in der Welt. Die vielen Reize, andere Menschen, nötige Achtsamkeit im Verkehr usw. Das schlaucht mich unglaublich.

Dieses „mich draußen bewegen“ ist das, was im Moment den Großteil der Kraft aufbraucht. Also setze ich da an – das üben, da mehr Gelassenheit finden, weniger Stress dadurch usw.

Heute war ich mit zwei Bekannten zum Community-Day unterwegs – fast 4 Stunden, nur wenig Strecke, aber viele Leute und irgendwie permanent Stress mit Fangen usw. Von daher kein Wunder, dass ich, als ich zu Hause ankam, dann nur nohc platt war.

Es bringt mich auch körperlich an meine Grenzen, auch wenn die Psyche hier den Großteil der Kraft und Energie verbraucht.

So gesehen ist es nicht so verwunderlich, dass ich die meiste Zeit unfassbar müde bin. Das war mir die letzte Zeit nicht so bewusst.

Ist aber ok so für den Moment.

Heute noch etwas Bonsai-Tiger-Kuscheln und Super-Doc schauen und später dann noch etwas lesen und im Anschluss hoffentlich gut und erholsam schlafen.

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Samstag

Der geplante Termin heute fiel aus. War aber ok so.

Dafür war heute Kuscheln mit gleich zwei Bonsai-Tiger gleichzeitig angesagt – also mit dem kleinen Gnom und dem Wirbelwind. Das war das erste Mal, dass der Wirbelwind von sich aus dazu kam, bisher war es eher so, dass sie den kleinen Gnom, wenn der sich dazumogeln wollte, argwöhnisch beäugte und dann doch eher weiter zog.

Auch schön ist, dass da immer mehr Interaktion zwischen den beiden ist – auch ohne Leckerlieunterstützung. Erste gemeinsame Spiele usw bahnten sich schon die letzten Tage an – aber meist nur wenige Sekunden. Heute war es das erstmal wirklich ein Miteinander von den beiden.

Da geht mir dann das Herz auf.

Ansonsten: psychisch geht es weiterhin aufwärts, die Kopfschmerzen kommen sehr wahrscheinlich von verspanntem Nacken und Kiefer – selten bei mir, aber da hoffentlic erkannt, kann ich auch was dagegen tun.

Durch mehr Rad fahre merke ich, dass Laufen wieder schlechter geht. Da muss ich mir also was einfallen lassen, denn klar ist Rad fahren grad wichtig, aber ich will das mühsam erarbeitete wieder einigermaßen (wenn auch nur wenig und langsam) laufen können nicht wieder weniger werden lassen, sondern im Idealfall weiter ausweiten. Ein Problem sind die Schuhe – die, mit denen ich gut laufen kann, mit denen kann ich nicht Radfahren (die Zehen schlafen dann schnell ein und mir tut der Fuß weh). Die Schuhe, mit denen beides ging sind jetzt aber so kaputt, dass selbst ich mich nicht mehr mit raustraue (und das heißt was, kaputt sind die ja schon den ganzen Sommer und das auch deutlich sichtbar).

Diese neu zu kaufen ist natürlich geplant, allerdings halten die beim Radfahren nicht lang, vielleicht 2-3 Monate (weil sich dann das Leder an den Knickstellen bei den Zehen zu lösen beginnt), daher nutze ich die da natürlich auch nicht gern, sondern eher, wenn ich halt überwiegend zu Fuß unterwegs.

Im Moment überlege ich, meine Wanderschuhe zum Weiten zum Schuhmacher für orthopädische Schuhe zu bringen – denn ich vermute, dass fürs Radfahren die vorne einfach viel zu eng sind. Oder hoffe es eher.

Naja – Luxusprobleme.

Heute nicht mehr viel – es fällt zur Zeit schwierig so um diese Zeit auch wirklich Richtung Bett zu gehen, weil meist gegen sechs der kleine Gnom zum Kuscheln kommt. Trotzdem.

Morgen werde ich gegen halb elf abgeholt zum Community-Day (Pokemon Go) und freu mich drauf. Zählt aber auch definitiv als großes Angsttraining.

Heute noch ein bisschen lesen und Bonsai-Tiger bespielen und -kuscheln und früh schlafen, damit morgen die Kopfschmerzen hoffentlich besser sind.

Nachtrag: ach du Sch.. – vergessen, dass hier heute Kirmes ist, das ist immer laut und nervig. Also erst recht früh schlafen (mit Ohrstöpseln sollte das dann gehen und zur Not helf ich mit Medis nach).

