Donnerstag

Buchbinderei war heute ganz gut – ich mag ja die gleichmäßigen Arbeiten sehr.

Mittags dann endlich mal das Schnitzel angebraten, dass im Kühlschrank mal wieder dem Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn zum Opfer fiel.

Ich bin müde – sehr sogar, vielleicht leg ich mich doch etwas hin.

Um vier geht es dann weiter – fertigmachen und dann geht es zu K.

 

Morgen kann ich endlich mit dem Heften anfangen und ich bin schon gespannt – denn das mag ich eigentlich sehr.

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dies und das

Erstmal Buchbinderei – das war heute etwas blöd, weil es irgendwie nicht so geklappt hat wie geplant. Also muss ich die Lagen des eines Buches nochmal neu durchgehen und die Ränder stabilisieren, damit ich es dann auf Bändern heften kann.

Das ist von der Arbeit her ok – aber es war halt anders geplant.

Morgen dann also die anderen drei Bücher mit den Buchdeckeln verbinden – dann werden die noch gepresst und sind dann fertig. Danach kümmere ich mich um die Lagen.

*****

Mittags das mitgebrachte Essen essen und dann Physio. Immer noch erstaunlich, dass Crosstrainer und Treppen hoch und bergauf konditionsmäßig schnell zum Problem werden – aber alles andere geht gut. Da zeigt sich, dass ich einfach noch nicht hunderprozentig fit bin. Aber es wird!

Besonders interessant ist, dass ich zwar halbtot vom Crosstrainer falle – aber dann nach wenigen Minuten voller Elan Beinpresse und Co hinbekomme. Das ist ja auch mit dem Laufen so.

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Auf dem Rückweg noch die eine oder andere Erledigung und dann mich endlich mal wieder um die Produkttestbewertungen gekümmert – zumindest einen Teil konnte ich abarbeiten.

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Mit MissMutig ausgemacht, dass wir Samstag Mittag nochmal in das selbe Restaurant fahren, um das Versprechen an ihren Sohn einzulösen. Dann fährt dieser mit mir nach Hause und wir verbringen den Nachmittag hier, während MissMutig einen anderen Termin hat.

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Die vergessenen Kiwi gefunden (die waren in der Ablage – und hier ist ja irgendwie aus den Augen aus dem Sinn) und sie sind entweder immer noch sehr hart oder grade so essbar – nur wenige sind nicht mehr gut. Überhaupt ist hier grad wirklich viel Obst auf der Liste – dummerweise aber grade insgesamt etwas zuviel. Ich arbeite dran.

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Meine Uhr ist uralt und der Batteriewechsel lohnt nicht mehr wirklich. Also hab ich mich nach einer Alternative umgesehen. Was schwierig ist. Denn sie muss eine Funkuhr sein, wasserdicht (mind 5bar), der Zeiger muss bis zu den Minutenstrichen gehen, silberfarben und ganz toll wäre dann noch Solar, aber das ist kein Muss.

Trotzdem ist das irgendwie schwer zu finden.

Was ich aber besonders eigenartig finde: seit gestern ist mir meine Uhr – fremd. Sie hat ein silberfarbenes Armband und ist sonst aber Schwarz-Silber. Dieses Schwarz ist für mich grad  – neu. Ich weiß, dass sie schwarz war (weil ich sie auch in Lila mal hatte) bzw ist – aber trotzdem – wenn ich sie anschaue – wirkt das für mich völlig fremd und ungewohnt.

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Ansonsten: immer noch schnell müde, Reizhusten ist wieder etwas mehr geworden, aber alles im Rahmen. Immerhin komm ich wieder ohne Mittagsschlaf aus. Psychisch wieder das Ablenken.

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Heut Abend noch die restliche Suppe von gestern und im vorgewärmten Bett noch etwas lesen.

Morgen Buchbinderei und am frühen Abend dann Treffen mit  K.

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gestern, heute und die Tage

Gestern war ich ja abends dann mit MissMutig und ihrem Freund essen. Der Sohnemann konnte leider wegen Magen-Darm nicht mit – aber ich hab ihm versprochen, dass wir das nachholen – mit ihm alleine dann nochmal Essen und Pokemon-Go-Spielen gehe. Und ja – ich freu mich drauf.

