Ofen einweihen

Mittwoch, 22. Oktober 2014 - 17:00 No comments

Als heut Nachmittag der Hermes-Bote klingelte und hier ein großes Paket abgab, war ich erstmal ob der Größe überrascht. Denn der neue Ofen ist ein bisschen größer als der alte (tiefer) und passt somit nicht mehr aufs Ivar-Regal – also mal schnell (ha ha) alles umräumen.

Im Moment ist der letzte Flammkuchen im Ofen (diesmal ist die Grundmasse mit Lamacun-Gewürz gewürzt – bin also gespannt). Und gleich noch werd ich einen Kürbiskuchen zusammen mantschen – schon allein um den angefangenen Kürbis endlich aufzubrauchen.

Ich freu mich auf beides (auch wenn letzteres für morgen gedacht ist – und damit die Katzensitterin auch einen Kuchen bekommt, der schmeckt – beim letzten war ja der Ofen defekt, was ich erst feststellte, als ich ihr ihr Stück schon hochgebracht hatte.

Danke!

Pflanzenumzug

Mittwoch, 22. Oktober 2014 - 11:19 2 comments

Eben hab ich das große Zypergras (mittlerweile etwa 1,40 hoch) und die beiden Papyrus reingeholt. Wird draußen doch kalt.

Wie ich den Katzen beibringe nicht am Papyrus zu knabbern muss ich noch überlegen, ans Zypergras dürfen sie, das überlebt das, der Papyrus noch nicht (nächstes Jahr sollte das dann für den auch kein Thema mehr sein).

Muss mir dringend Teebaumöl besorgen. Mal schauen woher. Das soll gut gegen Katzen wirken.

Die Pepino (Birnenmelone) muss auch noch rein, aber aktuell hab ich keinen Platz. Die Setzlinge hab ich jetzt eingestellt, da werden morgen und übermorgen welche abgeholt – da ich immer noch 26 davon habe, hoffe ich, dass ich den Rest auch noch los werde.

Die Minze bleibt draußen, nur ein Topf mit Kärntner Minze kommt rein – zur Sicherheit, für den Fall dass die den Winter draußen nicht überlebt.

Tja und dann wären da noch ein paar Töpfe, die ich irgendwo unterkriegen muss – nochmal zwei kleine Zypergräser (klein im Sinne von etwa 60 cm hoch), ein Elefantenbaum, ein riesiger Kardamon und Zitronengras. Ich hab keine Ahnung wo ich das alles unterkriegen soll. Ich überlege schon ein Regal vor die Balkontür zu stellen (muss ich im Winter eh nicht raus) und alles da drauf. Aber dazu müssten erst die Setzlinge weg.

Immerhin, das ganze hat mich jetzt gut abgelenkt, auch wenn ich mich jetzt kaum noch rühren kann.

Warten und Medikamentenchaos

Mittwoch, 22. Oktober 2014 - 10:06 No comments

Warten kann ich ja ganz besonders gut. Nicht.

Immerhin weiß ich jetzt, der Beatmungstechniker (oder wie auch immer der heißt) kommt nicht von 9 bis 12 sondern zwischen 9 und 12. Ist ja dann immer so eine Sache sich nicht in die Panik hineinzusteigern – daher jetzt dieser Eintrag.

Arzttermin: seine Untersuchungen wegen Daumen sind ohne Befund, ich bekam hochdosiertes Vitamin B1 dafür und wenn es nicht besser wird doch mal Rheumafaktoren machen lassen.

Dann haben wir ein Riesenproblem mit dem Valoron N ret.  – mein Schmerzmittel. Das ist nämlich nicht lieferbar, auch nicht in anderer Stärke (was übrigens nach 2 Wochen auch nahezu beschwerdefrei klappte – das austauschen vom 100 auf 2 x 50).  Nur gib es die 50er auch nicht mehr.

Anderes Mittel als Ersatz: gibt es nicht.

Da bei mir ja das Arcoxia so gut angeschlagen hatte in der einen Woche, soll ich jetzt das nehmen – zusätzlich, allerdings mit Magenschutz. Gegebenenfalls auch mal testen ob es alleine reicht.

Allerdings müsste das Valoron ausgeschlichen werden, da ich es ja schon seit Jahren nehme. Wirklich was anbieten kann er nicht, also hoffen, dass meine Apothekerin noch irgendwo welches auftreiben kann und es bis zum nächsten Rezept wieder lieferbar ist.

