Sonntag

Ein sehr ruhiger und gemütlicher Tag – und so sehr ich das genieße, merke ich auch die Erschöpfung. Vielleicht weil die ganzen Abwehrmechanismen nicht mehr so nötig sind.

Da ich ja die Möglichkeit habe mir diese Ruhe zu gönnen – ist das für mich im Moment auch vollkommen ok.

Manchmal tauchen Gedanken auf, was in den letzten Wochen so alles war – innerlich. Es gab ja mehrere Momente, in denen das Gefühl da war, dass ein Puzzlestück an seinen Platz gerückt ist. Aber irgendwie kann ich die gar nicht richtig benennen.

Allerdings versuche ich auch diese Gedanken im Moment zu stoppen. Erst mal wieder Boden unter die Füße und etwas zur Ruhe kommen. Auftanken.

Nicht so toll war, das jetzt, wo die Probentermine fürs NF feststehen und ich die Noten für die Neuen ausdrucken wollte, der Drucker endgültig streikt. Er druckte ja schon über ein Jahr nur noch im „Foto-Modus“ und mittlerweile ist der Ausdruck gar nicht mehr lesbar. Da hilft kein reinigen oder neu justieren oder sonst was. Im Prinzip war das schon lange zu erwarten, aber nachdem das im Foto-Modus ja ging, hab ich das sehr verdrängt.

Also gibt es statt Hallenturnschuhe nun erstmal einen gebrauchten Drucker – und mit etwas Glück finde ich sogar den gleichen nochmal, denn ich hab noch einige Patronen (oder halt ein Modell, mit dem die Patronen nutzbar sind).

Gleich gibt es noch Resteessen (Erdäpfelpüree, Sauerkraut und ne Bratwurst dazu) und dann geht es bald ins Bett.

Zeitumstellung ist für mich ja immer so eine Sache – ich mag die Sommerzeit nicht. Für mich ist das immer ein später ins Bett und später aufstehen.

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Wochenende

Es ist tatsächlich ruhiger geworden in mir. Gestern schon, aber da hatte ich noch Angst, dass es gleich wieder losgeht oder so.

Also hat die Ruhe wohl tatächlich auch Ruhe verschafft. Hoffe sehr es bleibt so!

Vielleicht liegt es auch daran, dass die Wohnung wieder in Ordnung ist. Das ist für mich eine große Erleichterung.

Nachher kommt MissMutig und bringt mir Pebbels vorbei – die wird heute hier übernachten und ich freue mich drauf.

Ganz ehrlich – ich genieße dieses ruhiger sein sehr.

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nix neues

Nix Neues, hab am Alten gnua. Oder so ähnlich.

Die Tage gehen einfach so vor sich hin, es gibt Phasen, in denen klappt Ablenken sehr gut – und Phasen, da klappt es weniger.

Aber im Großen und Ganzen ist es ok.

In eineinhalb Stunden treffe ich mich mit K. Danach hab ich noch einen Telefontermin mit dem Homöopathen, allerdings will ich da grad eh nichts ändern, wird also nur kurz sein.

Ich bin echt froh, wenn Dienstag ist und wieder Alltag und Normalität einkehren.

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sein

Die viele freie Zeit tut mir grad nicht gut. Das macht Ablenken anstrengend, weil halt ständig was zu tun ist quasi.

Trotzdem – im Vergleich zur letzten Woche ist es besser. Noch weit weg von gut – aber klar besser. Trotz der Umstände.

Rausgehen klappt leider immer noch nicht, was ich sehr schade finde – es ist ein wunderbares Wetter draußen. Aber immerhin klappt es mit dem Crosstrainer.

In Gedanken geht es viel um die Klinik. Wobei es mehr darum geht dass es hoffentlich bald ist. Die Ängste schiebe ich grade nur meilenweit weg.

Wobei mir klar geworden ist, dass ich einen Denkfehler hatte. Nordic Walking steht fest auf dem Plan für mich und ich kann ja nicht mit den Turnschuhen für die Halle auch draußen rumlaufen kann. Was  bedeutet, dass ich ein zweites Paar brauche.