Das Essen war sehr lecker und reichhaltig, das Buffet gigantisch. Es war wirklich sehr nett mit den beiden und ich hab es sehr genossen – und zwar angstfrei! Denn Gott sei Dank hatten wir einen Platz an der Seite.

Außerdem hab ich erfahren, dass der Allergietest des Jungen ergab, dass er nicht auf Katzenhaare allergisch ist – somit ist die Versorgung der Bonsai-Tiger während des Klinikaufenthaltes geregelt.

Zumal ich es wirklich süß finde, wie sehr sich MissMutig und ihr Sohn drauf freuen die beiden verwöhnen zu dürfen.

Es ist jetzt auch klar, dass ich Ende April/Anfang Mai mich bei der Klinik melden werde und hoffe dann möglichst schnell aufgenommen zu werden.

Und dass ich das jetzt nicht mit dem Gewicht torpediere – denn die letzten Tage waren jetzt nicht grad gewichtfreundlich. Ich bin immer noch nicht recht fit – der Reizhusten ist zurück und ich merke, dass Sport nur eingeschränkt geht. Dazu dann auch eher kochfreies Essen – naja – kein Wunder.

Aber das soll jetzt auch wieder bewusster werden – von daher mach ich mir da gar nicht so den Kopf.

Und ich merke auch, dass es wieder ganz gut wäre aus dem Alltag raus zu kommen. Es geht nicht um eine Akutklinik, aber neben dem einen oder anderem Thema und Zie geht es durchaus darum auch mal wieder zur Ruhe zu kommen. Nicht nur äußerlich – das gelingt mir ja auch hier, sondern auch innerlich.

Ein Teil von mir arbeitet an der Planung für die Klinik. Benötigt werden noch mind 2 T-Shirts und einem Langarmshirt (da hatte ich heute sogar eins gesehen, aber es war mir dann doch zu teuer) – mit dem Rest müsste ich hinkommen. Und das sollte dann bis Mai auch organisierbar sein.

Dass die Versorgung der Katzen gesichert ist – und bei MissMutig mach ich mir so überhaupt keinen Kopf um die beiden – das wird für die sicher toll – erleichtert mir die Sache durchaus.

Heute war es – wie meist nach der Therapie – eher nachdenklich. So wie es im Moment ist, möchte ich es nicht. Aber ich finde nicht so wirklich einen Ansatz.

Es arbeitet gewaltig in mir – und auch wenn Ablenken funktioniert – ist es eben sehr anstrengend.

Nach der Thera wollte ich wie sonst auch quer durch die Stadt laufen und mich am anderen Ende einsammeln lassen. Aber das musste ich abbrechen, ich war einfach alle, total müde und irgendwie war die Schwerkraft wieder mal kaum überwindbar.

Also hab ich nach halber Strecke dann einsehen müssen, dass es heute nicht geht.

Zuhause gab es erstmal Seelenfutter (Süßkartoffeleintopf nach Rezept von Fr. Brüllen) in etwas abgewandelter Form, weil ich keine Zucchini und Paprika hier hatte.

Und eben zur Ruhe kommen.

Morgen ist Buchbinderei, dann hab ich mittags Pause, die ich in der Uniklinik verbringen werde (fahrtechnisch nicht anders lösbar) und dann Physio. Den Termin mit K. haben wir auf Do verschoben, da mein Betreuer krank ist und mich nicht zu ihm fahren kann. Also übernimmt K. die Fahrten und Donnerstag passt ihm besser.

Ansonsten diese Woche noch:

Do und Fr Buchbinderei, Do treff ich mich mit K., Samstag wird dann der Betreuer wohl wieder fit sein und wir werden hier die Wohnung wieder auf Vordermann bringen (wobei das aktuell sogar klappt).

Samstag dann eventuell mit dem Sohn von MissMutig losziehen, aber das entscheidet sich eher kurzfristig. Vielleicht auch Freitag.

 

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Thera heute

Ich war ziemlich leer heute als ich dort ankam, weit weg von mir.

Und merkte irgendwann, dass das Atmen mal wieder nicht klappt (daran konnte ich ablesen, dass da wohl Angst sein muss, die ich aber nicht wahr nahm). Also sprachen wir übers Atmen, was Atmen noch schwieriger macht.

