WMDEDGT 09/15

Samstag, 05. September 2015 - 05:55 No comments

Frau Brüllen fragt wieder: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Geplant ist die Wäsche von gestern (7 Maschinen plus 2x Trockner) abzunehmen und wegzuräumen – sofern alles trocken ist.  Inwiefern ich das heute schaffe muss ich sehen, da ich mich gestern so sehr übernommen habe, dass ich ehrlichgesagt schon mit Tränen in den Augen aufwachte – nur weil ich aufwachte und nicht mehr konnte.

Immerhin erst um halb fünf, nicht wie sonst um drei.

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Thera Nachlese

Freitag, 04. September 2015 - 08:53 No comments

Gestern war ich sehr aufgewühlt – wobei so stimmt das nicht – eher getrieben, unruhig. Als wäre ein permanentes inneres Zittern da – vor Anspannung, die ich auch nicht los wurde. Es gab kein zur Ruhe kommen irgendwie.

Ich dachte, dass es daran liegt, dass eben in der Thera das sehr – ungeplant – lief, so ganz anders als gewollt und dass es halt immer noch so viele Missverständnisse gibt, Wortdefinitionen, die sich so sehr unterscheiden.

Dadurch kommt es auch in der Thera immer wieder zum Gefühl der Überforderung, weil ich einfach wo anders bin innerlich, inhaltlich, als der Thera – und das Erklären irgendwie nicht zu klappen scheint.

Die letzte Nacht war voller Alpträume und Flashbacks. Heftig und und unschön, aber sie hat auch klarer gemacht was grad los ist.

Es ging gestern ja auch viel ums Verstehen was in den „zwei Wochen“ war, was da passierte – und das war zu viel. Das ganze Thema triggert immer noch, es macht mir Angst, es ist eins der Themen, vor denen ich weglaufe. Die Alpträume und Flashbacks sind in den letzten Wochen weniger geworden, nicht weil es für mich klarer ist oder bearbeitet, sondern weil es weggedrängt, weggepackt werden konnte – zumindest meistens.

Mir war das nicht so bewusst, aber ich bin für dieses Thema nicht stabil genug. Dazu muss ich erst meine Grenzen finden. Muss ich  erst einen Weg finden dieses innere „zuviel“ abzubauen. Und vor allem dieses innere Meer an Tränen. Ein Meer dass mich ständing zu ertränken droht. Es sind genau die Gründe, warum ich nicht einfach innehalten kann.

Jetzt, wo das klarer ist, kann ich auch was tun. Es wieder gezielter wegpacken, wieder achtsamer mit mir umgehen und auch klar formulieren, dass das grade nicht geht. Dass das ein Thema ist, dass wir anschauen müssen – aber nicht jetzt. Dass es tatsächlich so ist, dass ich dafür grade nicht stabil genug bin und wir erst wieder Stabilität reinkriegen müssen.

Eine Basis schaffen, die das ganze dann auch tragen kann.

Das Wissen ändert nichts am Gefühl oder an der Angst oder den Flashbacks. Aber da sie jetzt deutlicher, greifbarer ist, kann ich gezielter was tun um gegenzusteuern. Und auch etwas anders damit umgehen.

Die Anstrengung ist die Gleiche, aber die Richtung in die es gehen soll etwas klarer – nein deutlich klarer.

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Thera heute

Donnerstag, 03. September 2015 - 19:48 No comments

Wir sprechen immer noch nicht wirklich die selbe Sprache. Aber ich kann auch grade nicht wirklich erklären wo ich stehe, was ich brauche, weil ich es selbst nicht weiß.

Von daher gibt es immer noch viele Missverständnisse – und das Gefühl, dass wir nicht auf der selben Ebene sind.

Heute ging es anfangs dann doch unerwartet erst um ein anderes Thema. Eigentlich sollte es nur eine kurze Erklärung werden, aber es wurde dann doch länger, weil es eben – anders – ist. Weil es so nicht wirklich stimmt, wir immer noch so viele Begriffe unterschiedlich nutzen. Ich glaube wir haben uns da heute wieder ein gutes Stück angenähert. Aber es hat auch deutlich gemacht, dass wir noch weit voneinander entfernt sind.

Was dann auch der Grund war, warum das mit den Gefühlen für mich nicht möglich war.