Und dass ich vorher dringend die Einlagen neu machen lassen müsste. Die aktuellen sind über ein Jahr alt und ich merke seit kurzem wieder Probleme mit der Plantarsehne.

Egal – nichts was jetzt super dringend wäre und ich hab ja auch noch Zeit eine Lösung zu finden  – die wird sich auch sicher finden lassen.

Aber es geht gedanklich auch ums Gericht.

Und eben die Frage Klavier oder Gitarre. Im Moment tendier ich zum Klavier, weil das grad mehr Skill ist als die Gitarre.

Da meine Klavierlehrerin ja leider nach Italien gezogen ist und ich letztes Jahr wegen der Hand nicht spielen konnte, bin ich da nach wie vor wirklich blutige Anfängerin. Hatte ja zuvor auch nur sehr wenige Klavierstunden.  Und seit der Hand-Op dann auch nicht mehr gespielt.

Die letzten Tage hab ich wieder angefangen – also richtig, nicht alle heiligen Zeiten mal ne Minute.  Mit den Heften von Sandra Labsch, die mir wirklich gut gefallen und die eben auch für Anfänger wie mich allein erarbeitbar sind, macht das auch großen Spaß.

Gitarre ist ja immer noch problematisch.  Wobei ich da zugeben muss, dass da auch die Regelmäßigkeit fehlt grade. Weil die Hand halt Probleme macht. Die ersten Tage nicht mal während des Spielens (wobei ich immer noch unter einer halben Stunde bleibe), aber nach zwei oder drei Tagen fängt es an und wird dann immer schlimmer – bis ich halt wieder pausiere.

Das ist einfach frustrierend.

Wie auch immer – wenn das mit dem Klavier klappt wäre das super und ich würde mich vielleicht doch gegen die große Hand-OP entscheiden und auf Gitarre verzichten. Wobei der Gedanke grade sehr schmerzt und nicht gut tut.

Egal – das muss ich nicht heute entscheiden.

Immerhin ist der Tag heute so gewesen, dass die Kraft noch nicht alle ist. Das ist gut.

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Mittwoch

Da die Buchbinderei wegen Krankheit wieder mal ausfällt, hatte ich heute nur Phyiso. Nach 3 Wochen Pause war das ganz gut. Allerdings bin ich im Moment auch recht fit.

Leider schaffe ich es schon seit einer Weile nicht mehr alleine vor die Tür zu gehen. Da hab ich wunderbare Felder und Wald hinter der Tür, aber ich schaffe es nicht das zu nutzen. So extrem war es schon sehr lange nicht mehr.

Nach der Physio musste ich in der Stadt noch was abholen und kam dann relativ spät nach Hause. Also nur schnell Süßkartoffelpommes und bei den letzten Bissen klingelte  schon der Betreuer.

Das Wohnzimmer ist wieder im Rahmen, den Rest machen wir am Samstag, das ist mehr Feinarbeit. Das Problem ist, dass ich da noch zwei Rollcontainer bräuchte, im Moment steht halt alles am Boden rum. Mit zwei Bonsai-Tiger nützen da Stapel nicht wirklich  viel.

Insgesamt war der Tag ok, etwas besser als die letzten. Die Überforderung mich hier durchzukämpfen im Wohnzimmer war ja klar, deshalb hab ich das ja immer vor mir her geschoben. Aber im Großen und Ganzen könnte es deutlich schlechter sein. Also auch hier im Rahmen.

Morgen ist frei – im Moment ist mir das ja zu viel frei. Freitag treffe ich mich mit K. und Samstag nochmal Betreuung – das wars bis Montag späten Nachmittag. Das ist ganz klar viel zu viel frei für die aktuelle Stimmung.

 

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Thera heute

Heute sollte es ums zulassen gehen. Weil die letzte Woche wirklich heftig war und ich gefühlsmäßig kurz vorm Durchdrehen war/bin.

Gefühle auszulösen ist nicht das Problem. Das Zulassen ist es jedoch nach wie vor.

Tränen sind ja noch ok, aber Geräusche gehen nicht. An dem Punkt waren wir schon vor Jahren. Das ist echt frustrierend.

Aber es war auch heftig.