Zweimal musste ich den Thera bitten rauszugehen, damit ich einfach wieder Luft bekam.

Dann ging es um lautes Atmen – für mich ja oft ein Trigger. Was ich noch sagen konnte und schon in Flashbacks gefangen war.

Aus denen kam ich auch raus und das Atmen war dann auch wieder ok, dafür Tränen und Traurigkeit und – Verlieren.

Das „Nein“, dass wie eine Mauer da steht, so klar wie das Gras grün ist, ohne jeglichen Zweifel oder sonstigen. Das „Nein“, dass alles torpediert und dem es so was von egal ist was ich will oder nicht will.

Gefühle, Tränen – sind in Massen da. Aber ich finde kein Ventil, keine Möglichkeit das rauszulassen. Ertrinke in diesen Tränen. Und fühle mich als Verlierer. Stehe mir selbst im Weg.

Fühle mich überfordert. Nicht weil die Kraft nicht reicht, sondern weil ich einfach nicht weiß wie damit umgehen. Merke, dass da was falsch läuft und ich es trotzdem nicht geändert kriege. Nicht mal einen Ansatzpunkt dafür finde. Keine Ritze, kein Loch, ein Kratzer in dieser Mauer.

Es ist frustrierend. Ich weiß nicht woher sie wieder kommt. So massiv, dass sie alles torpediert. Mich nein sagen lässt, wenn der Thera Hilfe anbietet, obwohl ich doch Ja sagen möchte. Mir diese Hilfe wünsche, sie brauche. Aber das könnte ja die Tränen stärken, oder die Gefühle – und ich sitze da und sehe mich den Kopf schütteln – und spüre die Verzweiflung, weil ich doch eigentlich ganz was anderes will.

Verliere mich in Kämpfen ohne klare Fronten und irgendwann ist dann nur noch Resignation. Und Ertrinken in den Tränen und Gefühlen, die in mir toben und keinen Weg nach außen finden.

Und im Alltag dann eben wieder Ablenken, irgendwas machen, sich wieder weit von sich entfernen. Rüberretten zum nächsten Theratermin.

Das Gefühl, dass ich aktuell mehr Hilfe bräuchte, mehr Therapietermine – obwohl das wohl nicht wirklich was ändern würde.

Immerhin – es ist klar, dass ich mich im Mai in Dresden melden werde – den Klinikaufenthalt machen werde. Das eine oder andere Thema ist schon klar. Und im Moment hoffe ich eher, dass ich dann immer noch sagen kann: es geht nicht so sehr um Stabilisierung. Dass auch dann die Kraft noch reicht.

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Heute

Bisher hatte ich einen guten Tag.

Gestern Abend hatte der Betreuer sich schon gemeldet, dass er wohl ausfällt. Was aber aktuell für mich auch ok ist.

Heute also ausschlafen und dann bisschen Serien schauen, viel Internet durchwühlen, einige Telefonate und dann fuhr ich in die Stadt.

Ich musste was erledigen und entschied dann kurzfristig, dass ich mir ein Stück Torte von einem der angesehensten Kontitoreien der Stadt als Geburtstagskuchen mitnehme.

Irgendwann war ich dann zu Hause, sprang unter die Dusche und gönnte mir dann die Torte.

Ich sortierte dann mal meine Nagellacke durch – nachdem ich sie, weil ein Kabel hängen blieb, die meisten auf den Boden schmiss. Da hab ich dann gleich die, die noch nicht nummeriert und beschriftet waren nachgeholt.

Am 1. März gibt es hier eine Kosmetiktauschbörse, die MissMutig organisiert – da werde ich dann mal schauen, ob ich die, die ich nicht so oft nutze, getauscht kriege.

Auf jeden Fall habe ich viele Nuancen von Rosa bis Beige und Braun- und Grüntöne. Und manche sind dann doch arg ähnlich.

Um halb sechs wird mich dann MissMutig abholen und wir gehen essen. Da freue ich mich wirklich sehr drauf.

Insgesamt war heute ein guter Tag. Geburtstag ist immer schwierig – manchmal kann ich damit gar nicht umgehen, manchmal geht es. Heute geht es gut und auch das freut mich.