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Freitag

Kopfschmerzen, die sich leider auch von Ibu nicht beeindrucken lassen. Und wenn ich wegen Kopfschmerzen Ibu nehme, müssen die schon sehr sehr nerven.

Termin war schnell erledigt und ich hab dann noch eine Rad-Pokemon-Runde gemacht, bin dabei auch schön nass geworden.

Ansonsten – müde. Und genervt. Wegen der Kopfschmerzen. Nun denn. Heute früh ins Bett und gut ist.

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Donnerstag

Mittwochs wird hier häufiger nichts stehen – zumindest wenn ich es  tagsüber nicht geschafft hab was zu schreiben.

Aktuell hab ich nämlich Möglichkeit an den Legendären Raidstunde (Pokemon Go) teilzunehmen – dann wird es mir zu spät abends.

Gestern war Physio – geht grad um unteren Rücken, weil ich da – vermutlich vom Radfahren – Probleme hab. Nicht schlimm, aber ich wills halt auch nicht schlimm werden lassen.

Leider ist er jetzt erstmal 3 Wochen in Urlaub.

Heute früh dann Buchbinderei – irgendwie schaff ich in der Stunde auch nichts und das frustet.

Eigentlich wollte ich auch zum Fahrradmechaniker, weil zwei Gänge nicht gehen. Anfangs zickten sie nur wenig, seit gestern aber so, dass damit fahren nicht mehr wirklich möglich ist. Der ist leider auch bis zum 20. in Urlaub.

Nach der Buchbinderei hatte ich über drei Stunden Zeit, in denen ich mich mit jemanden traf um Pokemon Go zu spielen.

Mit dem Betreuer ging es dann über einen Laden (Getränke kaufen) und Fairteiler in einen kleinen Park, in dem wir eine kleine Runde drehten bevor es nach Hause ging.

Ich. Bin. So. Müde.

Den Bonsai-Tigern geht es gut – gestern bekam der kleine Gnom seine zweite Impfung und für Anfang November haben wir den Kastrationstermin ausgemacht. Leider hat sie aber auch etwas Durchfall – ist aber sonst fit – von daher halt abwarten und schauen. Ich hab ja Milchprodukte im Verdacht – sie klaut für ihr Leben gern Eis/Pudding/Käse/Joghurt und Co und nicht immer bin ich schnell genug.

Da es draußen wieder etwas kühler ist, kommen sie auch mehr zum Kuscheln. Das erschwert das Arbeiten und Schreiben am Computer dann doch sehr – ich ziehe das Kuschlen vor.

Insgesamt wird es aber besser – langsam, aber stetig.

Morgen noch ein Termin in der Stadt, am Samstag ebenfalls ein Treffen und Sonntags werde ich zum Community Day abgeholt. Also im Moment viel draußen unterwegs – eher als Flucht vor mir selbst, aber das ist im Moment ok so.

Heute nicht mehr viel – noch viel trinken (zumindest versuchen), bisschen lesen und noch etwas mit den Bonsai-Tigern beschäftigen.

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es wird – langsam

Die Auszeit in den letzten Tagen war gut. Notwendig.

Auch wenn sie eher dadurch entstand, dass ich mich in anderen Aufgaben verlor (was gut war!).

Da ja nun Musik und Hörbücher bei mir schon sortiert und benannt waren, hab ich entschieden mich endlich mal den IV-Rechnern für Pokemon zu widmen.

Und ja – es dauert zwei Tage, wenn man dann jedes einzelne Pokemon bewerten und entsprechend umbenennen will.

Dabei festgestellt, dass ich echt viele Schrott-Pokemon hab und nur wenig gute.

Ansonsten Bonsai-Tiger bespielt, gemerkt dass es wohl kühler wird, weil plötzlich wollen die mehr kuscheln und der kleine Gnom schläft unter der Decke auf meinem Bauch usw, versucht das Wohnzimmer umzustellen (ohne wirklichen Erfolg, nach zwei Stunden hab ich dann doch wieder alles dahin gestellt, wo es vorher war, nur den neuen Schaukelstuhl in eine andere Richtung ausgerichtet), mich auf die Suche nach einem anständigen Mülleimer gemacht (wie schwer ist es denn bitte einen gescheiten, bezahlbaren Mülleimer zu finden?), nebenher viel Groß gegen Klein und ähnliches geschaut und heute startete ich dann wieder mit Buchbinderei.