Beim Klingeln eskalierte es dann – erst wieder Panik, dann Flashback, aus dem ich auch nicht so recht rauskam – dann jede Menge Tränen – weil einfach nur überfordert.

Aber alles in allem war der Termin heute dennoch gut und hilfreich. Es scheint weniger Druck da zu sein – hoffentlich bleibt das eine Weile.

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dankbar

Ich mag meinen Betreuer. Als er heute kam, war nur klar, ich muss hier raus. Es ist grad schwer es hier auszuhalten und Decke fiel mir auf den Kopf.

Also sind wir los, haben einen Brief zur Post und eine Rücksendung zu Hermes gebracht und da meine Vorgabe nur war, dass ich nicht so schnell wieder nach Hause möchte, schlug er einige Sachen vor.

Im Endeffekt waren wir dann auf den Schillerwiesen – da war ich noch nie – immer nur vorbeigefahren. Das ist ein großer Park mit vielen verschiedenen Bäumen. Und natürlich einige Pokestops und Arenen.

Wir sind ein bisschen gelaufen und haben uns dann auf eine Bank gesetzt und Pokemons gejagt. Später dann noch konnte ich endlich mal in einer Arena ein Dito testen – wollte ich schon ewig, hab ich aber immer vergessen, wenn ich denn bei ner Arena war.

Es war nicht groß ein unterhalten, aber auch kein Schweigen – und es hat einfach nur gut getan.

Das macht mich wirklich dankbar. Weil es mit der Betreuung grade wirklich super klappt und er wirklich der ideale Betreuer für mich ist. Und weil es wirklich Unterstützung und Hilfe ist. Auf allen Ebenen.

Dafür bin ich unglaublich dankbar – ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.

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dies und das

Mit dem ersten meiner Betreuer gemailt wegen der verlorenen Hörbücher. Er wurde grade zum zweiten Mal Vater, was mich sehr freut für ihn.

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Endlich die restlichen Ebooks bearbeitet und eingepflegt, was ich wegen der Menge ziemlich vor mir hergeschoben habe.

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Ein paar Klaviernoten bearbeitet – ich gebe das mit dem Bassschlüssel auf und hab sie mir jetzt dazugeschrieben was das für Noten sind. Vielleicht krieg ich sie so in den Kopf.

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Muss heute dringend hier raus. Also werde ich statt Wohnung mit dem Betreuer einkaufen fahren. Sicher auch ein weglaufen, weil ich mich dem Wohnzimmer grade nicht gewachsen fühle. Also wird Mittwoch und Samstag in der Wohnung bleiben und dem Chaos im Wohnzimmer wieder Herr werden (ist auch zu schaffen, vermutlich sogar in einem Termin, aber nicht in meinem aktuellen Zustand).

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So gut es ist, dass ich grade die Buchbinderei nur einmal die Woche mache, so stressig werden dann die freien Tage, weil ich innerlich nicht zur Ruhe komme.

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Am Überlegen wie ich die Entspannungsübungen wieder in den Alltag integrieren kann. Bisher hab ich das immer über Mp3-Player gemacht, aber die sind mittlerweile ja alle kaputt bis auf einen ganz einfachen, der leider nicht automatisch abschalten kann und so dann läuft, bis die Batterie alle ist. Außerdem komm ich mit den anderen Kopfhörern nicht wirklich klar.

Übers Handy klappt das irgendwie nicht.

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Ich hasse dieses „mir fällt die Decke auf den Kopf“-Gefühl, vor allem in der Kombination mit eh schon völlig überfordert fühlen.

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Bin echt froh, wenn der heutige Tag rum ist. Und morgen Therapie.

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Wochenend-dies und das

Die Kleine Maus hat leider schon wieder eine große wunde Stelle am Hals, die sie sich natürlich auch immer brav aufkratzt.

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Die letzten beiden Tagen recht gemütlich und ruhig verbracht und gleichzeitig alles hinbekommen, was ich mir vorgenommen hatte.

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Endlich die Proben fürs NF festlegen können. Hoffe, dass dann auch wirklich alle können und da sind. Zumal wir wirklich klären müssen, was wir beim NF im Mai machen – ich tendiere ja dazu, dass ich mich da außen vor lasse – es geht also darum, was die dann alleine hinbekommen.