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Sonntag

Mich gestern abend dann verzettelt und so war es dann wieder Mitternacht bis ich schlafen konnte.

So stand ich heute auch erst gegen neun auf. Wobei ab sechs bisschen blöd war, weil die CPAP-Maske sich immer löste (da ist was gebrochen – wieder einmal) und ohne schlaf ich nicht gut.

Dann Frühstück, Cesar Milan schauen, stricken und Bonsai-Tiger-Kuscheln. Mittags kurz mit MissMutig geschrieben – sie wird morgen mit Partner und Kind mit mir Essen gehen – und ich freu mich wirklich sehr darüber.

Mittags (oder halt jetzt nachmittags über) gibt es Unmengen Bananenmilch – fast 2 Liter. Aber sowohl Bananen als auch Milch mussten weg – so ersetzt es eben auch die Mahlzeiten.

Bisher konnte ich mich nicht aufraffen raus zu gehen oder auf den Crosstrainer, mal sehen ob das heute noch klappt.

Außerdem stehen noch ein paar Bewertungen aus.

Morgen hab ich dann bis vier noch frei, dann kommt der Betreuer (weiß noch nicht genau was ich mit ihm mache, eventuell ein paar Erledigungen besorgen) und dann holt mich auch schon MissMutig mit Anhang ab.  Da freu ich mich wirklich drauf.

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Samstag

Gestern war ja NF und wir waren dann sehr unerwartet sehr viele – 7 Leute. Kurzfristig hat noch jemand mitgesungen und ein Geigenspieler uns begleitet, der uns solange er in Göttingen ist verstärken möchte.

Und ich muss ehrlich sagen – ich hatte großen Spaß gestern. Wir bekamen auch sehr viel Rückmeldungen mit der Bitte, das in dieser Art auch weiterhin anzubieten.

Dann hatte sich noch jemand gemeldet, der eventuell bei uns mitsingen möchte und wegen einer der Rückmeldungen wurde es dann doch halb elf bis ich dort loskam. Eigentlich wollte ich spätestens halb zehn los.

War aber ok.

Bis ich aber so zur Ruhe kam um auch schlafen konnte, war es Mitternacht.

Entsprechend stand ich heute deutlich später auf.

Um elf kam dann der Betreuer und wir brachten die Wohnung wieder auf Vordermann.

Danach hab ich am Computer ein paar Sachen aufgearbeitet und dann etwa um drei doch nochmal zwei Stunden geschlafen.

Zum Abendessen gab es dann einen Salat und einen Toast mit Avocadocreme.

Der Körper fühlt sich immer noch komisch an. Als könnte er der Schwerkraft kaum trotzen. So schwer und kraftlos irgendwie. Von daher gehe ich aus, dass es nicht so viel später heute wird, bis ich schlafen kann.

Aktuelle Serie – Bones, aktuelles Buch – der letzte Teil der Schwerttänzer-Reihe.

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oder eben nicht

Heute früh das eingepackte Handy wieder ausgepackt. Denn das Ersatzhandy lässt sich nicht laden – zumindest nicht richtig, wegen einem Wackelkontakt. Bin ziemlich angepisst. Zumal ich sehr wahrscheinlich auch das Geld nicht wieder kriege.

Dafür dann bei Pokemon Go sehr viele neue fangen können. Ich mag das aktuelle update.

Also weiter auf der Suche nach einem Ersatzgerät – eher hoffen, dass im Freundeskreis doch noch ein altes auftaucht.

Bin grad arg dünnhäutig und auch schnell genervt. Und schon lange bevor der Tag zu Ende ist mit den Kräften am Ende.

Es wird absehbarer, dass ich mich Ende April/Anfang Mai für die Klinik in Dresden anmelden will. Auch wenn ich noch keine Lösung für die Katzen habe.

Und entschieden, dass ich am Montag mir irgendwo was zu Essen gönne – also im Restaurant. Ob Chinese oder sonst wo weiß ich noch nicht.

Jetzt gleich viele Bananen in Bananenmilch verwandeln und dann die USB-Sticks nochmal kontrollieren, Noten, Tabletten und was ich sonst so für heute Abend brauche zusammensuchen und dann vielleicht doch nochmal ein Stündchen hinlegen. Oder umgekehrt. Erst schlafen, dann der Rest.