Normalerweise ging es da immer eher darum diesen Kampf bis zu den Gefühlen zu unterstützen – gegen die Automatismen und inneren Verbote usw. Das ist auch immer noch so – auch wenn es die Verbote in der Form nicht mehr gibt, gibt es auch keine Erlaubnis.

Es ist alles so – abstrakt und schwammig, es gibt kein „das ist ok und das nicht“ – und im Zweifel ist es dann für mich immer „nicht“.

An diesem Punkt fehlt mir auch nach wie vor eine Bestätigung. Ich nehme das „zuviel“ und die Überforderung wahr, spüre sie, aber sie ist dennoch irgendwie – nicht real. Weil sie nicht real sein darf. Im Alltag tu ich nichts anderes als sie wegdrücken, weitergehen. Aber ich finde keine Erklärung dafür – ich tu ja nicht wirklich was oder viel.

Und irgendwie braucht es da eine Art Verständnis für oder ein „ja das ist alles viel“ – von Seiten des Theras. Da er aber irgendwie an einem anderen Punkt ist – ist das – schwierig. Vielleicht ist das für ihn auch klar – und ich brauch es nur „ausgesprochen“ – aber ohne dem stell ich es weiter in Frage. Hab das Gefühl es wird nicht gesehen und bleibt damit – nicht real.

Gleichzeitig hab ich natürlich Angst davor dass er es sagt – weil es dann „real“ wird.

Und ja das ist so verwirrend für mich wie das hier klingt. Es ist eigenartig. Aber noch ist das Wort irgendwie nur ein Wort und das Gefühl eben das Gefühl – und das gehört nicht zusammen.

Die Verbindung fehlt – irgendwie.

Die Sprache auf dieser Welt ist mir so fremd. Das ständige Übersetzen so sehr im Vordergrund. Ich versuche zu verstehen und mich anzupassen – und verliere dabei mich selbst aus den Augen.

 

Aber für ein auf die Gefühle einlassen brauche ich den Thera – weil es alleine grade nicht aushaltbar ist. Dabei ist mir aber wichtig, dass er versteht um was es dabei geht – dass es eben auch um das Gefühl geht, nicht nur – wie bisher eher – um den Weg dorthin. Und irgendwie auch darum, dass er es sieht, dass er die Überforderung sieht.

Alles in allem war dann klar – so geht das für mich nicht. Weil er ganz wo anders ist – auch wenn er mir gegenüber sitzt. Und ich ihm das nicht – erklären kann. Weil es für ihn diese Trennung gar nicht so gibt.

So ging es heute dann nicht um Gefühle, sondern erst mehr um das andere Thema und dann um Versuche zu erklären, wo ich grad bin, um was es mir grad geht. Allerdings nicht sehr erfolgreich. Ja wir nähern uns an – aber es ist immer noch schwierig und voller Missverständisse, voller Begriffe, die unterschiedlich definiert sind und über die wir dann stolpern.

Nächste Woche dann – gezielt nur Gefühle, hinspüren. Schauen dass ich mich meinen Grenzen nähern kann. Schauen ob wir für dieses Stück Weg eine gemeinsame Sprache finden und ich mich drauf einlassen kann – auf ihn, seine Hilfe, sein Da sein. Ob ich drauf vertrauen kann, dass er auch da bleibt und mich nicht dann mit dem Mist alleine lässt.

Ob ein bisschen mehr Verstehen – von beiden Seiten – da ist. So das dass Aufeinanderzugehen auch als Annäherung zu spüren ist und nicht als Tauziehen.

Ein sehr sehr anstrengender Termin. Wir haben auch deutlich überzogen – auch weil er dann doch das mit den Gefühlen probieren wollte – da ich aber nicht wusste wie es mit der Zeit aussieht – klappte das nicht. Ich konnte mich da einfach nicht einlassen.

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Categories: Leben, Psycho-Somatik, Therapie Tags:

freier Mittwoch

Mittwoch, 02. September 2015 - 19:04 2 comments

Etwas unerwartet hatte ich dann heute frei. Da ich letzte Woche vor verschlossener Tür stand, hatte ich gestern entsprechend vor Ort nachgefragt und erfahren, dass heute ausfällt, evt. nächste Woche  wieder – die zuständige Leiterin ist krank.