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In mir immer noch großes Toben und Arbeiten. Wobei es irgendwie immer weniger greifbar wird. Bin da irgendwie außen vor.

Merke vor allem, dass sehr wenig reicht, damit ich an meine Grenzen komme.

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Bin am überlegen ob ich nach Dresden die Gitarre (inkl. Risiko es als Skill nicht nutzen zu können, weil Spielen ja immer noch problematisch) oder doch lieber das Keyboard mitnehmen soll. Letzteres ist natürlich auch nur teilweise als Skill möglich (ist immer noch mehr ein üben, kein spielen – und nach der langen Zwangspause eher ein von vorne anfangen) und deutlich mehr Aufwand/Gepäck.

Andererseits – wenn ich das mit dem Klavier hinbekäme, wäre zu überlegen ob ich wirklich nur wegen Gitarre die große Hand-OP machen lassen soll.

Auf jeden Fall geht es so wie es jetzt ist nicht – irgendwas brauche ich da.

Also versuche ich die Zeit bis zur Klinik zu nutzen um rauszufinden was da sinnvoller wäre.

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Beim Stricken bleib ich mir wohl treu und hab heute mal wieder alles aufgetrennt, was ich die letzten beiden Tage gestrickt hatte.

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Essenstechnisch ist grad Verbesserungsbedarf. Zwar wirkt es sich bisher nicht aufs Gewicht aus, aber gesund ist anders. Dabei kann ich grad gar nicht sagen woran das liegt – halt unregelmäßig und eigenartig – und ganz eindeutig zu kohlenhydratlastig.

Wobei jetzt wo ich es schreibe ist der Grund eigentlich klar – inneres Chaos und Toben, was „ruhiggestellt“ werden will und ständig überfordert hindert am wirklich anständig kochen. Salat ist alle – also irgendwie kein Wunder, dass es nur Sachen sind die einfach so gegessen werden können oder eben nur irgendwo reingeworfen werden müssen.

Dazu ist immer Trinken schwierig wenn es grad innerlich tobt – also vermutlich häufiger eher Durst als Hunger.

Immerhin weiß ich jetzt wo ansetzen.

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Alles in allem – ein manchmal schwieriges, aber doch handhabbares Wochenende. Und immerhin war meistens erst am Nachmittag die Kraft für den Tag alle.

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hmm

Weiss nicht recht was schreiben – alles unverändert. Innerliches Chaos, äußerlich die Finanzplanung der nächsten Monate und halt schauen, dass für die Klinik alles da ist. Außerdem ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, die Übergangsjace zu retten.

Nebenher läuft Bones und Last Standing Man oder was grad im Fernsehen läuft.

Stadttermin gestern ist dann gut gelaufen (und war Gott sei Dank auch sehr kurz), der Daumen ist gut verheilt, da ist nur die Stelle, an der ein kleines Stück Kuppe fehlt noch sehr empfindlich.

 

Heute geht es um Ruhe, Ruhe, Ruhe – unterbrochen von Apotheke. Kochen wollte ich heute Spinat mit Erdäpfel und Spiegelei – also auch nichts groß aufwendiges.

Dafür dass die letzten 10 Tagen sehr Friteussenlastig waren (mach ich meist so, dass ich dann für 1-2 Wochen die intensiv nutze und dann wieder sauber mache und verräume bis zum nächsten Mal – dass dann meist ein paar Wochen bis Monate dauert), ging mein Gewicht tatsächlich immer noch etwas nach unten. Das hat mich überrascht – und gefreut.

Im Prinzip fehlen jetzt nur noch 1 Kilo bis zur Klinik – und da sehe ich grad überhaupt kein Problem, das beruhigt mich etwas.

Die Produkttests laufen mäßig, aber das ein oder andere kommt jetzt wieder rein.

Alles in allem also soweit ok. Mühsam und Anstrengend und oft ist der Tag zu lang und die Kraft zu früh alle, aber es ist – handhabbar.

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mir fällt keine Überschrift ein

Heute wieder ein eigenartiger Tag. Morgens recht früh wach, aber sofort voller Unruhe, die ich einfach nicht  ruhiger bekam.