Das ist zur Zeit blöd, weil einfach nur so kurz, dass man nichts in der Zeit schafft, aber nun denn – ist halt grad so.

Vom Betreuer eingesammelt worden zum Wohnungstermin, der jetzt wieder dienstags sein soll. Da wir erst Freitag gemacht haben, stand nicht so viel an und so ist grad mal alles gemacht.

Gleich gehts noch unter die Dusche und dann gibts noch ein Süppchen. Morgen geht es mit dem kleinen Gnom zum  Tierarzt, die zweite Impfung abholen und besprechen, wann die Kastration gemacht werden kann (zum ersten Mal gibts kein Problem mit „die ist noch zu leicht, lass uns noch etwas warten“ weil das wohl mit der Dosierung der Narkose dann einfacher/sicherer/was auch immer ist).

Ich komm wieder im Alltag an. Immer noch recht weit weg von mir, aber nicht mehr so losgelöst von Zeit und Raum. Sozusagen das Fassungslose wird langsam etwas fassbarer. Der erste Schritt, der nötig ist um irgendwann mal wieder sein zu können.

Es wird langsam.

 

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wie es ist

Die Fahrtkostengenehmigung ist gut – keine Frage.

Trotzdem hat sich auch eine heftige Krise ausgelöst. Eine, die manchmal gefährliche Wege ging und geht und  bei der ich noch versuche (mit Hilfe) herauszufinden, was eigentlich los ist.

Es waren 6 Jahre hin und her, zittern und nie wissen was im nächsten Monat, der nächsten Woche ist. Jetzt habe ich ein Jahr sicher.

Doch das kommt gar nicht an. Löst nicht nur gute Gefühle aus.

Denn es bedeutet auch ein weiter. Eine Ablehnung, hätte dem ganzen auch mal ein Ende bereitet, dem immer wieder bangen müssen, immer wieder zittern ob es durchgeht oder nicht usw.

Es hätte dieses Kapitel halt auch – beendet. Und nun geht es weiter.

Anders als vorher, aber das ist noch nicht angekommen.

Es ist Krisenmodus de Luxe, der Ersatzthera ist gar nicht so verwundert, hat auch versucht mir zu erklären was da Ursache sein könnte/wahrscheinlich ist, dass es eine realtiv normale Reaktion ist usw. Das mag sein, ich verstehe es noch nicht.

Es geht wohl ums „sein“. Nach so lange „nicht sein“. Aber auch darum, dass da viele Jahre Dauerstress, Daueranspannung, extreme Existenzängste und Co – eine Rolle spielen.

Er verglich es mit einer richtig großen Prüfung.

Da lernt man, ackert man, die Anspannung ist extrem hoch und dann ist die Prüfung endlich geschrieben. Aber man kann sich gar nicht freuen, weil man erst jetzt merkt, wie ausgelaugt man ist, wie hoch die Anspannung vorher war usw.

Nur dass es bei mir halt eher expontionell war.

Da ist sicher was dran. Ich bin – körperlich – tatsächlich müde, ausgelaugt, angestrengt, schneller außer Puste usw. Und psychisch ja eh im Ausnahmezustand.

Und vielleicht ist das „sein“ noch gar nicht dran, weil eh grad alles nur überfordernd ist.

Es geht grad ums aushalten. Sacken lassen. Aushalten – damit irgendwann ich wieder lernen kann – auch mal zu „sein“.

Und bis dahin eben „nicht sein“ – nicht denken, nicht fühlen, Ablenken, versuchen im hier und jetzt zu bleiben (in der Ablenkung). Und wenn das Überfordert sein in die gefährlichen Richtungen geht – eben mit Skills gegensteuern.

Aber es ist grad wieder oft schwierig Worte zu finden. Weil ich dann ja denken sollte. Daher kann es wieder sein, dass es eine Weile stiller hier ist, eben auch mal kein Blogeintrag kommt.

Es sind die Zeiten, in denen die fachlich geschulte Hilfe nötig ist und auch der Ansprechparter sein muss/sollte, weil es Dinge sind, die an anderer Stelle überfordern oder da schlicht nicht hin-, sondern eben in professionelle Hände gehören.

Ich bin im engen Kontakt mit Betreuer, Therapeuten, Ärzten – es gibt Absprachen und Abmachungen, an die ich mich halte und somit ein großes Sicherheitsnetz. Es muss sich also keiner Sorgen machen nur weil hier mal wieder weniger oder auch mal nichts steht.

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