Also hatte ich vormittags frei. Da kam dann ein Anruf, der Physiotherapeut ist krank. Da ich ja nächste Woche da Zahnarzt habe, er die Woche drauf auch weg ist, haben wir nun für nächsten Dienstag einen Termin ausgemacht – sollte auch trotz Besuch gut klappen.

So hatte ich heute also frei – und war darüber ehrlichgesagt ziemlich froh.

Diesmal soll ja auch das letzte Mal die Rente noch mit der Post kommen – und die kam heute – von daher passte auch das.

Die Ruhe hat definitiv gut getan. Der gestrige Zahnarzttermin hat mich schon arg geschlaucht und auch einige Flashbacks hinterlassen.

Dummerweise ist mir vorhin ein Stück Zahn weggebrochen – entweder von dem mit der neuen Füllung von gestern oder von seinem Gegenpart unten. Da seitdem der mit der Füllung auch etwas weh tut, tippe ich auf den.

Morgen also erst Buchbinderei und dann Thera (und festes Daumendrücken für MissMutig und Sohn, die auch einen schweren Termin vor sich haben).

In der Thera ist nochmal geplant gezielt bei den Gefühlen zu bleiben und keine anderen Themen anzusprechen. Weil die grad mehr Hintertürchen wären und ich weiß, dass ich aus diesem Zuviel nur rauskomme, wenn ich mich den Gefühlen auch widme. Denn aushalten geht ja grad nur mit wegdrücken und ablenken – und bloss nicht hinspüren. Dummerweise sind sie ja trotzdem da.

Jetzt gleich nur noch das gestern doch noch bekommene Zitronengras in die Wasserflasche stecken, Katzen versorgen und dann mit angeschaltenem Wärmeunterbett ins Bett und lesen.

 

 

 

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Zahnarztphobie – Behandlung unter Lachgas Teil 6

Dienstag, 01. September 2015 - 15:05 No comments

Heute war das erste Mal auch der Blutdruck etwas höher dort – dabei fand ich mich diesmal sogar eher etwas ruhiger.

Da es heute um einen hinteren Zahn ging, war es anstrengend und lief es auch nicht so toll. Die letzten beiden Male kamen wir dann doch jeweils auf 135 Euro fürs Lachgas, weil wir einfach  etwas länger gebraucht haben.

Das Bohren löst nach wie vor Panik aus, wobei ich das mittlerweile ganz gut wieder in Griff bekomme. Was heute aber nochmal schlimmer als sonst war, war dieses Polieren oder was das ist – das löst jedesmal Flashbacks aus – und das war heute sehr viel heftiger – und schwieriger danach wieder in Griff zu kriegen – weshalb wir dann auch länger brauchten. Dabei hat er das schon aufs absolute Minimum reduziert mit diesem Gerät.

Zwischendrin gab es leider auch Probleme mit dem Lachgas – es kam nichts an. Drei oder vier mal mussten wir daher unterbrechen. Meist ja erst wegen Panik – und als ich aus der raus war, merkte ich, dass nichts ankam – ob das nun die Panik auslöste oder nicht – keine Ahnung – denn verändert wurde ja meist nichts.

Wir bekamen es dann immer wieder hin. Aber es war natürlich ungut für alle Beteiligten und verzögerte alles noch mehr.

Deshalb hat er auch eine Einheit weniger berechnet (obwohl wir sicher nicht eine ganze Einheit dafür verwendet hatten).

Auch heute liefen am Ende wieder Tränen – und nein ich finde das nach wie vor nicht gut. Aber es war einfach – zuviel. Aber wir haben es auch geschafft.

Und durch deutlich besseres Abdichten der Maske ging es, wenn es dann ging, auch erstaunlich gut. Das macht schon sehr viel aus.

Nächstes Mal gibt es nochmal Füllungen, evt. übernächstes Mal dann mein Horrorzahn. Vor dem fürchten wir uns alle etwas, weil er erstens ganz hinten liegt und zweitens sehr schwierig wird – der muss gezogen werden, aber da ist nicht mehr wirklich was da, was er packen kann – und das ziehen war ja vorne schon arg schwierig, da war dieses Problem nicht gegeben. Das wird für alle Beteiligten eine ziemliche Herausforderung.