Gegen halb zehn hatte ich das Gefühl dass der Tag jetzt langsam enden könnte. Die Stunden bis dahin zogen sich wie Kaugummi.

Dann mal hier die Festplatte wieder leergeräumt und einiges auf die externe ausgelagert. Dazu die Externe vom Ersatzthera durchwühlt – leider nicht mit dem was ich wollte, aber ok.

Am Nachmittag traf ich mich wieder mit K., nach einer Nachricht von gestern war ich nicht so sicher was mich da heute erwartet. War aber ok, da tut sich einfach grad einiges.

In Gedanken eine Liste erstellt mit Dingen die dann vor Mai noch erledigt werden müssen, vieles davon betrifft die Bonsai-Tiger, manches auch konkret den Aufenthalt dort. Aber ich schaffe es nicht sie nieder zu schreiben – weil es da halt doch einiges ist und schon der Gedanke daran überfordert.

Ein Riss im Futter der Jacke lässt sich irgendwie nicht nähen – reisst sofort daneben wieder aus. Frust pur.

Morgen ein Termin in der Stadt, wobei die Uhrzeit noch nicht ganz klar ist. Entweder morgen oder übermorgen muss ich dann noch bei meiner Apotheke vorbei (klärt sich auch erst morgen – wieder mal Lieferschwierigkeiten).

Ansonsten wäre ich froh, wenn der Monat um wäre. Und am besten der April gleich mit.

 

 

 

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und cut

Zusammenklappen nach Betreuungstermin (was nicht am Termin lag) – hatte ich auch schon lange nicht mehr.

Die restlichen Notfallmedis, Welt aussperren und Bett.

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es ist …

… wie es ist.

Hatte während der Buchbinderei einen Termin beim Ersatzthera – es ging um das Schreiben fürs Gericht.

Das Ganze nimmt mich ziemlich mit – ja ich funktioniere – aber auch das kommt langsam an seine Grenzen.

Als ich danach wieder in die Buchbinderei bin, war sehr schnell klar – geht grad nicht. Also hab ich das dann abgebrochen. Schon sehr lange her, seit ich das das letzte mal abgebrochen habe. Zumal im Endeffekt eh nur noch 20 Minuten oder so gewesen wären – aber es ging einfach nicht mehr.

Zu Hause dann erstmal Süßkartoffel-Pommes gemacht – brauchte bisschen Seelenfutter.

Tja – und versucht etwas runter zu kommen.

Innerlich tobt es – trotz Bedarfsmedikation.

Nachher Betreuungstermin – Wohnung – und dann wird es nochmal ums Schreiben gehen. Hoffentlich zum letzten Mal erstmal.

Dann darf es wirklich wieder ruhiger werden. Deutlich ruhiger.

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uff

Bin grad irgendwie – genervt. Von mir.

Ja ich weiß, es ist gut, dass da einiges in Bewegung ist und sich klärt und das ist nötig und wichtig und auch sinnvoll.

Aber es ist manchmal auch echt schwer auszuhalten. Erkenntnisse gehen in dem Strudel unter, können gar nicht richtig ankommen. Gefühle machen mich kirre, so dass eigentlich nur noch wegschieben geht.

Und die meiste Zeit kippt es halt wieder ins irgendwie Funktionieren.  Nur dass die innere Unruhe irgendwie bleibt und – naja – mich kirre macht.

Dazu kommt, dass grad viele Themen toben und auch da sind sie nicht mehr wirklich greifbar,  verschwimmen in einem Wust aus Themen und Gefühle und Flashbacks.

Es sind dann auch die Zeiten, in denen ich den Klinikaufenthalt kaum erwarten kann. Wobei das dann eher in Richtung „bloss weg hier“ geht – also weniger mit dran denken, was mich dort erwartet/erwarten könnte.

Im Prinzip hab ich alles, ich überlege noch eine Jacke zu besorgen, weil die einzige Frühjahr/Sommerjacke (also Nachfolger der Übergangsjacke) schlicht nicht mehr passt. Nach gut 8 Jahren darf sie aber auch mal in den Ruhestand.