Im Prinzip haben wir das ja mit der Schmerzambulanz damals ausgetestet – welche Dosis gut passt – und zwischendrin wird das ja immer mal wieder angetestet – von daher würde es nicht abgesetzt werden, wenn es ginge, sondern das Arcoxia dazu und schauen ob die Besserung dauerhaft bleibt.

Soweit der Stand. Die Apothekerin wollte sich heute noch melden, was sie erreichen konnte. Sie versucht über Hersteller und andere Apotheken noch welches zu bekommen.

Sollte das wirklich ausfallen, hab ich ein echtes Problem. Vielleicht sollte ich doch nochmal einen Termin in der Schmerzambulanz machen (Nachtrag: Termin ist am 8.12.14. Bis dahin sollte klar sein ob das Valoron wieder lieferbar ist und dann kann ich den Termin immer noch wieder absagen).

Mal schauen wie sich das alles entwickelt.

heute

Dienstag, 21. Oktober 2014 - 17:27 2 comments

Ein sehr durchwachsener Tag.

Der nicht sehr gut anfing – auch wenn ich ohne Gerät deutlich fitter bin, ist es dennoch grad eher so, dass ich morgens knatschig bin. Sicher auch weil aktuell schmerztechnisch eher wieder Hochzeit ist.

Bis ich mich endlich entschieden habe ob und was ich frühstücke (seit gestern Nachmittag ist da eine leichte Übelkeit da, heute aber besser als gestern), wurde es langsam auch besser – die Schmerzmittel fingen zu wirken an.

Irgendwann klingelte die Post und überreichte mir ein kleines Paket. Mit dem ich nun gar nicht gerechnet habe.

Wer auch immer der Spender der Wolle ist: vielen herzlichen Dank dafür! Muss mich grad sehr zusammennehmen, erst das andere fertig zu stricken – denn die Farben sind einfach nur toll – mehrere Orange und Brauntöne, die bis ins Schwarz übergehen (oder fast Schwarz) – einfach toll. Danke!

Dann ging es ums Telefonat – den Fahrer für die Physio anzurufen, was – schwierig war, aber irgendwann auch klappte.

Gestern hab ich ja schon angefangen in der Wohnung, da ging es heute weiter (und der Rest wird jetzt gleich noch gemacht werden – müssen). Es tut mir im Moment nicht gut, es macht Druck und es fördert Flashbacks ganz massiv – auch wenn ich da die Zusammenhänge noch nicht finde.

Auf jeden Fall kippt es regelmäßig in selbstschädigendes Verhalten – was ganz und gar nicht gut ist. Aber meine Versuche dort anzurufen und für morgen abzusagen (bzw das auf nächste Woche zu verschieben), scheiterten völlig.

Dann hab ich endlich die Pflanzen bei den Kleinanzeigen eingestellt. Weil ich nicht weiß wo ich die hier überwintern soll.

Und die Wolle gewickelt :) – so sehr ich die Zauberbälle liebe, das wickeln ist immer so eine Sache.

Physio lief dann soweit ganz gut – sogar Crosstrainer ging für eine Weile. Wieder zu Hause versuche ich es nochmal mit einer Wohnungseinheit und beantwortete Anfragen wegen der Pflanzen. Mit etwas Glück werd ich die los.

Zwischendrin wurden noch Pfannkuchen gemacht, weil ich seit gestern unglaublich Lust auf Frittatensuppe habe – nebenher hab ich etwas Abwasch erledigt und die Böden grob gereinigt.

Jetzt gleich werd ich den Abwasch abtrocknen und wegräumen, die letzten 2 Schüsseln und Pfanne machen und dann die Böden einmal wischen. Das muss für morgen reichen. Mehr schaff ich einfach grad nicht.

Danach noch eine Folge schauen oder so – und vermutlich dabei die Pfannkuchen in Frittaten schneiden und evt noch ein Knäuel wickeln (so tolle Farben – hach) danach mit Suppe und immer noch Herr der Ringe ins vorgewärmte Bett.

Thera gestern

Dienstag, 21. Oktober 2014 - 09:59 No comments

Es war etwas ungut, da ein Notfall in der Praxis war und so eine Patientin nebenan, der es sehr schlecht ging und die im Notfall klopfen sollte.

Entsprechend blieben wir oberflächlich. So ging es um alles mögliche und gegen Ende dann um Geschenke.

Seit der alte Thera ja damals das beendet hat, stand ständig im Raum, ob das Versprechen bzw die Abmachung noch gilt: alles an Hilfe anzunehmen bis das mit den Fahrten geklärt ist.