 

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und Stopp

Montag, 31. August 2015 - 17:05 No comments

Und der Körper setzt ein Zwangsstopp. Restliche Einkäufe verschoben. Probe für heute Abend abgesagt. Schauen, dass ich morgen wenigstens für den Zahnarzt fit bin.

 

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Wochenende und so

Sonntag, 30. August 2015 - 17:31 No comments

Ein ruhiges Wochenende, wenn es auch mit einiger Arbeit gefüllt war.

Zum einen mussten die Liedtexte fertig gemacht werden, dann endlich mal die Reihenfolge für NF fertig, die Fahrtkostenabrechnung und der Einkaufszettel für den Großeinkauf.

Mal abgesehen von der Fahrtkostenabrechnung und der Reihenfolge für NF (immerhin nur 30 Min), dauerte der Rest dann doch mehrere Stunden.

Zum Zeichnen blieb da nicht viel Zeit.

Aber es war – ok.

Nächste Woche ist nochmal stressig.

Montag: Buchbinderei und direkt im Anschluss Großeinkauf (und diesmal sind es wirklich viele Läden – seufz) und am Abend dann zur Krönung noch eine Probe

Dienstag: Ersatzthera (eineinhalb Stunden Wartezeit, von der ich noch nicht weiß wo ich die hinbekomme),  Zahnarzt, Betreuung (evt machen wir da auf dem Rückweg noch einen Laden, den wir Montag auslassen)

Mittwoch: „alte“ Buchbinderei, Stadt (dringend bei Fielmann die Versicherung ändern), Physio

Donnerstag: Buchbinderei, Thera, Nachbesprechung

Freitag: ganz großer Wohnungstermin (damit für den Besuch hier auch Platz ist 😉 ).

Entweder Freitag, Samstag oder Montag dann nochmal ein kleiner Einkauf mit frischen Sachen.

Und dann ein ruhiges Wochenende und Vorfreude auf den Besuch :).

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Samstangs-Dies-und-Das

Samstag, 29. August 2015 - 19:17 No comments

aktuelle Serie: Criminal Minds (Staffel 9 als Wiederholung, weil mir bei 10 irgendwas fehlt und ich nicht so genau weiß was) – dabei feststellen – was ich ganz und gar nicht sehen kann sind Folterungen. War schon der Grund, warum ich dann Games of Thrones abgebrochen habe, werde ich auch hier jetzt überspringen.

aktuelles Buch: Riyria-Reihe – Band 2

aktuelle Hauptbeschäftigung um mich abzulenken: zeichnen (in Richtung Zentangle, aber andere Grundform) – eher sowas – weil ich da besser die Muster üben kann – wobei das mit den Buchstaben jetzt nur das Deckblatt für eine Mappe werden sollte.

Zentangle

ansonsten:

Bonsaitiger sind soweit fit, die üblichen aufgekratzen Stellen, aber sonst alles gut – darf bitte gerne so bleiben!

Weniger lustig finde ich, dass der Wirbelwind sonnenbaden will – und zwar unter der Pflanzenlampe – und dafür muss natürlich die Pflanzen darunter erstmal runtergeschmissen werden, damit Madame gut Platz hat.

Aella

Theoretisch wäre das ja auch direkt in der Sonne möglich – mit Südfenster und Südbalkon, aber das ist wohl nicht so – schön.

Der Körper signalisiert deutlich „du bist über deinen Grenzen“, aber im Großen und Ganzen geht es. Die Nachtschiene hilft tatsächlich sehr, aber nur wenn ich sie auch konsequent nutze – interessanterweise war es wirklich gut als ich eine Woche nicht in der Buchbinderei war – leide auch ein Punkt der gegen sie spricht.

Der Rücken – naja – die Stelle der letzten Woche ist fast wieder gut – das ist wirklich stetig (wenn auch langsam) besser geworden, dafür heute wieder etwas die sonst übliche Stelle, die zickt. Von daher muss ich nächste Woche wirklich mal dringend nach Wärmepflastern schauen.

Die Zähne – mit ein bisschen Glück könnte ich Ende Oktober wirklich durch sein. Endgültig klärt sich das im nächsten Termin am Dienstag – da dürft ihr gerne Daumen drücken.