Wie auch immer – Ablenken funktioniert noch soweit und ich hoffe einfach auf eine Nacht voll Schlaf (spätestens morgen! Da kann ich zur Not was einwerfen).

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Thera heute

In der letzten Woche ist so viel passiert. Innerlich. Es hat sehr heftig gearbeitet und gebrodelt innerlich, manches hat sich auch ein Stück weit geklärt.

Heute in der Thera lief es ähnlich. Es ist klarer, warum manches einfach so sehr trifft, aber auch was das sich einlassen können, hat sich so nach und nach einiges geklärt. Wobei ich das grad gar nicht so in Worte fassen kann.

Es geht um zuviel/Belastung/Zumutung sein, Angst vor Kontrollverlust, Angst vorm Annehmen können und noch einiges mehr.

Unter anderem spielt auch das Ende beim letzten Thera eine Rolle. Das ja nie aufgearbeitet wurde. Diese Angst, dass etwas passiert, was dann eben „zuviel“ ist und die Thera von jetzt auf gleich beendet wird.

Es ist alles noch ziemlich durcheinander und chaotisch. Und das ist es innerlich immer noch so.

Aber es passiert auch grad einiges – es ist in Bewegung und (er)klärt auch einiges.

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komisch

Irgendwie ist heute ein komischer/eigenartiger Tag. Ich bin unruhig, hibbelig und sprunghaft.

Das Thema „Gericht“ ist grad so sehr im Vordergrund und lässt sich nicht wirklich – wegschieben.

Gleichzeitig ist grad sehr viel in Bewegug was die Therapie angeht – auch mir wird immer mehr klar, warum das „Gefühle sind nicht gefährlich“ des Theras so viel auslöste. Es ist nicht nur dass ich das anders sehe, es hat auch irgendwie mit altem Mist zu tun. Das Absprechen von Wahrnehmung, ein übertragenes „ist ja nicht so schlimm“ und „stell dich nicht so an“ – das damals gar nichts mit Gefühlen zu tun hatte, aber eben mit bestimmten Situationen, die für mich eben schon schlimm waren (und damit natürlich auch irgendwie mit Gefühlen).

Da arbeitet es noch ziemlich gewaltig und auch wenn manches klarer wurde, ist immer noch viel zu viel vermischt und eben nicht sortiert.

Es ist auch das Gefühl da, hier raus zu müssen. Dabei kann ich nicht sagen ob ich damit grade nur die Wohnung oder die Situation meine.

Dieses Gerichtsschreiben geht mir auch nicht aus dem Kopf.  Und da es in solchen Schreiben ja immer um die Defizite geht und nicht darum was geht – schiebt es halt auch das was nicht geht sehr in den Vordergrund.

Das war/ist ja eh schon Thema, da das Tabletten stellen ja auch etwas ist was eben nicht mehr so ohne weiteres geht. Gleichzeitig merke ich hier wirklich große Erleichterung – es war ganz klar die richtige Entscheidung.

Es ist einfach nur so unglaublich viel in  Bewegung grade. Und ich komme klar an meine Grenzen damit. Oder auch drüber – da bin ich grad nicht so sicher.

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Sonntag

In der Früh (etwa um sechs) gemerkt, dass mich die Katze in der Nacht angekotzt hat.

Aufgestanden und endlich mal ein Gecko aus Aufbügelflicken geschnitten, kleine Blümchen ebenfalls, eins davon auf das eine Thera-Shirt (halt das Langarmschirt, dass ich in der Thera immer anhab) und Saumbad auf ein weiteres Langarmshirt, damit das auch zum Therashirt werden kann.

Dabei festgestellt, dass ich die sicher gekaufte Gummilitze mal wieder nicht finde. Das war schon beim Saumband so, dass ich das letzte mal das direkt an das Shirt getackert hab.

Also konnte ich das nicht fertig machen (es geht darum den Ärmel des Jerseyshirtes am Armende mit Gummizug zu versehen) und den Gecko aufgebügelt  (Fleck auf der neuen Hose von der Farbe in der Buchbindere).