 

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hmm

Ersatzhandy eingerichtet – wird eine Pokemon Go-freie-Zeit.

Mein Handy verpackt und verschnürt und Paketschein ausgedruckt (in teuer, weil ich da wenigstens morgen auch vorbeikomme und es abgeben kann, während die anderen Paketshops erst nächsten Dienstag erreichbar wären) – und ich hoffe wirklich sehr, dass es sehr schnell wieder da ist!

Allein Kalender und Alarme und überhaupt Handling usw.  Und Musik hören unterwegs – das wird vermutlich das schwierigste, denn ohne ist die Welt nicht wirklich aushaltbar. Sollte das wirklich so sein, wird das Geburtstagsgeld hier für Ersatz sorgen müssen, aber ich hoffe eigentlich, dass das nicht nötig wird.

Ansonsten lief hier nebenher der Fernseher und da war wohl irgendwas, was sehr – aufwühlte. Leider weiß ich nicht was, bekomm es nicht zu greifen. Ich hasse sowas, weil ich damit nicht gut umgehen kann.

Am liebsten würde ich sofort losfahren und meines losschicken – damit es früher wieder kommt – wird nur leider nicht klappen.

Wie auch immer – läuft eher auf Abschießen und ins Bett hinaus grad. Und der Grund ist nicht das Smartphone. Das tut nur sein übriges dazu.

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gestern und heute

Gestern war einfach – voll.

Buchbinderei, in der Wartezeit bis zur Physio endlich den dringend nötigen Frisör, dann Physio, von dort nach Hause, kurz das mitgenommene Brötchen essen, für das ich bisher keine Zeit hatte, die eine oder andere Sache regeln, dann kam schon der Betreuer, wir holten das Ersatzsmartphone ab und dann ging es in die Stadt.

Da hatte ich dann eine Stunde bevor ich mich mit K. traf – dann weiter zur Probe. Von der lieben V. nach Hause gefahren worden, im Auto noch gequatscht und schon war es fast elf bis ich wieder daheim war.

Heute dann Buchbinderei. Seit gestern reparier ich ein paar Bücher für meinen Homöopaten.

Dann bei Aldi Klobürste holen und nach Hause. Schnell was gekocht und jetzt sitz ich völlig platt da und kann die Augen kaum offen halten.

Dabei sollte ich das Ersatzsmartphone einsatzfähig machen, damit ich meines morgen wegschicken kann.

Und ich weiß immer noch nicht ob ich am Montag nun was zum Geburtstag machen will oder lieber doch nicht. Oder wenn doch – was. Irgendwie ist der Tag noch so – abstrakt. Immerhin wird es ne Schnapszahl – und eine Zahl die ich mag. Bin da ja etwas eigen was Zahlen angeht.

Egal – jetzt erstmal Nägel machen, weil morgen schaffe ich das nicht und dann vielleicht dochmal dem Ersatzsmartphone widmen. Oder einfach versuche nicht einzuschlafen.

 

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Thera heute

Es ist ja grad eher so, dass ich nicht weiß wo ich stehe oder was los ist. Die meiste Zeit bin ich weit weg von mir und zwischendrin tauchen mal Tränen  – gefühlt aus dem Nichts – auf oder Unruhe oder sonst was – Unangenehmes.

Entsprechend schwierig ist es auch in der Thera – es gibt kein konkretes Thema.

Leider hat sich ja auch wieder das „darf nicht“ eingeschlichen – also keine Tränen, möglichst kein Fühlen oder so.

Etwas was ich so nicht möchte, gleichzeitig keine Ahnung hab, warum das wieder so massiv ist und überhaupt da.

Irgendwann ging es dann heute um Themen, die halt sonst noch so da sind – und nach Nennung Gericht war wieder alles aus. Nichts ging mehr.

Es ging dann um die Frage nach Zielen – jetzt nicht die kurzfristigen, sondern langfristig – eher was ich mir wünschen würde wie mein Leben aussehen soll.

Da ging es in erster Linie um Mobilität und eben Umgang mit Gefühlen oder „weinen können“. Dann klingelte es – ich war wieder in Panik, verlor mich in einem Flashback und kam da dann mit Hilfe des Theras auch wieder raus.