Die Sehnenscheidenentzündung an der Hand tritt aktuell nur auf, wenn ich mit mit den Buntstiften ausmale – daher will  erstmal schauen will ob ich meine Stabilos nicht wieder aktiviert kriege – hab sie jetzt erstmal alle auf den Kopf gestellt, da hätte ich ja das ganze Set, aber irgendwie geht ein guter Teil davon nicht mehr, hoffe sehr, das liegt nur daran, dass sie mit Kappe nach oben gelagert waren, damit ich beim Zauberwald weiter machen kann.

Buntstifte führe ich einfach mit viel mehr Druck – damit die Farben auch schön satt sind. Offensichtlich mag das mein Handgelenk aktuell nicht.

Tja und die Psyche – ich bin im Dauerzuviel – was nicht neu ist. Das jetzt zu stoppen ist nicht möglich ohne dass es zum Zusammenbruch kommt – also läuft es auf einen Kompromis hinaus: etwas ruhiger angehen, mehr Ruhe einplanen, mehr Dinge tun, die mir gut tun und weniger, die mir nicht gut tun – darauf mehr achten, gleichzeitig das Gleichgewicht wahren, dass es nicht „zuwenig“ wird.

Alles in allem – es ist klar, es geht in die falsche Richtung und ich bin dabei den Richtungswechsel so zu gestalten, dass es ohne Zwangsauszeit geht. Es ist noch ein rantesten und ausprobieren, aber es ist auf dem Weg.

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Start ins Wochenende

Freitag, 28. August 2015 - 17:23 No comments

Buchbinderei bin ich immer noch hin und her gerissen. Gestern war ich recht sicher, dass ich dort nicht bleiben will – heute war es wieder ok.

Immer – wenn ich arbeiten darf, wenn ich was machen kann – und das kann ruhig Handlangerarbeit sein – aber eben was zu tun – dann gefällt es mir dort auch. Dann steht die Arbeit im Mittelpunkt und nicht das Gelaber. Ich denke es macht Sinn nach meiner Pause übernächste Woche konsequent mit 2 Tagen die Wochen zu probieren (werde ich auch nächste Woche schon so machen) – ob es dann besser ist. Aktuell ist viel los, viele Aufträge, die heute fertig sein sollten.

Ich hab kein Problem was zu lernen – auch wenn das anfangs nur über zuschauen geht – solange ich was lerne, ich hab auch kein Problem Dinge zu machen die eher langweilig sind – solange ich eben was machen kann.

Solange die Arbeit im Mittelpunkt steht. Anstrengend ist es dann auch – das ist nicht das Problem denk ich.

Aber ich muss mir das wirklich gut anschauen und klären.

Danach war Wohnungstermin – da heute nicht ganz so viel anstand machte ich den Kleiderschrank, die Crosstrainerecke (dahinter/darunter zu wischen ist nämlich einen Riesenaufwand – und leider war es dringend nötig, da es mir ja mal reingeregnet hattet und entsprechend sah es dort auch aus) und den Kühlschrank. Ideal wäre ja, wenn ich es schaffen würde am Wochenende die Tiefkühle einmal auszuräumen, zu schauen was davon überhaupt noch gut ist und aussortierne und wieder ein. Abtauen kann ich knicken – auch wenn es sehr dringend nötig wäre – aber wenigstens mal ausmisten. Denn da ist einiges drin, dass sicher nicht mehr gut ist.

Übrigens fressen mir die Vögel grad die Haare vom Kopf – 3-4 Meisenknödel, 2 volle Vogelhäuser – pro Woche aktuell. Minimum. Manchmal muss ich auch eher nachfüllen (und ich hab fünf Häuser draußen). Da werde ich heute auch noch auffüllen.

Ich bin müde, sehr froh, dass ein ruhiges Wochenende vor mir liegt und hab mit dem Betreuer jetzt abgesprochen, dass ab Mitte September entweder der Mo oder der Freitag zusätzlich frei sein wird. Da müssen wir noch schauen wann der Wohnungstermin am sinnvollsten möglich ist. Mit drei Tagen am Stück erhoffe ich mir etwas mehr Erholung – ohne dass mir die Decke auf den Kopf fällt.

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Thera heute und Buchbinderei

Donnerstag, 27. August 2015 - 18:15 No comments

In der Thera heute festgestellt – dass ich eine Auszeit bräuchte. Ein paar Tage irgendwo mit Vollverpflegung, mich um nichts kümmern müssen, mit der Absicherung von Theraterminen alle 2-3 Tagen, weil natürlich das immer weitermachen nur dem geschuldet ist, dass beim stoppen/unterbrechen erstmal ein Zusammenklappen folgen würde – dass ich nur durch weitermachen verhindere grade.