Danach durch Zufall über die gekaufte Zeichenlitze gestolpert. Der Betreuer hatte den Putzschrank mal neu eingeräumt – da ist auch die Nähmaschine und Wolle – und eine Schublade, die mir nicht bewusst war. In dieser fand sich Gummilitze und Saumband. Ach ne. Hab ich ja nur die letzten 3 Wochen gesucht. Und heute neu gekauft.

Nun denn.

Dann mal wieder versucht was an den Nägeln zu retten. So langsam nervt mich das sehr.

Mittags hat mich dann der Freund von MissMutig eingesammelt, dann gab es sehr leckeres Mittagessen mit MissMutig, ihrem Freund und ihrem Sohn und dann sind wir Frauen zum Stoffmarkt gefahren.

Dort hab ich dann auch Gummilitze gefunden, dafür keine Aufbügler aus Flockfolie.

Dazu noch ein Band, das zu einem langen Schlüsselband umfunktioniert werden sollte.

Wieder zu Hause hab ich dann erstmal das Shirt fertig gemacht und dann das aufgebügelte Saumfix noch von Hand einmal rumgenäht. Und weil ich grad dabei war, auch das Schlüsselband fertig gemacht.

Da mir der letzte Theratermin sehr nachhängt (mir ist klar geworden, dass es da wieder mal viel unterschiedliche Definitionen gibt), hab ich dann doch noch eine mail an den Thera geschrieben – vor allem zum Thema „warum Gefühle (für mich) gefährlich sind“ – weil mich das einfach nicht losließ.

Außerdem hatte ich vergessen ihm die Fragen vom Gericht zu schicken.

Alles in allem war es ein relativ guter Tag. Ein gut aushaltbarer. Oder gut abgelenkter.

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Samstag

Der Betreuungstermin war heute etwas länger – dafür haben wir erst Wohnung und dann die Medikamente gestellt, was dann etwas länger als geplant gedauert hat. Aber für die nächsten 4 Wochen sind sie gestellt und die Liste, welche ich dann in drei Wochen nachordern muss steht auch.

Dafür hab ich dann auch gleich das Medikament für die Kleine Maus geviertelt, so dass auch da wieder ein Vorrat da ist (und ich darf nicht vergessen, dass ich das vor Dresden unbedingt nochmal kaufen muss, damit es dann reicht).

Heute früh hatte mir der Betreuer den Schrieb fürs Gericht gemailt. Bis auf darauf, dass er einen Termin vergessen hatte, ist es vollkommen in Ordnung. Aber das Ganze hält halt auch das Thema „Gericht“ im Moment sehr im Vordergrund. Das wird bis Mittwoch noch so bleiben (weil es da beim Ersatzthera nochmal darum gehen wird) und ich hoffe, danach wird es wieder etwas ruhige rund ich wieder deutlich stabiler.

Ansonsten viel Ruhe, Versuch zehntausend (in den letzten 3 Tagen) die Nägel neu zu machen (irgendwie zermack ich sie ständig), neben her lief Bones (wobei ich da jetzt bei Staffe 6 bin und ich glaub erstmal eine Pause machen muss und was anderes schauen), daran gedacht die Berner Würstel aus der Tiefkühle zu holen, die ich eigentlich heute Abend machen wollte – aber wird wohl eher morgen – für heute ist es mir zuviel. Dafür gibt es eine klare Brühe mit Backerbsen.

Dank der blöden Nägel ist es auch wieder später geworden als mir lieb ist. Aber nun denn. Ärgerlich ist eher, dass die schon wieder Bläschen bilden. Obwohl ich mindestens 30 Minuten und wirklich ganz trocken zwischen den Schichten hatte (also Nagel auf Nagel tippen war trocken). Noch hält es sich im Rahmen und ließe sich dann morgen mit Nagelstickern kaschieren. Hoffe das bleibt so.

Von Ulla Popken kam der Anruf, dass das Shirt, das Donnerstag bestellt wurde da sei, das dass letzte Woche Freitag bestellt wurde aber immer noch nicht. Dafür ein dubioses Shirt in völlig falscher Farbe und Größe – hmm. Mal schauen – spätestens am Freitag wird sich das klären.

Alles in alle lief der Tag aber soweit gut – für die aktuellen Umstände bin ich da ganz zufrieden.