Aber auch sonst. Der Thera findet das natürlich gut – mir ging es mehr darum, dass ich natürlich sehr dankbar bin, denn ohne eure Unterstützung wäre vieles nicht möglich und deutlich schlechter, dass aber die letzten Wochen/Monate halt auch zunehmend das “verdien ich gar nicht”  in den Vordergrund rückt.

Damit wurde auch die Frage, ob diese Abmachung eigentlich noch gilt wieder akut. Und ich konnte für mich da zu keiner klaren Entscheidung kommen, ob da jetzt mehr Widersacher/Täterintrojekte/mir schaden im Spiel ist oder nicht.

Irgendwie hab ich das aber in der Thera auch nie angesprochen – vermutlich weil irgendwie doch klar war, dass da doch deutlich mehr Widersacher bei waren als ich mir eingestehen will.

Es ist diese Fassungslosigkeit, dass jemand mir einfach so  – was Gutes tut, hilft, unterstützt – teilweise ja auch ohne dass wir uns kennen.

Und das “verdien ich nicht” und “bin ich nicht wert” ist ja wieder so hoch aktuell, dass ich teilweise schon Schwierigkeiten habe auf meine Grenzen zu achten. Es ist eine große Verführung das in selbstschädigendes Verhalten kippen zu lassen.

Oft genug merk ich es auch erst wenn ich über der Grenze bin.

Das “für sich einstehen” war ja auch letzte Woche dann deutlich eingeschränkt. Ich wusste schon im Schlaflabor, dass es so nicht klappen kann, hab mich aber abspeisen lassen.

Wie auch immer: mir ist klar geworden, warum diese Abmachung für mich nicht mehr wirklich gilt.

Denn was die Abmachung unklar machte ist, dass dazu gehörte, dass wir es in der Thera zum Thema machen, wenn es Probleme damit gibt. Das war dann ja nicht mehr möglich.

So wurde es irgendwie zu einem “Tabu”-Thema. Es ist wichtig, dass das wieder Thema sein darf/kann – für mich. Es hat mir ja niemand verboten oder so, aber durch die Unklarheit ob es noch gilt oder nicht oder wie – war es einfach – zu chaotisch um es irgendwie anzusprechen.

Dazu kommt, dass natürlich genug Anteile da sind, die das nicht ansprechen wollen – denn die Unklarheit bietet Widersachern ein Festmal.

Es ist zu einem generellen Problem geworden, das schon bei Kleinigkeiten anfängt – wie Auszeiten nehmen usw. Irgendwie gewinnt viel zu oft der Teil, der mir mit dem Verhalten dann schadet.

Natürlich ist die Dankbarkeit da und spürbar und ich bin sehr froh über die Hilfe, weil es ohne unvergleichlich schwieriger wäre und vieles gar nicht möglich. Es ist für mich ein Geschenk, dass das Leben sehr erleichtert – und das mich tief rührt und dankbar macht.

Daher ich finde es schade, dass dieses Gefühl dann durch schlechtes Gewissen und Schuldgefühle und mich niedermachen getrübt wird. Das muss sich dringend wieder ändern. Das will ich unbedingt wieder ändern.

Categories: Leben, Psycho-Somatik, Therapie Tags:

Fahrerei

Montag, 20. Oktober 2014 - 14:35 No comments

“Mein” Fahrer wird wohl längerfristig ausfallen, was mir sehr leid tut –  vor allem für ihn und seine Familie. Ich wünsche ihm von Herzen gute und baldige Besserung.

Wie ich das jetzt für mich organisiere, muss ich sehen – es gab ja keine feste Vertretung und so muss ich erst schauen wie sich das entwickelt. Zwei Kollegen kommen in Frage – als “feste” Fahrer, beide haben heute frei. Zurück geht es heut eh mit der Nachtschicht, weil der Theratermin erst um 17 Uhr beginnt.

Aber wichtiger ist, dass es A. bald wieder besser geht.

 

 

telefonieren

Montag, 20. Oktober 2014 - 09:27 2 comments

Telefonieren ist ja an sich schon so eine Sache. Es gibt – wenige – Menschen, bei denen das eigentlich fast immer geht, mit MissMutig zum Beispiel, aber die kann ich an einer Hand abzählen (ähm – eigentlich fällt mir außer ihr grad keiner ein, bei dem es fast immer geht).

Ansonsten ist es – schwierig.

Wenn es dann noch darum geht was zu organisieren (sei es Arzttermin oder wie aktuell das mit der Maske), ist es so, dass ich zum telefonieren “umschalten” muss – in den Funktioniermodus.

Das hat früher recht zuverlässig geklappt, mittlerweile schieb ich vorher Panik, dass ich nicht umgeschalten kriege, weil ich das eben erst merke, wenn ich gewählt habe.