Quasi Hotelunterbringung mit Zimmerservice hier in der Stadt oder so 😉

Nein im Ernst – natürlich hab ich auch selbst schon über stationären Aufenthalt nachgedacht. Es ist nicht neu, dass ich meilenweit über meinen Grenzen bin und auch nicht, dass nur das weitermachen ein Zusammenklappen grad verhindert.

Ich kann meinem Körper Ruhe gönnen und auch Dinge tun, die mich freuen (wie der Besuch übernnächste Woche) –  das wird gut tun, es wird die Routine unterbrechen ohne dass es einen Stillstand gibt. Aber für ein „zurück zu meinen Grenzen“ muss ich durch die permanente Überforderung und das „zuviel“ waten. Inkl. der Sehnsucht nach Ruhe, mal nicht funktionierne oder kümmern müssen – das aber noch in so weiter Ferne liegt, dass eben davor Gewate durch Überforderung liegt.

Das alles ist nicht neu. Es war ja genau der Grund, warum wir das heute angehen wollten. Gezielt.

Doch leider stellte sich dann raus- dass es zu viel ist. Dass ich es gar nicht aushalten kann. Generell war „Halt“ das Thema – es gibt grad keinen. Gleichzeitig ist der Druck innen so groß, dass es nicht genug „Gegendruck“ von außen gibt um wieder eine Art „Gleichgewicht“ herzustellen.

Ich bin so unglaublich müde. Ausgelaugt. Funktionieren ist auch grade Flucht, das einzige, was ein weitermachen möglich macht und einen kompletten Zusammenbruch verhindert.

Es dauert dann immer etwas bis ich da wieder gut drin bin – dummerweise dauert es aber auch immer sehr lange, bis ich das wenigstesn ein Stück weit ablegen kann.

Von daher – ja es wäre ideal – komplette Auszeit (auch ohne soziales Miteinander usw), Thertermine, die das Zusammenklappen abfangen, langsam zur Ruhe kommen und dann neu anfangen. Dummerweise gibt es so ein Konzept nicht. Stationär hat man viel zu viel soziales Mit- und Gegeneinander, keine Theratermine, die sowas abfangen könnten, weil ja nie Zeit und daher auch die zugestandenen Termine eher so 20 Min und gehetzt (abgesehen davon dass auch das Vertrauen fehlen würde und es dort ja NICHT darum geht, Gefühle zu zeigen/zuzulassen, sondern sich möglichst schnell wieder zu fangen) und ja – das dann zur Ruhe kommen würde wohl gehen.

Für stationär hab ich grade definitv nicht genug Kraft.  Also mach ich weiter wie bisher. Und versuche die Termine, die nicht so toll sind, durch welche zu ersetzen, auf die ich mich freue.

Eins ist die Buchbinderei – ich merke, dass ich danach immer völlig kaputt bin. Aber auch, dass ich unbedingt noch lernen will, wie sie die Bücher macht, weil das eine ganz andere Technik ist. Und das ist nicht so weit weg – ich hoffe, dass ich das jetzt demnächst auch probieren darf – bisher war ja nur zugucken.  Zumindest ein Buch möchte ich selbst machen mit dieser Technik.

Danach will ich in Ruhe klären ob und wie es damit weitergeht. Ob das, was ich dort gewinne, den Aufwand ausgleicht – oder ob ich dort mehr lasse. Es wird und muss dann eine schonungslose Pro und Contra-Liste geben. Und für mich die Klarheit ob das für mich reicht. Inklusive einer Entscheidung.

Übernächste Woche hab ich ja frei genommen, geplant ist danach nochmal ein bis zwei Wochen zu machen (wirklich nur mit 2 Tagen) und dann zu entscheiden.

So wie jetzt kann es auf jeden Fall nicht weitergehen, das wird mein Körper einfach nicht viel länger mitmachen. Einfach ein Stopp setzen ist nicht mehr möglich, aber ein deutlich bewussterer Umgang und Richtung korrigieren, dass es wenigstens wieder in die richtige geht – das schon.

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