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Freitagsstart ins Wochenende

Heute früh der übliche 2-monatige Arztbesuch. Wobei es eher darum ging zu sortieren – sowohl wer alles hilft (also alle Ärzte, Therapeuten, Betreuer usw) und die Medikation nochmal klar zu notieren.

Da ich das ja dann für die Klinik brauche, war mir das wichtig. Nochmal Rezepte abgegeben, morgen wird der Betreuer dann alle auf dem Weg zu mir in der Apotheke abholen.

Bank konnte ich auch erledigen.

Im Endeffekt war ich etwa viertel nach neun wieder zu Hause und hatte den Rest frei.

Da ja seit der neuen Schließanlage die Schlüssel der Haus- und der Wohnungstür für mich nur über die aufgedruckte Nummer unterscheidbar waren, hab ich endlich die „Köpfe“ mit Nagellack markiert – grün für die Wohnungs-, dunkelblau für die Haustür. Mal sehen wie lange das hält.

Nach langer Zeit hab ich wieder mal einen Marmorkuchen gebacken, der sogar gelungen ist. Aber ich muss heute Abend unbedingt noch was Anständiges essen. Im Moment tendier ich zu einer Suppe.

Bis dahin wird es die eine oder andere Kiwi geben. Vielleicht auch erst als Nachtisch.

Nebenher läuft immer noch Bones (Anfang 6. Staffel).

Immerhin verheilt mein Daumen gut und tut auch nur noch selten weh.

Morgen ist dann Betreuung (Wohnung und Medis) und am Sonntag hat MissMutig mich zum Mittagessen eingeladen und im Anschluss fahren wir zum holländischen Stoffmarkt.

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dies und das

Termin in der Stadt lief so lala. Hat alles nicht so wirklich geklappt, aber war machbar.

Dafür klappte das Treffen mit dem Homöopathen sehr gut, er freute sich über die Bücher und fand auch das eine gar nicht so schlimm. Vor allem weil es halt um Stabilität ging, da er das im Unterricht verwendet.

Wieder zu Hause war ich einfach nur unglaublich müde. Also nur schnell nen Salat gemacht und gegessen und dann mal wieder am Computer liegen gebliebenes aufgearbeitet.

Immerhin fand ich das Paket von GLS im Treppenhaus. Also ist die neue Maske jetzt da – zwar nicht vollständig, aber das Fehlende kann ich von der alten nehmen.

Irgendwann klingelte dann die Post. Ich erwarte ja grad wieder das eine oder andere Testprodukt und war also nicht überrascht. Dafür überraschte mich dann der Inhalt des einen Päckchens doch sehr. Nochmal vielen lieben Dank dafür!

Vor allem sehr passend, weil das heute Vormittag auch Thema war. Dass ich mich dazu entschieden hatte, das eben jetzt zusammen mit dem Betreuer zu stellen und das auf der einen Seite, die dringend benötigte Erleichterung bringt, aber eben auch das Akzeptieren müssen, dass da wieder was von der Selbstständigkeit flöten geht, wieder etwas ist, was halt nicht mehr geht.

Aber im Endeffekt überwiegt die Erleichterung und ich merke auch, dass das – seit diese Entscheidung getroffen wurde – den Rest untergehen lässt. Ich auch meinen Frieden mit machen kann.

Dann war heute noch Treffen mit K. – ich war wirklich sehr müde, aber dann bei ihm war es gut. Er sprudelt grad etwas über. Aber das ist wohl nur bei mir so – andere erleben wohl noch mehr die depressive Seite. Mich freut vor allem, dass es ihm besser geht und er wieder Alternativen sehen kann und sieht.

Heute jetzt nur noch ins Bett. Selbst zum Essen bin ich zu müde und so wirklich hungrig bin ich auch nicht – also muss eine Banane genügen.

Morgen dann Arzttermin in der Früh und hoffentlich bin ich da nicht allzufrüh fertig, weil ich auf dem Rückweg dringend bei der Bank vorbei muss und die macht erst um neun auf. Apotheke muss ich auch noch – die Rezepte abgeben – damit dann Samstag auch alles da ist.

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