So kommt es dann doch häufiger vor, dass ich nach dem Wählen, hoffentlich noch während des Klingelns, wieder auflege, weil ich nicht umgeschalten bekam und somit auch kein einziges Wort formuliert bekäme.

Da hilft auch kein Aufschreiben oder so. Ok – Stichpunkte schon, aber jetzt vorformulieren nicht – weil irgendwie viel zu viele Antwortmöglichkeiten und dann verzettel ich mich – und es geht eh nur im Funktioniermodus – und in dem kann ich dann auch – sprechen.

Die heutige Nacht machte deutlich: so geht es gar nicht mit dem Gerät, da muss was passieren.

Nur wer ist zuständig? Also erstmal da angerufen, wo ich in einem halben Jahr den Kontrolltermin habe, die verwies mich weiter ans Schlaflabor, das erst meinte, ich müsse vorbeikommen, aber es gäbe keinen Termin, als es dann um Maskenwechsel ging hieß es, sie könnten das eh nicht ändern, da müsste ich mich an den Anbieter wenden.

Der erst um neun aufmachte, was viel Zeit ließ um Panik zu schieben.

Dort angerufen (inzwischen auch ziemlich heiser), kurz gesagt um was es geht – und irgendwie ging es dann darum wie weit Seeburg von mir weg ist (ähm – keine Ahnung? Weit?) und schließlich dass ich ihr meine Nummer geben soll, sie rufe zurück.

Rückrufe sind ja noch schlimmer, weil ich den Zeitpunkt nicht selbst bestimmen kann, auch wenn die “Trefferquote” fürs Umschalten auf Funktionieren da etwas größer ist. Aber Telefonklingeln löst hier einfach immer noch erstmal Panik aus.

Der Rückruf kam dann sehr schnell: ob ich Mittwoch zwischen 9 und 12 könne. Ich sagte zu und erfuhr dann, dass der zu mir nach Hause kommt, die nächste Panik. Übrigens auch so, dass ich mich nicht mehr richtig verabschieden konnte – was mir immer noch nachhängt.

Denn hier in der Wohnung – jemand Fremdes (ok, es ist der, den ich letzten Do kennengelernt hab, der mir das Gerät erklärt hat) – und vor allem: in dieses Chaos hier?

Muss ich den was anbieten? Bleibt der die ganzen drei Stunden oder kommt er irgendwann in der Zeit? Denn er bleibt ja schon ne Weile, da ich die Masken ja testen muss und somit doch eine Weile sie nutzen – auf dem Bett liegend – Hilfe.

Die ganze Situation überfordert mich grad massiv.

Krieg ich die Wohnung bis dahin wenigstens oberflächlich aufgeräumt (alles in irgendwelche Schränke gepackt oder so)?

Krieg ich es hin, den Herrn in die Wohnung zu lassen? Oder die Masken dann wirklich zu testen, wenn der da ist? Schaff ich das überhaupt zeitlich, weil ich um 8 nen Termin beim Arzt habe (wobei da bin ich bis halb neun durch, ich hatte bei der Zusage nur vergessen, dass ich da nen Termin schon habe)

Wie soll ich die Wohnung hinkriegen?

Jetzt erstmal den Fahrer anrufen für den Termin heut Nachmittag – damit hätte ich dann die Telefonate wenigstens erledigt.

PS: “mein” Fahrer liegt im Krankenhaus und kann nicht sprechen, wird also länger dauern – somit weitere Telefonate und im Endeffekt einen seiner Kollegen erreicht, der ziemlich unpünktlich ist – hoffe mit 10 Min eher bestellen klappt das heute.

 

CPAP-Gerät

Montag, 20. Oktober 2014 - 07:45 No comments

Heute hab ich fast die ganze Zeit ohne Gerät geschlafen – ich hatte  irgendwann im Halbschlaf die Maske abgemacht und das Gerät ausgeschalten – wegen Halsschmerzen – und dann um eins noch mal probiert, mit dem selben Ergebnis.

Fazit: ich bin heute deutlich wacher. Und ich will ganz klar eine Maske, die über Mund und Nase geht.

Das bedeutet heute telefonieren, rausfinden, wer zuständig ist und dann schauen wie das läuft.

zuviel

Sonntag, 19. Oktober 2014 - 14:19 No comments

So unglaublich müde.

Serien schauen und plötzlich wird es immer lauter und lauter, bis nur noch Lärm da ist, der in den Ohren weh tut.

Überreizt.