Aber irgendwie war halt klar: mir fehlt das mit der Trauer. Auch die Themen, die ich mit Traumaexposition quasi abgeschlossen hab – es fehlt der letzte Teil – die Trauerarbeit. Weil ich die nicht zulassen kann – da blockiert etwas.

Wir finden da nicht wirklich eine Lösung – es ist ja nicht so, dass die Traurigkeit nicht da wäre – die Gefühle sind da – nur darf kein Ausdruck dabei sein – keine Tränen, keine Geräusche.

Im Endeffekt hab ich beide Fragen (nach den anderen Themen und welche Ziele/Wünsche da sind) dann in der mail beantwortet. Das ist einfacher, weil mehr Distanz da und nicht so viel emotionales Durcheinander.

 

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Wochenanfang

Tagsüber weiter viel Ruhe, eher, weil ich schlicht nicht in die Puschen komme.

Der Betreuer liegt mir schon einige Tage in den Ohren, dass ich mit diesem Husten doch nochmal beim Arzt vorbeischauen soll. Also hab ich heute einen Termin für morgen nach der Thera ausgemacht.

Mehr weil der Reizhusten echt nervt und auch wenn ich mir nicht mehr sicher bin ob es der Ischias ist – die rechte Seite tut weh. Am schlimmsten ist morgens das Aufstehen aus dem Bett. Das treibt mir so manche Träne in die Augen und benötigt auch einige Versuche.

Nicht weil es morgens ist, sondern weil das Bett halt so niedrig ist.

Ich wäre also mehr als nur froh, wenn der Husten  ein Ende findet.

Da Mittwoch auch noch Probe und Freitag NF ist, wäre das auch gut. So ein Dauergehuste klingt nicht toll.  Immerhin ist die Stimme wieder ok.

Heute war nur der Betreuungstermin und wir haben die Wohnung wieder auf Vordermann gebracht. Auch wieder die normale Zeit, die letzten Termine haben wir ja meist etwas gekürzt, weil ich einfach nicht fit war. Aber das war heute ok.

Es wird also langsam. Und während Crosstrainer noch nicht geht, ist draußen rumlaufen durchaus etwas, was mir gut tut. Solange es eben ist.

Deshalb freu ich mich drauf, dass ich morgen quer durch die Stadt zum Arzt laufen muss. Weil ich nicht ganz sicher bin, ob ich ohne Termin (und Ziel) im Moment laufen würde, mir aber sicher bin, dass es mir gut tut.

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Ruhe

Auch heute ging es in erster Linie um Ruhe.

Der Körper zeigt auch schnell, dass er das gut findet und ich fühl mich wieder besser und auch etwas fitter, es gibt wieder Ruhephasen zwischen den Hustenattacken.

Aber ich merke auch, dass die Unruhe mehr wird, dass es innerlich zunehmend rund geht. Es arbeitet wieder einmal. Das merke ich auch an Tränen die auftauchen, weil irgendwas im Fernsehen da was auslöst.

Noch hält es sich in einem aushaltbaren Rahmen, hoffe das bleibt so bis Dienstag – morgen hab ich nämlich bis zum Nachmittag frei und das könnte zu viel freie Zeit sein.

Also geht es neben Ruhe auch um Ablenken und Achtsamkeit, darum auch gut für die Psyche zu sorgen. Ein Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aktivität zu finden.

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Samstag

Am Vormittag mit dem Betreuer einkaufen gewesen.

Da es mir was die Erkältung angeht wieder schlechter geht und es mir nach dem Einkauf wirklich blöd ging, hab ich das NF-Treffen heute Abend abgesagt.

Zumal ich kaum laufen konnte, weil ich mir beim Husten irgendwie was gezerrt hab und seitdem massive Ischiasprobleme hab.

Und versucht mit viel Ruhe, trinken und Wärme das wieder in Griff zu kriegen.

Mittags hab ich mich dann auch wieder hingelegt – der Körper scheint das im Moment zu brauchen.

Morgen dann also auch Ruhe, Wärme, viel Trinken.

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dies und das

Buchbinderei war heute ziemlich ruhig, so wie ich es gestern schon gemacht hatte, scheint es auch zu klappen.

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Mittags wieder hingelegt und 2 Stunden geschlafen – scheint im Moment notwendig.

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Reizhusten nervt gewaltig. Wenn sich das bis Montag nicht deutlich bessert, werde ich wohl nochmal beim Hausarzt auflaufen.

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Mich mit K. getroffen, läuft für ihn grade gut in der Klinik und das freut mich wirklich sehr für ihn. Hoffe nur, dass es nicht zu sehr kippt für ihn.

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Mir ist heute irgendwie ständig kalt. Von daher freue ich mich sehr aufs vorgewärmte Bett.

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müde

Zur Zeit bin ich einfach nur unendlich müde. Trotz genug Schlaf in der Nacht und sogar trotz Mittagsschläfchen, welches sonst zur Folge hat, dass ich die Nacht vergessen kann.

In der Buchbinderei versuche ich zur Zeit aus meinem alten Gottslob Schmuckpapier zu machen. Der gestrige Versuch war absolut für die Tonne – also alles wieder ins Wasser, die Seiten ablösen und heute neu verklebt – diesmal mit einer Mischung Leim und Kleister. Morgen sehe ich dann ja ob das so klappt.

K. hat für heute abgesagt, wir treffen uns also erst morgen.

Erkältungsmäßig bin ich wieder bei Reizhusten angelangt. Nase ist auch noch zu, aber ansonsten geht es schon wieder ganz gut.

Ansonsten: ich bin relativ weit weg von mir. Wobei ehrlichgesagt weiß ich gar nicht so genau wo ich bin. Ich mach halt einfach, was zu machen ist. Irgendwie auf Autopilot.

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dies und das

In der Buchbinderei gemerkt, dass ich doch noch nicht so fit bin wie ich dachte. Teilweise so müde, dass ich kaum aufrecht sitzen konnte.

Also alles etwas – langsamer.

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Überlege, wie ich meinen Geburtstag verbringen möchte – oder ob ich überhaupt was machen möchte. Bin noch etwas unschlüssig.

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Nebenkostenabrechnung bekommen. Fiel wie erwartet aus.

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Bin zur Zeit sehr müde. Schlafe genug, aber trotzdem. Daher hab ich mich heute Mittag doch nochmal hingelegt – mal sehen wie die Nacht dann wird.

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Gleich kommt der Betreuer, wird wohl heute auch eher kürzer werden. Naja, werden wir da gleich sehen.

 

 

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Thera heute

Eigentlich wollte ich mit ihm über die Klinik und dann über die inneren Orte sprechen. Bei ersterem geht es mir um ein mögliches Ziel, dass ich dort erarbeiten kann, bei letzterem eher darum was für Orte gut wären, was uns helfen könnte usw. Denn die aktuellen müssen überarbeitet werden und da kann man das ja dann mit einplanen.

Als es dann um den „Sicheren Ort“ ging kippte es. Für mich gibt es das nicht. Ich kann alle äußeren Gefahren  rausnehmen, aber leider nicht die inneren. Es ist mir wichtig, dass an diesen Orten ich sein darf – also auch Gefühle sein dürfen.

Nur die sind für mich nach wie vor – Gefahr – und somit ist kein Ort sicher, wo die eben auch sein dürften.

Das ganze löste ziemlich viel aus und den restlichen Termin versuchte ich Panik oder Tränen in Griff zu kriegen. Wobei das leider nicht so wirklich gelang – also die Panik schon, aber die Tränen nicht.

Dazu noch die obligatorische Eskalationssituation mit dem Klingeln.

Jetzt könnte ich natürlich sagen: hey – da waren Tränen, ist doch super. Nur dass die nicht wirklich zugelassen waren, sondern eher außer Kontrolle. Was ich so ehrlichgesagt auch nicht erwartet habe.

Im Moment weiß ich einfach nicht so recht wie und wo und was. Weder wo ich stehe, noch was eigentlich los ist. Denn im Alltag gelingt das wegpacken wieder deutlich besser, ich bin wieder distanzierter.

Mal sehen wie es weitergehen wird.

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dies und das

Der ganze Schmodderidotz kommt jetzt langsam raus, auch wenn der Husten sich da noch oft erfolglos bemüht, da sitzt es noch recht fest. Wir sind also wieder beim Reizhusten. Aber – es wird.