In der Küche stehen und sich was zum Frühstück machen wollen und dann merken, dass man das Atmen einstellt, auf ein Minimum reduziert. Weil es innen drinnen so tobt und schreit und heult, dass es nur so eben – innen – bleibt.

Und das nur, weil ein paar Töpfe rumstehen (in der kleinen Küche macht das die Küche unnutzbar und ich krieg selbst das nicht hin – dabei wäre es grad mal 15 Min Arbeit – mit komplettem Abwasch vielleicht 30).

Dabei ist der nächste Betreuungstermin erst übernächste Woche.

Der Gedanke an Mittagessen löst Übelkeit aus – müsste ich mich doch der Küche stellen.

Seit 2 Tagen wieder hier, aber immer noch nicht geschafft das Digitalpiano aufzubauen. Dafür aber den gemieteten Ständer umschmeissen und eine Macke reinhauen (DER Grund, warum ich nicht das fast 90 Euro teure Teil mieten wollte, so sind es nur 35 die mich das ganze jetzt mehr kostet).  Das wiederum reichte natürlich um hier zusamenzuklappen.

Alltag überfordert mich.

Theoretisch müsste ich Montag klären, wer jetzt eigentlich zuständig ist, wenn ich Probleme mit Maske oder Gerät habe. Praktisch weiß ich nicht wie ich es hinkriegen soll, wenn da anrufen und fragen und wie das organisieren – denn Fakt ist: ich komm mit der Maske so nicht zurecht – wobei die Maske an sich schon, aber durch das immer wieder auch durch den Mund atmen ist morgens die Nase dicht, der Hals schmerzt und ich wach nachts wegen extrem trockenen Mund immer wieder auf.

Das selbstgebastelte Kinnband hat etwas geholfen, aber nicht ausreichend.

Das wiederum bedeutet, dass ich wohl doch auf eine Nasen-und-Mund-Maske umsteigen muss – und das wiederum muss irgendwer absegnen und klären (und wenns blöd kommt muss auch noch der Druck neu eingestellt werden).

Theoretisch hab ich hier eine Liste gemacht: erst den Anbieter anrufen, weil der zumindest wissen sollte, wer zuständig ist. Dann versuchen da jemanden zu erreichen und zu klären wie das jetzt laufen soll – und vor allem: wie und wo ich versch. Masken testen kann.

Ich ärger mich über mich selbst – weil ich mich mit den Dingen (die ja auch in der Klinik auftraten) mit einem “das ist Gewöhnungssache” abspeisen hab lassen. Aber es kamen ständig widersprüchliche Informationen: der ein sagt ab neun raus aus dem Zimmer, der andere, kann drin bleiben bis die Reinigungsfrau kommt. Oder: die Maske muss passen, das sei das A und O, gleichzeitig aber ständig hören: ist Gewöhnungssache.

Nur das mit den Halsschmerzen bei schon maximaler Befeuchtung ist eben keine Gewöhnungssache. Zumal ich nachts mehrfach wach werde, weil ich durch den Mund atme (das ist dann extrem laut).

Dieses Gefühl ständig zu nerven, rumzuzicken, der “schwierige” Patient zu sein – das dann altes aus der Psychiatrie hochkochen lässt.

Naja und der Rest wie Gericht, fehlende Betreuung, übernächste Woche ohne Sicherheitsnetz (und sehr sehr hoffend, dass eben der Gerichtsentscheid erst danach kommt), das deutlich mehr schlafen und deutlich weniger erholt aufwachen und der Tag, der sich wie Kaugummi zieht, der kaputte Ofen (was beim aktuellen Küchenzustand dann noch schwieriger ist), Hormone usw. –  das kommt noch dazu.

Und sicher auch Frust, denn ich hatte natürlich gehofft, dass das mit dem erholsamen Schlaf durch das Gerät schon bald bemerkbar ist – im Moment ist es das Gegenteil.

Morgen also viel telefonieren – obwohl das ja im Moment eh schon so schlecht geht. Keine Ahnung, wie das gehen soll.

Für heute: ablenken, wach bleiben bis heut Abend,  überleben.

 

:(

Samstag, 18. Oktober 2014 - 14:53 No comments

Ich glaub mein Backofen ist kaputt. Die oberen Heizstäbe scheinen nicht mehr zu heizen. Das würde auch erklären, warum mir unten immer alles anbrennt und er so ewig braucht um die Temperatur zu erreichen.

Eins meiner meistgenutzten Küchengeräte, die aber, wenn er mehr können soll als nur ne Pizza heißmachen (Garraum sollte über 50l sein), einfach auch etwas teurer sind.

 

 

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