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Termin beim Ersatzthera – ihn mal wieder auf aktuellen Stand bringen, dann war die Zeit eh um.

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Betreuungstermin haben wir deutlich verkürzt heute, weil ich einfach noch nicht fit bin, sich nochwas anfangen nicht mehr lohnte (hätte alles länger gedauert) und da seine Freundin auch grad krank ist, und froh, wenn die U1-Tochter abgenommen wird.

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Mir ist heute den ganzen Tag irgendwie einfach nur zu warm. Dafür irgendwie die rechte Seite auf Brustwirbelsäule-Höhe verrenkt/gezerrt – auch ne blöde Stelle für Wärmepflaster, weil ich da kaum rankomme.

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Ich bin wirklich sehr froh, dass morgen die Thera wieder weitergeht.

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Heute nur noch Ruhe, später ein Süppchen und dann lesend ins Bett.

 

 

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WMDEDGT 02/17

Es ist wieder der 5. und Frau Brüllen fragt wieder: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

6:30 Uhr: erstes Wachwerden, entscheide mich für bisschen weiter dösen

7:00 Uhr: Aufstehen, Bonsai-Tiger ins Wohnzimmer scheuchen, Bad, bisschen was fürs Frühstück zusammensammeln und mich dann in der Hängematte nieder lassen.

8:30 Uhr: die fehlende Folge der aktuellen Serie (Flashpoint) online angesehen, Mails, Blogs und Co nachgelesen

Und diesen Eintrag starten.

10:30 Uhr: Nägel gemacht, immer noch nicht gefrühstückt, dafür schon viel getrunken, weil ich heute extreme Mundtrockenheit habe. Außerdem zu Cesar Milan gewechselt (Fernseher), wobei ich heute da irgendwie nicht viel mitkriege.

Bin heute irgendwie auch ziemlich steif und unbeweglich und auch schmerztechnisch ist heute ein eher schlechter Tag. Aber ich muss ja auch nichts tun, von daher ok.

Was Erkältung und Hals angeht ist es sehr viel besser. Der Husten bemüht sich noch arg den Schleim loszuwerden, aber es ist soweit ganz gut – kein Vergleich zu den letzten Tagen.

11:30 Uhr: eine Dokumentenablage zusammengebaut, trotz störrischer Schrauben, endlich was gegessen (Leberkässemmel), die fehlenden Noten ausgedruckt und werde gleich angefangen die Noten zu bearbeiten. Da wir ja beim nächsten NF mit Halbplayback singen, wollte ich mir den Ablauf genau aufschreiben und auch dazu, die Zeiten der Stellen zu markieren, so dass wir gezielt eine Stelle mittendrin auch üben können. Das sollte es den drei Neuen auch etwas erleichtern.

14:15 Uhr: die Hälte  der Lieder ist bearbeitet – noch in Rohfassung (sprich ich muss die Infos noch in die Noten schreiben, das hab ich aktuell auf einem extra Zettel). Jetzt erstmal Superdoc schauen. Dann mach ich weiter.

16:35 Uhr: geschafft! Alle Noten sortiert und markiert und jetzt muss ich sie nur noch in die Mappe tüten, die Halbplaybacks in die richtige Reihenfolge bringen (natürlich die doppelte Menge von wegen sicherheitshalber usw) und die Liste der Reihenfolge ausdrucken.

18:00 Uhr: so – jetzt bin ich damit ganz fertig, USB-Sticks sind ebenfalls bestückt und damit kann ich die Vorbereitungen jetzt abschließen.

Eigentlich sollte ich noch was essen, aber ich hab keinen Hunger. Vielleicht dann später noch ne klare Brühe mit Backerbsen oder so – sonst wird die Nacht schwierig.

19:00 Uhr: noch ein bisschen gestrickt und jetzt mach ich mir noch eine Brühe und verkriech mich damit dann ins Bett und werde noch ein bisschen lesen. Vielleicht schnibbel ich mir auch noch bisschen Obst.

ca 20:30 Uhr: nach Backerbsensuppe, kein Obst (die Kiwis sind noch nicht reif), Bonsai-Tiger versorgen und bespielen und lesen, hab ich dann das Licht ausgemacht und auch recht schnell geschlafen.

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